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Jede Zeit baut ihre Stadt.

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Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Wohnprojekte und Bauvorhaben mit Wohnungsanteil, über die wir auf ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN berichtet haben:

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April 2024

Berlin

Während in Berlin Büro- und Gewerbeimmobilien zunehmend mit Leerstand zu kämpfen haben, ist die Wohnungsnot unvermindert groß. Eine Umrüstung dieser Flächen in Wohnraum könnte eine sinnvolle Lösung sein – und erfordert eigentlich nicht viel Kreativität. Doch dafür braucht es einerseits den politischen Willen und andererseits ein Umdenken bei den Immobilienentwicklern.

Buckow

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND realisiert im Süden Neuköllns auf den “Buckower Feldern” rund 900 Mietwohnungen. Die ersten dieser Wohnungen werden ab Sommer 2024 bezugsfertig sein. Das Wohnungsunternehmen testet im Zuge des Bauprojekts nachhaltige und innovative Bauformen, die als Vorbild für den Wohnungsbau von morgen funktionieren könnten.

Altglienicke

Am Bohnsdorfer Weg in Altglienicke realisiert die landeseigene DEGEWO ein neues Wohnquartier mit 462 Mietwohnungen und 58 Wohnungen für Geflüchtete in Holzhybrid-Bauweise. Der Name des Projekts ist “Quartier der Vielfalt” und soll auch zwei Gebäude zur Betreuung von eingeschränkten Menschen beinhalten. Nun wurde der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt gelegt.

Johannisthal

Auf einem rund 21 Hektar großen Areal in Berlin-Johannisthal soll ein neues Quartier mit Wohnungen für rund 5.000 Menschen entstehen, entwickelt vom Land Berlin und vom Projektentwickler Bauwert AG. Der Bau der Wohnungen soll ab Ende 2025 starten. Vor dem Mauerfall war das Gelände vom VEB Kühlautomat genutzt worden.

Spandau

Auf der Insel Gartenfeld in Berlin-Spandau sollen im Zuge des Projekts “Das neue Gartenfeld” in den kommenden Jahren neue Wohnungen für rund 10.000 Menschen entstehen. Das landeseigene Wohnungsbauunternehmen GEWOBAG hat am Mittwoch die Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt ihres Wohnquartiers gefeiert, in dem 926 Wohnungen entstehen sollen.

Prenzlauer Berg

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg wollte ein Investor gern Wohnungen und eine neue Schule errichten. Der Bezirk Pankow sah die Pläne kritisch und stellte hohe Anforderungen an das Projekt. Nun hat der Investor seine Pläne auf Eis gelegt. Damit bleibt auch der bitter benötigte Schulbau aus. Der Bezirk ist in Erklärungsnot.

Schöneberg / Tiergarten

An der Grenze zwischen Tiergarten und Schöneberg entsteht unweit der Urania ein Büro- und Wohngebäude, welches von der “Jahr Gruppe” und dem Projektentwickler “Hamburg Team” realisiert wird. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist der laufende Abriss eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes in die Diskussion geraten.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM hat den Grundstein für ein nachhaltiges Wohnhaus am südlichen Rand des Volksparks Friedrichshain gelegt. Auf einem ehemaligen Parkplatz entstehen an der Grenze zwischen Friedrichshain und Prenzlauer Berg insgesamt 33 neue Mietwohnungen.

Grünau

Im Rahmen des Bauvorhabens “52° Nord”, welches in Berlin-Grünau entsteht, errichtet das Unternehmen BUWOG insgesamt 1.000 Miet- und Eigentumswohnungen. Ein Teil des Projekts am Dahme-Ufer umfasst drei neue Mehrfamilienhäuser, die bis 2026 in Holzbauweise realisiert werden sollen.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein neues Hochhausquartier am Bahnhof Westkreuz, Wohnen am ehemaligen Güterbahnhof Grunewald und auf dem Reitschulgelände, ein neues Logistikzentrum am Messegelände: so stellen sich die siegreichen Planungsteams das Areal “Stadteingang West” vor. Auf dieser kürzlich prämierten Basis soll nun ein entsprechender Masterplan erarbeitet werden. Nur die Zukunft des ICC ist weiter unklar.

Friedrichshain

Der berühmt-berüchtigte “Party REWE” an der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain ist mittlerweile abgerissen worden. An seiner Stelle soll bis 2027 ein Neubau mit Flächen für Büros, Wohnungen und Einzelhandel entstehen. Derzeit klafft auf dem ehemaligen Supermarkt-Gelände eine riesige Baugrube.

Mitte / Kreuzberg

An der Köpenicker Straße, zwischen den Berliner Stadtteilen Mitte und Kreuzberg, entwickelt das Unternehmen “Trockland” das Wohn- und Gewerbeprojekt “coe48”. Der Baustart für das nachhaltige Bauvorhaben war im Sommer 2021 erfolgt und soll bis April 2024 fertiggestellt werden.

März 2024

Friedrichshain

Unweit der Holzmarktstraße in Berlin-Friedrichshain steht das Wohnprojekt “K30” kurz vor seiner Fertigstellung. Hier sind Microapartments für Studierende entstanden. Das derzeit noch freistehende Wohnhaus wird künftig von zwei weiteren Bauvorhaben eingefasst werden.

Pankow

An der Berliner Straße in Berlin-Pankow ist der Neubau einer Reha-Klinik mitsamt zwölf Wohnungen entstanden. Zuvor hatte sich auf dem Gelände die Kfz-Werkstätte eines Autohändlers befunden. Die Reha-Tagesklinik, die bisher im Forum Pankow beheimatet war, ist auf drei Etagen eingezogen.

Zehlendorf

Zwischen Fischerhüttenstraße und Sven-Hedin-Straße entstehen derzeit in Berlin-Zehlendorf 130 neue Wohnungen, die von der landeseigenen HOWOGE realisiert werden und bis August 2024 bezugsfertig sein sollen. 150 weitere Wohnungen entwickelt das private Unternehmen Pandion AG.

Neu-Hohenschönhausen

In Neu-Hohenschönhausen plant die HOWOGE den Bau von 180 Mietwohnungen im Innenhof einer bestehenden Wohnanlage an der Barther Straße. Auch eine Kita und ein Nachbarschaftstreff sollen entstehen. Die Anwohnerschaft sieht das Projekt jedoch kritisch.

Lichterfelde

Die BVV Steglitz-Zehlendorf hat am Mittwoch grünes Licht für das Wohnungsbauprojekt “Neulichterfelde” gegeben. Im Herbst 2024 kann der Bau des neuen Quartiers mit rund 2.500 geplanten Wohnungen beginnen – nach zwölfjähriger Planungszeit.

Neukölln

An der Buschkrugallee in Berlin-Neukölln soll auf dem Gelände des einstigen Spaßbads “Blub” ein neues Wohnquartier mit 758 Wohnungen entstehen. Nach langem Stillstand will der Projektentwickler Bauwens gemeinsam mit der Goldbeck GmbH das Projekt bis 2026 in serieller Bauweise umsetzen lassen.

Friedrichshain

Am Franz-Mehring-Platz im Berliner Stadtteil Friedrichshain entsteht auf dem Gelände einer abgerissenen, ehemaligen DDR-Kaufhalle das Wohnprojekt “The Franz” mit 160 Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss wurde nun der zur Wohnanlage gehörende Lebensmittelmarkt eröffnet.

Prenzlauer Berg

An der Berliner Straße im nördlichen Prenzlauer Berg hat das Unternehmen Bauwert AG insgesamt 99 Mietwohnungen in drei siebengeschossigen Wohnhäusern errichtet. Das neue Wohnquartier steht nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit kurz vor der Fertigstellung.

Lichterfelde

Nach zwölf Jahren Planungsarbeit und zahlreichen Workshops wurde am Dienstagabend vom Stadtplanungsausschuss Steglitz-Zehlendorf der Bebauungsplan für das Wohnungsbauprojekt “Neulichterfelde” der Groth Gruppe verabschiedet. Die abschließende Hürde liegt nun in der Zustimmung des Projekts durch die BVV am 20. März.

Charlottenburg

Im beliebten Gründerzeitquartier zwischen Otto-Suhr-Allee und Spree, nur wenige Minuten vom Richard-Wagner-Platz entfernt, hat das landeseigene Wohnungsbauunternehmen GEWOBAG in der Arcostraße den Bau von 111 neuen Mietwohnungen realisiert. Derzeit ist noch ein Ufer-Radweg im Bau.

Kreuzberg

Auf dem geschichtsträchtigen Areal der früheren Bockbrauerei in Berlin-Kreuzberg realisiert die Bauwert AG ein neues Quartier mit Gewerbeflächen und rund 220 Wohnungen. Seit Juli 2022 ist das Projekt bereits im Bau und soll bis 2026 abgeschlossen werden.

Pankow / Prenzlauer Berg

Am Wisbyer Platz sind an der Grenze zwischen den Ortsteilen Pankow und Prenzlauer Berg insgesamt 130 neue Mietwohnungen geplant. Das Unternehmen GBI will das Wohnprojekt im Frühjahr 2025 beginnen und bis 2027 abschließen.

Fürstenwalde

In Fürstenwalde, südöstlich von Berlin, plant das Unternehmen Driven Investment GmbH den Bau eines neuen Wohnquartiers. In 15 Wohnhäusern sollen insgesamt 500 Wohnungen entstehen. Auch der Neubau einer Schule ist geplant.

Charlottenburg

Unweit des Schlossparks Charlottenburg ist auf dem Gelände eines historischen Klinikstandortes ein Wohnquartier in denkmalgeschützten und neu errichteten Gebäuden entstanden. Das bemerkenswerte Projekt trägt den Namen “Joli Coeur”.

Berlin

Bezahlbarer Wohnraum in Berlin ist knapp und begehrt. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE realisiert berlinweit aktuell 20 Bauprojekte und schafft dabei insgesamt rund 2.500 neue Mietwohnungen.

Mitte

Die Breite Straße in Berlin-Mitte soll verändert werden. Ein neues Wohn- und Geschäftsquartier soll in unmittelbarer Nähe zum Humboldt Forum entstehen, die WBM plant die Realisierung von geförderten Mietwohnungen. Eine Allianz von Berliner Bürgervereinen fordert eine hochwertige Gestaltung des Ensembles.

Pankow

Ein so genannter “Ringschluss” der Tramlinien M1 und 50 soll im ersten Schritt die Anbindung des geplanten Wohnquartiers “Elisabeth-Aue” an den öffentlichen Nahverkehr gewährleisten, bis größere Verkehrslösungen für den Pankower Norden umgesetzt werden können.

Gesundbrunnen

In Berlin-Gesundbrunnen, in direkter Nachbarschaft zum Jüdischen Krankenhaus, realisiert das Unternehmen berlinovo bis 2026 ein Wohnprojekt mit insgesamt 943 Apartments für Studierende, Senioren und Beschäftigte.

Februar 2024

Heiligensee

In Berlin-Heiligensee sollen auf der Fläche einer ehemaligen TetraPak-Produktionsstätte 700 landeseigene Mietwohnungen entstehen. Die GEWOBAG und das Bezirksamt Reinickendorf planen das Projekt gemeinsam. Das heute vollständig versiegelte Gelände soll in großen Teilen entsiegelt werden, auch eine neue Kita ist geplant.

Dahlem

An der Marshallstraße in Berlin-Dahlem soll in diesem Jahr der Bau eines neuen Wohnprojekts mit dem Namen “Marshall One” beginnen. Dabei sollen 58 Eigentumswohnungen entstehen. Das Bauvorhaben soll auf einer derzeit brachliegenden Fläche am Cole Sports Center entstehen.

Schönefeld

Die Gemeinde Schönefeld an der südöstlichen Grenze zwischen Berlin und Brandenburg gehört zu den bundesweit am stärksten wachsenden Gemeinden. In den kommenden Jahren sollen hier zahlreiche Wohn- und Gewerbeprojekte umgesetzt werden. Eines davon entsteht direkt am Rathaus und steht bereits kurz vor der Fertigstellung.

Mitte

In der Glinkastraße in Berlin-Mitte wird ein mehrteiliges Gebäudeensemble aus den Jahren 1873 bis 1886 aufwendig saniert und rekonstruiert. Auch der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Turm auf dem Eckgebäude entsteht neu. Das Projekt steht kurz vor dem Abschluss.

Kaulsdorf

In Berlin-Kaulsdorf entstehen 166 neue Mietwohnungen auf einem gut 14.000 Quadratmeter großen Baufeld. Die Besonderheit des Projekts ist der nachhaltige Ansatz, denn das Quartier soll in Holzbauweise entstehen. Bis 2025 soll das Wohnprojekt abgeschlossen werden.

Wandlitz

Nördlich von Berlin entsteht im Wandlitzer Ortsteil Basdorf ein neues Wohnquartier mit insgesamt 150 Mietwohnungen. Das Projekt steht mittlerweile kurz vor der Fertigstellung und wird auf einem Gelände realisiert, wo einstmals Dienstgebäude der Bereitschaftspolizei der DDR standen.

Steglitz

Das Hochhausensemble Steglitzer Kreisel an der Schloßstraße soll mittlerweile vollständig entkernt und die Fassade zurückgebaut worden sein, derzeit sollen Maßnahmen zur baulichen Ertüchtigung des Gebäudekerns vorbereitet werden. Die verantwortliche Adler Group hat kürzlich bestätigt, dass die Eigentumswohnungen bis 2025 bezugsfertig sein sollen.

Potsdam

Im Potsdamer Norden soll in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit insgesamt 5.000 Wohnungen entstehen. Die BUWOG hat im vergangenen Jahr mit dem Bau der ersten 185 Wohnungen begonnen. Dafür werden historische Bestandsgebäude aufwendig saniert und umgebaut.

Mitte

Die ambitionierten Pläne zum Bau des Hochhauses “Alexander Capital Tower” am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sind schwer ins Stocken geraten. Seit über einem Jahr ruht die Baustelle in unmittelbarer Nähe des “Alexa”-Einkaufszentrums. Nun schlägt die Linke eine alternative Nutzung des Grundstücks als Kreativzentrum vor.

Neu-Höhenschönhausen

Insgesamt 139 Mietwohnungen, Gewerbeflächen und ein grüner Stadtbalkon entstehen unweit des Bahnhofs Berlin-Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg. In modularer Bauweise realisiert die HOWOGE ein 40 Meter hohes Wohngebäude, für das nun Richtfest gefeiert wurde.

Friedrichshain

Der berühmt-berüchtigte “Party REWE” an der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain ist mittlerweile abgerissen worden. An seiner Stelle soll bis 2027 ein Neubau mit Flächen für Büros, Wohnungen und Einzelhandel entstehen.

Mitte

Die Breite Straße in Berlin-Mitte soll verändert werden. Ein neues Wohn- und Geschäftsquartier soll in unmittelbarer Nähe zum Humboldt Forum entstehen, die WBM plant die Realisierung von geförderten Mietwohnungen. Bis Juli 2024 soll der Realisierungswettbewerb entschieden werden.

Wilhelmstadt

In der Spandauer Wilhelmstadt hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO im vergangenen Sommer ein Wohnungsbauprojekt in Holz-Hybridbauweise fertiggestellt. 38 neue Mietwohnungen sind dabei entstanden.

Heinersdorf

Hat das lange Warten auf die Realisierung des Quartiers “Staytion” im Pankower Ortsteil Heinersdorf endlich ein Ende? Nach dem Ausstieg der kriselnden Adler Group hat Eigentümer Kondor Wessels nun den Baustart für das Projekt angekündigt. Bis 2030 soll das Bauvorhaben umgesetzt werden.

Alt-Hohenschönhausen

An der Konrad-Wolf-Straße am Sportforum Berlin in Alt-Hohenschönhausen hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM ein bereits laufendes Wohnungsbauprojekt übernommen. 441 Mietwohnungen sollen auf einer 20.000 Quadratmeter großen Fläche entstehen.

Falkensee / Spandau

Am nordwestlichen Stadtrand Berlins realisiert der Immobilienentwickler BUWOG ein neues Wohnungsbauprojekt mit 472 Mietwohnungen. Das “Merlin Quartier” entsteht in der Gemeinde Falkensee und soll bis 2025 fertiggestellt werden.

Mariendorf

In Berlin-Mariendorf realisiert die EVM Berlin eG ein soziales Zentrum, welches Arztpraxen, Gewerbeeinheiten und Wohnungen beinhalten wird. Der 110 Meter lange Neubau entsteht am Mariendorfer Damm und soll in diesem Jahr fertiggestellt werden.

MITTE

An der Bernauer Straße in Berlin-Mitte errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte insgesamt 87 neue Mietwohnungen auf der Fläche des ehemaligen Mauerstreifens. Nun wurde Richtfest für das Projekt gefeiert.

Kreuzberg / Tiergarten

Am Hafenplatz an der Grenze zwischen Kreuzberg und Tiergarten möchte das Unternehmen Art Project gemeinsam mit der GEWOBAG das Wohn- und Gewerbequartier “Kulturhafen” realisieren. Dafür müssen die Bestandsgebäude aus den 1970er Jahren abgerissen werden. In der Nachbarschaft wird das Projekt mit großer Skepsis gesehen.

Kladow

An der Christoph-Kolumbus-Straße im Spandauer Ortsteil Kladow entstehen derzeit 82 Mietwohnungen für Senioren und Beschäftigte. Das Projekt wird von den Unternehmen berlinovo und BS Immobilienentwicklung GmbH gemeinsam entwickelt. Kürzlich wurde Richtfest für das Bauvorhaben gefeiert.

Januar 2024

Mitte

Am heutigen Mittwochabend erscheint eine aktuelle RBB-Dokumentation, die einen Blick hinter die Kulissen der laufenden Bauprojekte am Alexanderplatz wirft. Demnach gibt es auch Bewegung beim geplanten 150-Meter-Hochhausprojekt des US-Immobilienentwicklers Hines.

Moabit

In der Turmstraße in Berlin-Moabit soll ein neues Wohn- und Gesundheitshaus mit dem Namen “MOANOVA” entstehen. Dafür soll ein 1963 errichtetes Gebäude umgebaut und durch einen nachhaltigen Holzbau ergänzt werden. Hinter dem Projekt steht eine Stiftung, die Pflegemöglichkeiten für spastisch gelähmte Kinder gewährleistet.

Friedrichshain

Die Friedrichshain-Kreuzberger SPD-Fraktion fordert eine schnelle Umsetzung des Bebauungsplans auf dem SEZ-Gelände an der Landsberger Allee. Gleichzeitig pocht sie jedoch auf einen teilweisen Erhalt der markanten Fassadenteile des einstigen DDR-Spaßbades.

Weißensee

Die Kirchturmruine der einstigen Bethanienkirche auf dem Mirbachplatz in Berlin-Weißensee wird derzeit in ein Wohngebäude umgebaut. Initiator Bernd Bötzel rechnet mit einer Fertigstellung des Projekts bis Ende 2026. Die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens ist ausgesprochen komplex.

Reinickendorf

Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel wurde eine Studie der TU Berlin zum nachhaltigen Holzbau präsentiert. Die Ergebnisse sollen vor allem beim geplanten Bau des neuen Wohnviertels “Schumacher Quartier” berücksichtigt werden.

Spandau

Auf der Insel Gartenfeld in Berlin-Spandau sollen im Zuge des Projekts “Das neue Gartenfeld” in den kommenden Jahren neue Wohnungen für rund 10.000 Menschen entstehen. Eine Berliner Baugenossenschaft startet in diesem Jahr mit dem Bau von 400 Wohnungen auf dem Areal.

Hohenschönhausen

Das einstige Sporthotel Hohenschönhausen sollte bereits vor Jahren abgerissen werden, um einem Hochhausprojekt zu weichen, welches nie realisiert wurde. Seit letztem Jahr gibt es einen neuen Eigentümer, der neue Pläne für das Gelände an der Konrad-Wolf-Straße in Lichtenberg verfolgt.

Heinersdorf

Im Pankower Stadtteil Heinersdorf errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU derzeit ein neues Wohnquartier mit 424 Mietwohnungen. Bis Anfang 2025 sollen die neuen Wohnungen bezugsfertig sein.

Pankow

Im Pankower Ortsteil Blankenburg realisiert der Projektentwickler Natulis Group ein Wohnprojekt, bei dem 116 Reihenhäuser entstehen sollen. Der Bau des Projekts, welches seit vielen Jahren zwischen Bezirk und Bauherrn diskutiert wurde, soll 2025 beginnen.

Kreuzberg

Mehrere Bauprojekte werden derzeit rund um den Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg geplant oder bereits umgesetzt. Der Stadtplatz, der zum Sanierungsgebiet „Südliche Friedrichstadt“ gehört, wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls umgestaltet und begrünt. Dennoch bleibt die Architektur des Ensembles uninspiriert und ästhetisch anspruchslos.

Alt-Hohenschönhausen / Prenzlauer Berg

Auf einem ehemaligen BVG-Busparkplatz am Weißenseer Weg soll in den kommenden Jahren an der Grenze zwischen den Bezirken Lichtenberg und Pankow ein neues Quartier mit 500 Wohnungen, Sportflächen und Bildungseinrichtungen entstehen. Das Quartier soll nach Plänen der Büros DMSW Architekten und DGI Bauwerk in Holzhybridbauweise entstehen.

Französisch-Buchholz

Im September 2022 wurde Grundstein für das nachhaltige Wohnbauprojekt “Kokoni One” gelegt. Die dort entstehenden Häuser werden in sogenannter Holztafelbauweise errichtet. Vier von fünf Bauabschnitten sind im Rohbau fertig, erste Bewohner sind bereits im Herbst 2023 eingezogen.

Wedding

Nach der Signa-Insolvenz war auch das Karstadt-Umbauprojekt am Leopoldplatz in Berlin-Wedding ins Wanken geraten. Doch die Versicherungskammer Bayern hat die Signa-Anteile übernommen und versichert, das Projekt wie geplant umsetzen zu wollen. Seit Mittwoch ist das 1978 eröffnete Kaufhaus geschlossen.

Karlshorst

Das viel diskutierte Bauprojekt in den Innenhöfen zwischen Ilsestraße und Marksburgstraße in Berlin-Karlshorst hat die erforderliche Baugenehmigung erhalten. Nun steht fest, dass der Bau von insgesamt zehn neuen Wohnhäusern mit 237 Mietwohnungen Anfang 2025 starten soll. Bis Ende 2027 soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden.

Grünau

An der historischen Olympia-Regattastrecke in Berlin-Grünau ist nach Plänen des Büros Tchoban Voss Architekten eine neue Seniorenresidenz mit 200 Wohnungen fertiggestellt worden. Dabei wurden vier Neubauten errichtet und der historische Riviera-Ballsaal sowie die Fassade des ehemaligen Gesellschaftshauses rekonstruiert.

Tegel

Im künftigen “Schumacher Quartier” auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel sollen 5.000 Wohnungen in Holzbauweise entstehen. Nun gibt es jedoch Streit mit der Autobahn GmbH, die einen größeren Abstand zum Autobahntunnel der A 111 einfordert. Das gefährdet den Bau von 570 Wohnungen. Nun wird überlegt, die Wohnhäuser im neuen Quartier höher zu bauen, um dennoch auf die geplante Wohnungszahl zu kommen.

Charlottenburg

An der Osnabrücker Straße auf der Mierendorffinsel in Berlin-Charlottenburg realisiert das Unternehmen fiducia Investment GmbH den Bau von 47 neuen Mietwohnungen. Das Wohnprojekt entsteht auf der Fläche eines ehemaligen EDEKA-Marktes.

Mitte

Auf einem Grundstück westlich des Rathauses Mitte und des Kino International will die WBM den Neubau eines achtgeschossigen Wohngebäudes realisieren. Entstehen soll dabei ein inklusives und generationenübergreifendes Wohnprojekt für lesbische Frauen mit angeschlossenem Kulturzentrum. Nun war offizielle Grundsteinlegung für das Bauvorhaben.

Reinickendorf

In Berlin-Reinickendorf entstehen im Zuge des Bauprojekts “MyTegel” derzeit 12.600 Quadratmeter Gewerbeflächen und 199 neue Wohnungen, auch eine Kita für 70 Kinder ist geplant. Bis zum Spätsommer 2024 soll das Vorhaben fertiggestellt werden.

Pankow

In der GESOBAU-Wohnsiedlung am Schlosspark Schönhausen sollen zwei Neubauten mit 99 Wohnungen für 400 Geflüchtete entstehen. Dafür müssen zwei begrünte Innenhöfe gerodet werden, wogegen sich Anwohner und Bezirk wehren. Nun hat das Berliner Verwaltungsgericht verfügt, dass die Wohnungsbaugesellschaft mit der Rodung der Höfe beginnen kann.

Märkisches Viertel

Drei Jahre hat der Umbau des ehemaligen GESOBAU-Verwaltungsgebäudes am Wilhelmsruher Damm 142 im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf gedauert, nun sind in dem 1971 errichteten Gebäude 66 neue Mietwohnungen entstanden.

Altglienicke

Am Bohnsdorfer Weg in Berlin-Altglienicke will die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO ein neues Wohnquartier mit 462 Mietwohnungen und 58 Wohnungen für Geflüchtete realisieren. Der Name des Projekts ist “Quartier der Vielfalt” und soll auch zwei Gebäude zur Betreuung von eingeschränkten Menschen beinhalten.

Friedrichshain

Der Berliner Senat hat angekündigt, das SEZ an der Landsberger Allee abreißen zu wollen, um auf dem Gelände die geplanten 500 Mietwohnungen und eine Schule errichten zu können. Das 1987 in der DDR eröffnete Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Die Entscheidung zum Abriss wird jedoch kontrovers diskutiert.

Mitte

Nachdem das Hochhausprojekt des Immobilienentwicklers Covivio am Alexanderplatz viele Wochen unterbrochen war, da die Tunnelwand der naheliegenden Linie U2 beschädigt worden war, hat das Projekt mittlerweile wieder Fahrt aufgenommen. Im Laufe des Jahres sollen die ersten Stockwerke des künftig 134 Meter hohen Gebäudes aus der riesigen Baugrube wachsen.

Mitte

Auf dem letzten noch unbebauten Grundstück an der Jannowitzbrücke sollte ursprünglich ein 68 Meter hohes Hotel entstehen, doch diese Pläne haben sich mittlerweile zerschlagen. Die Pläne des neuen Eigentümers HB Reavis sehen den Bau eines 110 Meter hohen Gebäudes mit einer gemischten Nutzung vor.

Steglitz

An der Steglitzer Lepsiusstraße, unweit der Schloßstraße, werden derzeit mehrere Wohngebäude saniert und um neue Dachgeschosse erweitert. Sowohl der Vaterländische Bauverein als auch das Immobilienunternehmen Covivio sind hier tätig.

Dezember 2023

Berlin / Brandenburg

Was viele Experten bereits Jahre vor der Fertigstellung des Flughafens BER erwartet haben, hat in den vergangenen Jahren längst eingesetzt: eine rasante und großflächige Investitions- und Bauentwicklung rund um die Flughafenregion der stark wachsenden Gemeinde Schönefeld. Neben Wohnprojekten werden vor allem Gewerbeprojekte geplant. Auch die infrastrukturelle Anbindung der Region soll ausgebaut werden.

Mitte

An der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte ist das Wohn-, Gewerbe- und Kulturquartier “Am Tacheles” bis auf letzte Arbeiten fertiggestellt worden. Die renommierte Galerie “Fotografiska” ist einer der Ankermieter im neuen Ensemble. Die bemerkenswerte Kombination von historischer und moderner Architektur schafft einen neuen Anlaufpunkt im Zentrum Berlins.

Dahlem

In Berlin-Dahlem entstehen unweit des Botanischen Gartens insgesamt 106 neue Mietwohnungen. Das Wohnprojekt entsteht auf dem Gelände der einstigen Alten Anatomie der FU Berlin, welche mittlerweile abgerissen wurde. Bauherr Aldi wollte auf dem Gelände ursprünglich ein Einkaufszentrum errichten, doch der Bezirk untersagte das.

Mitte

Auf dem Grundstück eines ehemaligen Parkplatzes an der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte plant die WBM die Errichtung eines Neubaus, um dort insgesamt 102 Mietwohnungen unterzubringen. Nun ist der erste Spatenstich für das Projekt erfolgt.

Friedrichshain

Am Berliner Ostbahnhof wird bis 2026 das Gewerbe- und Wohnprojekt “LXK Campus” realisiert, welches direkt an der Stadtbahntrasse in die Höhe wachsen wird. Dabei sollen 9.350 Quadratmeter Wohnfläche sowie 51.850 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche entstehen.

Lichtenberg

Bis Ende 2025 errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE an der Lückstraße in Berlin-Lichtenberg insgesamt 155 neue Mietwohnungen auf einem bislang vollständig versiegelten Areal. Zum Neubauprojekt gehört auch eine intensive Begrünung rund um die neuen Wohnhäuser.

Treptow-Köpenick

Zahlreiche historische Industriebauten prägen die Architektur in Schöneweide und Köpenick und sind maßgeblich für den architektonischen Charakter dieses besonderen Stadtraums im Südosten Berlins. Mittlerweile werden zahlreiche Bauprojekte umgesetzt, welche die bemerkenswerte Architektur in moderne Nutzungen überführen.

Köpenick

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO errichtet in Berlin-Spindlersfeld einen nachhaltigen Neubau in Holzhybrid-Bauweise. Insgesamt 28 neue Mietwohnungen entstehen bei dem Bauvorhaben an der Ottomar-Geschke-Straße. Das Projekt ist bereits im Bau und soll bis zum Frühjahr 2025 abgeschlossen werden.

Moabit

In der Turmstraße in Berlin-Moabit wird aus einem leerstehenden, jahrzehntealten Bürogebäude neuer Wohnraum. Das Unternehmen Harz Holding realisiert im Bestandsbau sowie in einem geplanten Neubau insgesamt 50 neue Wohnungen.

Pankow

Die Planungen der Berliner Verkehrsverwaltung, drei neue U-Bahnlinien bauen zu wollen, um die künftigen Wohnquartiere in Pankow anzubinden, wirken sich auch auf die Planungen der einzelnen Quartiere aus. Im künftigen Wohnviertel “Blankenburger Süden” sollen nun nicht mehr 6.000 Wohnungen entstehen, sondern 8.000.

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Im kommenden Jahr wird die Berliner Landesregierung einen Ideenwettbewerb für eine mögliche Bebauung des Tempelhofer Feldes im Zentrum Berlins beginnen. Im ersten Halbjahr 2025 sollen die Ergebnisse vorliegen. Begleitet wird das Verfahren von einer breiten Bürgerbeteiligung.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Der jahrelange Rechtsstreit um das SEZ ist beendet worden. Der Bundesgerichtshof spricht das Gelände, welches sich an der Grenze zwischen Friedrichshain und Prenzlauer Berg befindet, dem Land Berlin zu. Der Berliner Senat möchte auf dem Areal eine Schule und mehrere hundert Wohnungen bauen.

Berlin / Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz forderte unlängst den Bau von 20 neuen Großsiedlungen in ganz Deutschland, dem Beispiel der 1960er und 1970er Jahre folgend. Dieses Vorhaben jedoch ist ein Irrweg des Kanzlers, der an den eigentlichen Problemen des Wohnungsbaus in Deutschland vorbeigeht.

November 2023

Berlin

Die Berliner CDU möchte in Berlin mehr Hochhäuser bauen und ein neues Hochhausleitbild entwickeln. An ausgewählten Standorten soll der Bau von intelligent gestalteten Hochhäusern realisiert werden, um Flächen für Wohnen, Gewerbe, Schulen und Kitas zu schaffen. Auch der Bau eines “Hochhausrings” um das innere Berlin, entlang der Ringbahn, soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden.

Spandau

In der Spandauer Parkstraße hat die Wohnungsbaugesellschaft WBM insgesamt 40 neue landeseigene Mietwohnungen fertiggestellt. Trotz der anhaltenden Immobilienkrise ist das Projekt im Zeit- und Budgetrahmen geblieben. Errichtet wurde das Wohngebäude auf dem Gelände eines ehemaligen Gewerbegrundstücks.

Friedrichshain

Im Friedrichshainer Rudolfkiez baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM insgesamt 110 neue Wohnungen in einem bereits bestehenden Wohngebiet. Nun kündigte das Unternehmen an, dass die Wohnungen wie geplant bis Februar 2024 fertiggestellt werden.

Schöneberg

An der Martin-Luther-Straße in Berlin-Schöneberg entsteht zwischen Bayerischem Viertel und Barbarossaplatz derzeit ein aufsehenerregendes Gewerbe- und Wohnprojekt mit dem Namen „Schöneberger Eck“. Insgesamt 11.000 Quadratmeter Nutzfläche und 12 Geschosse werden bei dem Bauvorhaben geschaffen.

Berlin

Alte Gebäude zu erhalten und neu zu nutzen gilt seit einigen Jahren als nachhaltige Alternative zum vollständigen Abriss. Das gilt auch für die Bauepoche der sogenannten “Ostmoderne” – also Gebäude, die zwischen 1945 und 1989 im Gebiet der ehemaligen DDR entstanden sind. Der Erhalt dieser Gebäude führt immer wieder zu kontroversen Debatten. In Berlin gibt es einige bemerkenswerte Sanierungsprojekte von DDR-Baukunst.

Charlottenburg-Nord

Am Halemweg in Charlottenburg-Nord, südlich des Volksparks Jungfernheide, wird eine bestehende Siedlung aus Genossenschaftswohnungen um 31 Mietwohnungen ergänzt. Bis zum Herbst 2024 sollen die Wohnungen fertig sein. Gleichzeitig läuft wenige Meter weiter der Neubau des Oberstufenzentrums für Sozialwesen.

Wittenau

Auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin-Reinickendorf will die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU ein autofreies Wohnquartier für rund 1.200 Menschen errichten. Eine Bürgerinitiative wehrt sich allerdings gegen das Projekt.

Pankow

An der Pankower Neukirchstraße, südlich vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, wurde Richtfest für 57 neue Mietwohnungen der WBM gefeiert. Bis Ende 2024 soll das Projekt fertiggestellt werden. Ein “Partnerprojekt” entsteht derzeit an der Grabbeallee in Niederschönhausen, wo weitere 26 Wohnungen realisiert werden.

Berlin

Der öffentliche Dienst in Berlin hat ein Image-Problem – und muss zunehmend um qualifizierte Fachkräfte kämpfen. Da ein wichtiges Kriterium für potenzielle Arbeitskräfte der verfügbare Wohnraum ist, will der Berliner Senat künftig mit eigenen Beschäftigtenwohnungen punkten.

Mitte

An der Klosterstraße in Berlin-Mitte will der Projektentwickler Trockland ein 1975 errichtetes, ehemaliges DDR-Bürogebäude umbauen und um einen Neubau ergänzen. Dabei sollen Gewerbeflächen und 43 Mietwohnungen entstehen.

Kaulsdorf

Das landeseigene Wohnungsbauunternehmen Stadt und Land möchte in Berlin-Kaulsdorf an zwei Standorten insgesamt 300 neue Mietwohnungen errichten. Dafür sollen bereits bestehende Wohnanlagen verdichtet werden. Anwohner und Bezirk wehrten sich gegen das Bauvorhaben, doch eines der zwei Projekte ist bereits im Bau.

Wittenau

In der Cité Foch in Berlin-Reinickendorf sollen in den kommenden Jahren insgesamt 600 neue Wohnungen entstehen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben realisiert werden. Nun wurde Grundstein für weitere 88 Wohnungen gelegt. Diskussionen gibt es allerdings noch über das zukünftige Verkehrskonzept.

Kreuzberg

In Berlin-Kreuzberg möchte das Unternehmen KPS Real Estate in unmittelbarer Nähe zum Tempodrom ein 100 Meter hohes Holzhybrid-Hochhaus nach Plänen des Architekten Max Dudler errichten. Neben einer noch zu gründenden “German Pop Academy” sollen auch Flächen für Büros, Studentenwohnungen und ein öffentlich zugänglicher „Kulturdachgarten“ geschaffen werden.

Prenzlauer Berg / Gesundbrunnen

Erst ein städtebaulicher Vertrag, der eine Vergrößerung der Mauerpark-Flächen garantierte, ermöglichte den Bau von mehreren hundert Wohnungen auf einer einstigen Gewerbefläche zwischen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg. Wir haben uns im heutigen Wohnquartier einmal umgesehen.

Prenzlauer Berg

Berlins einstmals größte Privatbrauerei wird derzeit in einen Medizin- und Gewerbestandort transformiert. Nun hat die aufwendige Gestaltung der Außenflächen begonnen, die öffentlich zugänglich sein wird – und zukünftig auch einen medizinischen Zweck erfüllen soll.

Berlin / Deutschland

20 neue Stadtteile auf der grünen Wiese: Bundeskanzler Olaf Scholz fordert neue Wohnungsbauten und ein Umdenken beim Wohnungsbau. Es fehle an Bauland und es würden die falschen Wohnungen errichtet.

Mitte

An der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte wird derzeit ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit 50 Mietwohnungen errichtet. Dafür wurde eine ehemalige DDR-Kaufhalle abgerissen. Der Neubau soll fünf Stockwerke umfassen und bis Anfang 2025 fertig werden.

Rummelsburg

An der Fischerstraße in Berlin-Lichtenberg sind drei neue Wohnhäuser entstanden, die das beliebte Wohnquartier in Rummelsburg weiter verdichten. Für die Projektentwickler hielt das Bauvorhaben aufgrund seiner komplizierten Lage einige Herausforderungen bereit.

Kreuzberg

Mehrere Wohn- und Gewerbeprojekte sind derzeit rund um den Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg geplant oder bereits im Bau. Anwohner und Kiezinitiativen erhoffen sich davon eine soziale Aufwertung des Quartiers.

Karow

Im Süden des Pankower Ortsteils Karow soll es in den kommenden Jahren eine starke Verdichtung durch den vom Berliner Senat beabsichtigten Wohnungsbau geben. Nach offiziellen Plänen von Bausenator Christian Gaebler sollen in Karow 5.000 neue Wohnungen errichtet werden. Zudem soll der Baustart vorgezogen werden.

Mitte

Über die Art und Weise der Umsetzung des künftigen Wohnquartiers am Molkenmarkt in Berlin-Mitte herrscht offenbar Uneinigkeit zwischen Bausenator Gaebler und Senatsbaudirektorin Kahlfeldt. Während Kahlfeldt eine kleinteilige Parzellierung mit unterschiedlichen Projektpartnern bevorzugt, hat Gaebler am Montag bekräftigt, dass der Wohnungsbau mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften WBM und DEGEWO realisiert werden soll.

Brandenburg / Spandau / Reinickendorf

Am nordwestlichen Rand Berlins entsteht das Wohnquartier “Gartenstadt Schönwalde”. Bis zu 146 Wohneinheiten sollen auf einem rund sieben Hektar großen Areal unweit der Berliner Bezirke Spandau und Reinickendorf entstehen.

Dahlem

Auf dem Gelände der denkmalgeschützten Wohnanlage “Metropolitan Gardens” in Berlin-Dahlem werden derzeit sechs neue Stadthäuser mit insgesamt 55 Mietwohnungen fertiggestellt. Auf der lange brach liegenden Fläche hatte jahrzehntelang ein Funkmast der US-Armee gestanden, welche die ehemalige Kaserne bis Mitte der 1990er Jahre genutzt hatte.

Prenzlauer Berg

An der Storkower Straße in Berlin-Prenzlauer Berg hat das Wohnungsbauunternehmen Berlinovo 76 Apartments errichtet und an den landeseigenen Klinikkonzern Charité übergeben. Dieser wird die neu entstandenen Wohnungen vor allem für im Ausland angeworbene Pflegekräfte nutzen.

Spandau

In Berlin-Spandau war am Mittwoch Grundsteinlegung für die letzten 1.000 Mietwohnungen, die von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG im Rahmen des Wohnprojekts “WATERKANT Berlin” errichtet werden. Bis 2027 soll das Projekt abgeschlossen werden. Dann werden am Havelufer rund 2.500 Wohnungen entstanden sein.

Schöneberg

In der Schöneberger Rembrandtstraße, unmittelbar an die Stadtautobahn A100 grenzend, realisiert das Unternehmen Project Immobilien einen Neubau mit 47 Mikroapartments und weiteren Gewerbeflächen. Zukünftige Bewohner sollten sich am Autolärm allerdings nicht stören.

Kreuzberg

Am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg entsteht derzeit das Bauvorhaben „Die Macherei“ und geht zügig voran. Neben vielfältigen Gewerbeflächen entstehen hier auch dringend benötigte Wohnungen. Neben 80 privat finanzierten Wohnungen werden von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO weitere 337 Wohneinheiten errichtet.

Schöneberg

An der Schöneberger Pallasstraße wird das Wohnprojekt „Am Winterfeldt“ realisiert, welches vom Projektentwickler Diamona & Harnisch verantwortet wird. Das Projekt hat mittlerweile seine volle Gebäudehöhe erreicht, bereits im kommenden Jahr soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden.

Lichtenberg

An der Lichtenberger Gotlindestraße möchte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE bis 2025 einen Neubau mit 42 Mietwohnungen errichten, in einem bereits bestehenden Wohngebiet. Der Bezirk hatte das Vorhaben zunächst untersagt, doch das Bauprojekt wird umgesetzt.

Oktober 2023

Britz

Ein Wohnprojekt der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND mit zwei als „Nachhaltigkeitspiloten” bezeichneten Wohnhäusern soll im Neuköllner Ortsteil Britz entstehen, wissenschaftlich begleitet von der TU Berlin, der Universität Stuttgart und der TU Braunschweig. Geplant sind 36 Mietwohnungen, die zum einen in einem Holzbau und zum anderen in einem Ziegelbau eingerichtet werden sollen.

Altglienicke

Im Treptow-Köpenicker Ortsteil Altglienicke realisiert das landeseigene Wohnungsbauunternehmen STADT UND LAND insgesamt 140 neue Mietwohnungen, die zwischen Nelkenweg und Hassoweg entstehen. Ab voraussichtlich März 2024 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Brandenburg

Im südöstlichen Umland Berlins soll in Königs Wusterhausen das Wohn- und Gewerbequartier “Königspark Wusterhausen” entstehen. Auf einer Fläche von insgesamt 56 Hektar sollen auch Flächen für Schulen, Kitas und Nahversorgung realisiert werden. Zudem sollen Grün- und Freizeitfläche auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmetern geschaffen werden.

Prenzlauer Berg

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG errichtet an der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg ein neues Wohnhaus mit 24 Mietwohnungen. Bis 2024 soll der Neubau fertiggestellt werden. Das Gebäude ersetzt einen eingeschossigen Gewerbebau, der zuvor abgerissen wurde.

Plänterwald

Im Ortsteil Plänterwald des Bezirks Treptow-Köpenick realisiert die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE das Projekt “StudentHouse”. Dabei entstehen 280 Ein-Zimmer-Studentenapartments, die bis Januar 2024 fertiggestellt werden sollen.

Pankow

Seit Jahren gibt es Streit um eine bedrohte Krötenpopulation, die auf dem potenziellen Baugrund für das Vorhaben “Pankower Tor” heimisch ist. Ursprünglich sollten die Tiere nach Brandenburg umgesiedelt werden, nun aber soll ihnen eine fünf Hektar große Fläche auf dem Quartiersgelände eingerichtet werden. Der NABU hat die Klage gegen das Neubauquartier kurz vor dem Gerichtstermin zurückgezogen.

Karlshorst

An der Zwieseler Straße in Berlin-Karlshorst will das Unternehmen WVM Immobilien 300 Miet- und Eigentumswohnungen realisieren. Rund 30 Prozent der Wohnungen sollen als geförderter Wohnraum angeboten werden.

Köpenick

Auf dem rund 66.000 Quadratmeter großen Areal des einstigen Kabelwerks Köpenick sollen in den kommenden Jahren 900 Wohnungen, eine Kita, Gastronomie und Gewerbeflächen entstehen. Dafür muss das seit Jahrzehnten brachliegende Industriegelände aufwendig saniert werden.

Friedrichsfelde / Marzahn

Am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost im Bezirk Lichtenberg plant das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE den Bau von 173 neuen Mietwohnungen, die auf einem Grundstück nahe der Bahntrassen entstehen sollen. Das Bauvorhaben soll anstelle einer bisherigen Garagensiedlung realisiert werden.

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Die schwarz-rote Regierungskoalition sucht händeringend nach geeigneten Flächen zur Unterbringung von Geflüchteten. Nun soll auf einem Teilstück des Tempelhofer Felds eine Großunterkunft entstehen. Dafür ist eine Änderung des Tempelhofer-Feld-Gesetzes notwendig.

Waidmannslust

An der Titiseestraße in der Reinickendorfer Rollbergesiedlung im Norden Berlins ist ein gemeinsames Wohn- und Betreuungsprojekt der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU und der evangelischen Kirche geplant. Unter anderem sollen 126 Mietwohnungen und eine Kita entstehen. Im September wurde Richtfest für das Bauvorhaben gefeiert.

Mitte

In der Magazinstraße in Berlin-Mitte sind bei einem Neubauprojekt insgesamt 11 neue Eigentumswohnungen nach Plänen des Architekturbüros zanderroth entstanden. Nun wurde das Projekt mit dem renommierten ArchitekturPreis Berlin ausgezeichnet.

Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf ist das Wohnprojekt “Stadtgut Hellersdorf” abgeschlossen worden. Dabei sind 1.500 neue, landeseigene Wohnungen entstanden. Für die verantwortliche GESOBAU war das Projekt das bisher größte zusammenhängende Neubauvorhaben.

Falkenberg / Marzahn-Nord

Im Lichtenberger Ortsteil Falkenberg, an der Grenze zu Marzahn-Nord, soll ein von HOWOGE, GEWOBAG und GESOBAU gemeinschaftlich konzipiertes Wohnquartier mit knapp 1.800 Wohnungen entstehen. Bislang wurde jedoch nur der erste von drei Bauabschnitten abgeschlossen. Bezirkspolitik und Senat wollen nun gemeinsam die bestehenden Probleme aus dem Weg schaffen, um das Projekt “Mein Falkenberg” fortzuführen.

Kreuzberg

Auf dem geschichtsträchtigen Gelände der früheren Bockbrauerei in Berlin-Kreuzberg will die Bauwert AG nach fast acht Jahren Planung ein neues Quartier mit Gewerbeflächen und Wohnungen realisieren. Ursprünglich sollten auf dem Gelände 400 neue Wohnungen entstehen, was der Bezirk jedoch ablehnte. Nun sollen es immerhin noch 220 Wohnungen werden. Für das ambitionierte Projekt wurde vor kurzem der Grundstein gelegt.

Johannisthal

Am Eisenhutweg in Johannisthal wurde in der vergangenen Woche Richtfest für ein neues Wohnquartier gefeiert, welches auf einer ehemaligen Gewerbefläche entsteht. 583 Mietwohnungen und eine Kita werden dabei errichtet. So soll der dringende Wohnungsbedarf am Technologie- und Gewerbestandort Adlershof bedient werden.

SEPTEMBER 2023

Mitte

An der Bernauer Straße in Berlin-Mitte errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte insgesamt 86 neue Mietwohnungen auf der Fläche des ehemaligen Mauerstreifens. Der Bau kommt zügig voran. Das Projekt füllt eine lange bestehende städtebauliche Lücke.

Neukölln / Tempelhof

An der Grenze zwischen Neukölln und Tempelhof möchte das Unternehmen BUWOG das Wohnprojekt “Neumarien” fertigstellen. Der zweite Bauabschnitt des Projekts soll auf einer ehemaligen Friedhofsfläche entstehen. Dagegen regt sich Widerstand im Bezirk Neukölln. Nun haben die Berliner Forsten das 3,8 Hektar große baumbestandene Gebiet zudem zum Wald erklärt, doch das Land Berlin hält an den Bauplänen fest.

Buch

Während sich die Pankower Bezirkspolitik für das Wohnprojekt “Am Sandhaus” eine weniger dichte Bebauung wünscht, hält der Berliner Senat an der geplanten Zahl von 2.700 Wohnungen fest. Allerdings soll das Projekt in Teilen angepasst werden, um mehr Rücksicht auf angrenzende Naturschutzgebiete zu nehmen. Ab 2026 aber sollen die ersten Bagger rollen.

Friedrichsfelde

Im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde plant die HOWOGE den Bau von 300 Mietwohnungen für bis zu 600 Menschen. Dafür müssen 300 Garagen weichen, die sich bislang auf dem Baugrund befinden. Nun wird nach einer Lösung für die Anwohnerschaft gesucht, denn diese nutzt die Garagen bislang als Stellfläche für ihre Fahrzeuge.

Alt-Hohenschönhausen

In Alt-Hohenschönhausen soll zwischen der „Gartenstadt Hohenschönhausen“ und dem Gewerbegebiet Marzahner Straße ein neues Wohnquartier der HOWOGE entstehen. Insgesamt 450 Mietwohnungen sollen auf einem 27.000 Quadratmeter großen Grundstück unweit des S-Bahnhofs Gehrenseestraße errichtet werden. Das Projekt wird größtenteils in Holz-Hybridbauweise umgesetzt.

Berlin

Die anhaltende Krise der Bauwirtschaft ist auf dem Berliner Immobilienmarkt immer deutlicher zu spüren. Die hohen Bau- und Finanzierungskosten haben viele Baufirmen in finanzielle Schieflage geraten lassen. In der Hauptstadt sind mehrere Großprojekte davon betroffen.

Mitte

An der Kleinen Alexanderstraße in Berlin-Mitte wird derzeit ein kurioses Projekt geplant. Unweit des Alexanderplatzes soll ein Wohn- und Gewerbebau entstehen, der auf Planungen aus dem Jahr 1996 zurückgeht. 49 Wohnungen und mehrere Gewerbeeinheiten sollen dabei entstehen.

Pankow / Reinickendorf

Unmittelbar an der Grenze zum Bezirk Reinickendorf möchte der Bezirk Pankow im Ortsteil Wilhelmsruh ein neues Wohnquartier mit bis zu 400 Wohnungen errichten. Doch das nahegelegene Industriegebiet Flottenstraße lässt unangenehme Gerüche über das geplante Quartiersgelände ziehen. Der Bezirk sucht nach Lösungen, wie das Projekt dennoch realisiert werden kann.

Pankow

In der GESOBAU-Wohnsiedlung am Schlosspark Schönhausen sollen zwei Neubauten mit 99 Wohnungen für 400 Geflüchtete entstehen. Dafür müssen zwei begrünte Innenhöfe gerodet werden, wogegen sich die Anwohner im Quartier wehren. Auch der Bezirk Pankow ist gegen das Projekt. Der Senat hat das Vorhaben jedoch durchgesetzt, im November 2023 soll der Bau starten.

Biesdorf

An der Marchwitzastraße in Berlin-Biesdorf realisiert das Unternehmen T&T Grundbesitz GmbH drei Neubauten mit insgesamt 237 Mietwohnungen sowie fünf Gewerbeeinheiten. Auch eine Kita wird Teil des Bauvorhabens sein. Zwei der drei Neubauten sind bereits fertig, für das dritte Haus wurde in der vergangenen Woche Richtfest gefeiert.

Hellersdorf

Im Zuge des Bauvorhabens “Stadtgut Hellersdorf” entstehen entlang der Alten Hellersdorfer Straße insgesamt 72 neue Mietwohnungen. Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen und bis Ende 2025 abgeschlossen werden.

Tempelhof

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sollen in den kommenden Jahren zwei große Stadtentwicklungsprojekte realisiert werden, die über die Bezirksgrenzen hinaus relevant sind. Doch weder für die Entwicklung der “Neuen Mitte Tempelhof” noch für den geplanten Pflege-Ausbildungscampus auf dem Gelände des Wenckebach-Klinikums sind im Haushaltsentwurf des Berliner Senats finanzielle Mittel eingeplant. Verzögern sich diese wichtigen Projekte nun um weitere Jahre?

Pankow

Seit Jahren gibt es Streit um eine bedrohte Krötenpopulation, die auf dem potenziellen Baugrund für das Vorhaben “Pankower Tor” heimisch ist. Ursprünglich sollten die Tiere nach Brandenburg umgesiedelt werden, nun aber soll ihnen eine fünf Hektar große Fläche auf dem Quartiersgelände eingerichtet werden.

Gesundbrunnen

Im Soldiner Kiez in Berlin-Gesundbrunnen errichtet die DEGEWO gemeinsam mit sieben weiteren Trägern ein Zentrum für soziales und betreutes Wohnen. Das Modellprojekt mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Insgesamt sollen 58 Mietwohnungen entstehen.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Die WBM hat mit dem Bau eines nachhaltigen Wohnhauses am südlichen Rand des Volksparks Friedrichshain begonnen. So entstehen an der Grenze zwischen Friedrichshain und Prenzlauer Berg insgesamt 33 neue Mietwohnungen. Ein Merkmal des Projekts ist eine Recycling-Glaswand, die aus sorgfältig aufbereitetem Glasbruch hergestellt wird.

Köpenick

In Berlin-Köpenick entsteht an der Mahlower Straße ein neues Wohnhaus in Holz-Hybridbauweise. Dabei sollen ab Ende 2024 insgesamt 46 neue Mietwohnungen entstehen, die vom landeseigenen Wohnungsbauunternehmen HOWOGE vermietet werden.

Wedding

In Berlin-Wedding sollen an zwei Standorten neue Wohnungen entstehen. An der Kameruner Straße werden derzeit 35 neue Genossenschaftswohnungen errichtet, die ab Ende 2024 bezugsfertig sind. An der Triftstraße soll ein altes Parkhaus abgerissen werden, um neue Flüchtlingsunterkünfte, Studentenwohnungen und Universitätsgebäude zu errichten.

Köpenick

An der Wendenschloßstraße in Berlin-Köpenick realisiert das landeseigene Wohnungsbauunternehmen GEWOBAG insgesamt 255 neue Mietwohnungen. Der Bau des Quartiers am Dahme-Ufer hat im Mai 2023 begonnen. Die Wohnanlage entsteht auf dem historischen Gelände des einstigen Funkwerks Köpenick.

Lichtenberg

Im Lichtenberger Weitlingkiez realisiert das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE insgesamt 59 neue Mietwohnungen. Diese sollen in zwei Wohnhäusern entstehen, die derzeit bereits im Bau sind. Die Fertigstellung des Projekts ist für November 2023 vorgesehen.

August 2023

Hellersdorf

Im Zuge des Bauprojekts “Stadtgut Hellersdorf” der GESOBAU ist ein Wohnhaus mit insgesamt 40 Wohnungen für bis zu 84 Studentinnen und Studenten fertiggestellt worden. Das Gesamtprojekt umfasst insgesamt 1.500 Mietwohnungen, die rund um den historischen Dorfkern auf sieben Baufeldern errichtet werden. Erste Wohnungen werden bereits vermietet.

Plänterwald

Im Treptow-Köpenicker Ortsteil Plänterwald realisiert das landeseigene Wohnungsbauunternehmen STADT UND LAND ein Wohnprojekt, bei dem sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 137 Mietwohnungen entstehen. Ab April 2024 sollen die ersten 36 Wohnungen bezugsfertig sein.

Hakenfelde

Im Spandauer Ortsteil Hakenfelde realisiert die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG eine neue Kita, Mietwohnungen und Gewerbeflächen. Insgesamt 25 neue Wohnungen sollen an zwei Standorten unweit des Havelufers entstehen.

Panketal / Pankow

Das erste Wohnungsbauprojekt der HOWOGE außerhalb der Berliner Stadtgrenzen entsteht in der Brandenburger Gemeinde Panketal, nur wenige hundert Meter von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Dort wurde kürzlich Richtfest für 221 neue Mietwohnungen gefeiert, die bis Anfang 2025 bezugsfertig sein sollen.

Mitte

Der Berliner Senat möchte am Molkenmarkt in Berlin-Mitte ein gemischtes Quartier mit bezahlbaren Wohnungen, kulturellen Nutzungen und begrünten Dächern realisieren. Zudem soll das neue Viertel auf dem Grund der historischen Altstadt weitgehend autofrei werden.

Wilmersdorf

In der Fasanenstraße 64 in Berlin-Wilmersdorf wurde kürzlich ein aufwendig gestalteter Neubau des in Berlin ansässigen Büros Nöfer Architekten fertiggestellt. Bei dem vom Unternehmen Primus Immobilien AG finanzierten Bauvorhaben sind 40 hochwertige Eigentumswohnungen entstanden.

Marzahn

In Berlin-Marzahn entsteht auf dem Areal des Georg-Knorr-Gewerbeparks das vom Immobilienentwickler Laborgh Investment GmbH verantwortete Wohn- und Gewerbeprojekt “Konnekt Berlin”. Neben knapp 1.400 Wohnungen sollen dort Büros und Werkstätten auf einer Nutzfläche von rund 90.000 Quadratmetern realisiert werden. Das Quartier wird als autofreies Areal konzipiert.

Tempelhof / Neukölln / Kreuzberg

Der Berliner Senat unternimmt einen erneuten Vorstoß, um eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes auf den Weg zu bringen – und die Berliner Bevölkerung zu diesem Vorhaben zu befragen. Während CDU und SPD diesen Schritt mit der anhaltenden Wohnungsnot begründen, kritisieren Umweltverbände das Vorgehen scharf.

Mitte

Das Hochhausprojekt des französischen Investors Covivio am Alexanderplatz in Berlin-Mitte hatte vor allem für Fahrgäste der U2 in den vergangenen Monaten negative Auswirkungen. Doch ab 28. August wird die U2 endlich wieder im Normalbetrieb zwischen Pankow und Mitte verkehren. Derweil wird am Alexanderplatz der Hochbau für den Wohn- und Gewerbetower vorbereitet.

Baumschulenweg

Im boomenden Berliner Südosten sind neue Wohnungen außerordentlich stark nachgefragt. Ein Projekt des Unternehmens Berlin Residential Investment richtet sich vor allem an die Gruppe der “Young Professionals”. Im Ortsteil Baumschulenweg werden im Zuge des Bauvorhabens “Baumschule” insgesamt 41 Mikroapartments errichtet. Es ist eines von mehreren ähnlich gearteten Bauprojekten.

Marzahn-Hellersdorf

In Marzahn-Hellersdorf werden einige großformatige Wohnungsbauprojekte umgesetzt, die im Bezirk vollkommen neue und moderne Wohnformen entstehen lassen. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Marzahn-Hellersdorf, über die wir in 2023 bereits berichtet haben. / © Visualisierung: THIRD

Spandau

Am Saatwinkler Damm in Berlin-Spandau realisiert das Wohnungsbauunternehmen BUWOG ein neues Wohnquartier mit 1.000 Mietwohnungen. Die ersten 330 Wohnungen sollen ab November 2023 bezugsfertig sein.

Lankwitz

Im Ortsteil Lankwitz des Bezirks Steglitz-Zehlendorf hat das landeseigene Wohnungsbauunternehmen DEGEWO ein Bauprojekt mit 181 neuen Mietwohnungen fertiggestellt. Die ersten Mieterinnen und Mieter sollen im August bezugsfertig sein.

Lichtenberg

Lichtenberg gehört zu den Berliner Bezirken mit den größten Wohnungsbau-Aktivitäten. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Lichtenberg, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Steglitz-Zehlendorf

In Steglitz-Zehlendorf gibt es gut funktionierende Wohnungsbauvorhaben wie das Bauprojekt an der Sven-Hedin-Straße, aber auch negative Beispiele wie das mühsame “Überlin”-Projekt an der Schloßstraße. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Steglitz-Zehlendorf, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg nimmt die Verdichtung der urbanen Quartiere immer weiter zu. Nicht selten werden Wohnungsbauvorhaben dadurch schnell zur Kontroverse. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Friedrichshain-Kreuzberg, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Neukölln

Vor allem der innenstadtnahe Norden Neuköllns gehört zu den begehrten Wohnquartieren Berlins, vor allem bei jungen Menschen. Umso angespannter ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte im gesamten Bezirk Neukölln, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Mitte

Wohnungsbau in Berlin-Mitte umfasst auch Ortsteile wie Wedding, Moabit, Gesundbrunnen oder Tiergarten. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Mitte, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Juli 2023

Treptow-Köpenick

In Treptow-Köpenick werden derzeit berlinweit die meisten Wohnungsbauprojekte realisiert, es wird eng im Südosten der Hauptstadt. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Treptow-Köpenick, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Tempelhof-Schöneberg

In Tempelhof-Schöneberg ist mit dem Bauvorhaben “Friedenauer Höhe” eines der größten Wohnungsbauvorhaben Berlins beheimatet. Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere Projekte. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Tempelhof-Schöneberg, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Charlottenburg-Wilmersdorf

In Charlottenburg-Wilmersdorf werden ganz unterschiedlich ausgerichtete Wohnungsbauvorhaben umgesetzt. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Wohnungsprojekte in Charlottenburg-Wilmersdorf, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Pankow

Pankow gehört zu den Bezirken mit der höchsten Wohnungsbauaktivität in Berlin. Im Rahmen unserer ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Sommerreihe zeigen wir ausgewählte Pankower Wohnungsbauprojekte, über die wir in 2023 bereits berichtet haben.

Karlshorst

Die umstrittene Bebauung der Innenhöfe im Ilse-Kiez in Berlin-Karlshorst ist beschlossen. Doch um diese auf den letzten Metern noch zu verhindern, bereitet eine Initiative der Anwohnenden mit dem Naturschutzbund BUND eine Klage vor. Diese scheint aber wenig Aussicht auf Erfolg zu haben.

Friedrichshain

Der berühmt-berüchtigte “Party REWE” an der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Ein privater Investor will auf dem Grundstück drei Gebäude mit jeweils sechs Etagen errichten, in denen Büros, Wohnungen und Einzelhandel einziehen sollen.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

An der Grenze zwischen Friedrichshain und Prenzlauer Berg entsteht an der Landsberger Allee ein Wohnprojekt der landeseigenen WBM. Insgesamt 32 zum Teil geförderte Mietwohnungen entstehen dort und sollen bis März 2024 bezugsfertig sein.

Märkisches Viertel

Bereits 2022 sollten erste Bereiche des Großprojekts “Märkisches Quartier” im Berliner Bezirk Reinickendorf fertig sein. Das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro soll dem „Märkischen Zentrum“, einer Einkaufspassage im Kern des Märkischen Viertels, bis 2023 ein neues, attraktives Gesicht geben. Doch der Bau steht bereits seit längerer Zeit still. Der Investor möchte dennoch am Projekt festhalten.

Mitte

Nach dem ohne Sieger beendeten Wettbewerb über den Wiederaufbau des Molkenmarktes hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in den vergangenen Monaten an der Ausarbeitung eines Masterplans gearbeitet, der nun kurz vor der Fertigstellung stehen soll. Dieser könnte einige grundsätzliche Änderungen gegenüber den ursprünglichen Planungen enthalten.

Köpenick

An der Vereinsstraße in Berlin-Köpenick errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND ein Wohnprojekt mit 135 neuen Mietwohnungen. Auch eine ehemalige Feuerwache wird in das Projekt integriert, welches bis Ende 2024 abgeschlossen werden soll.

Berlin / Brandenburg

ANZEIGE Wer in Berlin eine neue Wohnung sucht, braucht mittlerweile schon sehr viel Glück, selbst wenn er über ein ordentliches Gehalt verfügt. Das Portal tauschwohnung.com geht einen innovativen Weg und richtet sich vor allem an Menschen, die eine neue Wohnung suchen und ihre eigene Wohnung zum Tausch anbieten möchten. Was im ersten Moment erst einmal stutzen lässt, ist auf den zweiten Blick eine spannende Idee.

Französisch-Buchholz

Im September 2022 wurde Grundstein für das nachhaltige Wohnbauprojekt “Kokoni One” gelegt. Die dort entstehenden Häuser werden in sogenannter Holztafelbauweise errichtet. Nun wurden die ersten Wohnhäuser fertiggestellt. “Kokoni One” soll das erste von weiteren, ähnlich konzipierten Wohnungsbauvorhaben in Berlin sein.

Berlin

Deutlich mehr Flüchtlinge als vom Berliner Senat erwartet kommen bislang in diesem Jahr nach Berlin, die bestehenden Kapazitäten sind nahezu vollständig ausgelastet. Nun denkt der Berliner Senat über den Bau weiterer Flüchtlingsunterkünfte im gesamten Stadtgebiet nach. Dabei ist viel Kreativität bei der Standortsuche gefragt.

Heinersdorf

Um der stetig wachsenden Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren zu begegnen, entsteht in Pankow-Heinersdorf derzeit ein modernes Seniorenwohn- und Pflegequartier bestehend aus einer stationären Pflegeeinrichtung mit 120 Plätzen und 91 Wohnungen.

Friedrichshain

In Berlin-Friedrichshain liegt das Hotel- und Wohnprojekt “Pier 61 | 63” direkt an der East Side Gallery in den letzten Zügen. Der öffentlich zugängliche Uferweg an der Spree wurde mittlerweile fertiggestellt, in Kürze werden auch eine Galerie und ein Café im Erdgeschoss eröffnen. Umstritten bleibt das Bauprojekt dennoch.

Buckow

Die Genossenschaft “Rot Buckow” möchte auf einem Teilstück des künftigen Wohnquartiers “Buckower Felder” in Berlin-Neukölln insgesamt 71 Genossenschaftswohnungen errichten. Die Häuser werden zum Großteil aus Holz und Zellulose gebaut. 40 Wohnungen sind für Menschen mit Behinderungen bestimmt.

Mitte

In Berlin-Mitte nähert sich das Wohn-, Gewerbe- und Kulturquartier “Am Tacheles” sukzessive seiner Fertigstellung. Erste Läden wurden bereits eröffnet, die 150 Meter lange Passage zwischen Oranienburger Straße und Friedrichstraße wurde ebenfalls für die Öffentlichkeit freigegeben. Wir haben uns auf dem Gelände einmal umgesehen.

Spandau

In Berlin-Spandau wurde am Havelufer Richtfest für ein besonderes Wohnprojekt gefeiert. Im Zuge des Quartiersprojekts “Speicherballett” des Unternehmens BUWOG wird ein Wohnensemble für Seniorinnen und Senioren errichtet. Neben 90 Apartments sind auch zwei zwei Demenz-Wohngruppen sowie eine Tagespflege geplant.

Juni 2023

Berlin

Für rund 71 Millionen Euro will das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE in den kommenden zehn Jahren die Stromversorgung seiner derzeit rund 75.400 Wohnungen auf Solarenergie umstellen. Dafür sollen Photovoltaikanlagen mit einem Flächenumfang von rund 60 Fußballfeldern installiert werden – die meisten von ihnen auf den Dächern der Wohngebäude.

Berlin / Brandenburg

In der Metropolregion Berlin Brandenburg leben heute knapp 5 Millionen Menschen. Nicht nur in Berlin, auch in den “Speckgürtel”-Gemeinen in Brandenburg wächst die Bevölkerung seit vielen Jahren an – und lässt Immobilienpreise rasant nach oben schnellen. Die wachsende Bevölkerung stellt die Politik aber auch vor die Herausforderung, Verkehr, Bildung und Versorgung mit hohem Nachdruck voranzubringen – was nicht immer gelingt.

Steglitz

Der Umbau des Steglitzer Kreisels in das Wohnhochhaus “Überlin” ist mittlerweile zu einer Farce verkommen. Dennoch betont der Bauherr, die Adler Group, dass ab Herbst 2023 die Maurerarbeiten am Gebäudekern beginnen sollen. Das ebenfalls marode Sockelgebäude hingegen soll vollständig abgerissen und neu errichtet werden.

Berlin / München

In München sollen zukünftig keine reinen Bürotürme mehr errichtet werden. Nach einer Hochhausstudie der dortigen Rathauskoalition sollen bezahlbare Wohnungen ein Pflichtbestandteil aller zukünftigen Hochhausprojekte werden. Taugt das Konzept auch als Vorbild für die Berliner Stadtentwicklungspolitik?

Treptow / Neukölln / Kreuzberg

In Berlin-Treptow, an der Grenze zu Neukölln und Kreuzberg, realisiert die Wohnungsbaugenossenschaft DPF eG ein Projekt, bei dem insgesamt 99 neue Wohnungen entstehen. Im dicht besiedelten “Dreiländereck” ein wichtiges Bauvorhaben, um bezahlbaren Wohnraum verfügbar zu machen.

Berlin

In Berlin werden derzeit rund 253 Wohnungsprojekte geplant, entwickelt oder gebaut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Südosten der Hauptstadt. Allein in Treptow-Köpenick und Lichtenberg werden zusammengenommen 14.150 neue Wohnungen errichtet. Innerhalb des S-Bahnrings sind es gerade einmal 6.800 Wohnungen, die realisiert werden.

Köpenick

In der Wendenschloßstraße in Berlin-Köpenick entstehen am Ufer der Dahme 32 Doppelhaushälften und vier Einfamilienhäuser. Das neu entstehende Wohnquartier trägt den Namen “Wassergärten Wendenschloß” und soll bis Ende 2023 fertiggestellt werden. Zum Projekt gehören auch eine Bootssteganlage und ein Privatstrand für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner.

Zehlendorf

Zwischen Fischerhüttenstraße und Sven-Hedin-Straße entstehen derzeit in Berlin-Zehlendorf 160 neue Wohnungen, die von der landeseigenen HOWOGE und vom privaten Projektentwickler Pandion AG realisiert werden. Bis 2025 soll das neue Wohnquartier am Ernst-Reuter-Sportfeld fertiggestellt werden.

Lichterfelde

In Berlin-Lichterfelde sollen am Westfalenring nach jahrelangem Hin und Her nun doch die geplanten 250 Wohnungen errichtet werden. Das Quartier entsteht auf einer ehemaligen Bahnfläche und soll nach Abschluss der Bauarbeiten von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO übernommen werden.

Wittenau

In der Cité Foch in Berlin-Reinickendorf sollen in den kommenden Jahren insgesamt 600 neue Wohnungen entstehen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben realisiert werden. Für die ersten 140 Wohnungen in fünf Wohnhäusern wurde Anfang Juni Richtfest gefeiert. Weitere elf Neubauten sollen in den kommenden Jahren folgen.

Buch

Der Berliner Senat hat den Rahmenplan für den Bau von 2.700 neuen Wohnungen in Berlin-Buch, im Norden von Pankow, festgelegt. Laut Stadtentwicklungssenator Gaebler könnten die Bauarbeiten für das Wohnquartier “Am Sandhaus” Ende 2024 starten und bis 2028 abgeschlossen werden.

Lichtenberg / Marzahn

In Berlin-Lichtenberg soll auf einem bislang rein gewerblich genutzten Areal in den kommenden Jahren ein gemischt genutztes Quartier mit 3.500 Wohnungen, Gewerbe und sozialer Infrastruktur entstehen. Das Vorhaben mit dem Namen “27 Hektar Möglichkeiten” wird vom Standortentwickler ZEITGEIST vorangetrieben, der insgesamt eine Milliarde Euro in das Projekt investieren möchte.

Neukölln / Kreuzberg / Treptow

In der Pannierstraße in Berlin-Neukölln, unweit des “Dreiländerecks” und damit in unmittelbarer Nähe zu Kreuzberg und Treptow, entstehen 58 neue Mietwohnungen durch Nachverdichtung einer bereits bestehenden Wohnanlage. Ein Modell, welches vor allem in den Innenstadtbezirken immer häufiger umgesetzt wird – aus Mangel an Alternativen.

Berlin

Können Genossenschaften eine Lösung bei der Bewältigung der Berliner Wohnungsnot darstellen? Dieser Frage widmete sich der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg im Rahmen einer ausführlichen Podiumsdiskussion. Wir haben uns die präsentierten Vorschläge angesehen.

Mitte

In der Glinkastraße in Berlin-Mitte wird derzeit ein mehrteiliges Gebäudeensemble aus den Jahren 1873 bis 1886 aufwendig saniert und rekonstruiert. Auch der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Turm auf dem Eckgebäude entsteht neu. Zukünftig sollen 69 hochwertige Eigentumswohnungen im modernisierten Altbau Platz finden.

Köpenick

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köpenick soll ein neues Stadtquartier mit Wohnungen für bis zu 4.000 Menschen sowie mehreren Schulen, Kitas und Gewerbeflächen entstehen. Nun wurde der Sieger im städtebaulich-freiräumlichen Werkstattverfahren verkündet.

Wedding / Reinickendorf

Kurz vor der Wahl erteilte die damalige Bürgermeisterin Franziska Giffey den Plänen zur Bebauung des Zentralen Festplatzes in Berlin-Wedding überraschend eine Absage. Statt auf dem versiegelten Gelände landeseigene Wohnungen zu bauen, sollten dort weiterhin Volksfeste stattfinden. Nach der Abwahl Giffeys möchte die SPD das Thema Wohnungsbau auf dem 87.000 Quadratmeter großen Areal schnell wieder in Angriff nehmen. Aber wohin mit den Berliner Schaustellern?

Prenzlauer Berg

In der Malmöer Straße in Berlin-Prenzlauer Berg entsteht derzeit das Projekt “MALMÖ28”. Dabei werden insgesamt 84 Eigentumswohnungen realisiert. Direkt angrenzend befindet sich das alternative “Hausprojekt M29”, eine Art politisches Wohnkollektiv. Zukünftig werden also zwei vollkommen gegensätzliche Wohnprojekte in direkter Nachbarschaft miteinander auskommen müssen.

Tempelhof-Schöneberg

Rund um den Bahnhof Südkreuz in Tempelhof-Schöneberg sind in den vergangenen Jahren mehrere Wohn- und Gewerbeprojekte umgesetzt worden. Längst ist ein Großteil der einstmals brachliegenden Flächen bebaut. Aber noch gibt es Projekte, die auf ihre Umsetzung warten.

Lichtenrade

Im Süden des Bezirks Tempelhof-Schöneberg entwickelt das Unternehmen UTB Projektmanagement ein nachhaltiges Wohn- und Gewerbequartier rund um die historische Alte Mälzerei. Dabei sollen unter anderem 202 neue Mietwohnungen entstehen. Am vergangenen Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Charlottenburg

Die Entscheidung ist gefallen: am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg werden in den kommenden Jahren auf dem Karstadt-Areal zwei neue Hochhäuser entstehen. Projektentwickler Signa stellte das siegreiche Konzept des dänischen Büros Henning Larsen Architects vor.

Lichtenberg / Pankow

Auf einem ehemaligen BVG-Busabstellplatz am Weißenseer Weg und den angrenzenden Flächen soll in den kommenden Jahren ein neues Quartier mit Wohnungen, Sportflächen und Bildungseinrichtungen entstehen. Wie das zukünftige Quartier an der Grenze zwischen den Bezirken Lichtenberg und Pankow einmal aussehen könnte, zeigen aktuelle Visualisierungen der beteiligten Planungsbüros.

Mai 2023

Prenzlauer Berg

Unweit des Arnimplatzes in Prenzlauer Berg entstehen derzeit 24 Eigentumswohnungen, die bis November 2023 fertiggestellt werden sollen. In dem sechsgeschossigen Wohngebäude entstehen knapp 2.000 Quadratmeter Wohnfläche.

Mitte

An der Mollstraße in Berlin-Mitte soll ein ehemaliges Wohnhaus aus den 1970er Jahren, welches bis 2019 von der Mercure-Gruppe als Hotel genutzt wurde, abgerissen werden. Ein privater Investor möchte an der Stelle einen Büro-Neubau realisieren. Der Bezirk Mitte würde das Gebäude lieber sanieren und Wohnungen einrichten.

Oberschöneweide / Lichtenberg

Unter dem Motto “Bildung braucht Wohnraum: Hier lebt Berlins Zukunft” plant die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft “berlinovo” bis 2026 den Bau von 6.000 neuen Wohnungen für Studierende. Zwei aktuelle Projekte werden in Oberschöneweide und Friedrichsfelde umgesetzt.

Lichterfelde

Am Hindenburgdamm in Berlin-Lichterfelde entstehen derzeit im Südwesten der Hauptstadt Wohnungen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen, die in einem kernsanierten Altbau und drei ergänzenden Neubauten eingerichtet werden.

Berlin

Mit dem Projekt “Pionier” möchte das Berliner Architekturbüro “zanderroth” den so dringend benötigten sozialen Wohnungsbau in Berlin anstoßen. Im Rahmen einer Architekturausstellung zeigt das Büro innovative Wege auf, um in Berlin effektiv und zeitnah bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Berlin

In Zeiten anhaltender Wohnungsnot ist die Suche nach potenziellen Bauflächen in Berlin zu einer der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklungspolitik geworden. Besonderes Augenmerk wird seit einigen Jahren auf die Entwicklung der ehemaligen Güterbahnhöfe im gesamten Stadtgebiet gelegt. Wir zeigen sieben ausgewählte Projekte.

Lichtenrade

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO errichtet 158 neue Mietwohnungen im Bornhagenweg in Berlin-Lichtenrade. In der vergangenen Woche wurde für das Projekt Richtfest gefeiert. Die zwei Neubauten ergänzen eine bereits bestehende Wohnsiedlung.

Prenzlauer Berg

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg möchte ein Investor gern Wohnungen und eine neue Schule errichten. Berlins Senatsbaudirektorin bestätigte diese Pläne zwar, möchte aber eine neue Gestaltung des geplanten Hochhausquartiers. Dies soll durch einen Architekturwettbewerb erreicht werden.

Mitte

Am Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte finden derzeit Baumpflanzungen und Ausbesserungsarbeiten statt. Zugleich ist das Neubauprojekt “Embassy of Exchange”, welches direkt angrenzend an das ikonische Stelenfeld entstanden ist, fertiggestellt worden.

Kreuzberg

Am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg entsteht derzeit das Projekt „Die Macherei“. Sämtliche Gebäude des Großprojekts sind mittlerweile im Bau und wachsen sichtbar in die Höhe. Damit entsteht ein neues Wohn- und Gewerbequartier zwischen Amtsgericht Kreuzberg und dem Theater “Hebbel am Ufer”.

Schönefeld

In der “Boom-Gemeinde” Schönefeld, im direkten Umfeld des Flughafens BER, ist das Gewerbeprojekt “The Unique” eröffnet worden. Entstanden sind knapp 20.000 Quadratmeter Bürofläche und 159 Serviced Apartments. Es ist eines von zahlreichen Bauprojekten, die derzeit in Schönefeld geplant und umgesetzt werden.

Wedding

Die Zukunft des sanierungsbedürftigen Karstadt-Gebäudes am Leopoldplatz in Berlin-Wedding war lange unklar. Seit Ende 2022 arbeiten der Bezirk Mitte und das Immobilienunternehmen Signa an einem Zukunftskonzept für das Kaufhaus. Ein Umbau des Gebäudes ist bis 2027 geplant, auch eine Reduzierung der Verkaufsflächen. Nun wurde ein Siegerentwurf für das künftige Gebäudeensemble gekürt.

Tiergarten / Schöneberg

In der Kurfürstenstraße, an der Grenze zwischen Tiergarten und Schöneberg, hat das Unternehmen Diamona & Harnisch das Wohnprojekt “The Kurfuerst” entwickelt, bei dem 29 Eigentumswohnungen entstanden sind. Es ist eines von mehreren, hochwertigen Bauprojekten, mit denen das Image der Kurfürstenstraße nachhaltig verbessert werden soll.

Pankow

Berlins neuer Bausenator, Christian Gaebler (SPD), möchte zwei große Wohnungsbauvorhaben in Pankow beschleunigen und bereits ab 2026 mit dem Bau beginnen. Bei den Projekten “Am Sandhaus” und an der “Elisabethaue” sollen knapp 8.000 neue Wohnungen entstehen. Im Bezirk wird das aktuelle Vorgehen kritisch gesehen.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Trotz der immer akuter werdenden Wohnungsnot in Berlin werden die Chancen von intelligentem Hochbau noch immer kaum ausgeschöpft. In einer mehrteiligen Reihe zeigen wir Potenzialflächen für Hochhausprojekte im gesamten Stadtgebiet, auf denen nachhaltig die dringend benötigten Wohnungen errichtet werden könnten. Im dritten Teil der Reihe schauen wir auf das Quartier rund um den Bahnhof Westkreuz.

Steglitz

In der Lessingstraße in Berlin-Steglitz entstehen bei einem aufwendigen Wohnungsbauprojekt insgesamt 110 neue Mietwohnungen, die durch Aufstockung von Bestandsgebäuden aus den 1920er Jahren ermöglicht werden. Die Charlottenburger Baugenossenschaft investiert rund 65 Millionen Euro in das Projekt.

Marzahn

An der Max-Herrmann-Straße in Berlin-Marzahn errichtet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen DEGEWO insgesamt 180 neue Mietwohnungen. Das Wohnprojekt firmiert unter dem Namen “Neue Ringkolonnaden Süd” und soll bis zum kommenden Jahr fertiggestellt werden.

Spandau

Am Saatwinkler Damm in Berlin-Spandau realisiert das Wohnungsbauunternehmen BUWOG ein neues Wohnquartier mit 1.000 Mietwohnungen. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts soll noch in diesem Jahr erfolgen. Direkt angrenzend ist allerdings noch ein deutlich größeres Wohnungsbauvorhaben geplant.

Schöneberg / Tiergarten

An der Urania, wo sich die Stadtteile Tiergarten und Schöneberg treffen, soll ein 1967 errichtetes Verwaltungsgebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dabei sollen Flächen für Wohnungen, Verwaltung, soziale Einrichtungen und Gastronomie entstehen.

April 2023

Hellersdorf

In Berlin-Hellersdorf soll am Theaterplatz der Bau von zwei Hochhäusern mit 12 und 15 Etagen realisiert werden. Bei dem Bauvorhaben des Unternehmens Tamax Grundinvest GmbH sollen rund 500 neue Wohnungen entstehen.

Neukölln / Tempelhof

An der Grenze zwischen Neukölln und Tempelhof möchte das Unternehmen BUWOG sein Wohnprojekt “Neumarien” fertigstellen. Der zweite Bauabschnitt des Projekts soll auf einer ehemaligen Friedhofsfläche entstehen. Dagegen regt sich Widerstand im Bezirk Neukölln.

Pankow

Die Pläne, den benötigten Schul-Neubau auf dem Gelände des geplanten Quartiers “Pankower Tor” in das denkmalgeschützte Gebäudeensemble des historischen Rundlokschuppens zu integrieren, haben sich als zu komplex entpuppt. Stattdessen soll das neue Gymnasium für 800 Schülerinnen und Schüler nun wohl auf dem Gelände einer angrenzenden Kleingartenanlage errichtet werden.

Tempelhof / Steglitz

Im Süden Berlins, zwischen Tempelhof und Steglitz, soll das neue Quartier “Marienhöfe” auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Mariendorf entstehen. Rund 900 Wohnungen sollen bei dem Bauvorhaben realisiert werden. Der Fund von Zauneidechsen auf dem Gelände jedoch verzögerte die Planungen für das Projekt. Nun soll der Baustart aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 erfolgen.

Hellersdorf

In Berlin-Hellersdorf errichtet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen STADT UND LAND insgesamt 220 neue Mietwohnungen. Ab Juni 2023 sind die Wohnungen mit ein bis sechs Zimmern bezugsfertig. Entstanden ist ein sechsgeschossiger Neubau mit einem abgeschirmten Innenhof. Durch die Anwendung des “Typenhaus”-Verfahrens soll der Wohnungsbau zeit- und kosteneffizient gestaltet werden.

Wilmersdorf

Nach Plänen des Büros Sebastian Treese Architekten entsteht in der Sigmaringer Straße in Berlin-Wilmersdorf ein Wohnensemble mit einer hochwertigen und aufwendigen Fassadengestaltung und Innenausstattung. Insgesamt zwölf Eigentumswohnungen entstehen bis 2024 im Neubau. Für das Bauvorhaben musste ein Gebäude aus den 1960er Jahren weichen.

Prenzlauer Berg

Auf dem ehemaligen Robben & Wientjes Gelände an der Prenzlauer Allee in Berlin-Prenzlauer Berg ist ein neues Wohn- und Büroareal mit dem Namen „P96“ realisiert worden. Dabei sind 110 Mietwohnungen und ein Bürogebäude mit knapp 10.000 Quadratmetern Nutzfläche entstanden. Der Neubau ist in direkter Nachbarschaft zur denkmalgeschützten Wohnstadt Carl Legien errichtet worden.

Friedrichshain

An der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain sind in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Wohn- und Gewerbeprojekte realisiert worden und haben das Bild der Straße zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße stark verändert. Und die nächsten, großen Bauvorhaben werfen bereits ihre Schatten voraus.

Niederschönhausen

Bei der Suche nach Potenzialflächen für den Bau neuer Wohnungen in Berlin-Pankow hat der Bezirk ein Areal am historischen Betriebsbahnhof Niederschönhausen ins Auge gefasst. Für den Bau der Wohnungen würden auch Friedhofsflächen bebaut werden.

Tiergarten / Schöneberg

An der Grenze zwischen Tiergarten und Schöneberg entsteht unweit der Urania ein Büro- und Wohngebäude, welches von der “Jahr Gruppe” und dem Projektentwickler “Hamburg Team” realisiert wird. Auf dem Grundstück stand zuvor das seit Jahren leer stehende “Pressehaus Constanze”. Nun hat der Bau des neuen Gebäudes begonnen.

Mitte / Kreuzberg

Auf dem Grundstück eines ehemaligen Parkplatzes an der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte plant die WBM die Errichtung eines Neubaus, um dort insgesamt 106 Mietwohnungen unterzubringen. Das Gelände ist bereits freigeräumt, Baustart soll im Dezember 2023 sein. Der Name des Projekts soll an das Wirken Otto Lilienthals an diesem Ort erinnern.

Lichtenberg / Prenzlauer Berg / Friedrichshain

An der Grenze zwischen Lichtenberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain soll das Quartier “Fennpfuhler Tor” entstehen. Wohnungen für 1.000 Menschen und Arbeitsplätze für 500 Menschen sollen hier entstehen. Das Projekt, welches am südwestlichen Rand des Wohngebiets „Fennpfuhl“ errichtet werden soll, sticht vor allem durch die drei geplanten Hochpunkte hervor.

März 2023

Mitte

An der Holzmarktstraße 66 in Berlin-Mitte soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit 50 Mietwohnungen entstehen. Dafür wurde eine ehemalige DDR-Kaufhalle abgerissen. Der Neubau soll fünf Stockwerke umfassen und bis Anfang 2025 errichtet werden.

Niederschöneweide

In Niederschöneweide, im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick, realisiert das Unternehmen BUWOG die Errichtung eines neuen Wohnquartiers mit dem Namen „Wohnwerk“. In Insgesamt fünf Bauabschnitten sollen rund 900 Miet-und Eigentumswohnungen entstehen. 135 dieser Wohnungen wurden vom Architekturbüro „&MICA“ geplant.

Moabit

In der Sickingenstraße in Berlin-Moabit, unweit der Beusselstraße, werden derzeit bestehende Wohnungen saniert und aufgestockt und um einen Erweiterungsbau in Holzbauweise ergänzt. Wenige Meter weiter ist zudem ein umfangreiches Gewerbeprojekt geplant.

Köpenick

Im Südosten Berlins entsteht bis 2026 ein neues Wohnquartier. Das Projekt „Spreequartier Spindlersfeld“ liegt direkt am Spreeufer in Köpenick und wird auf einem rund 24.000 Quadratmeter großen Grundstück entwickelt, 380 neue Wohnungen sollen errichtet werden. Direkt angrenzend sind in der historischen „Alten Wäscherei“ bereits 450 Wohnungen entstanden.

Tiergarten / Schöneberg

Das Unternehmen „DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG“ entwickelt in Berlin-Tiergarten ein Neubauprojekt an der Kurfürstenstraße mit dem Namen „Equalizer“. Auf der Fläche befand sich noch ein Hotelbau aus den 1960er Jahren, der für das Projekt abgerissen wird. Andere Bestandsbauten sollen jedoch erhalten und in das Projekt integriert werden.

Tiergarten

Am Lützowufer in Berlin-Tiergarten wird derzeit ein Wohn- und Gewerbeensemble nach Plänen des Büros Kauschke + Partner realisiert. Es ist eines von mehreren Nachverdichtungsprojekten im Uferbereich des Landwehrkanals.

Charlottenburg / Moabit

Im Charlottenburger Spreebogen ist ein exklusives Wohnprojekt abgeschlossen worden. Das Bauvorhaben mit dem Namen „Charlottenbogen“ beherbergt insgesamt 164 Eigentumswohnungen und befindet sich an der Grenze zwischen den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte.

Kreuzberg

Unweit der Yorckstraße in Berlin-Kreuzberg entsteht in direkter Nachbarschaft zum außergewöhnlichen Gebäudeensemble „Riehmers Hofgarten“ das Neubauprojekt „Hofgartenhaus“. Hier sollen 28 -Eigentumswohnungen entstehen. Verantwortlich für das Projekt ist das Immobilienunternehmen Penta Real Estate.

Pankow / Charlottenburg / Schöneweide / Mitte / Treptow / Beelitz

In Berlin gibt es eine nicht unerhebliche Zahl von maroden und längst verfallenen Gebäuden und Grundstücken, die auf unterschiedliche Art und Weise in eine künftige und sinnvolle Nutzung überführt werden sollen, oft unter strenger Berücksichtigung des Denkmalschutzes. Wir haben fünf solcher Reaktivierungsprojekte für Euch zusammengefasst – und ein Bauvorhaben im Berliner Umland.

Pankow / Charlottenburg

Der Bedarf nach Wohnraum für Geflüchtete in Berlin ist enorm hoch. Zwei Projekte in Pankow und Charlottenburg sollen Abhilfe schaffen. Doch es gibt auch Widerstand gegen die Bauvorhaben von GESOBAU und WBM, vor allem in Pankow.

Karlshorst

In Berlin-Karlshorst steht das Wohnungsbauprojekt „Kaisergärten“ kurz vor dem Abschluss. 118 neue Wohnungen in sechs Wohnhäusern sind dabei errichtet worden. Das Projekt wurde von Anwohnern stark kritisiert und wurde letztlich in abgespeckter Form umgesetzt.

Moabit

Im geplanten ULAP-Quartier am Berliner Hauptbahnhof soll ein rund 100 Meter hoher Büroturm für Polizei und Justiz errichtet werden. Das marode Gebäude des Berliner Landeslabors, welches sich auf dem Planungsgebiet befindet, wird hingegen noch in diesem Jahr abgerissen.

Mitte / Friedrichshain-Kreuzberg

Für rund 150 Millionen Euro entsteht an der Grenze zwischen Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain das Bauprojekt „Elements“. Auf dem Grundstück zwischen Spreeufer und Michaelkirchstraße ist das Projekt mittlerweile im Bau. Neben Gewerbeflächen soll auch Platz für Wohnungen und Gastronomie entstehen.

Französisch-Buchholz

Im Norden Pankows ist die Errichtung eines weiteren Wohnquartiers mit knapp 4.000 Wohnungen und zusätzlichen Gewerbeflächen geplant. Das Areal „Alte Schäferei“ im Ortsteil Französisch-Buchholz wird von mehreren Immobilienunternehmen und dem Bezirk Pankow gemeinsam geplant. Das Quartier soll durch zwei neue S-Bahnhöfe und eine zusätzliche Tramlinie angebunden werden.

Berlin

Der designierte Bürgermeister Berlins, CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner, möchte die Berliner über eine mögliche Randbebauung des Tempelhofer Feldes und den Weiterbau der A100 abstimmen lassen. Problematisch ist jedoch, dass eine „von oben“ initiierte Volksabstimmung in der Berliner Verfassung nicht vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz gibt es mit Tobias Nöfer einen prominenten Befürworter für eine Bebauung des Tempelhofer Feldes.

Neukölln / Tempelhof

Auf dem Gelände der ehemaligen Brandenburgischen Hebammen-Lehranstalt und Frauenklinik in Berlin-Neukölln hat die AVILA-Gruppe das bemerkenswerte Projekt „Wohnpark St. Marien“ realisiert. Insgesamt 600 Wohnungen sind auf einem 37.500 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Silbersteinstraße und Mariendorfer Weg entstanden.

Friedrichshain

Im mittlerweile fast fertiggestellten Mercedes-Benz-Quartier zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße geht es beim Hochhausprojekt „Upside Berlin“ sukzessive voran. Der schon heute weit sichtbare Hochpunkt des Areals besteht aus zwei Hochhäusern und zwei davor gelagerten Sockelbauten. Diese Sockelbauten stehen nun kurz vor der Fertigstellung.

Friedrichshain

An der Straße der Pariser Kommune in Berlin-Friedrichshain soll ein maroder Plattenbau weichen, um Platz für einen Neubau in Holz-Hybridbauweise zu schaffen. Im Rahmen des Neubaus sollen Flächen für Büros und Gewerbe aber auch 60 neue Wohnungen entstehen. In direkter Nachbarschaft wurde mit der Bauvorbereitung des Projekts „Wriezener Karree“ begonnen.

Alt-Treptow

Das zum großen Teil leerstehende Einkaufszentrum „Park-Center“ in Berlin-Treptow soll teilweise abgerissen werden. Auf dem Gelände sollen in den kommenden Jahren insgesamt acht neue Gebäude mit Flächen für Gewerbe, Wohnungen, Einzelhandel und Freizeitaktivitäten entstehen.

Februar 2023

Schönefeld

Die Gemeinde Schönefeld an der südöstlichen Grenze zwischen Berlin und Brandenburg gehört zu den bundesweit am stärksten wachsenden Gemeinden. In den kommenden Jahren sollen hier zahlreiche Wohn- und Gewerbeprojekte umgesetzt werden. Denn die Gemeinde plant mit vielen neuen Einwohnern und Arbeitskräften, die zukünftig den Weg nach Schönefeld finden sollen.

Friedenau / Schöneberg / Wilmersdorf

1.350 Wohnungen, 2.000 Stellplätze für Fahrräder und mehrere Tiefgaragen für 600 Autos: Beim Wohnungsbauprojekt „Friedenauer Höhe“ zwischen Friedenau, Wilmersdorf und Schöneberg wird in großen Dimensionen gedacht. Das Projekt soll künftig eine spürbare Entlastung für den angespannten Wohnungsmarkt bieten.

Friedrichshain

Auf dem Gelände des alten Böhmischen Brauhauses entsteht eines der größten Wohnungsbauvorhaben in Berlin-Friedrichshain. Auf einem 19.000 Quadratmeter großen Areal an der Landsberger Allee wird das Wohnprojekt „Pandion Midtown“ realisiert, erste Mieter sind bereits eingezogen.

Altglienicke

Im Ortsteil Altglienicke des Bezirks Treptow-Köpenick hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE mit dem Bau von 583 Mietwohnungen begonnen. Insgesamt 14 Wohngebäude und eine neue Kita sollen auf dem Areal zwischen Anne-Frank-Straße und Mohnweg bis 2026 entstehen. Das Quartier soll extensiv begrünt und weitgehend autofrei werden.

Mitte / Kreuzberg

An der Grenze zwischen Mitte und Kreuzberg ist ein Stück Berliner Industriearchitektur restauriert und durch moderne Gebäude ergänzt worden. Das Gewerbe- und Wohnprojekt „Eiswerk“ an der Köpenicker Straße ist mittlerweile fertiggestellt worden. Das Gelände wurde nach Plänen des Büros Graft Architects sowie des Immobilienunternehmens Trockland neu entwickelt.

Charlottenburg

Ideen zur Umgestaltung des Hardenbergplatzes in Berlin-Charlottenburg hat es in den vergangenen Jahrzehnten viele gegeben – umgesetzt wurde keine von ihnen. Nun schlägt Architekt Christoph Langhof ein vollkommen neues Nutzungskonzept für den Vorplatz des Bahnhof Zoo vor. Er möchte fünf 70 Meter hohe Gebäude errichten und den Autoverkehr vom Platz verbannen.

Kaulsdorf

Das Wohnungsbauunternehmen Stadt und Land möchte in Berlin-Kaulsdorf an zwei Standorten insgesamt 300 neue Mietwohnungen errichten. Dafür sollen bereits bestehende Wohnanlagen verdichtet werden. Anwohner und Bezirk wehren sich gegen das Bauvorhaben.

Berlin

Die Berliner Bevölkerung ist im vergangenen Jahr um über 75.000 Menschen gewachsen. Damit nähert sich Berlin mit großen Schritten der magischen Grenze von vier Millionen Einwohnern. Einen großen Einfluss auf die steigenden Einwohnerzahlen hatte der Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Aber auch für andere internationale Gruppen ist Berlin offenbar sehr attraktiv.

Wedding

Im Weddinger Mettmannkiez in Berlin-Mitte plant die Bayer AG offensichtlich den Abriss mehrerer Wohngebäude, um den dortigen Produktionsstandort zu erweitern. Hierfür sollen rund 140 Wohnungen abgerissen werden. Anwohner wehren sich gegen die Abrisspläne.

Mitte / Prenzlauer Berg

BVG und Bauherr Covivio präsentierten in der vergangenen Woche ein Konzept zur Stabilisierung des U-Bahn-Tunnels der Linie U2, die derzeit nur im Pendelverkehr verkehrt. Durch die bis August andauernden Reparaturen wird sich das Hochhausprojekt voraussichtlich bis Ende 2026 verzögern.

Tempelhof-Schöneberg

Das Immobilienunternehmen Hines hat am Südkreuz bereits das Wohnprojekt „Stadtquartier Südkreuz“ realisiert. Nun soll in direkter Nachbarschaft ein weiteres, gemischt genutztes Areal entwickelt werden. Dabei sollen bis 2026 neben Gewerbeflächen und sozialen Nutzungen auch 210 Wohnungen entstehen.

Berlin

Das Aufstockungspotenzial in Berlin liegt laut einer aktuellen Analyse bei bis zu 510.000 Quadratmetern Geschossfläche. Somit könnten in relativ kurzer Zeit bis zu 8.000 neue Wohnungen errichtet werden, ohne dass zeitaufwendig neue Bebauungspläne aufgestellt werden müssten. Zudem würden so keine bislang unversiegelten Flächen für den Wohnungsbau verwendet werden.

Lichtenberg / Friedrichshain

Gute Nachrichten für den Berliner Wohnungsmarkt: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE hat an der Rummelsburger Bucht Richtfest für gleich zwei Wohnungsbauprojekte gefeiert – eines in Lichtenberg und eines in Friedrichshain. Insgesamt entstehen bei den Projekten 232 Mietwohnungen.

Neukölln

An der Buschkrugallee in Berlin-Neukölln soll auf dem Gelände des einstigen Spaßbads „Blub“ ein neues Wohnquartier mit 638 Wohnungen entstehen. Das Baufeld ist mittlerweile geräumt, doch der Baustart des Projekts lässt auf sich warten.

Lichterfelde

In Berlin-Lichterfelde sollen rund 2.500 neue Wohnungen entstehen. Der private Investor des Projekts, die Groth-Gruppe, rechnet mit einem Baustart im kommenden Jahr – und bemängelt die langsame Berliner Verwaltung. Denn bislang sind bereits über zehn Jahre Planungszeit in das Vorhaben investiert worden, ohne dass sich nur ein einziger Kran gedreht hat.

Wilmersdorf

In Berlin-Wilmersdorf scheiden sich derzeit die Geister an zwei geplanten Wohnungsbauvorhaben, die auf bislang unversiegelten Flächen entstehen sollen. Sowohl auf der Cornelsenwiese in Schmargendorf als auch an der Prinzregentenstraße sollen Neubauten mit Mietwohnungen entstehen.

Marzahn

An der Allee der Kosmonauten entsteht in Berlin-Marzahn ein neues Wohnquartier rund um das Haus der Kosmonauten. In fünf Neubauten sollen insgesamt 1.000 Wohnungen entstehen. Die Hälfte davon soll in den Bestand der landeseigenen GEWOBAG übergehen.

Spandau

Das zukünftige Entrée zum geplanten Stadtteil „Siemensstadt Square“ in Berlin-Spandau wird nach einem Entwurf des Kölner Büros Greenbox Landschaftsarchitekten gestaltet. Der Entwurf überzeugte die Jury und konnte sich gegen fünf Mitbewerber durchsetzen.

Pankow

Auf dem Areal des einstigen Rangierbahnhofs Pankow soll ein neues Stadtquartier entstehen. Der Streit um bedrohte Tierarten, die auf dem Gelände leben, verzögert das Projekt jedoch seit Jahren. Nun soll eine Entscheidung der Senatskommission Wohnungsbau die Umsiedlung der bedrohten Kröten und Echsen ins Berliner Umland ermöglichen.

Berlin

Das Immobilienunternehmen Vonovia hat angekündigt, in diesem Jahr nicht mit dem Neubau von weiteren Wohnungen beginnen zu wollen. Grund dafür seien die Inflation und stark gestiegene Zinsen. Die Auswirkungen auf den Berliner Immobilienmarkt sind bereits absehbar.

Heinersdorf

An der Pankower Neukirchstraße, südlich vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, errichtet die WBM insgesamt 57 neue Mietwohnungen. Bis Ende 2024 soll das Projekt fertiggestellt werden. Aufgrund der guten Anbindung an den ÖPNV wird das Quartier komplett ohne Tiefgaragen geplant.

Januar 2023

Lichtenberg

An der Landsberger Allee 341 in Berlin-Lichtenberg sollen insgesamt 1.400 neue Mietwohnungen entstehen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG möchte das neue Wohnquartier in Modulbauweise errichten.

Moabit

An der Turmstraße in Berlin-Moabit, direkt gegenüber vom Schultheiss-Quartier, ist der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses geplant. Mit neun Geschossen und einer Höhe von 32 Metern soll das künftige Eckgebäude eine neue Dominante in diesem Kreuzungsbereich bilden. Der Vorgängerbau wurde bereits abgerissen. Ein denkmalgeschütztes Gebäude wird hingegen in den Neubau integriert.

Kreuzberg

Am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg entsteht derzeit das Gewerbe- und Wohnprojekt „Die Macherei“. Der verantwortliche Immobilienentwickler Art-Invest Real Estate kann nun einen wichtigen Erfolg vermelden. Das Unternehmen Accenture wird rund 4.700 Quadratmeter im Holz-Hybridgebäude „M40“ beziehen. Es ist Deutschlands bislang größtes im Bau befindliche Gebäude dieser Art.

Charlottenburg

Eike Becker Architekten werden den geplanten Neubau am Adenauerplatz in Berlin-Charlottenburg unweit des Kurfürstendamms gestalten. Mit dem Abriss eines jahrelang leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses wurde im vergangenen Jahr Platz für die gewünschte Neuausrichtung des Quartiers am Eingang der Wilmersdorfer Straße geschaffen.

Charlottenburg

In der Pestalozzistraße in Berlin-Charlottenburg ist ein Wohnhaus aus der Nachkriegszeit abgerissen worden, um Platz für einen Neubau mit Eigentumswohnungen zu schaffen. Aus einem Mietpreis von acht Euro (kalt) wird ein Kaufpreis von 22.600 Euro pro Quadratmeter. Wie so etwas in Zeiten großer Wohnungsnot möglich ist, wurde in einer siebenteiligen Podcast-Reihe untersucht.

Lichtenberg

An der Storkower Straße in Berlin-Lichtenberg wird derzeit ein Wohnungsneubau des Unternehmens Vonovia fertiggestellt. Das siebengeschossige Gebäude verfügt über durchgehend barrierearme und barrierefreie Wohnungen. Das Wohnhaus steht bereits kurz vor der Fertigstellung.

Marzahn

In Berlin-Marzahn errichtet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen berlinovo ein vom Büro Nöfer Architekten konzipiertes Wohnhaus für Wohnungslose, Alleinerziehende und schutzbedürftige Frauen. Insgesamt 85 Apartments entstehen dabei.

Kreuzberg

Das Berliner Sanierungsprojekt auf dem Dragoner Areal in Kreuzberg muss nach einem Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts neu geplant werden, da das „Rathausblock“ genannte Gelände nicht mehr als Sanierungsgebiet bewertet wird. Damit ist die Realisierung des mühsam erarbeiteten Nutzungskonzepts für das Areal mehr als fraglich.

Karow

Im Süden des Pankower Ortsteils Karow könnte es in den kommenden Jahren eine starke Verdichtung durch den vom Berliner Senat beabsichtigten Wohnungsbau geben. Laut einer Senatsstudie könnten in Karow bis zu 5.000 neue Wohnungen errichtet werden.

Beelitz / Potsdam-Mittelmark

Auf dem Gelände der historischen, denkmalgeschützten ehemaligen Heilstätten Beelitz entsteht südwestlich von Berlin ein neues Wohnquartier. Der Immobilienentwickler KW Development errichtet dort insgesamt 1.300 Wohnungen für bis zu 5.000 Menschen.

Adlershof

Auf einem knapp drei Hektar großen Gelände am Rande des Technologieparks Adlershof hat das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE ein Wohnquartier mit 505 Wohnungen und 107 Mikro-Apartments fertiggestellt. Das Projekt wurde innerhalb von drei Jahren realisiert.

Treptow-Köpenick

Trotz der immer akuter werdenden Wohnungsnot in Berlin werden die Chancen von intelligentem Hochbau noch immer kaum ausgeschöpft. In einer mehrteiligen Reihe zeigen wir Potenzialflächen für Hochhausprojekte im gesamten Stadtgebiet, auf denen nachhaltig die dringend benötigten Wohnungen errichtet werden könnten. Im zweiten Teil der Reihe schauen wir in den Südosten der Hauptstadt.

Schöneberg

An der Schöneberger Pallasstraße wird das Wohnprojekt „Am Winterfeldt“ realisiert, welches vom Projektentwickler Diamona & Harnisch verantwortet wird. Erste Teile des Bauprojekts befinden sich mittlerweile im Hochbau. Die Fertigstellung soll bis 2024 erfolgen.

Marzahn

In Berlin-Marzahn soll auf dem Gelände des deutlich in die Jahre gekommenen Einkaufs- und Gewerbezentrums „Tal-Center“ ein neues Quartier entstehen. Neben 500 Wohnungen sollen Flächen für medizinische Versorgung, eine Kita, Einzelhandel und Büros realisiert werden.

Marienfelde / Lichterfelde

Im Süden Berlins, in den Ortsteilen Lichterfelde und Marienfelde, plant die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO den Bau von 350 neuen, bezahlbaren Wohnungen am Lichterfelder Ring. Auch eine Kita soll im Rahmen des Projekts entstehen.

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