entwicklungsstadt berlin

Die Stadt, die immer wird und niemals ist.

projekte

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, die wir im Detail behandeln. Darüber hinaus findet Ihr hier noch weitere Projekte, die in einer Kurzbeschreibung vorgestellt werden.

November 2021

Mitte

An der Jannowitzbrücke entsteht das Geschäftsquartier „JAHO“

lichtenberg

Am Weißenseer Weg in Lichtenberg soll ein Wohnquartier entstehen

Halensee

Neubau am Henriettenplatz: Büro- und Wohnflächen sind entstanden

Mitte / Kreuzberg

Kosten-Nutzen-Analyse für S21-Strecke bis zur Yorckstraße

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Koalition: Tempelhofer Feld wird in den nächsten 5 Jahren nicht bebaut

Kreuzberg / Neukölln

Wiederaufbau: Senat unterstützt Signa-Projekt am Hermannplatz

Berlin / Brandenburg

U-Bahn-Ausbau vor Tram: Berlins Pläne für die Infrastruktur

Berlin

Berlin will Fahrradnetz in den kommenden Jahren stark ausbauen

Mitte

Bürogebäude: Am Alexanderplatz wird die letzte freie Fläche bebaut

Charlottenburg-Wilmersdorf

Neubau des „Else-Ury-Campus“: Jüdisches Zentrum im Grunewald

Kreuzberg / Mitte

Umbau läuft: Neue Nutzung für die „Axel-Springer-Passage“ in Kreuzberg

Berlin

Hauptstadt der Kultur: Zahlreiche neue Projekte entstehen in Berlin

Friedrichshain

Sicheres Abbiegen: Modellversuch am Platz der Vereinten Nationen

Schöneberg

In Schöneberg ist das „Stadtquartier Südkreuz“ entstanden

Alt-Hohenschönhausen

Alt-Hohenschönhausen: Erweiterung des Schulstandorts Sandinostraße

Charlottenburg

Sanierung statt Abriss: Das Huthmacher-Haus am Bahnhof Zoo

Moabit

Brachliegende Fläche: Neue Wohnungen an der Lehrter Straße

Berlin / Brandenburg

Klimaneutral: Berlin testet neue Formen des Warentransports

Pankow

Wohnraum gesucht: Eine Übersicht der Wohnungsprojekte in Pankow

Schöneberg

„Lebensort Vielfalt“: Am Südkreuz entsteht ein schwules Wohnprojekt

Tempelhof

Tempelhof: Ein geschützter Radweg für den Tempelhofer Damm

Schöneberg

Kurfürstenstraße in Schöneberg: Zwei Wohnprojekte vor Abschluss

Mitte

Für 200 Millionen Euro: Umbau des Sony Center am Potsdamer Platz

Wilmersdorf

Umbau abgeschlossen: Neue Struktur für den Olivaer Platz in Wilmersdorf

Charlottenburg

Großbaustelle ab 2023: Neubau des Autobahndreiecks Funkturm

Mitte

Historisch und modern: Die bauliche Neuerfindung des Petriplatzes

Friedrichshain

Ende eines Langzeitprojekts: Bahnhof Warschauer Straße wird 2021 fertig

Oktober 2021

Mitte

Verein fordert historisch orientierte Gestaltung des neuen Molkenmarktes

Prenzlauer Berg

Signa-Büroprojekt an der Schönhauser Allee wird 2022 fertig

Mitte

Grünstreifen und breite Radwege: Die Karl-Marx-Allee nach dem Umbau

Mitte

Baustart für das 134-Meter Signa-Hochhaus am Alexanderplatz

Friedrichshain

Der Hochbau für das Projekt „EDGE East Side“ in Friedrichshain läuft

Neukölln

176 Meter für Berlin: Estrel beginnt Bau des neuen Hochhauses

Marzahn

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf erhält sein lang ersehntes Freibad

Mitte

Der Köllnische Park in Mitte wurde für 2 Millionen Euro erneuert

Mitte

Büroprojekt „Beam Berlin“: Umbau des historischen Schicklerhauses

Zehlendorf

“Zehlendorfer Bogen“: Erweiterung des Rathauses Zehlendorf

Mitte

Projekt „Freitreppe am Humboldt Forum“: Bauarbeiten sind gestartet

Schöneberg

Fertigstellung 2021: Wohnquartier „Alboingärten“ in Schöneberg

Mitte

Erhalt statt Abriss: In Berlin-Mitte bleiben DDR-Plattenbauten bestehen

Friedrichshain-Kreuzberg

Neue, breitere Radwege entstehen in Friedrichshain und Kreuzberg

Lichtenberg

„Sport findet Stadt“: Umbau des Sportforums Hohenschönhausen

Mitte

Guido Spars: Gründungsdirektor für Bauakademie-Wiederaufbau

Moabit

Neues Quartier für 16.000 Menschen: Die „Europacity“ in Moabit

Pankow

Richtfest nach vier Monaten: Pankeschule wird bis 2023 erweitert

Kreuzberg

Autofrei in Kreuzberg: Die Möckernkiez-Wohnsiedlung im Video

Neukölln

„Kalle Neukölln“: Neuerfindung eines ehemaligen Kaufhauses

Kreuzberg

Im Kreuzberger Bergmannkiez entsteht das Projekt „Gneisenau 103“

Spandau

Heute Kultur, morgen Wohnen: Die Zukunft der Insel Gartenfeld

Pankow

Zwei weitere Wohnprojekte sollen in Französisch Buchholz entstehen

Mitte

Sanierung des historischen Deutsche-Bank-Komplexes an der Mauerstraße

Friedrichshain

Bäume oder Wohnraum? Konflikt an der Pintschstraße in Friedrichshain

Wilmersdorf

„Acht und Eins“: An der Bundesallee entsteht ein Hotel- und Bürogebäude

September 2021

Kreuzberg

Am Landwehrkanal in Kreuzberg entsteht das Büroprojekt „Grasblau“

Berlin

Umsetzung der Fahrradschnellwege: Langer Atem ist gefragt

Lichterfelde

In Lichterfelde entsteht das Wohn- und Gewerbeprojekt „Am Postufer“

Treptow / Friedrichshain-Kreuzberg

Neubau der Elsenbrücke: Tramgleise statt A100-Weiterführung

Mitte

Das „Alexa“ in Mitte ist nicht mehr allein: Neue Stadträume entstehen

Mitte

Restaurierung: Erweiterung der Kolonnaden auf der Museumsinsel

Tempelhof-Schöneberg

Holz-Hybrid-Bau: Vattenfalls neue Deutschland-Zentrale am Südkreuz

Friedrichshain

Kulturareal bedroht: Gibt es eine „Zukunft am Ostkreuz“?

Prenzlauer Berg

An der Prenzlauer Allee in Pankow entstehen Wohnungen und Büros

Mitte

Umbau der Torstraße in Mitte: Neue Radwege sollen bis 2027 entstehen

Neukölln

„MOKIB“ in Neukölln: Richtfest für Kita-Neubau in Holzbauweise

Lichtenberg

„An der Mole“: HOWOGE baut 169 Mietwohnungen in Rummelsburg

Zehlendorf

Wohnquartier „Neulichterfelde“: Bau könnte im Herbst 2022 beginnen

Mitte

Breite Straße in Mitte: Entwicklung eines Wohn- und Geschäftsquartiers

Friedrichshain

Schul-Neubau im Rudolfkiez: Mehr Flächen für Grund- und Oberschule

Pankow

Neubau in Pankow: 396 innovative Wohnungen an der Thulestraße

Prenzlauer Berg

Jahnsportpark-Umbau in Pankow: Entscheidung erst nach den Wahlen

Charlottenburg

Wohnprojekt „Charlottenbogen“ soll Mitte 2022 fertiggestellt werden

Charlottenburg

Neubau der Berlin Hyp Zentrale: Rückbau des Altbaus läuft

Karlshorst

Trabrennbahn Karlshorst: Bebauung des historischen Areals oder nicht?

Charlottenburg

Wachsender Business Park: Die „Spreestadt“ in Charlottenburg

Friedrichshain

Lernen, Wohnen, Arbeiten: Am Holzmarkt entsteht das „WIEWEIL“

Friedrichshain

Am Postbahnhof entsteht ein Campus auf dem historischen Bahngelände

Mitte

Hackescher Markt: Neubau von Wohnungen und Gewerbeflächen

Mitte

Das „Forum an der Museumsinsel“ lässt sukzessive die Hüllen fallen

Friedrichshain

Mehr Platz für Radfahrende: Umbau der Petersburger Straße ab 2022

Mitte

Ab Herbst 2021: Neustrukturierung des Straßenraums Unter den Linden

Mitte

„Neues Podium“: Haus des Berliner Verlags wird saniert und erweitert

Prenzlauer Berg

Die Backfabrik im Prenzlauer Berg wird baulich erweitert

Mariendorf

So soll das Stadtquartier „Marienhöfe“ in Tempelhof aussehen

Prenzlauer Berg

„DSTRCT.Berlin“: Begehrtes Gewerbeprojekt im Prenzlauer Berg

Friedrichshain

Tamara-Danz-Höfe: Neues Kulturareal in Friedrichshain

Berlin

Studie: Auto in deutschen Städten deutlich schneller als ÖPNV

August 2021

Treptow / Neukölln

City-Farm: Verein „Paper Planes“ schlägt Umwidmung der A100 vor

Mitte

Umstrittenes Wohnungsprojekt: Bau am Mühlendamm in Mitte läuft

Kreuzberg

Exilmuseum-Ausstellung „ZU/FLUCHT“: Brücke in die heutige Gegenwart

Moabit

Hochpunkt der Europacity: Der „KPMG Tower“ am Hauptbahnhof

Mariendorf

Wohnen und Gewerbe: Güterbahnhof Mariendorf wird neu entwickelt

Moabit

„ULAP“: Am Hauptbahnhof wird ein neues Stadtquartier entwickelt

Friedrichshain / Lichtenberg

Büros im Überfluss? Viele Projekte zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz

Mitte

Rathausforum-Wettbewerb: Berlins alte und neue Mitte wird grün

Lichtenberg / Friedrichshain

Am Ostkreuz entsteht bis 2024 das Gewerbeprojekt „AXIS Offices“

Juli 2021

Mitte / Wedding / Prenzlauer Berg

Zwischen den Welten: Der alte und neue Kiez am Berliner Nordbahnhof

Schöneweide

Vorwiegend touristische Nutzung: Pläne für Spreepark konkretisiert

Wedding
695 moderne Studenten-Apartments in der Brunnenstraße

In der Weddinger Brunnenstraße hat das Berliner Architekturbüro GBP Architekten insgesamt 695 Mikroapartments und Studentenwohnungen errichtet und dabei design- und zukunftsorientierte Wohnräume geschaffen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Unter den Linden: Neue Bepflanzung am Brandenburger Tor

Die Wiederherstellung des Boulevards Unter den Linden direkt am Brandenburger Tor ist mittlerweile fertiggestellt. Ab 2022 sollen noch weitere Pflanzungen erfolgen, denn noch immer “fehlen” 54 Linden, die 2012 gefällt werden mussten.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Die historischen Victoriahöfe in Kreuberg werden grundsaniert und erweitert

Das Büro GBP Architekten saniert die historischen Victoriahöfe in der Kreuzberger Lindenstraße. Entstehen soll in dem prachtvollen Baukörper ein Hotel- und Bürogebäude.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Stadion-Neubau Hertha BSC: Grüne, SPD und CDU dafür, Linke dagegen

Nicht nur für Fans des Bundesliga-Clubs Hertha BSC bleibt das Thema Stadion-Neubau relevant. Gerade im Wahljahr 2021 müssen sich auch die Berliner Parteien zu diesem viel diskutieren Thema positionieren.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Neubau auf dem Charité-Campus Mitte soll Ende 2021 fertig werden

Auf dem Gelände des Charité-Campus Mitte entsteht derzeit für eine Investitionssumme von rund 76 Millionen Euro der Neubau eines kombinierten Ambulanz- und Innovationszentrums.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Verlängerung bis 2023: Die M10 fährt zukünftig bis zur Turmstrasse

Der erste Spatenstich für die Verlängerung der Tramlinie M10 bis zur Turmstraße erfolgte in der letzten Woche. Bis 2023 soll die Linie bis zur Turmstraße verlängert werden, die seit 2015 am Hauptbahnhof endet.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Tempelhof
ehemaliger Flughafen: Sanierung kostet 2 Millarden Euro

Spannende Konzepte für die Nutzung des Flughafengebäudes Tempelhof gibt es viele, aber der Kostenaufwand für die Sanierung ist weitaus größer, als bislang angenommen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Pankower Tor
Nöfer Architekten / CKSA gewinnen Wettbewerb

Der Wettbewerb zur Realisierung des Wohnquartiers “Pankower Tor” ist entschieden. Siegreich war die Architektengruppe Nöfer Architekten, gemeinsam mit dem Büro Christoph Kohl Stadtplaner.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Urbanes Grün: Erfolgreiche Neugestaltung des Besselparks

Das Gelände rund um den Kreuzberger Besselpark und die Parkfläche selbst wurde in den vergangenen Jahren aufwendig umgestaltet. Das fertige Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Adlershof
Umwandlung von Gewerbegebiet in Wohnfläche

Der im Bezirk Treptow-Köpenick gelegene Stadtteil Adlershof war bislang vor allem für seinen populären Wissenschaftsstandort bekannt. Nun werden hier Flächen, die ursprünglich für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen waren, in Wohnraum umgewandelt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Sanierund und Erweiterung: Baufortschritt am Pergamonmuseum

Die Modernisierung und Erweiterung des Pergamonmuseums ist eines der größten Kulturbauprojekte Berlins. Bis 2025 soll das Mammutprojekt abgeschlossen sein. Schon jetzt zeigen sich die großen Veränderungen, die der historische Bau erfahren wird.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Baulücke wird geschlossen: Finanzministerium erhält Neubau

Eine der letzten, großen Baulücken im Berliner Stadtzentrum soll geschlossen werden: Für den Ergänzungsbau des Finanzministeriums soll eine bislang als Parkplatz genutzte Fläche bebaut werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Kurfürstendamm: Neubauprojekt „Gloria Berlin“ fast abgeschlossen

An der Stelle des einstigen “Gloria Palast” ist in den vergangenen Jahren ein neues Gebäudeensemble entstanden. Einziges historisches Gebäude des Projekts ist allerdings lediglich das denkmalgeschützte “Mampe-Haus”.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
50.333 Überschriften: Volksbegehren „Berlin autofrei“ erfolgreich

Die Initiative „Volksbegehren Berlin autofrei“ hat am Donnerstag über 50.000 Unterschriften an die Landeswahlleitung Berlin übergeben, und das deutlich früher als erforderlich. Die notwendigen 20.000 Unterschriften wurden deutlich übertroffen. Der erste Schritt auf dem Weg zum Volksentscheid wurde damit erstaunlich souverän absolviert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Entscheidung gefallen: So wird die neue Mühlendammbrücke aussehen

Der Wettbewerb zum Neubau der Mühlendammbrücke ist entschieden. Siegreich ist der gemeinsame Entwurf zweier Büros aus Berlin und Kopenhagen. Um das Projekt hatte es intensive, öffentliche Diskussionen gegeben.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Juli 2021

Mitte
„Embassy of Exchange“: So wird der Neubau am Holocaust-Mahnmal

Für das im November 2019 begonnene Bauprojekt am Holocaust Mahnmal liegen uns aktuelle Visualisierungen vor. Auch der Name des Projekts steht mittlerweile fest: “Embassy of Exchange”.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
100 Tage freier Eintritt: Das Humboldt Forum ist eröffnet

Die ersten sechs Ausstellung im rekonstruierten Berliner Stadtschloss, dem Humboldt Forum, wurden am Dienstag feierlich eröffnet. Für die ersten 100 Tage gibt es freien Eintritt für jedermann.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Die Fahrradstrasse boomt: Viele Berliner Bezirke setzen Projekte um

Nicht nur in den Vorreiterbezirken Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg wird eine Vielzahl von Fahrradstraßen geschaffen. Auch in anderen Bezirken werden ambitionierte Projekte umgesetzt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Köpenick
Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick: Neue Wohnungen für 4.000 Menschen

Nach vier Jahren Planungszeit wird das Konzept für das neue Wohnquartier auf dem Gelände des ehemaligen Köpenicker Güterbahnhofs konkreter. Wohnungen, Schulen, Kitas und Gewerbeflächen sollen hier entstehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Hohenschönhausen
Campus für Demokratie entsteht in ehemaliger Stasi-Zentrale

Der jahrzehntelang abgeschlossene Block der Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR soll sich in den nächsten Jahren zu einem Campus für Demokratie entwickeln.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Höhenstreit: Hines-Hochhaus am Alexanderplatz soll kleiner werden

Am Alexanderplatz sollen insgesamt vier neue Hochhäuser entstehen. Drei davon sind bereits im Bau, um das vierte ist nun ein Streit zwischen Senat und Investor um die Höhe entbrannt. Statt 150 Metern soll das vom Investor Hines geplante Gebäude nur noch 130 Meter hoch werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Prenzlauer Berg
Neugestaltung des Lenné-Meyer-Ehrenmals am Volkspark Friedrichshain

Im Prenzlauer Berg wird am nördlichen Rand des Volksparks Friedrichshain das Lenné-Meyer-Ehrenmal wieder hergerichtet. Es war jahrelang vernachlässigt worden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
S-Bahn: Erhöhung der Kapazitäten auf der Ringbahn ab 2023

Ab 2023 sollen auf der Berliner Ringbahn neue und längere Züge eingesetzt werden. Auch der Takt soll in Stoßzeiten weiter erhöht werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Niederschönhausen
Verkehrswende in Pankow: Neue Radwege in Niederschönhausen geplant

Fahrradstraßen und geschützte Radwege sind bislang vorwiegend in den innenstadtnahen Stadtteilen Pankows entstanden. Das soll sich nun ändern.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Senat startet Bürgerbefragung zum Radbahn-Projekt unter dem U1-Viadukt

Es ist eines der prominentesten Radweg-Projekte der Hauptstadt: Das Vorhaben, unter dem U-Bahn-Viadukt der Linie U1 einen Radweg zwischen Oberbaumbrücke und Kottbusser Tor zu schaffen. Dazu sollen nun auch die Bürger*innen befragt werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Letzte Arbeiten: Die neue u5-Haltestelle „Museumsinsel“ ist bereit

Die Vorbereitungen zur Eröffnung der neuen U5-Haltestelle “Museumsinsel” laufen auf Hochtouren. Nicht nur am Bahnhof selbst, auch an den Außenanlagen rund um die neuen Stationseingänge laufen die letzten Arbeiten. Wir haben uns vor Ort einmal umgesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Reinickendorf
Entwicklungsgebiet TXL: Hochhäuser am Kurt-Schumacher-Platz geplant

Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tegel wird in den kommenden Jahren mit dem “Schumacher Quartier” ein völlig neues Wohnviertel entstehen. Auch die Umgebung des neuen Quartiers soll sich verändern. Vor allem am Kurt-Schumacher-Platz sind neue Konzepte geplant.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Am Reichstagsgebäude entsteht ein neues Besucherinformationszentrum

Die Tage des Provisoriums sind gezählt: Am Berliner Reichstag soll ein festes und baulich ansprechendes Besucherzentrum entstehen. Besucher*innen sollen zukünftig über einen unterirdischen Tunnel ins Parlamentsgebäude gelangen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Genossenschaftsprojekt: Fertigstellung der Möckernkiez-Wohnsiedlung

In unmittelbarer Nähe zum Park am Gleisdreieck ist in den vergangenen Jahren die Wohnsiedlung am Möckernkiez errichtet worden, wir berichteten schon im Oktober 2020 darüber. Nun wurde sie komplett fertiggestellt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Neukölln
2,5 Kilometer: In der Weserstraße entsteht Berlins längste Fahrradstraße

Parallel zur Sonnenallee soll in Berlin-Neukölln eine über zwei Kilometer lange, reine Fahrradstraße entstehen. Der erste Teil des Projekts soll bereits Ende 2021 fertig sein.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Juni 2021

Kreuzberg
An der Prinzenstraße wird das Projekt „The Shelf“ in 2021  fertiggestellt

In Berlin-Kreuzberg entwickelt das Unternehmen Pandion AG zwei Büro- und Gewerbeprojekte mit klangvollen Namen. Eines der beiden Projekte wird noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Ende 2022 eröffnet der Interims-Bahnhof der S21 am Hauptbahnhof

Ende 2022 soll der erste von drei Bauabschnitten des S-Bahnprojekts „S21“ abgeschlossen werden. Der Hauptbahnhof wird damit an den Nordring angeschlossen. Komplizierter jedoch wird der Weiterbau nach Süden, unter dem Regierungsviertel entlang.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Lichtenberg/Friedrichshain-Kreuzberg
„Safe Places“: Pilotprojekte für Obdachlose in zwei Berliner Bezirken 

In Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg werden zwei Modellversuche umgesetzt, bei denen Wohnflächen für Obdachlose entstehen sollen. Die sogenannten „Safe Places“ sollen eine sinnvolle Alternative zu „wilden“ Obdachlosen-Camps darstellen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Klage steht im Raum: Streit um Freitreppe am Einheitsdenkmal

Am Humboldt Forum gibt es Streit um zwei dicht beieinander liegende Projekte: Das Einheitsdenkmal und die Freitreppe vom Schloss zur Spree. Nun droht sogar ein Rechtsstreit.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Schöneberg
Bezirk beschließt: Historischer Gasometer darf umgebaut werden

Der geplante Umbau des historischen Gasometers in Schöneberg kann wie geplant umgesetzt werden. Der Bezirk gab grünes Licht für das Projekt. Proteste von Landesdenkmalamt und Bürgerinitiativen werden nicht berücksichtigt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Neue Formen für urbane Logistik und Transport werden in Berlin getestet

Der Warentransport in Innenstädten soll zukünftig deutlich emissionsärmer funktionieren. Zwei Berliner Beispiele zeigen, wie das gehen kann.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Neuer U-Bahnhof „Museumsinsel“ geht am 9. Juli ans BVG-Netz 

Früher als zuletzt erwartet, am 9. Juli, geht der U-Bahnhof „Museumsinsel“ ans Netz. Damit ist die Verlängerung der Linie U5 endgültig abgeschlossen. Der Bau der Station war der komplizierteste Teil der Streckenverlängerung.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Molkenmarkt: Abschluss der Grabungsarbeiten bis 2024

Am Molkenmarkt in Berlins historischer Mitte laufen derzeit umfangreiche Grabungsarbeiten. Ab 2024 entsteht hier ein neues Stadtquartier, welches Bezug nimmt auf die einstige Bebauung am historischen Siedlungskern der Stadt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Emmi Luebeskind: Jugendhilfe-Haus in der Littenstrasse erreicht volle Gebäudehöhe

Das Jugendhilfe-Haus der Stiftung „Emmi Luebeskind“ entsteht in Berlins historischer Mitte und greift die Umgebung architektonisch auf. Allerdings wird das Projekt vom Landesdenkmalamt kritisch gesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
An der Fasanenstrasse entstehen zwei neue Gebäude für die TU Berlin

An der Fasanenstraße im Berliner Stadtteil Charlottenburg werden derzeit zwei neue Gebäude für die Technische Universität Berlin errichtet.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Wiederaufbau der Bauakademie: Modern oder  Historische Rekonstruktion?

In Berlins Mitte soll die Bauakademie des Architekten Karl Friedrich Schinkel wiederaufgebaut werden. Zukünftige Nutzung und Form des Gebäudes sind aber noch völlig offen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Neukölln
Im Rollbergkiez ist das „Global Village Berlin“ entstanden

Im Herzen Neuköllns ist Anfang Juni ein ganz besonderes Bauprojekt abgeschlossen und an die zukünftigen Nutzer*innen übergeben worden. Das sogenannte “Eine-Welt-Zentrum” der Berlin Global Village gGmbH wird zukünftig in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kindl-Brauerei und einem daneben liegenden Neubau beheimatet sein.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Senat prüft Deckelung der Stadtautobahn

Der zukünftige Umgang mit der Stadtautobahn bleibt ein viel diskutiertes Thema, seien es die anhaltenden Spekulationen und Demonstrationen rund um einen möglichen Weiterbau der A100, der Umbau des Dreiecks Funkturm oder eine mögliche Überdachung der Autobahn mit Solardächern. Eine ganz andere Form der Überdachung ist eine mögliche „Deckelung“ von Teilstrecken der Berliner Stadtautobahn, die derzeit für einen Teilbereich – zwischen Kaiserdamm und Knobelsdorffstraße in Charlottenburg – geprüft wird. Rund 270 Millionen Euro würde das Bauvorhaben kosten. Das geht aus dem Gutachten der Deutschen Fernstraßen-Planungsgesellschaft Deges im Auftrag des Senates hervor. Hinzu kämen Instandhaltungskosten, die für die kommenden 70 Jahre auf etwa 200 Millionen Euro taxiert werden. Würde man die zwischen den Autobahnspuren verlaufenden Bahntrasse nicht überdachen, würden sich die Baukosten halbieren. Eine wirkliche Hochrechnung auf die übrigen Streckenteile der Stadtautobahn ist auf dieser Grundlage noch nicht möglich. Das Vorhaben, welches in Hamburg schon in Teilen umgesetzt wurde, soll weiterführend analysiert werden.

Prenzlauer Berg
Hufelandstrasse soll  ab 2022 autofrei werden

Der Bezirk Pankow prüft den Umbau der Hufelandstraße, nachdem es wiederholt zu Konflikten zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden auf den Gehsteigen gekommen ist. Die heutige Hufelandstraße ist nämlich bislang ausschließlich den Autofahrer*innen vorbehalten, jedenfalls was gekennzeichnete Fahrspuren angeht. Das soll sich zukünftig ändern, denn der Bezirk untersucht derzeit drei mögliche Umbauszenarien. Ziel ist es, die Straße bereits ab 2022 zu einer vollständigen Fahrradstraße umzubauen. Möglichkeit Nummer eins ist eine Asphaltierung der Fahrgasse mit Erhalt des Kopfsteinpflasters an den Parkbuchten für stehende Autos. Option zwei sieht die Verfüllung der Fugen des Pflasters der Fahrgasse vor, Option drei wäre das Glattsägen des Pflasters auf der Fahrspur. Die Hufelandstraße ist nicht das einzige Fahrradstraßenprojekt des Bezirks Pankow. Bis 2023 sollen insgesamt 20 neue Fahrradstraßen errichtet werden. Allein im Bötzowviertel sollen schon im kommenden Jahr die Dunckerstraße, Senefelderstraße und Oderberger Straße umgewandelt werden, zusätzlich zur Hufelandstraße, wo das Konfliktpotenzial offenbar am größten ist.

Auch die Schönhauser Allee erhält neue, breitere Radwege.

Mitte
Streckenverlauf für S21-Verlängerung ist gefunden – und sorgt für ärger

Über die Weiterführung der S21 in südlicher Richtung vom Hauptbahnhof bis zum Potsdamer Platz wurde in den vergangenen Jahren zwischen Bundestagsverwaltung und Deutscher Bahn intensiv debattiert, da die Bundestagsverwaltung durch den notwendigen Tunnel, der dafür unter dem Regierungsviertel gegraben werden muss, Schäden am Reichstagsgebäude befürchtete. Daher wurden mittlerweile 30 Varianten überprüft. Die Linie soll die neue Nord-Süd-Achse für die S-Bahn werden, die in bis zu 20 Metern Tiefe unter dem Parlaments- und Regierungsviertel hindurchgeht und über den Hauptbahnhof führt. Die Inbetriebnahme der 21 zwischen dem Berliner Norden und dem Hauptbahnhof soll nach aktueller Planung im Dezember 2022 erfolgen. Der Bau der Tunnelröhre unter dem Regierungsviertel soll 2026 starten. Problematisch bei der nun ausgewählten Variante ist, dass das bestehende Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma tangieren würde und bauliche Maßnahmen auch auf dem Gelände des Denkmals notwendig wären. Dies verärgert weite Teile der Gemeinschaft der Sinti und Roma in Deutschland. Nach einer ersten Vor-Ort-Begehung ist klar geworden, dass es weiteren Diskussionsbedarf gibt.

Marzahn
Neubau des Marzahner Knotens startet 2022

Drei Straßenbrücken und die dazugehörigen Rampen- und Verbindungsfahrbahnen sowie die Instandsetzung des Fußgängertunnels sind im Neubau des sogenannten „Marzahner Knotens“ enthalten, dessen Umbau im kommenden Jahr starten und bis mindestens 2029 dauern soll. Auf Anwohner*innen und Verkehrsteilnehmende kommt also ein Bauprojekt zu, was beinahe ein ganzes Jahrzehnt andauern wird. Notwendig werden die Bauarbeiten aufgrund des teilweise sehr schlechten Zustands der Brückenbauwerke sowie der Fahrspuren. Landsberger Allee, Märkische Allee sowie die Fern- und S-Bahn-Gleise der Deutschen Bahn treffen an diesem neuralgischen Verkehrspunkt aufeinander, was es für die Projektplaner*innen nicht einfach macht. An der Überführung der Landsberger Allee über die Märkische Allee soll der Fuß- und Radverkehr entlang der Märkischen Allee zukünftig kreuzungsfrei geführt werden. Dies erreichen die Planer*innen durch den Bau von Rampenunterführungsbauwerken an allen vier Rampen. Sie sollen Fußgänger*innen und Radfahrende im gesamten Knotenbereich sicher über den Verkehrsknoten befördern.

Lichtenberg
Baufortschritt: Projekt „Q218“ schafft Wohnraum an der Lichtenberger Brücke

Unweit des Bahnhofs Lichtenberg, direkt an der viel befahrenen Lichtenberger Brücke, errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE einen Wohnturm. Das Projekt trägt den Namen “Q218”, angelehnt an das direkt benachbarte Studentenwohnheim „Q216“. 394 Mietwohnungen sollen in dem später 64 Meter hohen Gebäude entstehen. Die Wohnungen werden über ein bis vier Zimmer enthalten, wobei der Fokus nach eigener Aussage der HOWOGE der hohen Nachfrage entsprechend auf kleinen Wohnungen liegt. Rund 50 Prozent der Wohnungen werden als geförderter Wohnraum zu Einstiegsmieten ab 6,50 EUR pro Quadratmeter angeboten. Auf dem 4.600 Quadratmeter großen Grundstück entstehen insgesamt 22.000 Quadratmeter Wohnfläche. Darüber hinaus sind 2.800 Quadratmeter für Gewerbeflächen geplant. Die Fertigstellung des Gebäudes soll bis Ende 2021 erfolgen.

Weitere Wohnungsprojekte in Lichtenberg findet Ihr hier.

Wedding
Neues Herzzentrum entsteht auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum

Der Berliner Senat, die Charité und das Deutsche Herzzentrum haben am Montag die Vereinbarung zur Gründung eines gemeinsamen Deutschen Herzzentrums der Charité unterzeichnet. Das neue Herzzentrum erhält einen Neubau am Campus Virchow-Klinikum der Charité im Stadtteil Wedding. Das Gebäude soll rund 28.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen und bis 2028 fertig gestellt werden. 387 Millionen Euro werden in das Projekt investiert. Das Land stellt dafür 287 Millionen Euro bereit, der Bund beteiligt sich mit 100 Millionen Euro. Die Fusion der Herzmedizin und Konsolidierung an einem zentralen Standort in Berlin war seit Jahren geplant, doch zunächst musste geklärt werden, in welcher Rechtsform das neue Institut errichtet wird.

Am Charité-Campus Mitte entsteht ein Ambulanz- und Innovationszentrum

Mitte
Platznot im Bundestag: Neue Büros entstehen in modularer Holzbauweise

Am Marie-Elisabeth-Lüders Haus im Berliner Regierungsviertel entstehen bis September 2021 insgesamt 400 Bundestags-Büros in modularer Holzbauweise. Das Projekt gilt als Zwischenlösung für die nächsten 15 Jahre.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Westend
Konferenz im Oktober: Zukunft des Olympiaparks wird diskutiert

Im Oktober 2021 wird auf einer Konferenz über die Zukunft des Olympiaparks in Charlottenburg diskutiert. Ein neues Hertha-Stadion, eine mögiche Olympia-Bewerbung für 2036 oder die Öffnung des Areals für die Öffentlichkeit sind nur einige der vielen, offenen Themen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
„Alexander Tower“ am Alexanderplatz: Hochbau wird Ende 2021 beginnen

Am Alexanderplatz beginnt Ende 2021 der Hochbau des „Alexander Tower“ am „Alexa“. Auch die übrigen Hochhausprojekte am Platz schreiten zügig voran: Covivio und Signa errichten weitere Hochhäuser. Nur die Umsetzung des Hines-Projektes scheint weiterhin ungewiss.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Bau von Sozialwohnungen am Humboldt Forum geplant

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Humboldt Forum plant der Berliner Senat den Bau eines Wohnquartiers mit Sozial- und Niedrigpreiswohnungen. Dennoch soll das neue Quartier ansprechend gestaltet werden. Das Projekt wird von der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) verantwortet.

Zum ausführlichen Termin geht es hier.

Mitte
Staunen im Schlüterhof: Das Humboldt Forum öffnet seine Innenbereiche

Im Humboldt Forum sind zwei der insgesamt drei Innenhöfe gestern ohne großes Begleitprogramm oder Presserummel eröffnet worden. Wir haben uns schon einmal umgesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
An der Friedrichstrasse wird das neue Quartier „am Tacheles“ sichtbar

An der nördlichen Friedrichstraße entsteht ein Teil des Großprojekts „Am Tacheles„. Das neue Quartier wird den Stadtraum völlig neu definieren.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Schöneberg
Moderne Nutzung in historischem Ambiente: Das „Bricks“ in Schöneberg

In Schöneberg ist mit dem „Bricks“ ein bemerkenswertes, gemischt genutztes Quartier aus historischen und neu errichteten Gebäuden entstanden, welches Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einzelhandel gekonnt und architektonisch auf hohem Niveau verbindet. Wir haben uns das Ensemble einmal angesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Baufortschritt am archäologischen Zentrum in Berlins historischer Mitte

Am Petriplatz in Berlin-Mitte wächst seit 2019 der Neubau des Archäologischen Zentrums. Er soll Berlins Geschichte erlebbar machen. Die zukünftige Institution soll nach Plänen des Berliner Senats Ausgangspunkt für eine Archäologische Promenade durch die alte, historische Mitte werden. Zu den Stationen, welche die Besucher durchlaufen und erfahren können, zählen die Marienkirche und der Schloss-Neubau.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte/Tiergarten
Weniger Autos, mehr Grün: Der Potsdamer Platz wird neu gestaltet

Neben den Potsdamer Platz Arkaden sollen nun auch die Außenbereiche des Quartiers völlig neu gestaltet werden: Der Autoverkehr soll aus dem ehemaligen Daimler-Quartier weichen, zudem soll es deutlich grüner werden. 200 Millionen Euro werden in den Umbau investiert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Workshop zur Zukunft des Olympiaparks vom Landessportbund Berlin 

Das Berliner Olympiagelände ist vieles – Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten-und Spitzensport, Heimat von Hertha BSC, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, Erbe des Nationalsozialismus und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts. Wie die weitere Entwicklung des Areals aussehen soll, darüber ist man in Berlin allerdings seit vielen Jahren uneins. Dies betrifft nicht nur, aber auch die Pläne von Hertha BSC, auf dem Areal ein reines Fußballstadion zu errichten.

Der Umgang mit dem vielschichtigen Gelände birgt Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes sprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung im Rahmen eines vom Landessportbund veranstalteten, digitalen Workshops mit dem Titel „Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung“ (8. Juni, 10:00-17:00 Uhr). Worin bestehen die Werte dieses Denkmals? Mit welchen Zielstellungen und Formaten können sie vermittelt werden? Und welche Perspektiven eröffnet das Gelände? Die Teilnahme am Workshop ist für jedermann kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Weitere Informationen dazu findet Ihr hier.

Weissensee
Im Kirchturm am Mirbachplatz entstehen  Luxus-Apartments

Am 65 Meter hohen Kirchturm am Mirbachplatz in Weißensee werden nun Wohnungen entstehen, da das Bezirksamt Pankow sein Vorkaufsrecht nicht genutzt hat. Auf dem Mirbachplatz stand bis zum Zweiten Weltkrieg die Bethanienkirche, die jedoch im Bombenhagel des Kriegs schwer zerstört wurde. Nur der Turm blieb stehen, ist allerdings seither ungenutzt. Im denkmalgeschützten Gebäude sollen nun drei Wohnungen errichtet werden. Weitere 14 Apartments mit Tiefgarage anstelle des zerstörten Kirchenschiffs sollen das geplante Ensemble ergänzen. Da der Mirbachplatz im künftigen Sanierungsgebiet Langhansstraße liegt, hatte der Bezirk ein Vorkaufsrecht auf das Grundstück. Die dreimonatige Frist zur Ausübung ließ er jedoch ungenutzt verstreichen, da kein Amt Bedarf angemeldet hatte. Mit der Baugrube soll daher noch in diesem Jahr begonnen werden, eine Fertigstellung ist bis zum Jahr 2023 geplant.

Charlottenburg
Erweiterung des Bahnhofs Jungfernheide geplant

Die vom Berliner Senat geplante Reaktivierung der historischen Siemensbahn soll dafür sorgen, dass sich der S-, U- und Regionalbahnhof Jungfernheide grundlegend verändert. An der Max-Dohrn-Straße, auf der Nordseite des Bahnhofs, will die Senatskanzlei in den kommenden Jahren einen dritten Bahnsteig anbauen. So soll das erwartete, höhere Fahrgastaufkommen nach der Sanierung der Siemensbahn gemeistert werden. Der Senat beabsichtigt, die Siemensbahn über die geplante „Siemensstadt 2.0“ hinaus bis nach Hakenfelde zu verlängern. Aufgrund der verlängerten Verbindung werden sich zukünftig also mehr Reisende am Bahnhof aufhalten als bisher. 2022 soll der Bau des Bahnsteigs starten. Die Bauarbeiten könnten jedoch einige infrastrukturelle Probleme mit sich bringen. An der Max-Dohrn-Straße soll nämlich auch die von der Turmstraße aus verlängerte Straßenbahnlinie M10 eine neue Endhaltestelle bekommen. Der Ausbau des Bahnhofs wird deshalb auf Kosten von rund 50 Parkplätzen zwischen Max-Dohrn-Straße und dem Bahnhofsgebäude gehen.

Schöneberg
An der Kleiststraße entsteht der Neubau des DGB

An der Kleiststraße, Ecke Keithstraße entsteht derzeit ein neues Büro- und Geschäftsgebäude, welches vorwiegend vom Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) genutzt werden soll. Auch der DGB-Landesbezirk Berlin-Brandenburg wird das Gebäude künftig beziehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Lichtenberg
Über 1.000 neue, landeseigene Mietwohnungen fertiggestellt

Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu Wochenbeginn mitteilte, sind in Lichtenberg zwei große, vom Land Berlin geförderte Wohnungsbauprojekte fertiggestellt worden. Damit wurden insgesamt rund 1.000 neue, bezahlbare Mietwohnungen entstanden, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt für etwas Entlastung sorgen sollen. Verantwortlich für die Projekte sind die Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GEWOBAG.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Vision für das ICC: Ein Zentrum für E-Mobilität in der Berliner City West

Das Architekturbüro Graft und das Unternehmen Trockland haben für das ungenutzte ICC in Charlottenburg ein Zukunftskonzept entwickelt: Aus dem Gebäude soll ein innovativesMobility Hub werden, das „M.ICC“.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mai 2021

Steglitz
Projekt „Überlin“: Beim Umbau des Steglitzer Kreisels ist Geduld gefragt

Beim Projekt „Überlin“ in Steglitz entstehen 330 Eigentumswohnungen im einstigen Büro- und Verwaltungsgebäude „Steglitzer Kreisel“. Das Projekt verzögert sich allerdings um zwei Jahre.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Tiergarten
Das Bauhaus-Museum und -Archiv wird saniert und erweitert 

Das Bauhaus-Archiv  und Museum für Gestaltung wird zurzeit denkmalgerecht saniert und um einen Museumsneubau erweitert. Während das Bestandsgebäude zukünftig für das Archiv vorgesehen ist, wird der Erweiterungsbau als Museumsfläche dienen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Köpenick
Senat plant 700 Wohnungen auf dem ehemaligen Funkwerk Köpenick

Auf dem ehemaligen Funkwerk Köpenick sollen 700 Wohnungen, Kita- und Grundschulplätze sowie ein öffentlicher Uferweg entlang der Dahme entstehen. Der rot-rot-grüne Senat hat auf einer Sitzung am 18. Mai beschlossen, den entsprechenden Bebauungsplan dem Berliner Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorzulegen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Prenzlauer Berg
Alles auf Anfang: Die Planung am Jahnsportpark wird neu begonnen

Das Planungsverfahren zum Abriss und Neubau des Stadions im Jahnsportpark im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg wird vollkommen neu aufgerollt. Drei mögliche Szenarien werden untersucht. Eines der Szenarien sieht vor, dass zukünftig zwei Stadien nebeneinander stehen sollen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain
Umbau des ehemaligen Kaufhofs am Ostbahnhof ist abgeschlossen

Das 1979 eröffnete Kaufhof-Gebäude am Berliner Ostbahnhof ist in den vergangenen vier Jahren zu einem modernen Bürogebäude umgebaut worden. Entstanden ist dabei ein spektakuläres, städteräumliches Gebilde. Auch die Sanierung des historischen Julius-Pintsch-Gebäudes schreitet voran.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Spandau
„Motorworld“: An der Zitadelle entsteht ein grosses Event- und Gewerbeareal

In Spandau entsteht bis 2023 ein Hotel-, Event- und Gewerbepark. Im Fokus des Projekts steht, ganz nostalgisch, die Leidenschaft für Autos.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Vollendung nach 70 Jahren: „TRION“ komplettiert den Leipziger Platz

Die historische Stadtfigur des Achtecks am Leipziger Platz in der Mitte Berlins wird im Sommer 2021 nach über 70 Jahren erstmals wieder komplett sein, wenn auch in moderner Umsetzung. Möglich wird dies durch die Vollendung des letzten Teilstücks im Bereich Potsdamer Platz/Leipziger Platz: Das durch die AGIB Real Estate Gruppe entwickelte Büro- und Geschäftshaus “TRION” nähert sich der Fertigstellung.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Spandau
Wohnungen für 10.000 Menschen auf der Insel Gartenfeld geplant

Am westlichen Stadtrand Berlins im Bezirk Spandau wird ab 2022 eine ganze Insel, das Gartenfeld, neu gestaltet. 10.000 Wohnungen sollen hier entstehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Bezirk gegen Senat: Streit um Hochhauspläne in der City West

Kommen die Hochhäuser am Kurfürstendamm oder nicht? Im Streit um die Gestaltung der City West verhärten sich die Fronten. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung stehen sich unversöhnlich gegenüber. Das birgt einige Konflikte, auch berlinweit.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain
Neuerfindung: Am Ostbahnhof entsteht das „Wriezener Karree“

Auf dem Gelände des einstigen Wriezener Bahnhofs wird in den kommenden Jahren ein neues Büro-, Gewerbe- und Freizeitquartier entstehen. Es soll der Auftakt für eine Neuausrichtung des gesamten Viertels werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Berlins neue Stadtquartiere werden zunehmend autofrei geplant

Während die Verkehrswende in Berlin noch intensiv diskutiert wird, werden bei den Planungen für zukünftige Quartiere und Verkehrswege längst Tatsachen geschaffen. Wir geben einen Überblick darüber, wie die Mobilität von morgen schon heute geplant wird. Das Auto spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Lichtenberg
„My Bay“ und mehr: Zahlreiche Bauprojekte in der Rummelsburger Bucht 

Die Rummelsburger Bucht gehört zu den beliebtesten Wohnlagen in der östlichen Berliner Innenstadt. Beim Wohnungsbauprojekt „My Bay“ kommen ab 2022 weitere Wohnungen hinzu. Es ist eines von zahlreichen Bauprojekten in diesem Stadtraum.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Freiluftausstellung: Pläne für das Exilmuseum werden präsentiert

Ab Juni 2021 präsentiert das Exilmuseum an seinem zukünftigen Standort am Anhalter Bahnhof in Kreuzberg die aktuellen Planungen zum zukünftigen Museumsbau. Die pandemietaugliche Freiluftausstellung wird in ehemaligen Wohncontainern für Geflüchtete gezeigt, die von Architektur-Studierenden der TU Berlin umgestaltet und eigenhändig aufgebaut wurden. Im Rahmen der kooperativ entwickelten Ausstellung stellt die TU auch ihre Forschungen zum Leben von Geflüchteten in Wohncontainern vor. Im Rahmen der Freiluftaustellung sind unterschiedlichste Veranstaltungen und Workshops geplant, bei denen die Nachbarschaft und Interessierte ihre Fragen und Wünsche an das Exilmuseum formulieren können. Gefördert wird das Projekt von der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Hier seht Ihr, wie der Neubau des Exilmuseums aussehen soll.

Berlin
Ausbau des S-bahnnetzes geplant

Mehr S-Bahnen und dichtere Taktung: Im Berliner Stadtgebiet und auch in den Stadtrandgebieten im Brandenburger Speckgürtel soll die S-Bahn in den kommenden Jahren eine höhere Verfügbarkeit bereitstellen. So soll beispielsweise der 10-Minuten-Takt auch außerhalb des S-Bahnrings und in den zu Brandenburg gehörenden Strecken eingeführt werden. Für diese Änderungen sind natürlich umfangreiche Anpassungen des Schienennetzes erforderlich. In den kommenden Jahren sind daher insgesamt 35 Infrastrukturprojekte im Zusammenhang mit der Berliner S-Bahn vorgesehen. Für die weitere Planung der ersten zehn davon wurde Ende Februar eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Deutschen Bahn und den Ländern Berlin und Brandenburg geschlossen: 30 Millionen Euro stellen die Länder für die notwendigen Anpassungen bereit. Im Rahmen dieser Initiative wird u.a. die Verlängerung bereits bestehender Linien untersucht (S75 über Wartenberg hinaus) oder die Errichtung neuer Stationen (wie etwa mögliche Bahnhöfe am Karower Kreuz und an der Bucher Straße in Pankow).

Ab 2027 soll es einen neuen Betreiber für die Berliner S-Bahn geben. Mehr dazu könnt Ihr hier lesen.

Berlin
Senat erreicht Ausweitung des Milieuschutzes

Insgesamt 4.121 Wohnungen wurden im vergangenen Jahr 2020 in Mileuschutzgebieten innerhalb des Berliner Stadtgebietes gesichert. Dies bedeutet eine Verdopplung der Wohnungsanzahl im Vergleich zum Vorjahr 2019. Darüber informierte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in der vergangenen Woche. Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen äußerte sich wie folgt dazu: „Im Laufe dieser Legislatur haben wir die Zahl der Milieuschutzgebiete von 34 auf aktuell 65 deutlich erhöht. Damit sind über eine Million Menschen in Berlin besser vor Verdrängung geschützt. Berlin hat durch die konsequente Ausübung von Vorkaufsrechten Handlungsfähigkeit bewiesen, unser Hauptziel bleibt aber der Abschluss einer harten Abwendungsvereinbarung.“

Prenzlauer Berg
Vision: so wird der neue Bötzow Campus an der Prenzlauer Allee aussehen

Wir präsentieren ausgewählte Visualisierungen des zukünftigen Medizin Campus auf dem Gelände der einstigen Bötzow Brauerei im Prenzlauer Berg.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Französisch Buchholz
Vorbild Adlershof: In Pankow soll ein riesiges Gewerbegebiet entstehen

Im Norden Berlins, im Pankower Stadtteil Französisch Buchholz, soll ein großes Gewerbegebiet entstehen. Ab 2026 soll die Vermarktung starten. Die Projektentwicklung übernimmt ein Unternehmen, welches schon in Adlershof sehr erfolgreich gewirkt hat.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Prenzlauer Berg
Auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei entsteht ein Medizin-Campus

Auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei an der Prenzlauer Allee im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg entsteht bis zum Jahr 2022 ein Medizin-Campus, der vorwiegend vom Prothesenhersteller Ottobock genutzt werden soll. Neben Büro- und Therapieflächen sowie hochmodernen Produktionsbereichen soll es auf dem zukünftigen Campus viele öffentliche Bereiche wie Cafés, Restaurants und frei zugängliche Stadtplätze geben.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain-Kreuzberg
Bezirk erhält deutschen Fahrradpreis für Schaffung von Pop-Up Radwegen

Die Pop-up-Radwege im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sind mit dem Deutschen Fahrradpreis 2021 ausgezeichnet worden. Das Radweg-Projekt, welches im Zuge der Corona-Pandemie umgesetzt wurde, belegte den ersten Platz in der Kategorie „Infrastruktur“. Besonders hervorgehoben wurden die schnelle Umsetzung des Vorhabens und die erfolgreiche Zusammenarbeit unterschiedlicher Verwaltungsebenen in auf Bezirks- und Landesebene. Damit nicht genug: Der im März 2020 als einer der ersten Pop-Up Radwege der Hauptstadt errichtete, über drei Kilometer lange, provisorische Radweg am Landwehrkanal, soll nach einem Beschluss des Bezirks  nun für eine dauerhafte Nutzung umgebaut werden. Der Deutsche Fahrradpreis ist ein bundesweiter Wettbewerb, der seit dem Jahr 2000 jährlich die innovativsten Maßnahmen zur Radverkehrsförderung auszeichnet. Initiatoren sind das Bundesverkehrsministerium und die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen.

LIchtenberg
Gewobag errichtet 317 neue Wohnungen in der Rhinstrasse

317 Wohnungen baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG als Ergänzung eines bereits bestehenden Wohnhauses. Bauherr des Projekts ist die BBH Immobilien GmbH & Co. KG. Die Wohnungen entstehen in einem achtgeschossigen Gebäude direkt neben dem Landschaftspark Herzberge. Der Neubau ergänzt die  Bestandsbebauung vor Ort und entwickelt diese zu einer zu allen Seiten geschlossenen Wohnanlage weiter. Im Innenbereich soll dadurch ein ruhiger Hof mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Stadtentwicklungssenator Scheel äußerte sich zum Projekt wie folgt: „Mit der Vervollständigung ihrer Bestandsbauten an der Rhinstraße leistet die Gewobag einen weiteren wichtigen Beitrag zur Wohnungsbauoffensive des Landes Berlin. Insgesamt entstehen so 317 neue kommunale Wohnungen.“ Lichtenberg gehört im Gesamt-Berliner Vergleich zu den Bezirken mit der stärksten Bautätigkeit im Wohnungssektor.

Charlottenburg
An der Treseburger Straße entstehen 150 Wohnungen

Für den geplanten Bau von 150 Wohnungen in der Charlottenburger Treseburger Straße ist der Abriss eines Supermarkt-Gebäudes vorgesehen. Sowohl der Discounter „Aldi“ als auch die Tierbedarfshandlung „Fressnapf“ müssen für den Wohnungskomplex weichen. Der Baubgeinn der Wohnungen soll in 2022 stattfinden. Bauherr ist die Mibegh Development GmbH, die sogar gern noch mehr als die derzeit genehmigten 150 Wohnugen errichten würde. Darüber verhandelt das Unternehmen derzeit mit dem Bezirksamt. Insgesamt 30 Prozent der Apartments sollen als Sozialwohnungen zu einem niedrigen Preis vermietet werden. Neben Tiefgaragen sind auch kleinere Gewerbeflächen im Erdgeschoss des Neubaus vorgesehen. „Aldi“ und „Fressnapf“ werden hier aber nicht wieder einziehen, da die Flächen zu klein sind.

Friedrichshain
Am Vivantes Klinikum entsteht das Wohnprojekt „Pandion Midtown“

Auf dem Gelände des einstigen Böhmischen Brauhauses entwickelt die Pandion AG in Friedrichshain das Wohnprojekt „Pandion Midtown“. 430 Wohnungen entstehen dabei auf historischem Baugrund.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

April 2021

Friedrichshain
Baufortschritt beim Prjoekt „Schreibfederhöfe“

Seit Anfang 2020 wächst auf einem Grundstück zwischen Boxhagener Straße und Weserstraße das Projekt “Schreibfederhöfe” in die Höhe. Es entsteht ein Gebäudeensemble, welches Miet- und Eigentumswohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen enthalten wird. Das Projekt hat mittlerweile seine volle, räumliche Ausdehnung erreicht. Das Gesamtprojekt gliedert sich in drei Bauteile: Entlang der Boxhagener Straße entsteht ein Mietwohnungsbau mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss. Hier werden Flächen für Einzelhandel geschaffen. Das mittlere Bauteil des Projektes ist die historische Schreibfederfabrik, die dem Projekt ihren Namen gab. Hier entstehen neue Büros und weitere Gewerbeflächen. Dieser Bauteil erhält ein derzeit fehlendes Dachgeschoss zurück und einen Anbau, der die frühere Gebäudeform wiederherstellt. Auf dem Grundstück, welches an die Weserstraße angrenzt, entstehen Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung des Projekts soll bis 2022 erfolgen.

Köpenick
Regionalbahnhof Berlin-Köpenick soll 2027 fertig sein

Ein Planvorhaben, welches bereits seit Jahrzehnten immer wieder angekündigt und dann doch wieder verschoben wurde, soll nun endlich umgesetzt werden: Der Bau eines Regionalbahnsteigs am S-Bahnhof Köpenick. Der Regionalbahnhof Köpenick gehört zu dem auf 724 Millionen Euro taxierten Großprojekt der Bahn, die Strecke von Berlin zur polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder auszubauen. Die Regionalzüge sollen künftig neben dem S-Bahnsteig in Köpenick, dessen Lage unverändert bleibt, halten. Zwischen den durchgehenden Hauptgleisen entsteht ein Bahnsteig für die Züge. Er wird 220 Meter lang und auf 40 Metern Länge überdacht. Zwei Treppen und ein Aufzug werden vom Empfangsgebäude des Bahnhofs zum Regionalbahnsteig hinaufführen. Östlich soll eine neue  Personenunterführung mit Treppen zum S- und Regionalbahnsteig entstehen. Die Bauarbeiten sollen im März 2023 beginnen.

Mehr Projekte in Köpenick findet Ihr hier.

lICHTENBERG
howoge-wOHNTURM AM rINGCENTER STEHT VOR DER fERTIGSTELLUNG

Das sogenannte „Tor nach Lichtenberg“ der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE steht kurz vor der baulichen Fertigstellung. Derzeit laufen letzte Arbeiten an den Außenanlagen der zukünftigen Wohnungs-, Verwaltungs- und Gewerbeimmobilie. Insgesamt sind in dem Gebäude 251 Mietwohnungen entstanden, die nun wie geplant ab Frühjahr 2021 bezogen werden können. Alle Einheiten sind mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet. Sie entsprechen modernsten Standards und sind ausgestattet mit Fußbodenheizung, Highspeed-Internet und barrierefreien Duschen. Einige Wohnungen wurden darüber hinaus vollständig barrierefrei konzipiert und sind damit gut geeignet auch für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

Mitte
In der Magazinstrasse entsteht das Baugemeinschaftsprojekt „Magazin 17“

In der Magazinstraße in Berlin Mitte realisiert der Projektentwickler SmartHoming gemeinsam mit dem Büro Zanderroth Architekten ein Mehrfamilienhaus aus Leichtbeton mit 12 Eigentumswohnungen. Der Großteil der Wohnungen wird über einen klaren Grundriss mit vier Zimmern und zwei Bädern verfügen. Bodentiefe Schiebefenster, eine  gehobene Ausstattung mit Fußbodenheizung in allen Räumen und barrierefreier Zugang zum Aufzug sind Standardeinrichtungen in allen Wohneinheiten. Im Kellergeschoss werden Abstellräume, PKW – und Fahrradstellplätze eingerichtet.

Mitte
„Voltair“ und „Grandaire“: Am Alexa entstehen Wohn- und Büroflächen

Zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz werden zwei Projekte entwickelt, bei denen Wohn- und Büroflächen entstehen: „Grandaire Berlin“ und „Voltair Berlin“.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Für das Covivio Hochhaus am Alexanderplatz startet der Tiefbau

Für das vom Unternehmen Covivio geplante 130 Meter hohe Hochhaus am Alexanderplatz mit seinen markanten Zwillingstürmen liegt die Baugenehmigung nun vor. Die Tiefbauarbeiten für das 530 Millionen Euro teure Projekt starten.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Tiergarten
Museum der Moderne: Neue Grossbaustelle im Herzen Berlins

Nach der erfolgreichen Sanierung der Neuen Nationalgalerie im Kulturforum hat der Bau des nächsten Kulturtempels in Tiergarten bereits begonnen: Bis 2026 entsteht das „Museum der Moderne“.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Beim Neubau am Holocaust Mahnmal läuft bereits die Fassadenverkleidung

Der Neubau „Palais am Brandenburger Tor“ grenzt direkt an das Holocaust Mahnmal. Beim vieldiskutierten Gebäude läuft bereits die Verkleidung der Fassade. Das Gebäude soll in diesem Jahr fertig werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Zwischen Einheitsdenkmal und Freitreppe soll ein Aufzugturm gebaut werden

 

Auf der sogenannten „Schlossfreiheit“ vor dem westlich gelegenen Eosanderportals der Schloss-Rekonstruktion wird in den kommenden Jahren noch einiges an Bauätigkeit zu sehen sein, bis die endgültige Gestaltung des Bereichs abgeschlossen sein wird. Neben der bereits laufenden Errichtung des Einheitsdenkmals ist auch die Schaffung einer Freitreppe zur Spree geplant. Und zwischen diesen beiden, geplanten Projekten soll nun zusätzlich ein Aufzugschacht gesetzt werden, der den Zugang zur Spree über die Freitreppe auch barrierefrei ermöglichen soll. Die Platzierung des Aufzugturms unmittelbar neben dem Einheitsdenkmal sorgt bei den Planerns des Denkmals für Unverständnis, da sie eine Entwürdigung ihres Konzepts befürchten. Etwa einen Meter neben dem Kunstwerk soll der Schacht gebaut werden, zusätzlich sollen Fahrradständer installiert werden. Das Stuttgarter Architekturbüro Milla & Partner, welches für den Entwurf verantwortlich ist, fürchtet um die Wirkung des Denkmals. Unabhängig davon sind die Bauarbeiten für das Einheitsdenkmal derzeit im Plan, die Fertigstellung ist weiterhin für Ende 2021 vorgesehen.

Wie das geplante Flussbad aussehen soll, seht Ihr hier.

Marzahn
Im Clean Tech business Park soll eine neue Batteriefabrik entstehen

Der CleanTech Business Park Berlin am S-Bahnhof Mehrower Alle in Marzahn ist mit seinen 90 Hektar Berlins größtes Industrieareal und speziell zugeschnitten auf produzierende Unternehmen aus der sogenannten Cleantech-Branche. Auf diesem Areal soll nun eine Batteriefabrik errichtet werden. Für 39 Millionen Euro will eine Investorengruppe rund um den Batteriehersteller BAE auf dem Gelände des Business Parks eine innovative Fabrik für die Produktion sogenannter CSE-Batterien errichten. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant. Ihren Betrieb soll die Produktion Ende 2022 aufnehmen. Potenzielle Abnehmer für die Speicher sind sowohl Unternehmen als auch Privatkunden. Denn auch Solarspeicher, die den Sonnenstrom vom Hausdach aufnehmen können, sollen in Marzahn hergestellt werden. Als Konkurrenz zur in Grünheide geplanten Batteriefrabrik sieht sich das Unternehmen allerdings nicht. In der neuen Fabrik sollen rund 380 Arbeitsplätze entstehen.

Schöneberg
GASAG bezieht neue Unternehmenszentrale im EUREF Campus

Das gesamte Gelände des heutigen EUREF-Campus gehörte einst der Gasag. Bis 1946 produzierte das Unternehmen dort Stadtgas, bis 1995 wurde es im heute denkmalgeschützten Gasometer gespeichert. 2007 verkaufte der Strom- und Erdgaslieferant das Grundstück an Reinhard Müller und seine Euref AG, um nun selbst nur noch Mieter in den von Müller geschaffenen Gebäuden zu sein. Nun hat das Umzug seinen Umzug in die neu errichtete Unternehmenszentrale auf dem Campus vollzogen: Der Mutterkonzern Gasag AG ist seit April mit den Töchtern BAS, Gasag Solution Plus und der Geo-En Energy sowie G2 Plus in dem neuen Gebäude untergebracht, es ist Platz für 720 Mitarbeiter*innen geschaffen worden. Besonders ist: Im Unternehmen gibt es zukünftig ausschließlich mobile Arbeitsplätze, sowohl für alle Angestellten als auch den Vorstand. Und mit dem jetzt abgechlossenen Umzug ist noch nicht Schluss. Im Sommer folgt die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, eine hundertprozentige Tochter der Gasag, als Betreiberin eines der größten Gasverteilernetze in Europa. Das Tochterunternehmen wird einen weiteren Neubau an der Südspitze des Campus beziehen.

Was mit dem historischen Gasometer geschehen soll, lest Ihr hier.

Mitte
Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel wird in den Herbst 2021 verschoben

Die BVG hat die Öffentlichkeit darüber informiert, dass die für den Sommer geplante Eröffnung des neuen U-Bahnhofs Museumsinsel erst im Oktober oder November diesen Jahres stattfinden wird. Grund für die Verschiebung seien Corona-bedingte Ausfälle bei den beteiligten Projektpartnern und Baufirmen. BVG-Sprecherin Petra Nelken betonte, dass die BVG definitiv damit rechne, den Bahnhof im Spätherbst ans Netz nehmen zu können. Der zunächst geplante Eröffnungstermin, der 10. September, war ursprünglich gewählt worden, weil an diesem Tag vor genau 125 Jahre mit dem ersten Spatenstich der Bau der Hochbahnviadukte der heutigen U1 startete. Daraus wird nun leider nichts.

Mehr zum komplexen Bau des U-Bahnhofs Museumsinsel erfahrt Ihr hier.

Mitte
Wettbewerb Rathausforum: Es wird grün in Berlins historischer mitte

Der Berliner Senat präsentiert 21 Wettbewerbsbeiträge zur Gestaltung des Rathausforums. Die Freifläche soll vorwiegend grün gestaltet und nicht bebaut werden. Das sorgt für Kontroversen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
In der Franklinstrasse entstehen grossflächige Bürogebäude

An der Franklinstraße stehen zwei Bürogebäude kurz vor ihrer Fertigstellung. Im Gebiet rund um den Charlottenburger Spreebogen gibt es einen wahren Bauboom.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg/Lichtenberg
Zoo und Tierpark: Neue Häuser für Raubtiere, Nashörner und elefanten

Zoo und Tierpark in Berlin sind die mit Abstand meistbesuchten Zooparks Europas. In beiden Parks entstehen derzeit mehrere neue Häuser und Gehege. Vor allem die neue Nashorn-Pagode kann mit einem spannenden, historischen Bezug aufwarten.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Pankow
20.000 Pendler täglich: Der zukünftige Bahnhof blankenburg

Um die steigenden Fahrgastzahlen in Pankow zu bewältigen, wird der Bahnhof Blankenburg in den kommenden Jahren baulich aufgerüstet und erweitert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Rathausforum: Wettbewerbsbeiträge der ersten Phase werden präsentiert

Das Rathausforum und Marx-Engels-Forum sollen neu gestaltet werden. Über das Vorhaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatten wir bereits am 15. Januar berichtet. Das “Entwicklungsgebiet Rathausforum” umfasst das Areal vom gegenüber des Humboldt Forums liegenden Spreeufers über das Marx-Engels-Forum bis hin zu den Freiflächen vor dem Roten Rathaus und den südöstlich vom Fernsehturm angelegten Brunnenanlagen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat in den vergangenen Jahren ein breit angelegtes Bürgerbeteiligungsverfahren mit vielen Workshops, Diskussionsrunden und Expertenrunden durchgeführt, um Leitlinien zur Gestaltung dieses Areals zu entwickeln. Die ausgewählten Arbeiten der ersten Phase des Wettbewerbs werden im Rahmen einer öffentlichen, digitalen Veranstaltung ausgestellt, und zwar am 22.April von 14 bis 22 Uhr. In drei Jahren soll die Umgestaltung der Freiraumflächen beginnen.

Hier gelangt Ihr zur digitalen Beteiligungsplattform.

Berlin
Initiative „Berlin Autofrei“ sammelt ab 25. April Unterschriften

Bild: Innenstadt in Brüssel

Die Initiative „Berlin autofrei“ strebt ein Volksbegehren an, um die Berliner Bevölkerung über die Schaffung einer autofreien respektive stark autoreduzierten Berliner Innenstadt abstimmen zu lassen. Die Initiative sieht eine Umwidmung des öffentlichen Straßenraums auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern vor. Ziel der Initiative ist es, innerhalb des S-Bahnrings deutlich weniger Autoverkehr zu produzieren. Am 25. April soll nun die Unterschriftensammlung der Aktivisten starten. 20.000 Unterstützer*innen werden in einer ersten Stufe benötigt, damit ein Volksbegehren überhaupt beantragt werden kann.

Mehr zur Initiative erfahrt Ihr hier.

Moabit/Charlottenburg
Planungsphase läuft: Verlängerung der M10 bis zur Jungfernheide bis 2028

Nachdem der Senat erst in der vergangenen Woche die Verlängerung der Tramstrecke M10 von der Warschauer Straße bis zum Hermannplatz in Neukölln verkündet hatte, ist bereits die nächste Verlängerung der Linie in Planung – allerdings am anderen Ende der Linie. In einem ersten Schritt wird die Straßenbahnlinie bis zur Turmstraße verlängert und von dort in der zweiten Ausbaustufe weiter bis zum Bahnhof Jungfernheide verlängert, wo die Linie zukünftig enden soll. Für den ersten Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Turmstraße liegt bereits Baurecht vor, in diesem Sommer soll der Bau nach aktuellem Planungsstand beginnen. Bis Ende 2021 soll voraussichtlich auch die derzeit laufende Vorplanung für die Weiterführung nach Jungfernheide abgeschlossen sein. Anfang 2022 soll dann die Entwurfsplanung starten, die Fertigstellung soll bis 2028 erfolgen.

Detaillierte Informationen zur Verlängerung der M10 bis nach Neukölln findet Ihr hier.

BerlIN
Der Mietendeckel des rot-rot-grünen Senats ist verfassunsgwidrig

Was viele Experten hatten kommen sehen, hat sich in der vergangenen Woche bestätigt: Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Regelung des sogenannten „Mietendeckels“ am Donnerstag für  verfassungswidrig. Für die in Berlin amtierende rot-rot-grüne Regierung ist das die wohl schwerste Niederlage der bisherigen Amtszeit. Und nicht nur das: Nun kommen auf hunderttausende Mieter*innen möglicherweise hohe Rückzahlungsforderungen seitens der Vermieter*innen zu. „Insgesamt gehen wir von rund 40.000 Berlinern aus, die potenziell finanzielle Unterstützung benötigen könnten„, heißt es in einer Stellungsnahme der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Mieter*innen waren zwar aufgefordert worden, für den nun eingetretenen Fall Rücklagen zu bilden, was nach einer ersten Umfrage aber nur rund die Hälfte der betroffenen Mietparteien tatsächlich auch getan hat. Das Urteil hat also weitrechende Folgen nicht nur für die Koalition, sondern auch für die Bevölkerung der Hauptstadt.

Tiergarten
Am Lützowufer entsteht ein Büro- und Wohnhaus

Direkt am malerischen Hiroshimasteg wird am Lützowufer in Berlin-Tiergarten derzeit an der Realisierung eines Büro- und Wohngebäudes gearbeitet. Es ist nicht das einzige Projekt in der Nachbarschaft, welches die Nachverdichtung am Landwehrkanal vorantreibt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Schöneberg
Hauptstadtbüro von „ENGIE Deutschland“ in der „Schöneberger Linse“

© Grafik: ENGIE Deutschland GmbH

Das Projekt „Schöneberger Linse“ ist eines der interessantesten Entwicklungsprojekte, die derzeit im Berliner Südwesten umgesetzt werden. Zentral am Sachsendamm und der Hedwig-Dohm-Straße gelegen, unweit vom EUREF Campus, wachsen derzeit zwei Bürogebäude in die Höhe, die vom Unternehmen LIP Ludger Inholte Projektentwicklung realisiert werden. In dem Sieben- beziehungsweise Acht-Geschosser sollen Flächen für Unternehmen aller Art bereitgestellt werden. Eines dieser Unternehmen ist „Engie Deutschland“. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Implementierung ressourcenschonender Energieerzeugung und berät seine Kunden bei Planung und Betrieb gebäude- und energietechnischer Systeme. „Engie Deutschland“ ist bereits 2020 mit insgesamt 400 Kolleg*innen auf das Areal am Südkreuz gezogen.

Charlottenburg
An der Sömmeringstrasse erhält das „Globe Berlin Theater“ eine Open Air Bühne

In Charlottenburg soll ein Open Air Theater nach historischem Vorbild errichtet werden und das neue Zuhause der Theatergesellschaft „Globe Berlin“ werden. Diese sammelt nun Spenden für das Projekt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln
So wird die M10 Streckenführung durch den Görlitzer Park aussehen

Die Verlängerung der Tramlinie M10 nach Neukölln bringt nicht nur für den Görlitzer Park in Kreuzberg entscheidende Veränderungen mit sich. Auch die Falckensteinstraße wird im Zuge des Projekts autofrei werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Moabit
Im Herzen der neuen „Europacity“ wächst das „Quartier Heidestrasse“

Eines von vier großen Teilprojekten der wachsenden „Europacity“ am Hauptbahnhof ist das „Quartier Heidestraße“. Wir haben uns das Projekt einmal angesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain-Kreuzberg
Canan Bayram startet Projekt „Xhain Entsiegeln“

Friedrichshain-Kreuzberg ist der am dichtesten besiedelte Bezirk Berlins und verfügt demzufolge über eine sehr große Anzahl versiegelter Flächen im städtischen Raum. Oberflächenversiegelung heizt die Umgebung bewiesenermaßen in besonderem Maße auf und kann dadurch auch gesundheitsschädigend sein. Dieser Umstand soll nun mit dem Projekt „XHAIN entsiegeln“ bekämpft werden. Das Vorhaben wird von der Partei Bündnis 90/Die Grünen und dem Verein Naturfreunde Berlin verantwortet. Ziel ist es, den Bezirk grüner zu machen und die versiegelten Flächen neu zu gestalten: Baumscheibenvergrößerung, Entsiegelung und Begrünung von Parkplätzen, Urban Gardening, Versickerungsbeete, oder wasserdurchlässige Belege sind nur einige Ideen, die die Initiative auf ihrer Website formuliert. Wer Interesse an dem Vorhaben hat, kann sich auf unserer BETEILIGUNG Seite näher informieren. Auch die Grünen-Politikerin Canan Bayram unterstützt das Vorhaben.

Mehr Informationen zur Initiative gibt es hier.

Reinickendorf
Sanierung der Autobahn 111 startet 2024

Eines der größten Infrastrukturprojekte steht den Bewohner*innen im Norden Berlins ab 2024 bevor und wird – nach heutigen Planungen – mindestens sieben Jahre andauern. Weil es noch keinen Planfeststellungsbeschluss gibt, steht der Zeitplan allerdings unter Vorbehalt. Die A111 verbindet die Berliner Stadtautobahn mit dem Berliner Ring, und zwar vom Dreieck Charlottenburg über das ehemalige Kreuz Reinickendorf bis zum Kreuz Oranienburg. Die durchschnittliche Verkehrsbelastung an Werktagen liegt nach Angaben des Berliner Senats je nach Abschnitt zwischen 51.000 und 100.000 Fahrzeugen. Neben der Instandsetzung und Erneuerung von rund 13 Kilometern Autobahn und Tunnelbauwerken ist ein Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke vorgesehen. Außerdem werden 39 Brücken- und 16 Tunnel- und Trogbauwerke neu errichtet. Geschätzte Gesamtkosten des Projekts: 870 Millionen Euro.

Kreuzberg
Ziel Wiederaufbau: Verein „Anhalter Bahnhof berlin“ gründet sich

Über die Zukunft des Areals am Anhalter Bahnhof haben wir im vergangenen Jahr bereits mehrfach berichtet. Nach heutigem Stand ist ein Neubau auf einem Teil des einstigen Areals der Bahnhofshaupthalle äußerst wahrscheinlich: direkt hinter der Portalruine soll in wenigen Jahren das Exilmuseum nach Plänen der Architektin Dorte Mandrup entstehen. Allerdings nicht, wenn es nach den Absichten des nun gegründeten „Anhalter Bahnhof Berlin i.G.“ geht, denn dieser Verein fordert den Wiederaufbau des Anhalter Bahnhofs Berlin als Event- und Kulturveranstaltungszentrum. Über seine Ziele informiert die Gruppe seit wenigen Wochen auf ihrer neuen, offiziellen Internetpräsenz. Sehr spannend erzählt und mit beeindruckenden, historischen Bildern wird die Geschichte des 1959 gegen Proteste aus der Bevölkerung gesprengten Kopfbahnhofs erzählt.

ZUR OFFIZIELLEN INTERNETSEITE DES VEREINS GEHT ES HIER.

Reinickendorf
CDU und AFD verhindern die Schaffung sicherer Radwege im Norden des Bezirks

Der Waidmannsluster und der Hermsdorfer Damm gehören im Norden des Bezirks Reinickendorf zu den am stärksten befahrenen Straßen und befödern einen großen Teil der im Speckgürtel wohnhaften Menschen von und zur Arbeit im Berliner Innenstadtbereich – und natürlich jene, die in den Randstadtteilen wie Tegel, Heiligensee, Frohnau oder Hermsdorf zu Hause sind. Für die Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad entstehen hier, besonders bei hohem Verkehrsaufkommen, häufig gefährliche Situationen, da Radwege häufig schlichtweg einfach fehlen oder nur mangelhaft ausgebaut sind. Zwei Initiativen, die die Schaffung breiter und sicherer Radwege auf einem Teil dieser Straßen forderten, wurden in der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks abgelehnt. Beide  Initiativen wurden von den Fraktionen der Linken, der Grünen, der FDP und der SPD eingebracht, jedoch mit der Mehrheit von CDU und AfD abgelehnt.

Weitere Projekte im Bezirk Reinickendorf finden Sie hier.

Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln
Verlängerung der Tramlinie M10 verläuft durch den Görlitzer Park

Über die Verlängerung der Tramlinie M10 von der Warschauer Straße bis zum Hermannplatz wurde viele Jahre diskutiert. Nun steht die zukünftige Streckenführung fest. Sie wird auch durch den Görlitzer Park führen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Wedding
Ungewisse Zukunft für die denkmalgeschützten Uferhallen

Die historischen Uferhallen im Berliner Stadtteil Wedding werden seit vielen Jahren von einer aktiven Künstlerszene genutzt. Die fürchtet nun Verdrängung durch neue Eigentümer, denn das Areal soll weiterentwickelt werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Treptow/Friedrichshain
GEgen den Weiterbau der a100 formiert sich breiter Widerstand

Am Samstag haben tausende Menschen mit einer Fahrraddemo gegen den geplanten Weiterbau der Bundesautobahn 100 protestiert. Seit über zehn Jahren kämpfen Bürgerinitiativen gegen die Verlängerung der A100.

Der Weiterbau der Autobahn 100 ist eines der größten und langwierigsten Verkehrsprojekte, die derzeit in der Bundeshauptstadt umgesetzt werden – und wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlotteneburg
Labor-Neubau für die Physikalisch-technische Bundesanstalt

Der Berliner Standort der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt erhält zwei moderne Torbauten auf dem historischen Campus. Das erste der zwei Gebäude soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Mitte
Baufortschritt beim „Eiswerk“ Projekt und in der Adalbertstraße 

Projekt „EISWERK“: Zwischen Köpenicker Straße und Spree entstehen Büros, Kreativräume und Wohnungen

Adalbertstraße 43: In unmittelbarer Nähe zur historischen Eisfabrik wird ein neues Wohn- und Atelierhaus errichtet.

Beim von „Trockland“ und „Graft“ verantworteten „EISWERK“ Projekt auf dem Gelände der historischen Eisfabrik an der Köpenicker Straße ist ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. Während bereits der erste Teil des Projekts abgeschlossen wurde und direkt an der Köpenicker Straße moderne Büroflächen für 700 Mitarbeiter*innen geschaffen wurden, geht es auf dem dahinterliegenden, zur Spree ausgerichteten Areal mit großen Schritten voran. Im einstigen “Kühlhaus”, welches in den Neubau integriert wird, entstehen loftartige Flächen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Direkt an der Köpenicker Straße entsteht zudem ein Wohnhaus. Nur wenige Meter weiter, an der Adresse Adalbertstraße 43, entsteht ein weiteres Neubauprojekt: ein Atelier- und Wohnhaus entsteht an der T-Kreuzung zur Köpenicker Straße. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2022 vorgesehen.

Hier findet Ihr eine detaillierte Beschreibung des Projekts.

Lichtenberg
Neubau für Feuerwehr und Verwaltung soll in Friedrichsfelde entstehen

Eine der größten Feuerwachen des Bezirks ist im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde geplant. Auf dem Gelände des Verwaltungsstandortes Alt-Friedrichsfelde 60 soll ein modernes Gebäude mit insgesamt neun Fahrzeughallen entstehen. Zudem sollen weitere Flächen für das Bezirksamt Lichtenberg geschaffen werden, um Platz für 350 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Im Ortsteil Friedrichsfelde gibt es bislang keine eigene Feuerwache. Wie genau ein Teil des zehn Hektar großen Geländes künftig aussehen wird, soll nun im Rahmen zweier Wettbewerbe umrissen werden, die für die Feuerwache und den Verwaltungsneubau angesetzt sind. Die Wettbewerbe sollen im Mai und Juni 2021 starten. Europaweit aufgerufen sind Architekten und Landschaftsarchitekten, Ideen für die Gestaltung des einstigen Stasi-Geländes einzureichen. Baubeginn soll dann 2023 sein.

Reinickendorf
Neues Hubschrauber-Terminal in Tegel wird nicht gebaut

Das Bundesverteidigungsministerium hat die umstrittenen Pläne zum Neubau eines Terminals für die Flugbereitschaft auf dem militärischen Teil des Flughafengeländes in Tegel nach Kritik vom Bund der Steuerzahler und durch Anwohner*innen zu den Akten gelegt. Erst vor gut einem Monat hatte das Ministerium mitgeteilt, dass für die drei in Tegel stationierten Regierungs-Hubschrauber ein neues Terminal errichtet werden müsse, aus wirtschaftlichen Gründen. Perspektivisch sollte ein solches Terminal aber am BER in wenigen Jahren sowieso neu errichtet werden. Nun kam also der Rückzieher des „BMVG. Das Ministerium äußerte sich zum Projekt kürzlich nun wie folgt: „In der Zwischenzeit stattgefundene weitere Gespräche der betroffenen Ressorts und des Bundeskanzleramtes haben deutlich gemacht, dass nunmehr alle Kräfte und Möglichkeiten genutzt werden sollen, um den vollständigen Umzug der Flugbereitschaft an den Standort BER/Schönefeld umgehend zu beschleunigen.“

Mitte
Sanierung von Eigentumswohnungen in der Sophienstraße

In einem denkmalgeschützten Altbau in der Spandauer Vorstadt werden derzeit 17 Eigentumswohnungen entwickelt. Das Gebäude wird aufwendig restauriert und modernisiert. Es entstehen im Vorderhaus und Quergebäude instesamt 17 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 26 und 140 Quadratmetern. Im Erdgeschoss des Vorderhauses entstehen zusätzlich zwei Gewerbeeinheiten. Das Sanierungsprojekt soll nach aktuellem Planungsstand im dritten Quartal 2022 abgeschlossen werden. Die Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern sind ab einem Kaufpreis von rund 380.000 Euro zu erwerben.

Biesdorf
Neues Rehazentrum auf dem Campus Unfallkrankenhaus Berlin

Auf dem Gelände des Unfallkrankenhaus Berlin im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist ein neues, hochmodernes Rehazentrum fertiggestellt worden. Dabei wurde das Konzept der „heilenden Architektur“ eingesetzt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Tiergarten
Fünf Jahre Umbau: Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie in 2021

Im April werden die 2015 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Neuen Nationalgalerie abgeschlossen. Damit erhält Berlin seine Ikone der Modernen Architektur zurück. Geplant ist die Eröffnung für das breite Publikum im August 2021.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain
Hochhausprojekte „Stream“ und „Max & Moritz“ wachsen

Zwischen Ostbahnhof und Warschauer Brücke wächst ein komplett neues Viertel in die Höhe und ist in großen Teilen auch schon fertiggestellt. Noch im Bau sind aber mehrere Hochhausprojekte. Zwei der Projekte, die das zukünftige Bild des “Mercedes Benz Quartiers” maßgeblich prägen werden, schreiten mit großem Tempo voran: Die Projekte “Stream Berlin” und “Max und Moritz”.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
U5 Baustelle Unter den Linden: Letzte Asphaltarbeiten laufen

Während der Großteil der U5 Baustelle wieder hergestellt wurde, laufen am Kronprinzenpalais und der Alten Kommandantur die letzten Arbeiten am Straßenbelag.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

März 2021

Wilmersdorf
Vattenfall reisst Kesselhäuser im Heizkraftwerk ab

Nach über 110 Jahren nimmt Vattenfall das Heizkraftwerk Wilmersdorf vom Netz. Einhergehend damit erfolgt der Abriss der drei historischen, gelben Kesselhäuser samt der silbernen Schornsteine. Mit dem Rest des Gebäudekomplexes verfolgt Vattenfall künftig andere Pläne. Im Juni diesen Jahres soll mit dem Abriss begonnen werden, bis 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend will Vattenfall auf dem Gelände neue Anlagen für nachhaltige Energien bauen. Dabei soll vor allem auf Fernwärme gesetzt werden. Welche Technologie zum Einsatz kommen soll, ist nach Angaben des Unternehmens bislang aber noch nicht entschieden.

Weitere Projekte in Charlottenburg-Wilmersdorf findet Ihr hier.

Lichtenberg
Pilotprojekt für Obdachlose: Am Ringcenter entsteht ein „Common Place“

Der „Common Place“ soll ein Modellprojekt der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und des Bezirkes Lichtenberg werden. Schon im April soll das Projekt umgesetzt werden. Die Idee ist, einen sogenannten „Safe Place“ für Obdachlose in Berlin zu schaffen. Nachdem lange ein geeigneter Standort dafür gesucht wurde, soll dieser nun auf einer parkähnlichen Wiese an der Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße eingerichtet werden. Die Wiese wird schon heute von Obdachlosen als Aufenthaltslort genutzt. Die Karuna Sozialgenossenschaft Berlin hat bereits ein Konzept für den Ort ausgearbeitet. Geplant ist ganz konkret, dass insgesamt acht bis zehn Obdachlose in sogenannten „Tiny Houses“ leben, mit einem Repair Café und einem Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände.

Friedrichshain
An der Modersohnstrasse entsteht das Büroprojekt „Revalution“

Die atrium development group plant, an der Revaler Straße Ecke  Modersohnstraße ein Büro- und Geschäftgebäude zu errichten.
Auf insgesamt sechs Etagen sollen hier 14.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen. Mit der Entwicklung einer der letzten nicht erschlossenen Teilflächen entlang der Bahntrassen schließt das Bauvorhaben an die städtebaulichen Neuordnung des Gewerbestandorts der Revaler Straße zwischen Modersohnstraße und Ostkreuz an. Das Grundstück, auf dem das Gebäude entstehen soll, hat eine Größe von 3.000 Quadratmetern. Die zukünftigen Mieter der Immobilie profitieren von der Nähe zu den Bahnhöfen Warschauer Straße und Ostkreuz, mit Anschluss an die Ringbahn, die Stadtbahn sowie den Regionalverkehr.

Lichtenberg
Weitling- und Kaskelkiez sollen zur autofreien Zone werden

In den beliebten Wohnvierteln Kaskelkiez und Weitlingkiez im Süden des Bezirks Lichtenberg werden derzeit zwei Initiativen vorangetrieben, um das Gebiet autofrei zu machen. Wir haben uns das Vorhaben einmal genauer angesehen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Zehlendorf
CDU sammelt Unterschriften für den Weiterbau der U3 zum Mexikoplatz

Bereits im Februar haben wir über Gedankenspiele des Senats zur Verlängerung mehrerer, bestehender U-Bahnlinien berichtet. Eines der am intensivsten diskutierten Projekte ist eine mögliche Verlängerung der Linie U3 bis zum Mexikoplatz in Zehlendorf. Die U3 endet seit fast 100 Jahren am U-Bhf Krumme Lanke. Bestrebungen, die Linie bis zum 850 Meter entfernten S-Bahnhof Mexikoplatz zu verlängern, gibt es allerdings schon länger. Die Berliner CDU möchte das Projekt nun mit Nachdruck vorantreiben. „Trotz einzelner Ankündigungen hat der rot-rot-grüne Senat keine konkreten Pläne oder Schritte zum U-Bahn-Ausbau eingeleitet“, begründet der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann eine in der vergangenen Woche am gestartete Unterschriften-Sammelaktion auf dem Mexikoplatz. Allerdings hatte auch die grüne Verkehrssenatorin Regine Günther verkündet, dass ihre Verwaltung neben dem Ausbau der U-Bahn-Linie 7 auch eine Verlängerung der U3 unterstütze, da dies eine „sehr vielversprechende Linie“, sei und mit relativ geringen Kosten fertigzustellen wäre. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte angekündigt, sich zum Projekt U3 noch im März zu äußern – was bislang jedoch noch nicht geschehen ist.

Weitere Projekte in Steglitz-Zehlendorf findet Ihr hier.

Mitte
Diskussion um Neubau der Gertraudenbrücke

Nicht nur die Mühlendammbrücke im historischen Zentrum Berlins muss abgerissen und neu gebaut werden, auch die benachbarte Gertraudenbrücke, die den Spittelmarkt mit der Fischerinsel verbindet, muss abgetragen und neu errichtet werden. Laut eines Plans der Verkehrsverwaltung soll der Brückenneubau erneut sechs Fahrspuren umfassen, was von Anwohner*innen und der Bezirkspolitik abgelehnt wird. Ephraim Gothe (SPD), Baustadtrat des Bezirks Mitte, kritisiert die Neuplanung scharf, da sie nicht zum historischen Gründungsort der Stadt Alt-Cölln und zum zukünftigen „epochalen Projekt des House of One“ passe. Das multireligiöse Projekt „House of One“ wird direkt an der Verkehrsverbindung liegen. Verkehrssenatorin Regine Günther (Die Grünen) äußerte sich bislang nicht zu den Protesten. Unter anderem wird kritisiert, dass bislang keine Beteiligung der Anwohner*innen geplant oder durchgeführt wurde.

Lichtenberg
Umbau des Tierpark-Centers geplant

Im Sommer 2020 wurden im Stadtentwicklungsausschuss der BVV Lichtenberg konkrete Pläne für den Umbau des Tierpark-Centers an der Otto-Schmirgal-Straße präsentiert. Die Pläne umfassen Verkaufsflächen, die Schaffung einer Kita sowie den Umbau der bestehenden Bowlingbahn zu modernen Büroflächen. Ziel der Modernisierung ist es vor allem, derzeit leerstehende Flächen neu zu gestalten und für zukünftige Mieter attraktiver zu machen. Konkret bedeutet dies, dass im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss Verkaufsflächen geschaffen werden sollen. Zudem soll im 1. Obergeschoss eine neue Kita mit insgesamt 130 Plätzen und einer Außenanlage auf dem Dach entstehen. Die erwähnten Büroflächen sollen im 2. Obergeschoss im Bereich der heutigen Bowlingbahn entstehen. Das Bürgeramt soll an seinem bisherigen Standort verbleiben.

Mitte
Am Hauptbahnhof wächst der KPMG Tower bis 2023

Der Immobilienentwickler CA Immo errichtet am Berliner Hauptbahnhof ein 84 Meter hohes Bürogebäude. 11 der 22 Stockwerke sind bereits im Rohbau fertig.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Spandau
In der Wasserstadt Spandau entsteht das Projekt „Waterkant Berlin“

Am Ufer der Oberhavel bei der Spandauer Seebrücke im Berliner Bezirk Spandau entsteht eines der größten Wohnungsbauprojekte der Hauptstadt. Der Name des Projekts ist “WATERKANT Berlin”. Bis zum Jahr 2025 sollen hier direkt am Wasser insgesamt 2.500 Wohnungen entstehen.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Mitte
Zwei wachsende Giganten an der Oranienburger Straße

An der Oranienburger Straße, in unmittelbarer Nähe zur historischen Synagoge, wird die Mitte Berlins gerade vollkommen neu definiert. Zwei gigantische Projekte entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Zwischen Friedrichstraße, Oranienburger Straße und Johannisstraße entsteht das neue Quartier “Am Tacheles”. Zwischen Spree, Tucholskystraße, Monbijoupark und Oranienburger Straße wächst das “Forum an der Museumsinsel”.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Wilmersdorf
Am Hohenzollerndamm entstehen „Acht und eins“ und das „Quartier Bundesallee“

An der hochfrequentierten Kreuzung Hohenzollerndamm / Bundesallee werden derzeit gleich zwei große Büro- und Wohnprojekte umgesetzt. An der südöstlichen Seite des Platzes entsteht das Büro- und Wohnhaus „Quartier Bundesallee„. Innerhalb des Gebäudes sollen Büroflächen entstehen, die sich individuell den Anforderungen der zukünftigen Nutzer anpassen. Insgesamt entsteht in drei zusammenhängenden Bürohäusern eine Nutzfläche von knapp 22.000 Quadratmetern. Im Innenhofbereich des Gebäudes werden die sogenannten “Prager Hofgärten” eingerichtet. Hier werden hochwertige Wohneinheiten geschaffen. Der Rohbau wurde 2020 fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau. In diesem Jahr soll das Gebäude fertiggestellt werden.

Diagonal gegenüber, an der Pariser Straße, wächst das Projekt „ACHT UND EINS“ sichtbar in die Höhe. Der Neubau wird nach Plänen des Architekturbüros Eike Becker Architekten umgesetzt. Entstehen wird hier ein modernes Bürohaus mit einer glasdominierten Fassade, die den städtischen Raum an der Pariser Straße sowie der Spichernstraße neu beleben soll. Der zuvor dort stehende Bau aus den 60er Jahren wurde abgerissen und wird durch ein achtgeschossiges Gebäude ersetzt. Auch ein Hotel soll in das Gebäudeensemble einziehen.

Lichterfelde
Aus dem ehemaligen Militärkrankenhaus wird das Technologie-Zentrum „FubiC“ 

Das ehemalige US-Militärkrankenhaus und das umgebende Areals in der Lichterfelder Fabeckstraße, welches seit 2006 weitgehend ungenutzt war, wird derzeit in einen Technologie- und Wissenschaftsstandort umgewandelt. Das Projekt trägt den Namen „FUBIC“ (Business and Innovation Center next to Freie Universität Campus). Entstehen soll ein rund 50.000 Quadratmeter großer Innovationspark, auf dem die Ansiedlung neuer und bereits etablierter Hightech-Unternehmen geplant ist. Das „FUBIC“ entsteht in unmittelbarer Nähe zur Freien Universität Berlin und zu vielen weiteren, außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie beispielsweise dem Max-Planck-Institut oder dem Konrad-Zuse-Institut. Auf- und Ausbau sowie Betrieb des Areals wurden der WISTA-MANAGEMENT GMBH, die unter anderem auch den Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof aufgebaut hat und betreibt, übertragen. Die Baukosten betragen rund 50 Millionen Euro. Diese sollen zu 90 Prozent durch Fördermittel getragen werden. Insgesamt sollen sich 60 bis 80 technologiebasierte Unternehmen mit insgesamt 1.000 Mitarbeiter*innen ansiedeln.

Tempelhof
SPD ist offen für weiteren Volksentscheid zum Tempelhofer Feld

Aus einem Entwurf für das SPD-Parteiprogramm, der im Landesvorstand am Sonnabend bei einer Klausurtagung der Sozialdemokraten diskutiert wurde, geht hervor, dass sich die SPD für Wohnungsbau auf „ausgewählten Randflächen“ des Tempelhofer Feldes öffnen möchte. Das Tempelhofer Feld solle „als grüne Lunge in der Stadt erhalten werden„, heißt es im Programm. Dabei sollen Freiflächen zur Erholung und Bewegung sichergestellt werden – grundsätzlich sei eine Bebauung aber denkbar. „Die Entscheidung darüber obliegt jedoch letztlich den Berlinerinnen und Berlinern“, betont die Partie. So wäre eine Teilbebauung nur unter der Voraussetzung eines erfolgreichen, neuerlichen Volksentscheides denkbar.

Ein weiteres, spannendes Wohnprojekt in unmittelbarer Nähe zum Tempelhofer Feld plant das Büro Deluse Architects.

Neukölln
Degewo baut Wohnhochhaus in der Gropiusstadt

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO plant die Errichtung eines zweiflügeligen Wohnhauses am Neuköllner Friedrich-Kayßler-Weg. In dem Wohnhochhaus sollen insgesamt 151 Ein- bis Fünf-Zimmer Wohnungen entstehen. Die Hälfte der Wohnungen soll nach Plänen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mietpreis- und belegungsgebunden sein. Im Haus soll es zudem zwei WG-geeignete Wohnungen für betreutes Wohnen, ein breites Serviceangebot sowie einen Gemeinschaftsraum geben. Dieser wird auf Wunsch vieler Anwohner*innen geschaffen und auch den Nachbarn des Kiezes zur Verfügung stehen.

Weitere Projekte der DEGEWO findet Ihr hier.

Schöneberg
Beim Projekt „Wirtschaftswunder“ läuft bereits der Innenausbau

Die Pecan Development GmbH entwickelt auf dem ehemaligen Commerzbank-Areal das Neubauprojekt “Wirtschaftswunder”. Der Bau entsteht an der Potsdamer Straße, Ecke Bülowstraße, unweit des U-Bahnhofs Bülowstraße. Die Fassadengestaltung des Gebäudeensembles wurde kürzlich fertiggestellt, nun läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Die Fertigstellung für das Projekt ist noch in 2021 vorgesehen. Das Gelände wird sich aus einem Neubau und zwei sanierten und modernisierten Gebäude aus den 50er Jahren zusammensetzen, welche baulich noch um zusätzliche Geschosse ergänzt und damit aufgestockt werden. Insgesamt entstehen im Projekt 27.000 Quadratmeter für Büroflächen und etwa 3.000 Quadratmeter für Einzelhandel oder Gastronomie. Das Kreuzberger Architektenbüro Gewers Pudewill ist für den Entwurf verantwortlich.

Friedrichshain
Die Neuplanung des „SEZ“-Geländes wird zur juristischen Hängepartie

Das Ringen um die Zukunft des ehemaligen Sport- und Erholungszentrums (“SEZ”) im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist eines der unrühmlichsten Beispiele für eine gescheiterte Entwicklung eines innerstädtischen Areals mit großem Potenzial.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

City West
Quartier „Stadteingang West“ soll ab 2022 geplant werden

Im Zuge der Neuplanung des Autobahndreiecks am Funkturm soll auch ein neues, 152 Hektar großes Entwicklungsgebiet am Rande der City West neu erschlossen werden. Das Gebiet trägt den passenden Projektnamen „Stadteingang West“.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Grünes Licht für 134 Meter Hohes Signa-Hochhaus am Alexanderplatz

Wie wir schon im September 2020 berichteten, plant die Signa-Gruppe mehrere Hochhausprojekte in der deutschen Hauptstadt. Eines davon, ein 134 Meter hohes Gebäudes am Alexanderplatz, hat nun grünes Licht vom Berliner Senat erhalten.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Kreuzberg
Pop-Up Radweg am Landwehrkanal wird dauerhaft bleiben, weitere sollen folgen

Der im März 2020 als einer der ersten Pop-Up Radwege der Hauptstadt errichtete, über drei Kilometer lange, provisorische Radweg am Landwehrkanal, soll nach einem Beschluss des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nun für eine dauerhafte Nutzung umgebaut werden. Zwischen Potsdamer Brücke und Zossener Straße soll der Radweg mit fest installierten Absperr-Elementen vom Autoverkehr getrennt werden. Und das ist nur der Anfang im Bezirk: Im Laufe des Jahres 2021 sollen sämtliche Pop-up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg, die während der Corona-Pandemie entstanden sind, zur dauerhaften Radinfrastruktur umgewandelt werden. Ein Abschnitt der nun angekündigten Strecke am Landwehrkanal gehört allerdings zum Bezirk Mitte. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) möchte die Bauarbeiten daher „in Amtshilfe“ übernehmen.

Eine Initiative fordert eine komplett autofreie Innenstadt. Hier geht es zum Artikel.

Prenzlauer BErg
Umbau des Mauerparks, Teil 2: Modernisierung des ursprünglichen Teils

Nach der erst im vergangenen Jahr abgeschlossenen Erweiterung des populären Mauerparks im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg steht nun bereits das nächste Bauprojekt im Kiez an: Der ursprüngliche Teil des Parks soll modernisiert und barrierefrei werden. Am Dienstag wurden die Planungen für den stark beanspruchten Stadtpark vorgestellt. Verantwortlich für den Umbau wird die „Grün Berlin Stiftung“ sein. Dessen Vorsitzende, Jana Ziermann, sagt zum anstehenen Projekt: „Wir sehen vor, dass wir 2022 anfangen und 2026 fertig sind.“ Auch der  angrenzende Falkplatz sowie Gaudy- und Topsstraße sollen im Zuge der Bauarbeiten komplett neu gestaltet werden.

Lichtenberg
Abriss des Krokodilhauses im Tierpark erfolgt noch in diesem Jahr

Im Berliner Tierpark im Stadtteil Friedrichsfelde wird das erst 1987 eröffnete Krokodilhaus abgerissen, da es technisch veraltet und ein enormer Kostentreiber ist, da der Energiebedarf außerordentlich hoch ist. Das Gebäude soll Platz für die Wissenschaft machen, denn ein Teil des Areals benötigt das benachbarte Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) für den Bau einer neuen Forschungsstätte. Im Tierpark wird es also keinen Ersatz- oder Neubau geben. Die bisher im Gebäude untergebrachten Reptilien werden in anderen Einrichtungen und Zoos untergebracht. Als Ersatz für das Krokodilhaus plant der Tierpark in der Nähe des ab 2023 entstehenden IZW-Neubaus ein sogenanntes „Science-Forum“, in dem die Besucher künftig die wissenschaftliche Arbeit beider Einrichtungen (Zoo und Tierpark) eindrucksvoll erleben sollen, um die Arbeit am Schutz und der Erhaltung von Tierarten besser zu verstehen.

Weitere Projekte in Zoo und Tierpark findet Ihr hier.

Wedding
Grundsteinlegung für neues Laborgebäude „WAL“ an der Beuth Hochschule 

Die Grundsteinlegung für die Errichtung des „WAL“ genannten, neuen Laborgebäues an der Beuth Hochschule fand in dieser Woche statt – coronabedingt digital und ohne Publikum. Prof. Dr. Werner Ullmann, Präsident der Beuth Hochschule, versenkte gemeinsam mit dem ersten Vizepräsidenten Prof. Kai Kummert eine Zeitkapsel für die Nachwelt auf dem Baufeld. An der Luxemburger Straße entstehen auf rund 8.000 Quadratmetern Nutzfläche insgesamt 46 Labore, 32 Büros sowie 6 Seminarräume. Das Projekt wird 82 Millionen Euro kosten und trägt den Namen „Wedding Advanced Laboratories“. Die Räumlichkeiten sollen zukünftig für die Studiengänge Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Pharma- und Chemietechnik sowie Bioverfahrenstechnik der Hochschule genutzt werden.

Weitere Projekte am und im Wedding gibt es hier.

Schöneberg
Rund um die alte Mälzerei entsteht das „Lichtenrader Revier“

Im südlichsten Stadtteil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, dem ländlich geprägten Lichtenrade, wurde in den vergangenen Jahren die historische Alte Mälzerei vom Unternehmen UTB Projektmanagement GmbH modernisiert und mit einem neuen, innovativen Nutzungskonzept versehen. Nun geht es darum, die Flächen rund um das historische Gebäude zu entwickeln. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Mammutprojekt: Modernisierung und Erweiterung des Pergamonmuseums

Planung und Umsetzung der Modernisierung und Erweiterung des Pergamonmuseums nimmt ein Vierteljahrhundert in Anspruch. Umso schöner wird das Ergebnis. Wir zeigen, wie das Museum in rund zwei Jahren aussehen wird.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Steglitz
Sanierung des Fichtberg-Gymnasiums soll Anfang 2023 abgeschlossen sein

Die seit März 2017 laufende Sanierung der Fichtenberg-Oberschule in der Steglitzer Rothenburgstraße hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach verzögert – und dadurch auch verteuert. Grund für die deutlich längere Bauzeit und die Steigerung der Baukosten seien die rudimentären Bauunterlagen des 1907 erbauten, denkmalgeschützen Gebäudes. Die Projektentwickler seien immer wieder auf unvorhersehbare Hindernisse gestoßen, war aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu hören. Nach aktuellen Planungen sollen die Bauarbeiten Anfang 2023 abgeschlossen sein. Ursprünglich sollte die Sanierung bereits 2019 abgeschlossen sein.

Berlin
Senat plant zukünftige Wohnprojekte weitgehend autofrei

© Grafik: Tchoban Voss Architekten / Projekt „Pankower Tor“

Bei der Planung der 16 großen Wohn-Entwicklungsprojekte (wie bspw. das Projekt „Pankower Tor“ oder das Bauvorhaben „Neu Lichterfelde„), die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorantreibt, wird verstärkt auf die Umsetzung verkehrsreduzierter Wohnquartiere gesetzt. Der Senat hat nun beschlossen, dass es in den neuen Quartieren nur noch zehn bis 30 Parkplätze pro hundert Wohnungen geben soll. Die Krux an dieser Zielvorgabe ist allerdings, dass der Großteil dieser Siedlungen – wie bspw. der ehemalige Güterbahnhof Köpenick – deutlich außerhalb des S-Bahnrings liegt und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr häufig nur unzureichend oder mäßig ausgebaut ist.

Lichtenberg
In Rummelsburg entsteht das Wohnprojekt „My Bay“

60 Eigentumswohnungen entstehen beim derzeit laufenden Wohnungsbauprojekt „My Bay“ in der Rummelsburger Bucht im Bezirk Lichtenberg. Die Stadtteile Treptow, Friedrichshain und Kreuzberg sind vom Standort aus kurzfristig erreichbar. Bis Ende 2022 soll das Projekt umgesetzt werden. Es entstehen Wohneinheiten in der Größenordnung von zwei bis vier Zimmern bzw. von 48 bis 115 Quadratmetern Nutzfläche. Alle Wohnungen werden mit Balkonen, Loggien und bodentiefen Fenstern ausgestattet, einige auch mit landschaftsgärtnerisch gestalteten Außenanlagen. Die Wohnungen entstehen in zwei separaten Wohnhäusern, die zum Wasser hin ausgerichtet sind. Ausgewählte Wohneinheiten werden barrierefrei gestaltet.

Weitere Projekte in Rummelsburg findet Ihr hier.

Reinickendorf
Wohncampus „Karl-Bonhoeffer-Nervenkliniken“ wird autofrei geplant

Die Wohnungsnot in Berlin ist groß, und so werden die Stadtplaner bei der Suche nach möglichen Standorten zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums immer kreativer. Immer häufiger rücken dabei ehemalige Krankenhaus- und Heilanstaltsstandorte in den Mittelpunkt, wie etwa beim Pankower Ludwig-Hoffmann-Quartier im Stadtteil Buch. Auch in Reinickendorf geht man offenbar diesen Weg. Das Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik im Stadtteil Wittenau soll in den kommenden Jahren in ein Wohnviertel umgewandelt werden. Bis zum Jahr 2026 sollen dort 600 Wohnungen entstehen. Auf dem Areal sollen nur wenige Parkplätze für die Anwohner geschaffen werden, das Areal soll überwiegend autofrei werden. Als Grund für diese Entscheidung nennt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die vergleichsweise gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Stattdessen wird die Errichtung einer Quartiersgarage und eines Mobilitätshubs angestrebt.

Ein weiteres Wohnungsbauprojekt in Reinickendorf ist das „Schumacher Quartier“. Weitere Infos dazu findet Ihr hier.

Prenzlauer Berg
Modernisierung des S-Bahnhofs Storkower Strasse geplant

Der S-Bahnhof Storkower Straße gehört sicher nicht zu den schönsten Bahnhöfen Berlins. Nun soll immerhin seine Infrastruktur verbessert und modernisiert werden. Zu den bereits bestehenden Fahrstühlen sollen unter anderem bessere Wegführungen und Markierungen, taktile Hilfen und klare Infos für Reisende hinzukommen. Die geplante Modernisierung ist Teil der Investitionsoffensive „1000-Bahnhöfe-Programm“ des Bundesverkehrsministeriums. In diesem 2020 gestarteten Subventionsprogramm, das inzwischen auf 3.000 Bahnhöfe ausgeweitet wurde, stehen bundesweit mehr als fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Cansel Kiziltepe (SPD), Bundestagsabgeordnete für Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost, sagt zu den anstehenden Arbeiten: „Der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, bis 2022 die Barrierefreiheit auf den gesamten öffentlichen Personennahverkehr auszudehnen, kommen wir damit ein gutes Stück näher“.

Weitere Projekte im Prenzlauer Berg findet Ihr hier.

Neukölln
Am efeuweg entsteht das Zentrum für Sprache und Bewegung

Unweit der Neuköllner Gropiusstadt wurde in der vergangenen Woche der Baustart für das „Zentrum für Sprache und Bewegung“ gefeiert. Das Bildunszentrum soll am Standort Efeuweg entstehen. Zuvor waren auf dem Gelände mobile Unterrichtsräume untergebracht. Mit dem sogenannten „ZSB“ entsteht am Campus Efeuweg ein Bildungs-, Erlebnis- und Begegnungsort mit zahlreichen Angeboten für die Gemeinschaftsschule „Campus Efeuweg“ sowie auch für die gesamte Nachbarschaft. Der Neubau wird durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bund sowie vom Land Berlin gefördert. Die Förderung umfasst insgesamt rund 10 Millionen Euro, wovon 2,7 Millionen vom Bund und 6,6 Millionen vom Land Berlin beigesteuert werden. Die zukünftige Nutzfläche des Gebäudes wird 1.120 Quadratmeter umfassen. Davon sind 684 Quadratmeter für Musik-, Bewegungs- sowie Seminarräume und 166 Quadratmeter für ein öffentliches Campuscafé vorgesehen. Das Gebäude entsteht nach Plänen des Büros AFF Architekten.

Tempelhof
Auch das Technikmuseum zieht es in den Flughafen TEmpelhof

© Grafiken: gmp Architekten

Neben dem geplanten Umzug des Alliiertenmuseums in den Hangar 7 des einstigen Flughafens plant ein weiteres Berliner Museum, Flächen im riesigen Gebäuderiegel anzumieten: Das deutsche Technikmuseum. Der Hangar 6, direkt angrenzend an den Hangar 7, soll nach Plänen des Berliner Technikmuseums zu einer Ausstellungsfläche für Flugzeuge und Luftfahrt werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Schöneweide
Fördermittel bewilligt: Aus dem Spreepark wird ein Kulturzentrum

Der 1969 als “Kulturpark Plänterwald” eröffnete und von 1989 bis 2020 unter dem Namen “Spreepark Berlin” betriebene Freizeitpark soll zu einem Kulturzentrum umgebaut werden. Der Bund fördert das Projekt mit 4,4 Millionen Euro.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Lichtenberg / Pankow
HOWOGE testet die Aufstockung von Plattenbauten

In zwei Bezirken testet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE die Aufstockung bestehender Plattenbau-Gebäude, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Aufgestockt werden sollen Gebäude vom Typ yp „WBS 70“, dem häufigsten in der DDR errichteten Plattenbau-Typ. Ziel ist es, neue Wohnungen zu schaffen, ohne dafür Freiflächen und Bauland finden zu müssen. Gerade die Flachdächer bieten ein erstaunliches, zusätzliches Potenzial. Allein im Wohnungsbestand der HOWOGE befindet sich eine potenziell bebaubare Dachfläche von insgesamt 320.000 Quadratmetern. Getestet wird das Verfahren bei einem 6-Geschosser in der Seefelder Straße in Lichtenberg (zusätzliche 28 Wohnungen auf zwei Etagen) sowie in der Franz-Schmidt-Straße im Pankower Staddteil Buch (zusätzliche 22 Wohnungen auf drei Etagen). Die neuen Etagen sollen in Holzbauweise errichtet werden.

Weitere Projekte der HOWOGE findet Ihr hier.

Tiergarten
Kostenanstieg beim Museum der Moderne: Rüge durch Bundesrechnungshof

Eines der spannendsten Kulturprojekte der kommenden Jahre wird der Neubau des „Museums der Moderne“ im Kulturforum. Dass der Bau nicht wie ursprünglich geplant 200, sondern (nach aktuellem Stand) 364 Millionen Euro kosten soll, rief scharfe Kritik der Wirtschaftsprüfer des Bundesrechnungshofes hervor. Dass der ursprüngliche Finanzrahmen für das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht unrealistisch war, habe die Kostenprüfung des im Wettbewerb siegreichen Entwurfs gezeigt, heißt es in dem Bericht. Allerdings haben alle Projektbeteiligten die Kostensteigerung billigend in Kauf genommen. Als wesentlichen Grund für die Kostensteigerung sieht der Rechnungshof den Zuwachs der Gesamtfläche von zunächst 24.800 auf 31.500 Quadratmeter an. Ursächlich dafür sei unter anderem das Prinzip des „offenen Hauses“.

Zur detaillierten Projektbeschreibung geht es hier.

Berlin
Rot-Rot-Grün verfehlt Ziele beim Tram-Ausbau deutlich

Im Laufe der aktuellen Legislaturperiode hatte die Rot-Rot-Grüne Regierung eigentlich geplant, drei Tram-Projekte umzusetzen und abzuschließen. Aber: kein einziges dieser Projekte wird in der noch bis September diesen Jahres laufenden Legislaturperiode fertiggestellt werden. Weder die Tramverbindung vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße noch die geplante Anbindung des Bahnhof Okstkreuz an das Straßenbahnnetz werden, wie ursprünglich geplant, in der laufenden Legislaturperiode abgeschlossen. Auch das dritte Projekt, welches zeitlich noch am ehesten die Chance gehabt hätte, noch vor dem Wahltermin am 26. September fertig zu werden, dauert nun länger als geplant. Die neue Straßenbahnverbindung vom Technologiepark Adlershof zum S-Bahnhof Schöneweide soll nach aktuellem Zeitplan am 31. Oktober fertig werden, allerdings gilt der Zeitplan als sehr ambitioniert. Die geplanten Strecken an den Bahnhöfen Turmstraße und Ostkreuz liegen hingegen deutlich weiter hinter dem Zeitplan zurück. Bei beiden Projekten rechnet man mit einer Inbetriebnahme ab 2023.

Mitte
Auf dem Weg zu neuem Glanz: Der Admiralspalast wird modernisiert

Der Admiralspalast in Mitte gehört zu den beliebtesten Veranstaltungs-Locations der Hauptstadt. Nun wird er aufwändig modernisiert und erweitert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Wilmersdorf
Die Neugestaltung des Olivaer Platzes ist in vollem Gange

Um die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Olivaer Platzes im Stadtteil Wilmersdorf hat es eine jahrelange, mitunter verbissen geführte Diksussion gegeben. Die seit Ende 2019 laufenden Umbauarbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Pankow
Quartier „Pankower Tor“: Das sind die sechs Konzepte der Planungsbüros

Bereits im Februar berichteten wir auf unserer PROJECTS Seite über die Entwicklung des Quartiers “Pankower Tor”. Sechs unterschiedliche Konzepte zur Quartiersgestaltung wurden von mehreren Architekturbüros eingereicht. Wir zeigen alle Entwürfe im Detail.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Die unerfüllte Vision: Berlin und die Magnetbahn-Technologie

In unserem Beitrag vom 19. Februar zeigten wir die Visualisierung des Büros “Graft”, die im Auftrag der Max Bögl Gruppe eine Magnetschwebebahn in urbanem Kontext darstellen sollte und sich das derzeit durch Baustellen geprägte Umfeld des Berliner Hauptbahnhofs dafür ausgesucht hat. Dass die Idee einer Magnetbahn innerhalb Berlins aber nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, zeigt die jüngere Geschichte der Stadt: Gleich drei mögliche Magnetbahn-Projekte scheiterten in den vergangenen 37 Jahren.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Autofreie Innenstadt? Eine Initiative auf dem Weg zum Volksentscheid

Bereits in der vergangenen Woche berichteten wir auf unserer PROJECTS Seite über die “Initiative Volksentscheid Berlin autofrei“, die am 18. Februar ihren Gesetzentwurf bei der Senatsverwaltung für Inneres zur Kostenschätzung eingereicht hat. Damit geht die Initiative den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Volksbegehren. Nach Plänen der Initiative soll das “Berliner Gesetz für gemeinwohlorientierte Straßennutzung” den Autoverkehr im S-Bahn-Ring auf “notwendige Fahrten” reduzieren und somit “sichere Straßen und mehr Platz für alle” schaffen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Weissensee
Erweiterung der Kunsthochschule Weissensee geplant

Am Mittwochabend, 3. März 2021, stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Pläne zur Erweiterung der Kunsthochschule Weißensee vor. In den kommenden Jahren soll nach Plänen der Senatsverwaltung im Rahmen einer notwendigen Erweiterung der Kunsthochschule ein modernes Quartier für Wissenschaft, Kreativität und Austausch entstehen. Der Name des neuen Stadtquartiers soll  „Campus Weißensee“ sein. Das Ergebnis der ersten Planungsetappe, die nun abgeschlossen wurde, ist ein städtebaulicher Masterplan. Dieser Plan sieht vor, dass sich rund um den Quartiersplatz herum die Erweiterungsbauten und Werkstätten der Hochschule sowie Räume für Gründungs- und Forschungsaktivitäten, Wohnraum für Studierende mit Ateliers sowie Gastronomie und soziokulturelle Nutzungen wie etwa eine Kita Platz finden. Wer an der Online-Veranstaltung am 3. März um 17:30 Uhr teilnehmen möchte, kann sich hier anmelden.

Mehr Themen und Artikel zum Stadtteil Weißensee findet Ihr hier.

Berlin
Der Bau Landeseigener Wohnungen zeigt ein konstantes Wachstum

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Auf einer digitalen Pressekonferenz zog Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel eine positive Bilanz der landeseigenen Wohnungsbaubestrebungen der letzten vier Jahre. Waren es im Jahr 2017 noch knapp über 3.000 Wohnunge, die von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften errichtet wurden, wurden im Jahr 2020 immerhin schon knapp 5.800 neue Wohnungen errichtet. Seit fünf Jahren ist diese Zahl konstant steigend. Scheel betonte, dass für das Jahr 2021 bereits jetzt Baubeginne von 3.200 weiteren Wohnungen geplant sind. Von 2022 bis 2026 sollen weitere 19.000 landeseigene Wohnungen hinzukommen. Zudem sollen langfristig in 16 neuen Stadtquartieren wie etwa dem Pankower Tor oder dem Alten Güterbahnhof Köpenick bis zu 100.000 neue Wohnungen im gesamten Stadtgebiet entstehen.

Weitere Informationen zu Projekten der landeseigenen HOWOGE findet Ihr hier. 
Weitere Informationen zu Projekten der landeseigenen GESOBAU findet Ihr hier.

Lichtenrade
Bauarbeiten rund um die Alte Mälzerei beginnen

In Berlins südlichstem Stadtteil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Lichtenrade, wurde in den vergangenen Jahren die historische Alte Mälzerei vom Unternehmen UTB Projektmanagement GmbH modernisiert und mit einem neuen, innovativen Nutzungskonzept versehen. Im Herbst 2020 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Wohn- und Gewerbeflächen sind hier enstanden, auch der Bezirk mietet großräumige Flächen im Gebäude an. Nun wird auch das Gelände rund um das 1898 an der Steinstraße errichtete Industriedenkmal entwickelt. Neben Wohnungen sollen in dem neuen Stadtquartier Gemeinschafts- und Multifunktionsräume, ein Schwimmbad, eine Kita, ein Marktplatz, ein Biomarkt, Gastronomieflächen und weitere Flächen für Sport sowie ein Stadtplatz entstehen. Die Arbeiten haben vor etwa einer Woche mit dem Abriss eines alten Supermarktgebäudes begonnen.

Weitere Projekte der UTB findet Ihr hier.

Moabit
Wohn- und Geschäftshäuser entstehen auf ehemaligem Hertie-Grundstück

Auf einem Grundstück an der Turmstraße Ecke Stroßmstraße soll im Stadtteil Moabit des Bezirks Mitte nach Planungen des Projektentwicklers Leopold Stiefel ein neues Gebäude mit einer Mischnutzung entstehen. Wohnungen sowie Gewerbe- und Einzelhandeslflächen soll auf dem Areal entstehen. Teil des Bauprojekts soll neben dem ehemaligen Hertie Gelände samt Parkplatz auch das Eckgebäude direkt an der Turmstraße / Stromstraße und das denkmalgeschützte Gebäude Stromstraße 61 (ehemals Kallasch&Jonas) sein. Die Pläne liegen noch bis zum 3. März 2021 aus und geben Anwohner*innen die Möglichkeit, ihre Meinung zum Projektvorhaben einzubringen. Das Projekt soll nach Plänen des Büros Steimle Architekten umgesetzt werden.

Februar 2021

Charlottenburg
Fahrradparkhaus: Pläne für den Stuttgarter Platz werden konkreter

Am 25. Januar berichteten wir über die Pläne des Senats, im Berliner Stadtgebiet bis zu 13 Fahrradparkhäuser errichten zu lassen. Einer der möglichen Standorte ist der Stuttgarter Platz im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine Studie zeigt nun, in welcher Größenordnung dort ein Radparkhaus gebaut werden könnte. Auf insgesamt 588 Quadratmeter Grundfläche soll es Platz für das Abstellen von 1.000 Fahrrädern bieten. Das zukünftige Gebäude soll auf einer Fläche an der Ecke Kaiser-Friedrich-Straße entstehen, die bislang als Autoparkplatz genutzt wird. Es könnte laut der Machbarkeitsstudie auf einer Höhe von bis zu neun Metern gebaut werden. In das Fahrradparkhaus soll womöglich auch ein Drogenkonsumraum für Suchtkranke einziehen. Eventuell könnte ein Teil der Fläche zudem an eine Fahrradwerkstatt vermietet werden. Derzeit wird nach einem Betreiber für das Fahrradparkhaus gesucht.

Mitte
„mattel“ eröffnet In den Potsdamer Platz Arkaden einen „Mission: Play!“ Store

Über den derzeit laufenden Umbau der Potsdamer Platz Arkaden hatten wir bereits im Juli 2020 berichtet. Die Arkaden, zentrales Einkaufszentrum des Potsdamer Platzes, waren deutlich in die Jahre gekommen und haben mit der direkt benachbarten, vor wenigen Jahren eröffneten Leipziger Platz Mall, gewaltige Konkurrenz erhalten. Das Unternehmen ECE Projektmanagement GmbH, welches die Arkaden betreibt, verantwortet den derzeit laufenden Umbau. Ziel ist es, die Arkaden an die modernen Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten anzupassen und das Einkaufserlebnis insgesamt komfortabler zu gestalten. Ein Teil der neuen Shoppingwelt wird ein 4.000 Quadratmeter großes Familien-Unterhaltungs-Center mit dem Titel „Mission: Play!“ des Unternehmens „Mattel“ sein. Auf insgesamt zwei Etagen sollen sich verschiedenen Welten wie bspw. die „Barbie Welt“ verteilen. Zusätzlich geplant sind entsprechende Shops und Gastronomieflächen. Eröffnung der umgebauten Arkaden soll im Frühjahr 2022 sein.

Mitte
Pilotprojekt in der Friedrichstraße wird verlängert und verändert

Foto: Nicole Diehlmann

Das seit August 2020 laufende Pilotprojekt in der Friedrichstraße ist bis zum Oktober 2021 verlängert worden. Ursprünglich war geplant, das Projekt im Januar 2021 enden zu lassen. Doch da aufgrund der Corona-Pandemie keine verlässlichen Daten über die Verkaufszahlen der Einzelhandelsunternehmen vor Ort erfasst werden konnte, geht das Projet in die nächste Runde – und soll auch inhaltlich noch einmal überarbeitet werden. An der Gestaltung der Straße mit mobilen Stadtmöbeln hatte es vermehrt Kritik gegeben. Auch die markierte Fahrradspur war umstritten: Fußgänger ärgerten sich wiederholt, dass Radfahrer zu schnell durch die Fußgängerzone fuhren. Das in Berlin ansässige Dienstleistungsunternehmen „bo_backoffice“ wurde nun beauftragt, ein neues Konzept zu entwickeln. Dieses soll Wünsche und Hinweise der Anlieger aufnehmen. Ab dem 1. April 2021 stehen den Geschäftsleuten wieder Flächen für eigene Ideen zur Verfügung. Nach Angaben des Bezirks können Läden und Gastronomie ihre Planungen für Sondernutzung der Fahrbahn bis zum 5. März einreichen.

Lichtenberg
Schulerweiterung: Rohbau in Holzbauweise entsteht in nur elf Tagen

Nach nur elf Tagen Montage wurde der Rohbau des ersten Schulergänzungsbaus in Holz-Modul-Bauweise im Bezirk Lichtenberg fertiggestellt. Beim Ergänzungsbau der Bernhard-Grzimek-Grundschule auf dem Grundstück an der Sewanstraße 184 wird erstmals die neue Typenserie „HOMEB“ errichtet. Diese Bauserie ist jeweils drei Geschosse hoch und kann flexibel für Grundschulen, Sekundarschulen oder Gymnasien konzipiert werden. Im Neubau an der Sewanstraße sollen zukünftig bis zu 416 Schüler*innen Platz finden. Ihnen werden ab August 2021 insgesamt 16 allgemeine Unterrichtsräume und acht Teilungsräume zur Verfügung stehen. Die Essenversorgung wird über eine eigene Mensa sichergestellt. Der Ergänzungsbau wird barrierefrei über einen Aufzug erschlossen. Die Kosten für das Projekt betragen knapp 6,4 Millionen Euro und sind durch den bestehenden Generalunternehmervertrag gesichert. In den letzten beiden Jahren sind nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bereits drei Berliner Schulen äußerst schnell und wirtschaftlich in Holzmodulbauweise errichtet worden.

Weitere Berliner Holzbau-Projekte findet Ihr hier.

Tempelhof
In die Planungen zum Flughafen Tempelhof kommt Bewegung

Nach jahrelangem Stillstand werden nun gleich mehrere Projekte angestoßen, die am und im historischen Flughafenkomplex Tempelhof umgesetzt werden sollen. Wir geben einen Überblick über die geplanten Museums- und Umgestaltungsprojekte.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
senat hält trotz Ktritik an Flussbad-Plänen vor der Museumsinsel fest

Der Berliner Senat hält weiterhin an seinen Plänen fest, zwischen Bode-Museum und Humboldt Forum ein öffentlich zugängliches Flussbad zu errichten. Erhebliche Zweifel an dem Projekt äußert indes Ingenieur Ralf Steeg, der die bislang veranschlagten 69 Millionen Euro für die Umsetzung des ambitionierten Spree-Umbaus für zu niedrig angesetzt hält. In einer Anhörung des Verkehrsausschusses schätzte er die Gesamtprojektkosten auf 150 bis 200 Millionen Euro. Derzeit werden die Bedingungen für ein geregeltes Planungsverfahren vorbereitet. Im Rahmen des Projekts ist auch eine Freitreppe vor dem Humboldt Forum geplant, um einen komfortablen Einstieg in die Spree zu ermöglichen. Im Zuge der Diskussion im Verkehrsausschuss fordern nun auch Befürworter des Projekts, dass die veranschlagten Kosten zeitnah benannt werden müssten, um die weitere Realisierbarkeit des Vorhabens bewerten zu können.

Berlin
Volksbegehren für autofreie Innenstadt geht an den Start

Die Bürgerinitiative „Volksentscheid Berlin autofrei“ reicht am morgigen Mittwoch ihren Gesetzentwurf bei der Senatsverwaltung für Inneres zur Kostenschätzung ein. Damit geht die Initiative den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Volksbegehren. Nach Plänen der Initiative soll das “Berliner Gesetz für gemeinwohlorientierte Straßennutzung” den Autoverkehr im S-Bahn-Ring auf „notwendige Fahrten“ reduzieren und somit „sichere Straßen und mehr Platz für alle“ schaffen. Die Initiative sieht eine Umwidmung des öffentlichen Straßenraums auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern vor. Berlin würde damit die größte, autoarme Innenstadt der Welt beheimaten. Die Initiative beinhaltet ausdrücklich auch Elektro-Autos, da diese ebenfalls tödliche Unfälle verursachten, Feinstaub durch Reifenabrieb erzeugten und den öffentlichen Parkraum belasteten.

Weitere autofrei geplante Projekte findet Ihr hier.

Kreuzberg
Radbahn unter dem U1-Viadukt wird ab Sommer 2022 getestet

Eines der spannendsten Radweg-Projekte der Hauptstadt soll ab Sommer 2022 in einem ersten Praxis-Versuch getestet werden. Das 2015 erstmals veröffentlichte „Projekt Radbahn“ entstand aus der Idee heraus, den Platz unter dem denkmalgeschützten U-Bahn-Viadukt der Line U1 zu nutzen und eine geradlinige Führung für den Radverkehr zwischen Oberbaumbrücke und Kottbusser Tor zu schaffen. Der Berliner Senat hat nun zwei Varianten für eine entsprechende Machbarkeitsstudie ausgeschrieben. Variante 1 wäre eine Streckenführung ausschließlich unter der U-Bahn-Linie. Variante 2 sieht ergänzend auch eine Streckenführung auf einer der beiden Fahrbahnen daneben vor. Bei der zweiten Variante würde es folglich nur noch eine Fahrbahn für Autos mit einem Fahrstreifen je Richtung geben. Um das Konzpept in der Praxis zu erproben, soll im Sommer 2022 eine 200 Meter lange Teststrecke entlang der Skalitzer Straße zwischen Oranienstraße, Wiener Straße und Manteuffelstraße realisiert werden. Damit sollen verschiedene Lösungsansätze für die Übergänge getestet werden.

Mitte
Senatsverwaltung möchte Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus belassen

Wie wir bereits am 15. Januar berichteten, treibt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die Gestaltung des Freiraums in Berlins historischer Mitte zwischen Marienkirche, Fernsehturm, Rotem Rathaus und dem Spree-Ufer am westlichen Rand des Marx-Engels-Forums voran. Die seit der Wiedervereinigung diskutierte Rückführung des Neptunbrunnens an seinen historischen Standort auf dem Schlossplatz vor dem wiederaufgebauten Stadtschloss ist in der Planung dieser Fläche nicht vorgesehen. Der Brunnen, der in den Jahren 1888–1891 im Stil des Neobarocks nach Plänen von Reinhold Begas errichtet wurde und nach der Zerstörung des Schlosses 1951 abgebaut wurde, steht seit 1969 wiederaufgebaut und restauriert direkt vor dem Roten Rathaus. Dort soll er auch zukünftig stehen. Dies geht aus den Vorgaben der Ausschreibung hervor. Dort heißt es: „Der Neptunbrunnen soll an seinem derzeitigen Standort verbleiben.“ Elisabeth Ziemer, Vorstandsvorsitzende des Vereins „Denk mal an Berlin“ kritisiert das Vorgehen scharf, da aus ihrer Sicht die Diskussion um eine mögliche Rückversetzung des Brunnens noch nicht beendet sei.

Neukölln
An der Hermannstraße entsteht ein Neubau für gemeinnützigen Journalismus

An der Neuköllner Hermannstraße 84-90 in Berlin-Neukölln errichtet die Schöpflin-Stiftung einen Neubau für gemeinnützigen Journalismus. Das Gebäude ist bereits im Bau.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Vision für Berlin? „Graft“ visualisiert Magnetbahn am Hauptbahnhof

Im Auftrag der Max Bögl Gruppe hat das Büro „Graft“ eine Zukunftsvision für das wachsende Berlin visualisiert: Den Bau einer urbanen Magnetschwebebahn.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Ausschreibung: Neuer Betreiber für die S-Bahn ab 2027 gesucht

In diesem Artikel geht um die aktuell laufende Ausschreibung des Betriebes mehrerer Berliner S-Bahnlinien sowie um die Anschaffung neuer Züge. Es ist ein Milliardenprojekt, um welches sich mehrere nationale und internationale Firmen bewerben.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Aus dem „Haus der Statistik“ wird ein neues Stadtquartier

Eines der letzten Gebäudeensembles im Umfeld des Alexanderplatzes, welches noch immer quasi unverändert steht, ist das “Haus der Statistik”. Dies wird sich kurzfristig ändern, denn hier soll in den kommenden sieben Jahren ein völlig neues Arbeits-, Wohn- und Freizeitquartier werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin / Brandenburg
Aktuelle Diskussion: Welche
U-Bahnverlängerung braucht Berlin?

Das letzte U-Bahnprojekt der Hauptstadt ist noch nicht lang her (die Verlängerung der U5 bis zum Hauptbahnhof), schon werden weitere, mögliche Streckenverlängerungen diskutiert. Wir geben einen Überblick.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Lichtenberg
„Herzberg-Campus“ begrüsst Start-up „GetSteps“ als neuen Mieter

Im Herzen des Bezirks, an der Herzbergstraße und unweit des Landschaftsparks Herzberge, liegt der „Herzberg-Campus„, der in einem zwischen 1916 und 1919 erbauten Gebäude untergebracht ist. Ursprünglich wurde es für die AGA Automobilwerke geschaffen. Zu DDR-Zeiten wurde es dann von volkseigenen Betrieben (VEB) genutzt. Nach 1990 stand es einige Jahre leer, ehe es 1995 saniert wurde. 2013 wurde das Areal vom Projektentwickler Trockland übernommen und zu einem modernen Gewerbekomplex entwickelt. Das 2019 gegründete Unternehmen „GetSteps“ ist ein innovativer Online-Anbieter für maßgefertigte Schuheinlagen und eröffnet in Lichtenberg seinen zweiten Standort in Berlin, neben dem bisherigen Standort im Prenzlauer Berg. Das Unternehmen mietet eine 515 Quadratmeter große Fläche an.

Weitere Projekte des Unternehmens Trockland findet Ihr hier.

Tempelhof
Entwicklung „Neue Mitte Tempelhof“: Erste Teilprojekte wurden umgesetzt

Die sogenannte „Neue Mitte Tempelhof“ entsteht im Zuge einer für die Bürgerinnen und Bürger einladenden, umfassenden Neuordnung des Areals zwischen Götz- und Albrechtstraße. Ein Großteil der öffentlichen Einrichtungen wird im Rahmen der Gebiets-Weiterentwicklung durch Neubauten ersetzt, die es ermöglichen, mehrere Angebote und Nutzungsprogramme zusammenzuführen. Am Rathaus entsteht bspw. ein neues Kultur- und Bildungshaus, auch das Stadtbad und die Polizeidirektion erhalten Neubauten an der Götzstraße. Hier entstehen zudem 500 neue Wohnungen. Zusätzlich sind der Bau einer Kita und einer Jugendfreizeiteinrichtung sowie die Sanierung der bestehenden Paul-Simmel-Grundschule geplant. Erste kleinere Projekte, die zum Gesamtprojekt „Neue Mitte“ gezählt werden, wurden bereits umgesetzt. Der Spielplatz im Franckepark wurde saniert und erweitert. Zudem wird derzeit ein Parkpflegewerk für die denkmalgerechte Aufwertung und Pflege der Grünanlagen östlich und westlich des Tempelhofer Damms erarbeitet.

Köpenick
Entwicklungsgebiet ehemaliger Güterbahnhof Köpenick wird vergrößert

Auf einer seit Anfang der 90er Jahre ungenutzten Brache nördlich und südlich der Gleise zwischen den S-Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten planen der Berliner Senat und der Bezirk Treptow-Köpenick rund 1.800 Wohnungen. Ebenfalls geplant sind Gewerbehöfe, Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen. Wenige Jahre nach dem Mauerfall war der einstige Güterbahnhof stillgelegt worden. Außer überwucherten Baracken und Brandruinen findet sich auf dem Areal nicht viel. Das Gebiet ist eines von berlinweit 16 neuen Stadtquartieren, die in den kommenden Jahren entwickelt werden sollen. Das Entwicklungsgebiet wird laut Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, nun sogar noch erweitert. Diese  Erweiterungsflächen umfassen die direkt an den Entwicklungsbereich angrenzenden Straßenverkehrsflächen und die notwendigen Flächen der künftigen Ostumfahrung Bahnhofstraße. Sie werden zukünftig in die Geltungsbereiche der entsprechenden Bebauungspläne einbezogen.

Berlin
Schulbauoffensive: Berliner Senat beauftragt Generalplaner

Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am gestrigen Donnerstag mitteilte, hat das Land Berlin ein Unternehmen als Generalplaner zur Umsetzung der vielbeschworenen Schulbauoffensive beauftragt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain-Kreuzberg
Widerstand gegen Projekt „Urbane Mitte“ formiert sich

Am Gleisdreieckpark in Kreuzberg und Schöneberg ist eines der größten, innerstädtischen Hochhausprojekte geplant: Das Bauvorhaben „Urbane Mitte“. Bis 2025/2026 sollen sieben neue Gebäude auf einem spitz zulaufenden Areal, welches von den Grünflächen der Parkanlage umschlossen wird und auf dem heute noch die Brauerei “Brlo” und das Pionierprojekt “B-Part” untergebracht sind, entstehen. Gegen diese Pläne gibt es im Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg nun Widerstand. Rainer Bohne, Chef der Vereinigung für Stadt- Regional- und Landesplanung, kritisiert, dass es keinerlei Untersuchungen zum Bedarf an Büroflächen, Sport- und Freizeiteinrichtungen gegeben habe und stattdessen großräumige Büroflächen entstehen, obwohl die Corona-Pandemie den Trend zum Home-Office offenbart und im Bezirk Sport- und Freizeitflächen knapp seien. Baustadtrat Florian Schmidt entgegnet, dass die bereits vor Jahrzehnten vereinbarten Pläne juristich nur schwer anfechtbar seien und mit erheblichen Entschädigungen durch das Land Berlin zu rechnen sei, sollte man den eingeschlagenen Weg mit den beteiligten Investoren nun stoppen. Eine Neuplanung des Projekts gilt daher als äußerst unwahrscheinlich.

Wie das Projekt „Urbane Mitte“ umgesetzt werden soll, zeigen wir Euch hier.

Charlottenburg-Wilmersdorf
Neueröffnung der StadtMission, aber Mangel an Sozialwohnungen

Am Mittwoch ist nach über einjähriger Bauzeit die Stadtmission am Bahnhof Zoo wiedereröffnet worden. Das Projekt ist von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit 1,3 Millionen Euro gefördert worden. Eine Aufzeichnung der digitalen Eröffnungsveranstaltung könnt Ihr hier sehen. Diese gute Nachricht für die Berliner Obdachlosen wurde von einer anderen, negativen Neuigkeit getrübt: Die SPD-Abgeordneten Franziska Becker hatte in einer Anfrage an die Senatsbauverwaltung erfragt, wie viele Sozialwohnungen in Charlottenburg-Wilmersdorf seit 2015 neu gebaut wurden. Die Antwort: nicht eine einzige. Der Bezirk ist damit berlinweit der einzige, in dem in den vergangenen sechs Jahren keine Sozialwohnungen errichtet wurden. Spitzenreiter beim sozialverträglichen Wohnungsbau sind laut der Antwort der Senatsverwaltung Marzahn-Hellersdorf (1.265 neue Wohnungen), Lichtenberg (1.059 neue Wohnungen) und Treptow-Köpenick (718 neue Wohnungen). Im Charlottenburg-Wilmersdorfer Bauausschuss soll nun darüber diskutiert werden, wie dieser offensichtliche Mangel bekämpft werden kann.

Pankow
Konkrete Entwürfe für das Pankower Tor veröffentlicht

Sechs unterschiedliche Entwürfe für die Entwicklung des Quartiers „Pankower Tor“ wurden von mehreren Architekturbüros eingereicht und können von Berlinerinnen und Berlinern noch bis zum 23. Februar angesehen und auch bewertet werden. Das Areal soll zwischen den Bahnhöfen „Pankow“ und „Heinersdorf“ entstehen. Bislang sind über 10 Jahre Planungszeit in das Projekt geflossen. Im künftigen Wohnquartier sollen mehrere Kitas in Holzbauweise, Schulen, Kultureinrichtungen, Geschäfte, eine Straßenbahnstrecke mit vier Haltestellen und zwei Kilometer des Radschnellwegs „Panke Trail“ entstehen – und rund 2.000 Wohnungen.

Die sechs Entwürfe können hier eingesehen werden.

Kreuzberg
Wohnen über dem Regenrückhaltebecken: Auch in Kreuzberg ein Modell?

Wie schon in Wilmersdorf schlägt Architekt Peter Deluse auch in Kreuzberg die Überbauung eines Regenrückhaltebeckens zum Bau von bezahlbaren Wohnungen an, unweit des Tempelhofer Feldes. Beide Projekte werden intensiv diskutiert.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
„Trockland“ und „Graft“ erfinden die historische Eisfabrik neu: „Eiswerk“

Auf dem Gelände des ehemaligen “Eiswerk” an der Köpenicker Straße 40/41 errichtet das Unternehmen Trockland ein Gebäudeensemble, welches sich von der Köpenicker Straße bis zur Spree erstrecken wird. Das Projekt wird direkt an der Bezirksgrenze zwischen Mitte und (Friedrichshain-)Kreuzberg umgesetzt, liegt aber auf dem Gebiet des Bezirks Mitte. Auf dem einstigen Industrie-Areal entstehen drei Gebäudekörper nach Plänen des Architekturbüros “Graft“, in denen Büroräume, Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen sollen.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Pankow
Büros und Wohnungen in ehemaligen Krankenhäusern

Pankow ist und bleibt einer der am rasantesten wachsenden Bezirke der Hauptstadt, was viele infrastrukturelle Herausforderungen für die Stadtplaner mit sich bringt. Zwei aktuelle Projekte zeigen, wie aus historischen Krankenhausstandorten vollkommen neue Nutzungen abgeleitet werden. Im nördlichen Teil Pankows entstehen im Ortsteil Buch auf dem Gelände eines denkmalgeschützten Krankenhaus-Areals neue Wohnungen. Im Prenzlauer Berg wird das ehemalige Krankenhaus in Büroflächen umgewandelt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Sanierung der historischen Maifeldtribünen im Olympiapark

Eine der sichtbarsten Modernisierungsmaßnahmen, die der Senat in den nächsten Jahren im historischen Olympiapark plant, ist die Sanierung der historischen Maifeldtribünen, die den beliebten Glockenturm zu beiden Seiten flankieren. Die Tribünen waren, wie auch das gesamte Areal samt Olympiastadion, für die Olympischen Spiele 1936 errichtet worden. Im Zuge der Modernisierung wird auch ein Museum in den Räumlichkeiten eingerichtet.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Reinickendorf
Vorschlag der CDU: 2.000 Kleingärten auf ehemaligem Flughafengelände Tegel

Die Pläne zur Nachnutzung des Flughafen Tegels wurden über Jahre entwickelt und stehen bereits fest: Neben dem Forschungs- und Industriezentrum, der „Urban Tech Republic“ und der Errichtung eines neuen Stadtteils mit rund 5000 Wohnungen, dem Schumacher Quartier, soll auch ein Landschaftspark mit einer Größe von mehr als 200 Hektar Fläche entstehen. Für diese zukünftige Grünfläche wirft die CDU nun andere Ideen auf: 65 Hektar des „Tegeler Heide“ genannten Landschaftsparks sollen nach ihren Vorstellungen Platz für 2.000 Kleingärten bieten. Diese Gärten sollen laut CDU als „ökologischer Ausgleich, beispielsweise für Infrastrukturmaßnahmen“ anerkannt werden. Zudem gebe es fund 15.000 Berliner*innen, die auf Wartelisten für Kleingärten stehen. Ausgang der Diskussion: offen.

Wie die geplante Nachnutzung des Areals aussehen soll, könnt Ihr hier sehen.

Charlottenburg
Neues Besucherzentrum entsteht am Scloss Charlottenburg

Das Schloss Charlottenburg soll ein neues Besucherzentrum erhalten, welches westlich des Ehrenhofvorplatzes gebaut und 2027 fertig gestellt sein soll. Der Architekturwettbewerb für das Bauvorhaben wurde in der vergangenen Woche ausgelobt, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mitteilte. Welche Räumlichkeiten in das Zentrum kommen, steht bereits fest. Geplant sind ein Museumsshop, Räume für Mitarbeiter, ein Bistro und ein Empfangsbereich. Insgesamt soll das Gebäude knapp 650 Quadratmeter Nutzfläche bieten und barrierefrei errichtet werden.

Pankow
Schulbauoffensive: Drei Bauprojekte im Florakiez

Der Bezirk Pankow gehört zu den am rasantesten wachsenden Bezirken Berlins und muss gewaltige, infrastrukturelle Herausforderungen lösen. Nicht nur beim Wohnungsbau gibt es im Bezirk hohe Aufwände und eine Vielzahl von Projekten, auch neue Bildungseinrichtungen sind gefordert. Die Erweiterung der Elisabeth-Shaw-Grundschule an der Ecke Flora- und Grunowstraße ist eines von drei Schulprojekten im Florakiez. Bis zum Sommer 2021 soll ein aus Fertigteilen zusammengesetzte Neubau für 144 Kinder bezugsfertig sein. Auch die Arno-Zweig-Grundschule, nur einige hundert Meter entfernt, wird erweitert. Auf einer zuvor begrünten Freifläche weitere Klassenzimmer für 144 Schüler geschaffen, Kostenpunkt: 2,7 Millionen Euro. Direkt angrenzend an die Arno-Zweig-Grundschule soll noch in diesem Jahr eine Doppelturnhalle entstehen, die zukünftig von drei im Florakiez ansässigen Schulen genutzt werden kann. Ein konkretes Fertigstellungsdatum gibt es für das Projekt bislang nicht.

Weitere Bauprojekte in Pankow findet Ihr hier.

Kreuzberg
Wiederaufbau der Synagoge am Fraenkelufer geplant

Die Jüdische Gemeinde Berlin plant, das historische Haupthaus der Synagoge am Kreuzberger Fraenkelufer neu errichten zu lassen. Wie viele andere Synagogen auch wurde das prachtvolle Gebäude während der Reichskristallnacht im November 1938 zerstört.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Berlin
Bundesweiter Vorreiter: Senat verabschiedet Fußgängergesetz

In der vergangenen Woche hat das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz zum Schutz von Fußgängern beschlossen, als erstes Bundesland überhaupt. „Mit dieser Novelle regelt ein deutsches Bundesland erstmals seine Fußverkehrspolitik auf gesetzlicher Grundlage„, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther von den Grünen. Die neuen Vorschriften sind Teil des Berliner Mobilitätsgesetzes, welches unter anderem längere Grünphasen für Fußgänger vorsieht. Auch breite Straßen mit Mittelstreifen sollen mühelos überquert werden können. Zudem ist geplant, Bordsteine in Zukunft an Kreuzungen so abzusenken, dass auch Rollstuhlfahrer sie mühelos überwinden können. Zusätzliche Zebrastreifen und Mittelinseln sollen ebenfalls installiert werden. Um die neuen Vorschriften umzusetzen, haben die Abgeordneten beschlossen, in jedem Bezirk zwei Stellen zu schaffen, die sich mit dem Fußverkehr befassen sollen.

Hohenschönhausen
Wettbewerbsarbeiten zur Erweiterung des Sportforums einsehbar

Der zweiphasige, nichtoffene Wettbewerb zur Erweiterung des Sportforums Berlin (Hohenschönhausen) wurde Ende Januar entschieden. Ab Montag, 1. Februar können alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten eingesehen werden, natürlich komplett digital. Der Zugriff auf die Arbeiten ist hier möglich. Die virtuelle Ausstellung wird um 18:30 Uhr eröffnet.

Mitte
„Trockland“ und „Graft“ modernisieren und erweitern das historische „Eiswerk“

Auf dem Gelände des ehemaligen „Eiswerk“ an der Köpenicker Straße 40/41 errichtet das Unternehmen Trockland ein Gebäudeensemble, welches sich von der Köpenicker Straße bis zur Spree erstreckt. Auf dem einstigen Industrie-Areal entstehen drei Gebäudekörper nach Plänen des Architekturbüros GRAFT, in denen Büroräume, Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Im einstigen “Kühlhaus”, ein noch erhaltenes und geschütztes Industriedenkmal, welches in den Neubau integriert wird, entstehen loftartige Flächen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Fertigstellung des aufsehenerregenden Projekts ist für das Jahr 2022 geplant.

Pankow
Projekt „Wohngärten Am Anger“ wird voraussichtlich nicht realisiert

Das Musterprojekt „Wohngärten Am Anger“, welches vom Architektenbüro Ingenbleek + Kern für den Pankower Ortsteil Rosenthal konzipiert worden war, hat in der Bezirksverordnetenversammlung keine Mehrheit gefunden. Ziel des Projektes war, 70 Wohnungen in einem emissionsfreien, ökologischen Umfeld zu errichten. Einer der Gründe, die für die Ablehnung des Projekts angeführt wurden, sei die Knappheit von Planungsressourcen, die in den großen Wohnungsbauprojekten des Bezirks (1.200 Wohungen an der Michelangelostraße, 2.000 Wohnungen am Pankower Tor) gebunden seien. Völliges Unverständnis zur Ablehnung des Wohnprojekts wegen amtlicher Personalnot zeigt dagegen der Bürgerverein „Dorf Rosenthal“. „Wir sind über diesen Vorgang entsetzt„, sagte der stellvertretende Vorsitzende, Professor Hans-Detlef Stober. Der Verein hatte über einen Bürgerantrag versucht, den Bezirk zum Start der Planungen für die Wohngärten zu drängen, was aber erfolglos blieb.

Januar 2021

Kreuzberg
98 Meter: Am Anhalter Bahnhof baut UTB Deutschlands höchstes Holzhaus

Bereits im Mai 2020 berichteten wir über den Plan des Unternehmens UTB Projekgmanagement GmbH, in unmittelbarer Nähe zum Anhalter Bahnhof ein innovatives Hochhausprojekt umzusetzen. Diese Pläne werden nun konkretisiert. Aus den ursprünglich geplanten 100 Metern Höhe für das zukünftige Wohngebäude sind nun genau 98 Meter geworden. Der Clou dabei ist: Das Gebäude soll in Holzbauweise entstehen. Es wird Deutschlands bislang höchstes Hochhaus in Holzbauweise.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Friedrichshain
Im Rudolfkiez entsteht der „Ostkreuz Campus“

Zwischen Mediaspree, Rummelsburger Bucht und Ostkreuz entsteht in Berlin-Friedrichshain das ambitionierte Büro- und Gewerbeprojekt “Ostkreuz Campus”. Entwickelt wird das Projekt durch den Projektentwickler PANDION.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Staatsbibliothek Unter den Linden eröffnet – natürlich Digital

Bereits im November 2019 hatten wir über die Fertigstellung der Staatsbibliothek Unter den Linden berichtet. Am Montag wurde das Gebäude nun offiziell eröffnet.

Wie schon bei der Eröffnung des Humboldt Forums im Dezember 2020 erfolgte die Eröffnungszeremonie rein digital. Das heißt, dass Gäste und Zuhörer nur online dabei sein konnten, nicht vor Ort.

Zum ausführlichen Artikel und der Aufzeichnung des Eröffnungsfestaktes geht es hier.

Charlottenburg
Weiter Tauziehen um den Neubau von drei hochhäusern am Kurfürstendamm

Die Pläne der Signa-Gruppe, am Kurfürstendamm drei neue Hochhäuser zu errichten, werden weiterhin intensiv diskutiert und von Senatsseite ganz offensichtlich nicht mehr unterstützt. Im Stadtentwicklungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hatte Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, das „Entwicklungskonzept City West“ präsentiert. In dem darin enthaltenen Hochhauskonzept befindet sich das Signa-Bauvorhaben nun in einem Gebiet zur „Erhaltung und Qualifizierung städtebaulicher Ensembles mit bestehenden Hochhäusern, in dem weitere Hochhäuser ausgeschlossen sind.“ Bei der Signa-Gruppe wurden diese Nachrichten mit großer Verwunderung aufgenommen, auch von der AG City und dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gab es Kritik für die Pläne. Dass Regula Lüscher und das von ihr geführte Baukollegium kein Freund der Hochhauspläne sind, ist hingegen auch nicht neu. Ausgang der Diskussion: weiter offen.

Charlottenburg
In der Augsburger Strasse entstehen Eigentumswohnungen

Das Unternehmen Ziegert EverEstate GmbH realisiert den Neubau von neun Eigentumswohnungen in der Augsburger Straße 23. Das Projekt trägt den Namen „OYSTER“ soll im vierten Quartal 2021 abgeschlossen werden. Es entstehen Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern in einer maximalen Größe von 179 Quadratmetern. Die gehobene Ausstattung der Wohnungen müssen sich die zukünftigen Mieter einiges kosten lassen: Bis zu 2,5 Millionen Euro muss für eine der neuen Wohneinheiten gezahlt werden. Dafür gibt es Aufzug, bodentiefe Fenster, Fußbodenheizung und Eichenparkett – und eine anspruchsvolle Fassadengestaltung des Neubaus.

Prenzlauer Berg
1.200 Wohnungen entstehen an der Michelangelostraße

Das derzeit größte innerstädtische Wohnungsbauprojekt plant der Bezirk Pankow an der Michelangelostraße im nordöstlichen Teil des Stadtteils Prenzlauer Berg, wo sich bereits eine Plattenbau-Wohnsiedlung aus DDR-Zeiten befindet. Das bestehende Quartier soll um zusätzliche Wohnblöcke ergänzt und damit verdichtet werden. 2.000 Parkplätze, die für diesen Ausbau des Viertels weichen müssen, sollen in zwei sogenannten „Quartiersgaragen“ untergebracht werden. Zudem fordern die Anwohner eine verbesserte Anbindung an den Tram-Verkehr, was nach aktuellem Planungsstand aber noch nicht gesichert ist.

Wilmersdorf
An der Forckenbeckstraße ist ein innovatives Wohnquartier geplant

© Grafik: Deluse Architects

An der Forckenbeckstraße plant das Berliner Architekturbüro Deluse Architects ein revolutionäres Bauvorhaben: Die Überbauung eines Regenrückhaltebeckens. Gemeinsam mit der DEGEWO sollen hier 200 bezahlbare Mietwohnungen geschaffen werden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Schöneberg
EUREF Campus: Aus dem Gasometer wird ein Büro- und Kongresszentrum

Nach übereinstimmenden Medienberichten wird in das 80 Meter hohe Industriedenkmal nun doch nicht der US-amerikanische Autokonzern TESLA einziehen, sondern die Deutsche Bahn. In das historische Gebilde soll ein Büro- und Kongressgebäude hineingebaut werden und den Campus damit vollenden.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Am Adenauerplatz entstehen 55 anspruchsvoll designte Wohnungen

Das Architekturbüro Eike Becker baut an der Albrecht-Achilles-Straße unweit des U-Bahnhofs Adenauerplatz mehrere Wohnhäuser im Auftrag der Lagrande Management GmbH. Einige der Wohnungen entstehen als Maisonette-Wohnungen, auch ein Tiefgarage ist geplant. Insgesamt entstehen fünf Wohnhäuser, die zum Teil mehrere Meter von der Straßenfront zurückgesetzt werden, um Platz für kleine Vorgärten zu schaffen. Großformatige Loggien und Erker sollen dem Wohnensemble ein lebhaftes und elegantes Erscheinungsbild verleihen. Das Projekt trägt den Namen „Romeo“.

Mitte
Umbau der Berlin Metropolitan School an der Torstrasse abgeschlossen

Das Architekturbüro Sauerbruch Hutton war mit der Erweiterung eines in der DDR errichteten Schulgebäudes beauftragt worden, welches Ende der 80er Jahre in Plattenbauweise errichtet worden ist. In dem Gebäude, welches sich in der flächendenkmalgeschützten Spandauer Vorstadt befindet, ist seit 2004 die privat gegründete Berlin Metropolitan School beheimatet. Ziel des von der Schulleitung direkt beauftragten Umbaus war es, das Angebot für ein internationales Klientel vom Kindergarten bis zum Abitur zu erweitern. Neu entstehen sollten ein Auditorium, eine Bibliothek, neue Klassenzimmer sowie Gemeinschafts- und Verwaltungsräume. Das Büro Sauerbruch Hutton schlug eine Aufstockung des Gebäudes vor. Sie setzten dem Plattenbau eine Holzkonstruktion auf, die aufgrund des geringen Eigengewichts ohne zusätzliche Fundamente oder Unterstützung des bestehenden Tragwerks erfolgen konnte und fügten einen Neubau an. So entstanden insgesamt 3.650 Quadratmeter neue Nutzfläche. Der Umbau ist abgeschlossen.

Reinickendorf
Handbuch für zukünftiges Schumacher Quartier veröffentlicht

Das Schumacher Quartier ist eines der Entwicklungsprojekte, die Teil des Projekts zur Entwicklung des ehemaligen Flughafengeländes Tegel sind, über die wir schon im Oktober 2020 berichteten. Entstehen soll hier ein Wohngebiet mit rund 5.000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen. Nach dem Willen der Stadtplaner soll hier ein lebendiges, städtisches Quartier mit Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten entwickelt werden. Wie genau das aussehen kann, hat die Tegel Projekt GmbH in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun in einem kürzlich erschienen „Quartiershandbuch Schumacher Quartier“ gezeigt. Das zweiteilige Buch fasst zusammen, welche Visionen und Konzepte, Räume und Gestaltungen das neue Quartier prägen sollen. Das Quartiersbuch wendet sich vor allem an die künftigen Bauherren: die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, Baugruppen und Anbieter für Sonderwohnformen wie studentisches oder betreutes Wohnen.

Mitte
Bundesgerichtshof ebnet Weg zum Umbau der Komischen Oper

Die Komische Oper am Prachtboulevard Unter den Linden soll nach den Plänen des nordrheinwestfälischen Architektenteams kadawittfeldarchitektur umgebaut und modernisiert werden. Grundvoraussetzung für den Umbau war die Nutzung eines schmalen Nachbargrundstücks an der Glinkastraße. Um die Eigentumsverhältnisse hatte es einen sechsjährigen, juristischen Streit gegeben. Das betreffende Grundstück hatte der Berliner Senat vor 20 Jahren an die Investitionsgesellschaft IVG verkauft. Da diese das Grundstück aber in dieser Zeit nicht bebaut hatte, trat das Land Berlin später vom Kaufvertrag zurück, wogegen die IVG klagte. Die Klage war bereits in erster und zweiter Instanz vom Berliner Land- und Kammergericht abgewiesen worden. Der Bundesgerichtshof bestätigte nun die Urteile, womit dem Umbau der Komischen Oper zumindest keine juristischen Hürden mehr im Wege stehen.

Wilmersdorf
An der Schaperstrasse ist eine Freiluftbühne geplant

Zwischen dem Haus der Berliner Festspiele, der Universität der Künste  (UdK) und der Bar jeder Vernunft sollen mehrere Bühnen entstehen. Für dieses Vorhaben muss das derzeit auf diesem Grundstück stehende Parkhaus abgerissen werden. Peter Gnielczyk von der Bürgerinitiative Fasanenplatz hat die Vision, das unansehnliche Parkhaus durch ein Open-Air-Kulturquartier mit Restaurants und Bühnen zu ersetzen. Nach dem Abriss des Parkhauses könnte direkt hinter dem Gebäude der UdK eine Bühne entstehen. Studenten der Universität könnten dort nicht nur proben, sondern auch Konzerte spielen. Die Bar jeder Vernunft könnte ihren Biergarten erweitern und die Berliner Festspiele könnten ihre Kantine, die bislang noch im Keller des Hauses ist, vor das Gebäude verlagern und ein Restaurant daraus machen. Vor der Umsetzung des Vorhabens aber steht der Abriss des Parkhauses, über den aktuell mit dem Eigentümer verhandelt wird.

Charlottenburg
Krumme Strasse wird für den Autoverkehr gesperrt

Die Krumme Straße soll probeweise für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Initiative „Karl-August-Kiez lebenswert!“ hatte bereits im Frühjahr gefordert, die Krumme Straße mittig mit Pollern zu versehen. So sollte der Durchgangsverkehr aus der Straße geleitet werden. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf reagiert nun: Im Frühsommer will es die Krumme Straße sperren, zunächst probeweise für zwei Monate. Für Radfahrer wird die Straße aber weiterhin passierbar bleiben. Das Bezirksamt wird die Auswirkungen der vorübergehenden Sperrung auf das Umfeld untersuchen, auch auf den Wochenmarkt, der zweimal wöchentlich auf dem nahegelegenen Karl-August-Platz stattfindet.

Weitere Projekte, die in Berlin autofrei geplant werden, findet Ihr hier.

Mitte
An der Schwartzkopffstrasse entstehen Eigentumswohnungen mit Korkfassade

Unter dem Projektnamen „Caro + Luis“ entstehen an der Adresse Schwartzkopffstraße 11A insgesamt zehn neue Eigentumswohnungen, die durch ihre ungewöhnliche Fassadengestaltung auffallen werden. Am Ende einer Nebenstraße und direkt am Nordbahnhofpark gelegen, wird das zukünftige Gebäude mit gestaffelten Etagen errichtet. Korkfassaden verleihen dem innovativen Neubau einen ungewöhnlichen Look. In allen Himmelsrichtungen sind Terrassen und Balkone an den asymmetrisch gesetzten Etagen vorgesehen.

Berlin
Neue S-Bahnzüge sind seit Jahresbeginn 2021 im Einsatz

Seit der Silvesternacht 2020/2021 sind neue S-Bahn-Züge in der Hauptstadt unterwegs. Der erste Zug der neuen Baureihe 483/484 startete vor elf Tagen um 00.01 Uhr auf dem S-Bahnhof Schöneweide in Richtung Spindlersfeld. Insgesamt hat die Berliner S-Bahn bei den Herstellern Stadler und Siemens 106 Züge der neuen Baureihe bestellt, von denen Ende 2023 der letzte ausgeliefert werden soll. Nach den ersten zehn Vorserienzügen, die neben der S47 ab Ende 2021 auch auf der neuen S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof fahren sollen, kommen die nächsten Fahrzeuge im Sommer 2022 – so der Plan. Mit ihnen soll der Betrieb auf den Linien S46 zwischen Hauptbahnhof und Königs Wusterhausen sowie auf der Linie S8 zwischen Grünau und Hohen Neuendorf abgewickelt werden.

Kreuzberg
Sanierung und Neubau in Riehmers Hofgarten: Kreuzbergs Kleinod

Unweit der Yorckstraße mit ihren ikonischen, industriell gefertigten “Yorckbrücken” aus der Blütezeit der preußischen Industrialisierung, gibt es ein außerordentlich spannendes Wohnensemble, welches vielen Berlinern vollkommen unbekannt ist. Das “Riehmers Hofgarten” genannte Gebäudeensemble, das sich von der damals üblichen Bauweise abheben sollte (so jedenfalls die Idee Maurermeisters Riehmer Ende des 19. Jahrhunderts), brach mit den Baukonventionen der damaligen Zeit.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Mitte
Karl-Marx-Allee: Haus der Gesundheit wird umgebaut

Eines der umstrittensten Immobilienthemen im Herbst 2019 war die Übernahme des historischen Hauses der Gesundheit an der Karl-Marx-Allee in Mitte durch die Brüder Marc, Oliver und Alexander Samwer. Der Umbau des historischen Gebäudes ist in vollem Gange, zahlreichen dort ansässigen Ärzten wurde gekündigt.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Spandau
Neugestaltung des Marktplatzes in der Altstadt geplant

In der Spandauer Altstadt stehen die Zeichen weiterhin auf Veränderung. Nach dem Reformationsplatz, der sich auch in der historischen Altstadt befindet, wird in diesem Jahr auch mit den Vorbereitungen zur Neugestaltung des Marktplatzes begonnen. Ziel des Umbaus ist eine grundlegende Neugestaltung des zentralen Platzes in der Altstadt. Dabei sollen unter anderem die bestehenden Höhenunterschiede verschwinden und der Pflasterbelag erneuert werden. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines attraktiven, barrierefreien und für die zahlreichen Veranstaltungen und Märkte multifunktional nutzbaren Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität.

Pankow
„Siedlungsachse Pankow-Wandlitz“ ist in Planung

Der Bezirk Pankow wächst unvermindert stark weiter, und so wird auch die Verstädterung von derzeit noch ländlich geprägten Regionen vorangetrieben. Eines der konkretesten Projekte ist die „Siedlungsachse Panow-Wandlitz“. Entlang der Landstraße 100 im Norden des Bezirks soll bis hinaus nach Wandlitz ein neues Siedlungsgebiet entstehen. Konkret geht es um die Trasse Dreieck Pankow-Schönerlinde-Schönwalde-Basdorf-Wandlitz. Bereits seit Anfang 2019 arbeitet eine länderübergreifende Steuerungsgruppe am „Achsenentwicklungskonzept“. Das Siedlungsgebiet würde sowohl auf Bradenburger als auch auf Berliner Landesgebiet liegen.

Friedrichshain
An der Holzmarktstrasse entsteht eine neue Schwimmhalle – und Wohnungen

Das Architekturbüro Eller + Eller wurde mit dem Neubau der Schwimmhalle in der Holzmarktstraße beauftragt. Es wird ein Gebäude mit Mixed-Nutzung entstehen, welches neben der Schwimmhalle auch Wohnungen, Büros und Gewerbeflächen enthalten soll. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Unternehmen berlinovo entwickelt. Insgesamt entstehen 20.000 Quadratmeter Wohnfläche, rund 2.500 Quadratmeter Bürofläche und etwa 4.000 Quadratmeter Gewerbefläche im Sockelbau. Das Schwimmbad selbst wird eine Fläche von 3.300 Quadratmetern in Anspruch nehmen. Auch dieses befindet sich im Sockelbau des zukünftigen Gebäudes.

Charlottenburg
Büros und Wohnungen: Sanierung und Neubau am Ernst-Reuter-Platz

Am Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg werden derzeit zwei großformatige Bauprojekte vorangetrieben. An der Adresse Ernst-Reuter-Platz 6, direkt am Kreisverkehr, wird ein 47 Meter hohes Bürogebäude modernisiert. An der Frauenhoferstraße entsteht ein Neubau für Wohn- und Gewerbeeinheiten.

Zum ausführlichen Artikel geht es hier.

Charlottenburg
Der Yva-Bogen wird zu einer Video-Projektionsfläche umgebaut

Die Senatswirtschaftsverwaltung und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf möchte den zwischen Kant- und Hardenbergstraße gelegenen Yva-Bogen für Touristen aufwerten. Entlang des Bogens sollen Bildschirme aufgestellt werden, die über Kultur am Steinplatz informieren. Dafür soll die Fassade des Bogens ab Anfang 2022 erneuert werden. An der Fassade des Bahnviadukts sollen Bildschirme, LED-Wände und Leuchten installiert werden. Die Kosten für die digitale Sanierung des Yva-Bogen betragen insgesamt knapp vier Millionen Euro. Die Finanzierung des Projekts erfolgt aus „Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW-Mittel).

Mitte
Bau des 70-Meter-Büroturms an der Jannowitzbrücke kann beginnen

Der Bau des 70 Meter hohen Büroturms auf dem brachliegenden Grundstück zwischen Holzmarktstraße und S-Bahnhof Jannowitzbrücke im Bezirk Mitte kann beginnen. Die Bauherren, die Art-Invest Real Estate und die Cesa Group, haben noch Ende 2020 ein Bebauungsplanverfahren beantragt. Diesem hat der Bezirk nun zugestimmt. Damit kann die derzeit brachliegende Fläche mit dem „JAHO Berlin Mitte“ genannten Projekt bebaut werden. Auf dem gesamten Areal weren hochwertige Büroflächen, aber auch Gastronomie- und Einzelhandelsflächen entstehen. Auf dem Dach des Büroturms, der direkt an der Kreuzung Holzmarktstraße / Alexanderstraße entstehen soll, ist eine öffentlich zugängliche Skybar geplant.

Pankow
Stadtviertel für 3.000 neue Wohnungen in Buch geplant

Im Norden Pankows werden weitere Wohnungsbauprojekte vorangetrieben. Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ende Dezember mitteilte, ist ein im Bezirk ein sozial und städtebaulich gemischtes, autoarmes Stadtquartier geplant. Auf einer Größe von 57 Hektar sollen zwischen 2.400 und 3.000 neue Wohnungen entstehen. Von Februar bis zum Sommer 2021 werden Planungsteams städtebauliche Entwürfe für das Areal „Am Sandhaus“ im Stadtteil Buch erarbeiten, die in mehreren Phasen mit der Öffentlichkeit, den Eigentümern sowie der Jury diskutiert werden sollen. Die Ergebnisse dienen dann als Grundlage für die darauffolgende, verbindliche Bauleitplanung.

 

Quellen: Berliner Morgenpost, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel, B.Z., Berliner Kurier, DIZ (Deutsche Immobilien Zeitung), Berliner Woche, berlin.de, ENTWICKLUNGSSTADT, Berlin Bauboom, Der Maulbär

© 2021 entwicklungsstadt berlin

Thema von Anders Norén