Nach vier Jahren Bauzeit ist in Berlin-Neukölln das Zentrum für Sprache und Bewegung eröffnet worden. Als Teil des Campus Efeuweg verbindet es Bildung, Bewegung und Begegnung – und soll neue Impulse für das Quartier setzen.
© Foto Titelbild: Ungethüm/Bezirksamt Neukölln
In Neukölln wurde am 21. März 2025 das Zentrum für Sprache und Bewegung (ZSB) feierlich eröffnet. Es ist das letzte Gebäude, das den Bildungsstandort Campus Efeuweg vollständig macht und zugleich ein Ort für lebenslanges Lernen, Bewegung und nachbarschaftliche Begegnung. Der Campus liegt im Süden Berlins, am Rand der Gropiusstadt und unweit von Johannisthal.
Mit der Otto-Suhr-Volkshochschule, der Musikschule Paul Hindemith und dem Sportangebot von ALBA Berlin bringen zentrale Akteure ein vielseitiges Programm ins Haus. Ergänzt wird es durch die Gemeinschaftsschule vor Ort sowie durch weitere Initiativen, die das Quartier einbeziehen. Auch ein Café mit Außenbereich soll das ZSB zu einem offenen Treffpunkt für die Nachbarschaft machen.
Förderung von 13,9 Millionen Euro für Quartiersentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe
Das Zentrum für Sprache und Bewegung entstand im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Insgesamt flossen 13,9 Millionen Euro in das Vorhaben. Der Bund steuerte 2,7 Millionen Euro bei, den Großteil übernahm die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Auch Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) sprach von einem gelungenen Beispiel für soziale Infrastruktur. Das Zentrum gehe auf die Bedürfnisse im Quartier ein und fördere das Miteinander unterschiedlicher Generationen und Kulturen. Die architektonische Planung übernahm das Berliner Büro AFF.
Ein offener Bildungsraum — mit Angeboten von Sprachkursen bis Instrumentalunterricht
Die Volkshochschule bietet hier ein vielfältiges Programm – von Sprachkursen über Yoga bis hin zu berufsbezogenen Angeboten wie Computerkursen oder Vorträgen zu gesellschaftlichen Themen. Auch die Musikschule Paul Hindemith plant Angebote wie Einzel- und Gruppenunterricht in Gesang und Instrumentalunterricht.
Mit dem Zentrum für Sprache und Bewegung ist ein offener Ort entstanden, der den Bildungsstandort Campus Efeuweg stärkt und zugleich Impulse in die Nachbarschaft trägt. Dabei spiegelt das Zentrum die Vielfalt seiner Umgebung wider, denn es liegt an der Schnittstelle unterschiedlicher städtischer Strukturen. Hier treffen die Hochhäuser der Gropiusstadt auf kleinteilige Wohnbebauung im angrenzenden Viertel.
Quellen: Bezirksamt Neukölln, Campus Efeuweg, AFF Architekten