Im Frankfurter Westen wird der „Rebstockpark“ weiter ausgebaut. Ursprünglich als Gewerbegebiet geplant, wird das Areal zunehmend zu einem Wohnquartier mit eigenständiger Infrastruktur umgestaltet. Ein Blick auf die Baustelle verrät, wie weit die Arbeiten bereits vorangeschritten sind.

Die Fertigstellung des „Rebstockparks“ ist aktuell für das vierte Quartal 2025 vorgesehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Die ABG Frankfurt Holding realisiert in der finalen Bauphase auf einem 16.658 Quadratmeter großen Grundstück nördlich der Angelika-Machinek-Straße zusätzlichen Wohnraum. In zwei Bauabschnitten entstehen mehrere Mehrfamilienhäuser mit sieben bis acht Geschossen. Insgesamt sollen bis 2026 rund 373 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und jeweils eigenem Balkon oder einer Loggia fertiggestellt werden. 70 Prozent der Einheiten sind für gefördertes Wohnen vorgesehen.

Die Bauarbeiten vor Ort scheinen zügig voranzuschreiten. Die meisten Rohbauten sind nahezu abgeschlossen, und erste Fenster wurden bereits eingesetzt. So gewinnt lässt sich bereits ein guter Eindruck davon gewinnen, wie das Quartier künftig einmal aussehen wird.

Wohnquartier „Rebstockpark“: Energieversorgung via Fernwärme und Photovoltaik sowie umfassende Schallschutzmaßnahmen gegen Autobahnlärm

Die Gebäude werden an das Fernwärmenetz angeschlossen. Photovoltaik-Module auf den Dächern erzeugen Strom, den die Mieter im Rahmen eines Mieterstrommodells nutzen können. Zusätzlich sind Tiefgaragen für die Häuser vorgesehen. Geplante Grün- und Begegnungsflächen sollen das Wohnumfeld ergänzen. Im Erdgeschoss eines der Gebäude entsteht eine Kindertagesstätte für sechs Gruppen.

Zur Reduzierung des Lärmpegels erhalten die zur Autobahn gelegenen Wohnungen spezielle Schallschutzmaßnahmen. Zusätzlich pflanzt man ein Immissionsschutzgehölz an und integriert es in die umgebenden Grünflächen.

Angestrebte Lebensqualität im „Rebstockpark“: Eigenständige Infrastruktur für den urbanen Alltag

Der Stadtteil soll eine eigenständige Infrastruktur erhalten. Vorgesehen sind Supermärkte, Bäckereien und Gastronomieangebote. Der Sally-Ride-Platz in der Quartiersmitte ist als zentrale Begegnungsfläche geplant. Mit dem letzten Bauabschnitt wird der „Rebstockpark“ weiter verdichtet und infrastrukturell ausgebaut. Die Fertigstellung ist aktuell für das vierte Quartal 2025 vorgesehen.

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Die Bauarbeiten an der Ecke Angelika-Machinek-Straße und Am Römerhof. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Rebstockpark

Quelle: ABG Frankfurt Holding

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