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173 Wohnungen: WBM erwirbt Neubau-Projekt an der Landsberger Allee

Die landeseigene WBM hat an der Landsberger Allee 315 in Berlin-Lichtenberg ein bereits laufendes Wohnungsbauvorhaben vom Unternehmen QUARTERBACK Immobilien AG erworben. Damit gehen 173 Mietwohnungen in den Bestand der WBM über. Bis Sommer 2025 soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden.

An der Landsberger Allee 315 entsteht derzeit ein Wohnprojekt, welches die WBM bereits während der laufenden Bauphase erworben hat. / © Open Street Map

© Visualisierung Titelbild: QUARTERBACK Immobilien AG
Text: Björn Leffler

 

Es freut uns, im ersten Halbjahr bereits den dritten Ankauf einer Projektentwicklung zu verkünden und dadurch unseren Bestand um über 750 Neubauwohnungen zukünftig zu erweitern.” So kommentiert WBM-Geschäftsführer Lars Dormeyer einen Immobiliendeal, der das Portfolio der landeseigenen WBM um 173 Wohnungen erweitert.

Die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat ein bereits laufendes Bauvorhaben in der Landsberger Allee 315 im Bezirk Lichtenberg erworben und stockt damit ihren Bestand von rund 34.000 Wohnungen in Berlin auf.

Landsberger Allee: Neubau von 173 Wohnungen geht in WBM-Bestand über

Das Projekt wurde im Rahmen eines sogenannten Asset-Forward-Deals erworben, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Dabei trägt der Verkäufer die Baukosten und übergibt die Wohnungen schließlich bezugsfertig.

Die beiden Vertragspartner haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart, wie in einer Mitteilung weiter ausgeführt wird. Entwickelt wird das Neubauprojekt von der QUARTERBACK Immobilien AG, die deutschlandweit zehn Standorte unterhält.

13.200 Quadratmeter Mietfläche sollen bis Ende 2025 entstehen

Das 6.500 Quadratmeter große Grundstück an der Landsberger Allee 315 ist gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden, da die Tramlinien 16 und M6 unmittelbar am Neubau entlangführen.

Der Entwurf des Berliner Architekturbüros Deluse Architects sieht eine u-förmige Bebauung mit sieben Etagen vor, die sich um einen gemeinschaftsbildenden, begrünten Innenhof mit einem Spielplatz für verschiedene Altersgruppen erstreckt. Laut Planung umfasst das Wohnraumangebot etwas mehr als 13.200 Quadratmeter Mietfläche.

Lichtenberg: 89 der 173 Wohnungen sollen mietpreisgebunden sein

Die erworbenen 173 Mietwohnungen befinden sich noch im Bau und sollen nach aktuellem Stand bis Ende 2025 fertiggestellt werden. Darunter sind auch geförderte Wohnungen. In direkter Nähe befindet sich eine Filiale des Möbelkonzerns IKEA.

89 der 173 Mietwohnungen sollen nach WBM-Angaben zukünftig mietpreisgebunden sein. Zudem werden 87 Apartments barrierefrei gestaltet. Geplant sind Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit einer Größe von 35 bis 135 Quadratmetern.

Auch eine neue Kita wird in das Wohngebäude integriert

Alle Wohnungen werden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, und die meisten werden über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme, auf dem Dach sollen zusätzlich Solarpaneele installiert werden.

Die Wohnungen entsprechen nach der Fertigstellung dem Energiestandard KfW 55 EE, wie es heißt. Das Bauvorhaben umfasst auch den Bau einer Kita, die in das neue Wohngebäude integriert werden soll.

Ein weiteres, ähnlich gelagertes Bauvorhaben hatte die WBM kürzlich vom Unternehmen Kondor Wessels erworben. Im Spandauer Ortsteil Staaken entsteht bis 2026 ein neues Wohnquartier mit 140 Mietwohnungen.

 

Quellen: QUARTERBACK Immobilien AG, WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH, Berliner Morgenpost, Kondor Wessels, Deluse Architects

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4 Kommentare

  1. Böhme Juli 2, 2024

    Sieht irgendwie aus wie gehobene DDR-Platte. Ich weiß nicht, was mit Architekten, aber auch Bauherren los ist. Diese Gebäude stehen Jahrzehnte, wenn nicht länger – und verschandeln die Stadt. Muss man als Architekt alles für Geld machen – oder besser: aufgeben?!?

    • Max Juli 3, 2024

      Am schlimmsten ist es wenn der Architekt dann noch mit Farbe versucht, den langweiligen Klotz “gefälliger”” zu machen.

      Da muss man die Eimer bereitstellen.

    • Claduai Juli 6, 2024

      Bundesdeutsche und Berliner ArchitektInnen haben noch nie “gehobene DDR-Platte” gebraucht, um miese Architektur zu entwerfen und realisieren zu lassen. Das konnten sie schon immer auch ohne ….

  2. Claudia Nier Juli 6, 2024

    Bundesdeutsche und Berliner ArchitektInnen haben noch nie “gehobene DDR-Platte” gebraucht, um miese Architektur zu entwerfen und realisieren zu lassen. Das konnten sie schon immer auch ohne ….

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