In der Stephanstraße 15 in Wandsbek entstehen 141 öffentlich geförderte Wohnungen, die nach dem Systembauprinzip der SAGA realisiert werden. Dank serieller Bauweise schreiten die Arbeiten offenbar planmäßig voran – mit dem Ziel, bis Mai 2026 dringend benötigten Wohnraum bereitzustellen.

Die SAGA Unternehmensgruppe baut in der Stephanstraße 141 öffentlich geförderte Wohnungen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Der Baufortschritt in der Stephanstraße 15 in Wandsbek nimmt weiter Gestalt an. Die SAGA Unternehmensgruppe hatte im August 2024 den Grundstein für das Wohnbauprojekt gelegt, das insgesamt 141 öffentlich geförderte Wohnungen umfasst. Zehn davon sind für Menschen mit vordringlichem Wohnbedarf vorgesehen.

Auf der Baustelle herrscht inzwischen reges Treiben: Kräne transportieren Baumaterialien zu den oberen Etagen, Handwerker montieren Dämmmaterialien. In einigen Gebäudeteilen stehen die Wände der oberen Stockwerke, während an anderen Stellen noch an den tragenden Strukturen gearbeitet wird. Auf dem Baugrundstück befanden sich zuvor eine alte Schule und drei größere Bestandsgebäude, die ab 2018 zurückgebaut wurden.

Sechster Bau der SAGA als Systemhaus: Serielles Bauen nach Baukastensystem

Die Neubauplanung basiert auf dem SAGA-Systemhaus, das als Teil der Vier-Säulen-Strategie den schnellen Wohnungsbau vorantreiben soll. Dabei handelt es sich um ein serielles Baukonzept, das als eine Art „Baukastensystem“ funktioniert. Für die einzelnen Bauteile liegen jeweils Typengenehmigungen vor. Durch vorgefertigte Module und standardisierte Bauelemente lassen sich die Planungsaufwendungen reduzieren, Genehmigungsprozesse beschleunigen und die Baukosten effizient begrenzen.

Laut Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein (SPD) setzt die SAGA mit dem Bauprojekt in der Stephanstraße bereits das sechste Vorhaben in dieser Bauweise um. Gerade unter schwierigen Rahmenbedingungen sei diese Form des Bauens entscheidend, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

Stephanstraße 15 in Wandsbek: Geplante Fertigstellung im Mai 2026

Die sechs Mehrfamilienhäuser sollen 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen in einer Größe zwischen 48 und 90 Quadratmetern für Singles, Paare und Familien bieten. Sie verfügen laut Planung jeweils über einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. 46 der Wohnungen werden barrierefrei gestaltet, ein Aufzug soll den Zugang zu den oberen Etagen erleichtern. Zudem werden rund 270 Fahrradstellplätze, 48 Pkw-Stellplätze sowie 28 öffentliche Parkplätze für die Mieterinnen und Mieter zur Verfügung stehen. Die anfängliche Nettokaltmiete beträgt 7,10 Euro pro Quadratmeter.

Die drei- bis fünfgeschossigen Gebäude werden mit einer Kombination aus roten Klinkerriemchen und Putzfassade realisiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, während die Flachdächer eine Begrünung in Verbindung mit Photovoltaikanlagen erhalten. Voraussichtlich ab Mai 2026 sind die Wohnungen bezugsfertig.

Der Rohbau der neuen Wohnungen in der Stephanstraße schreitet zügig voran, die Konturen der sechs Wohngebäude sind bereits klar zu erkennen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Die SAGA errichtet die Wohngebäude in Wandsbek nach der Systembauweise – einem Baukonzept, das durch standardisierte Bauelemente eine schnellere und kosteneffiziente und Umsetzung ermöglicht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: SAGA Unternehmensgruppe, NDR, KMT ARCHITEKTEN UND INGENIEURE

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