entwicklungsstadt berlin

Jede Zeit baut ihre Stadt.

politik und stadtentwicklung in berlin

Politik und Stadtentwicklung gehören zwangsläufig zueinander – oder müssen miteinander auskommen, um es etwas treffender zu formulieren. Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Stadtentwicklungsprojekte und Bauvorhaben, bei denen die Politik eine maßgebliche Rolle spielt.

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Juli 2024

Tempelhof

Der ehemalige Flughafen Tempelhof als neuer Standort für die Messe Berlin? Diesen Vorschlag machen EUREF-Gründer Reinhard Müller und weitere Berliner Unternehmer dem Berliner Senat. Über den Vorschlag diskutierten am Montag Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Sport.

Mitte

Wie der wiederaufgebaute Molkenmarkt zu einem attraktiven und belebten Ort im Berliner Stadtzentrum werden soll, wurde in der letzten Sitzung des Berliner Baukollegiums diskutiert. Für die verantwortlichen Projektplaner will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung enge Vorgaben für die Gestaltung des zukünftigen Quartiers machen.

Mitte

Ab Winter 2024 soll es endlich losgehen mit dem geplanten Umbau des “Rathausforums” in Berlins historischer Mitte. Rund 34 Millionen Euro investiert das Land Berlin in das ökologisch und nachhaltig ausgerichtete Bauvorhaben, bei dem viele neue Grünflächen und sogar eine Freitreppe mit Brunnen an der Spree entstehen soll.

Treptow / Friedrichshain / Lichtenberg

Zwischen Friedrichshain und Treptow wird derzeit die Elsenbrücke neu errichtet, der Verkehr fließt über eine Behelfsbrücke. Bis wann und in welcher Form die neue Brücke fertiggestellt werden soll, ist derzeit aber unklar. Denn der geplante Weiterbau der A100 könnte den Brückenneubau noch einmal entscheidend beeinflussen.

Berlin

In Berlin leben laut aktuellem Zensus rund 132.000 Menschen weniger als bislang gedacht. Dies hat negative Auswirkungen auf den eh schon angespannten Finanzhaushalt der Hauptstadt. Doch woher stammen die hohen Abweichungen zwischen Prognose und Wirklichkeit?

Juni 2024

Westend / Tempelhof

Der ehemalige Flughafen Tempelhof als neuer Standort für die Messe Berlin? Diesen Vorschlag machen EUREF-Gründer Reinhard Müller und weitere Berliner Unternehmer dem Berliner Senat. Der Kern des Plans ist die Verlegung wesentlicher Teile des Berliner Messegeländes aus dem Westend in und um das Terminalgebäude des ehemaligen Flughafens, womit ein wirtschaftlich tragfähiges Nutzungskonzept für das historische Areal realisiert werden soll.

Buch

Ursprünglich sollte das in Berlin-Buch geplante Wohnquartier “Am Sandhaus” zum Teil von privaten und landeseigenen Wohnungsbauunternehmen realisiert werden. Nun aber hat das Land Berlin die vom privaten Unternehmen Vonovia verantworteten Flächen angekauft, um auf dem 57 Hektar großen Areal mehr bezahlbare Wohnungen errichten zu können.

Mitte

Die Initiative “Schlossaneignung” fordert einen anderen Umgang mit der Geschichte des Schlossplatzes in Berlin-Mitte. So sollen historische Spuren in den Fassaden des Humboldt Forums sichtbar gemacht werden. Auch der Umgang mit rechtslastigen Spendern soll neu überdacht werden.

Berlin

Berlins Einzelhandel befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Wie klassische Einzelhandelszentren neu belebt werden können, wurde nun auf einem “Zentrengipfel” diskutiert. Der Berliner Senat möchte immerhin mehr als eine halbe Milliarde Euro investieren, um die Standorte neu zu beleben.

Kreuzberg / Schöneberg

Sieben bis zu 90 Meter hohe Gebäude sollen im Park am Gleisdreieck entstehen, mit einer rein gewerblichen Nutzung. Das Bauvorhaben soll an der Grenze zwischen Kreuzberg und Schöneberg entstehen, wird aber von Bürgerinitiativen und im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kritisch gesehen. Nun hat der Berliner Senat das Verfahren an sich gezogen, um das Vorhaben wie geplant umzusetzen.

Mai 2024

Mitte

Um den Wiederaufbau der historischen Berliner Bauakademie in Berlin-Mitte wird weiterhin gerungen. Eine von der Bundesstiftung Bauakademie in Auftrag gegebene Vorstudie kommt nun zum Schluss, dass mit dem aktuell gültigen Baurecht eine originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes nicht möglich sei.

Charlottenburg

Die Berliner City West ist erneut Schauplatz eines katastrophalen Autounfalls geworden, ausgelöst durch ein “Alleinrennen” eines Autofahrers. Unfälle solcher Art gibt es zwischen Tauentzienstraße und Kurfürstendamm immer wieder, oft mit Todesfolge. Welche Auswege aus der aktuellen Situation gibt es? Sollte der Stadtraum zur Fußgängerzone erklärt werden, helfen Bodenschwellen oder verstärkte Polizeikontrollen?

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Im kommenden Jahr will die schwarzrote Regierungskoalition eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes auf den Weg bringen, mit einem internationalen Gestaltungswettbewerb und einer Bürgerbefragung. Zehn Jahre nach dem Volksentscheid kommt auf die Hauptstadt eine große gesellschaftliche Debatte zu.

Mitte

Im Rahmen der 102. Sitzung des Berliner Baukollegiums wurden vier Bauvorhaben im Bezirk Mitte diskutiert. Vor allem das Projekt “Central Tower” an der Jannowitzbrücke stand im Fokus. Sowohl Landesdenkmalamt als auch Baukollegium kritisierten die geplante Höhe von 115 Metern.

Tempelhof / Neukölln / Kreuzberg

Im Berliner Abgeordnetenhaus wurden die Pläne von CDU und SPD diskutiert, auf dem Tempelhofer Feld eine “behutsame Randbebauung” zu realisieren. Die Opposition wirft der Koalition vor, eine öffentliche “Scheinbeteiligung” durchführen zu wollen.

Paris / Berlin

Paris treibt gerade einen beispiellosen Ausbau seines Nahverkehrsnetzes voran. Bis 2030 sollen 68 neue Stationen, vier neue Linien und 200 Kilometer neue Bahnstrecken entstehen. Das Projekt “Grand Paris Express” hat zum Ziel, den Verkehr im Großraum Paris zu verbessern und die Außenbereiche besser mit dem Zentrum zu vernetzen.

Steglitz-Zehlendorf / Charlottenburg

Die Berliner Straßenbahn-AG fordert eine neue Tramstrecke im Berliner Südwesten. Diese soll vom Kurfürstendamm in der City West über die Clayallee in Zehlendorf bis zum Rathaus Steglitz führen. Auf diese Weise könnte die notorisch überlastete Buslinie X10 effektiv entlastet werden und ein attraktives ÖPNV-Angebot in den Außenbereichen der Stadt geschaffen werden.

Mitte

Auf dem südlichen Teil des “Postblock Areals” in Berlin-Mitte – wo sich heute noch der bei Touristen beliebte Heißluftballon in die Lüfte erhebt – sollen in den kommenden Jahren zwei neue Gebäude errichtet werden, in denen Flächen für Büros der Bundesregierung und Wohnungen entstehen sollen.

Mitte

Seit 25 Jahren ist Berlin wieder Dienstsitz der Bundesregierung. Das Regierungsviertel im Zentrum der Hauptstadt wird seitdem sukzessive erweitert, zahlreiche Bauprojekte setzt die Bundesregierung um und plant neue. Mittlerweile ist eine Mehrheit der Bundesbürger sogar für einen vollständigen Umzug aller Ministerien, die teilweise noch in Bonn sitzen – doch welche Folgen hätte dies für Berlin?

Dahlem

Auf einem Parkplatz der Freien Universität an der Thielallee will der Berliner Senat eine Container-Unterkunft für Geflüchtete errichten. Die FU hat mit dem Gelände eigentlich andere Pläne, doch der Senat priorisiert die Schaffung von Wohnraum für geflüchtete Menschen höher. Ab Mitte 2025 soll die Unterkunft in Betrieb gehen.

Marzahn / Köpenick

Seit Jahrzehnten gibt es Planungen für eine “Tangentialverbindung Ost” genannte Schnellstraße im Südosten der Hauptstadt. Während das Planfeststellungsverfahren läuft, haben sich zahlreiche Gruppen und Initiativen im Bündnis “Schiene vor TVO” klar gegen das Bauvorhaben positioniert.

Charlottenburg

Der Berliner Senat hat die Pläne für die Bebauung des Karstadt-Areals am Kurfürstendamm deutlich überarbeitet. Statt zwei Hochhäusern soll nur noch ein Hochhaus gebaut werden. Gleichzeitig soll die geplante Wohnfläche von 5.000 auf 30.000 Quadratmeter steigen.

Berlin

Nach dem überraschenden Rücktritt von Manja Schreiner als Verkehrssenatorin wird VBB-Chefin Ute Bonde als Nachfolgerin gehandelt. Diese ist nicht nur ein großer Fan des Berliner Magnetbahnprojekts. Bürgermeister Kai Wegner steht vor der Aufgabe, die desorientiert wirkende Verkehrsverwaltung wieder auf Kurs zu bringen.

Friedrichshain

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg möchte auf einem Parkplatz an der Palisadenstraße eine Spiel- und Grünfläche errichten, die Parkplätze sollen wegfallen. Die CDU ist gegen den Plan und schlägt den Bau eines klimaorientierten Parkhauses vor – samt Spielplatz auf dem Dach.

April 2024

Berlin / Deutschland

Für deutsche Unternehmen ist der Fachkräftemangel ein immer größer werdendes Problem. Dieser ist häufig auch darauf zurückzuführen, dass vor allem in deutschen Ballungszentren der nötige Wohnraum fehlt, um für mögliche Bewerber eine Option zu sein. So setzen Unternehmen wieder vermehrt auf den Bau sogenannter “Werkswohnungen”.

Marienfelde / Lichterfelde

Im Süden Berlins, in den Ortsteilen Lichterfelde und Marienfelde, plant die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO den Bau von 350 neuen, bezahlbaren Wohnungen am Lichterfelder Ring. Auch eine Kita soll im Rahmen des Projekts entstehen. Bis 25. Mai läuft nun die Öffentlichkeitsbeteiligung für das Projekt.

Lichtenberg

Mit viel Polizeipräsenz aber ohne Proteste von Projektgegnern wurde am Donnerstag die feierliche Grundsteinlegung für das Projekt “Ocean Berlin” an der Rummelsburger Bucht in Berlin-Lichtenberg gefeiert. Bis April 2026 soll der Bau abgeschlossen werden.

Lichtenberg / Treptow-Köpenick

Für 700 Millionen Euro erwirbt die landeseigene HOWOGE rund 4.500 Wohnungen vom Immobilienkonzern Vonovia. Die Wohnungen liegen größtenteils im Bezirk Lichtenberg und zu einem kleinen Teil im Treptow-Köpenicker Ortsteil Adlershof. Kritiker des Deals bemängeln, dass das Geld nicht für den Bau neuer Wohnungen verwendet wird.

Berlin

Während in Berlin Büro- und Gewerbeimmobilien zunehmend mit Leerstand zu kämpfen haben, ist die Wohnungsnot unvermindert groß. Eine Umrüstung dieser Flächen in Wohnraum könnte eine sinnvolle Lösung sein – und erfordert eigentlich nicht viel Kreativität. Doch dafür braucht es einerseits den politischen Willen und andererseits ein Umdenken bei den Immobilienentwicklern.

Westend

Offenbar kommt Bewegung in die Stadionfrage im historischen Olympiapark im Berliner Westend. Der Berliner Senat will die Planungshoheit für das Gelände an sich ziehen und damit den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf aus dem Spiel nehmen. Zudem wird ein weiterer möglicher Standort für das Hertha-Stadion diskutiert.

Prenzlauer Berg

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg wollte ein Investor gern Wohnungen und eine neue Schule errichten. Der Bezirk Pankow sah die Pläne kritisch und stellte hohe Anforderungen an das Projekt. Nun hat der Investor seine Pläne auf Eis gelegt. Damit bleibt auch der bitter benötigte Schulbau aus. Der Bezirk ist in Erklärungsnot.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein neues Hochhausquartier am Bahnhof Westkreuz, Wohnen am ehemaligen Güterbahnhof Grunewald und auf dem Reitschulgelände, ein neues Logistikzentrum am Messegelände: so stellen sich die siegreichen Planungsteams das Areal “Stadteingang West” vor. Auf dieser kürzlich prämierten Basis soll nun ein entsprechender Masterplan erarbeitet werden. Nur die Zukunft des ICC ist weiter unklar.

Dahlem

Am Breitenbachplatz in Berlin-Dahlem befinden sich zwei Bauwerke aus den 1970er Jahren, deren Bauzustand bedenklich ist. Während der Autobahntunnel Schlangenbader Straße saniert werden soll, ist der Abriss der längst geschlossenen Autobahnbrücke schon beschlossen. Doch ganz so einfach ist der Rückbau nicht, wie eine genauere Betrachtung der Situation zeigt.

Berlin

US-Präsident Ronald Reagan hatte Ende der 1980er Jahre die kühne Idee aufgebracht, in Berlin wieder Olympische Sommerspiele stattfinden zu lassen. Die nach dem Mauerfall auf den Weg gebrachte Bewerbung endete jedoch in einem Fiasko – und gilt als Blaupause dafür, wie man es nicht machen sollte.

März 2024

Neu-Hohenschönhausen

In Neu-Hohenschönhausen plant die HOWOGE den Bau von 180 Mietwohnungen im Innenhof einer bestehenden Wohnanlage an der Barther Straße. Auch eine Kita und ein Nachbarschaftstreff sollen entstehen. Die Anwohnerschaft sieht das Projekt jedoch kritisch.

Berlin / Brandenburg

Der Berliner Senat möchte Mitte der 2030er Jahre eine Internationale Bauausstellung in der Metropolregion Berlin Brandenburg durchführen. Die Vorbereitungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für dieses Großprojekt haben mittlerweile begonnen. Bereits 1957 und 1987 hat es in (West-)Berlin eine IBA gegeben.

Mitte

Das historische Zentrum der Hauptstadt ist noch immer geprägt von großen Verkehrsachsen, die den ältesten Teil Berlins zerschneiden. Die Planungsgruppe Stadtkern fordert nun, sich den Status Quo nicht weiter schönzureden, sondern sich den evidenten städtebaulichen Missständen zu stellen. Dafür hat die Gruppe ein konkretes Konzept entwickelt.

Moabit

Am Berliner Regierungsviertel entsteht am Moabiter Werder der Erweiterungsbau des Bundesinnenministeriums. Durch den Neubau wird eine zusätzliche Nutzfläche von gut 14.000 Quadratmetern errichtet. Der bereits 2015 fertiggestellte Neubau des Ministeriums wird somit um ein weiteres Gebäude erweitert, welches 2024 fertig werden soll.

Mitte

Am Berliner Reichstag soll ein festes und baulich ansprechendes Besucherzentrum entstehen. Besucher sollen zukünftig über einen unterirdischen Tunnel ins Parlamentsgebäude gelangen. Erste Bautätigkeiten für das Projekt haben nun begonnen. Doch es ist nicht das einzige Bauvorhaben, was rund um das Reichstagsgebäude geplant ist.

Mitte

Um offene Konflikte der Berliner Verkehrspolitik in der historischen Berliner Mitte ging es im Rahmen der Veranstaltung “Historischer Salon” der Gesellschaft Historisches Berlin. Zu Gast war Berlins Verkehrssenatorin Manja Schreiner.

Schöneberg

Die “Bürgerinitiative Westtangente” feierte in dieser Woche ihr 50-jähriges Jubiläum. In den 1970er und 1980er Jahren stemmte sie sich erfolgreich gegen den vom Berliner Senat geplanten Weiterbau der Stadtautobahn nördlich des Autobahnkreuzes Schöneberg. Die Initiative ist bis heute aktiv, denn umstrittene Verkehrsprojekte gibt es auch weiterhin zur Genüge.

Pankow

Ein so genannter “Ringschluss” der Tramlinien M1 und 50 soll im ersten Schritt die Anbindung des geplanten Wohnquartiers “Elisabeth-Aue” an den öffentlichen Nahverkehr gewährleisten, bis größere Verkehrslösungen für den Pankower Norden umgesetzt werden können.

Marzahn / Köpenick

Große Pläne für den Berliner Südosten: Der Senat will den Bau einer neuen S-Bahnlinie vorantreiben, die auf einer Länge von rund 12,5 Kilometern zwischen Springpfuhl und dem Grünauer Kreuz fahren soll. Damit soll der östliche Berliner Schienenaußenring enorm gestärkt werden.

Prenzlauer Berg

In Prenzlauer Berg ist ein jahrelang schwelender Streit um den Erhalt einer Baumreihe an der Kniprodestraße zu Ende gegangen. Das Bezirksamt Pankow ließ 26 Eschen fällen, um Platz für einen befestigten Geh- und Radweg an der neu entstandenen “Schuldrehscheibe” zu schaffen. Gegen das Vorgehen gab es zahlreiche Proteste.

Berlin

Die Berliner Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 trotz bundesweiter Konjunkturschwäche ein beachtliches Wachstum – ein Trend, der sich so seit rund zehn Jahren zeigt. Die Bilanzzahlen der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH bestätigen diesen Trend. Doch es gibt auch Faktoren, die das Wirtschaftswachstum der Hauptstadt bremsen.

Tiergarten

Zwischen Lützowstraße und Potsdamer Straße soll in Berlin-Tiergarten ab März die teilweise Entsiegelung mehrerer Straßenzüge beginnen. Der Bezirk Mitte verfolgt damit konsequent sein Ziel weiter, insgesamt 150.000 Quadratmeter Fläche zu entsiegeln. In der Kluckstraße sowie der Pohlstraße sollen dafür 14 Parkplätze weichen.

Mitte / Kreuzberg

Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe schauen wir auf die bewegte Geschichte der Berliner Friedrichstraße. Im zwölften Teil konzentrieren wir uns auf die städtebaulichen Konzepte, die in West-Berlin in den Jahrzehnten nach Krieg und Teilung umgesetzt wurden.

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Mitte

Für die Entwicklung des “Luisenblock Ost” genannten Areals zwischen Schiffbauerdamm und Stadtbahntrasse in Berlin-Mitte wurde nun ein erster Teilwettbewerb entschieden. Geplant ist ein Gebäudeensemble in Holzhybridbauweise, welches das “Band des Bundes” fortführt.

Mitte

Der Neubau der Polnischen Botschaft an der Straße Unter den Linden in Berlin-Mitte ist mittlerweile weit vorangeschritten, mit dem Neubau wird dort eine der letzten großen Baulücken geschlossen. Architektonisch müssen sich die Besucher des Boulevards jedoch auf eine sehr nüchterne Fassadengestaltung einstellen.

Mitte

Ab Mai 2024 widmet sich die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss in einer großen Ausstellung der Geschichte seines Vorgängerbaus, des einstigen Palastes der Republik. Aufgrund der Entstehungsgeschichte des Humboldt Forums birgt das Thema durchaus eine gewisse Brisanz.

Reinickendorf / Pankow

Verkehrssenatorin Manja Schreiner hat angekündigt, eine Verlängerung der Linie U8 ins Märkische Viertel prüfen zu wollen. Sie ist nicht die erste Berliner Verkehrssenatorin, die sich mit diesem Vorhaben beschäftigt, umgesetzt wurde der eigentlich bitter nötige Ausbau bislang nicht. Im Gespräch ist mittlerweile, die Linie gleich bis zur Heidekrautbahn zu verlängern.

Mitte

Die ambitionierten Pläne zum Bau des Hochhauses “Alexander Capital Tower” am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sind schwer ins Stocken geraten. Seit über einem Jahr ruht die Baustelle in unmittelbarer Nähe des “Alexa”-Einkaufszentrums. Nun schlägt die Linke eine alternative Nutzung des Grundstücks als Kreativzentrum vor.

Berlin

Metropole im Wandel: Im ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Podcast erforschen wir gemeinsam mit unseren Gästen die Architektur, die Stadtentwicklung und den Wandel der einzigartigen Metropole Berlin. In dieser Folge sprachen wir mit Ephraim Gothe über Hochhausprojekte in Berlin.

Berlin

Laut einer Vorgabe des Bundes muss Berlin bis Ende 2027 mögliche Standorte für den Bau von Windrädern bereitstellen. Der Senat bevorzugt dafür vor allem Flächen in den Berliner Außenbezirken. Doch anstatt auf bestehende Wald- und Grüngebiete zu setzen, gibt es eine deutlich sinnvollere Alternative.

Spandau / Steglitz

VBB-Chefin Ute Bonde möchte gemeinsam mit weiteren Bundesländern Druck auf das Bundesverkehrsministerium ausüben, um eine Förderung der Magnetbahntechnologie in Deutschland zu erreichen. In Berlin sieht sie zwei Trassen in Spandau und Steglitz-Zehlendorf als Favoriten für den Bau einer Pilotstrecke.

Kreuzberg / Schöneberg

Sieben bis zu 90 Meter hohe Gebäude sollen im Park am Gleisdreieck entstehen, mit einer rein gewerblichen Nutzung. Das Bauvorhaben soll an der Grenze zwischen Kreuzberg und Schöneberg entstehen, wird aber von Bürgerinitiativen und im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kritisch gesehen. Zwei Guthaben stärken nun die Position der Projektgegner.

Marzahn / Köpenick

Seit Jahrzehnten gibt es die Planungen für eine “Tangentialverbindung Ost” genannte, vorgesehene Schnellstraße im Südosten der Hauptstadt bereits. Nun läuft das Planfeststellungsverfahren, der Berliner Senat strebt einen Baustart im Jahr 2026 an.

Treptow

Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Autobahn A100 soll im ersten Halbjahr 2025 erfolgen, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Mittlerweile gibt es auch ein Verkehrskonzept für die zukünftige Anschlussstelle am Treptower Park.

Westend / Alt-Hohenschönhausen

Nachdem der Umbau des Mommsenstadions in ein drittligataugliches Stadion auf den Weg gebracht wurde, fühlen sich die Verantwortlichen des BFC Dynamo in Alt-Hohenschönhausen übergangen. Denn die dortigen Pläne für den Umbau des Stadions im Sportforum Berlin sind von der Berliner Politik zwar gehört worden, passiert ist bislang aber nichts.

Berlin

Die Berliner CDU strebt den Bau einer Magnetschwebebahn im Berliner Zentrum oder zur Anbindung der Außenbezirke an. Doch der Bund hat bereits signalisiert, das Projekt finanziell nicht unterstützen zu wollen, und auch die Berliner Verkehrssenatorin selbst steht dem Projekt offenbar skeptisch gegenüber.

Kreuzberg / Tiergarten

Am Hafenplatz an der Grenze zwischen Kreuzberg und Tiergarten möchte das Unternehmen Art Project gemeinsam mit der GEWOBAG das Wohn- und Gewerbequartier “Kulturhafen” realisieren. Dafür müssen die Bestandsgebäude aus den 1970er Jahren abgerissen werden. In der Nachbarschaft wird das Projekt mit großer Skepsis gesehen.

Januar 2024

Mitte

Am heutigen Mittwochabend erscheint eine aktuelle RBB-Dokumentation, die einen Blick hinter die Kulissen der laufenden Bauprojekte am Alexanderplatz wirft. Demnach gibt es auch Bewegung beim geplanten 150-Meter-Hochhausprojekt des US-Immobilienentwicklers Hines.

Friedrichshain

Die Friedrichshain-Kreuzberger SPD-Fraktion fordert eine schnelle Umsetzung des Bebauungsplans auf dem SEZ-Gelände an der Landsberger Allee. Gleichzeitig pocht sie jedoch auf einen teilweisen Erhalt der markanten Fassadenteile des einstigen DDR-Spaßbades.

Westend / Prenzlauer Berg

Um die notwendige Modernisierung des Mommsenstadions in Berlin-Westend hatte es zwischen Senat und Bezirk Streit gegeben. Nun steht fest, dass die Spielstätte sowohl als Trainingsstätte für die anstehende EURO 2024 ertüchtigt und bis zur kommenden Saison in ein drittligataugliches Stadion ausgebaut werden soll. Ein Teil der Konfliktlösung ist der geplante Stadion-Neubau in Prenzlauer Berg.

Hohenschönhausen

Das einstige Sporthotel Hohenschönhausen sollte bereits vor Jahren abgerissen werden, um einem Hochhausprojekt zu weichen, welches nie realisiert wurde. Seit letztem Jahr gibt es einen neuen Eigentümer, der neue Pläne für das Gelände an der Konrad-Wolf-Straße in Lichtenberg verfolgt.

Pankow

Im Pankower Ortsteil Blankenburg realisiert der Projektentwickler Natulis Group ein Wohnprojekt, bei dem 116 Reihenhäuser entstehen sollen. Der Bau des Projekts, welches seit vielen Jahren zwischen Bezirk und Bauherrn diskutiert wurde, soll 2025 beginnen.

Prenzlauer Berg

Ursprünglich sollte der Neubau des Stadions im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark bis 2028 abgeschlossen werden. Doch nun will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Bauprojekt beschleunigen und eine Fertigstellung bis 2027 forcieren. Der Abriss des alten Stadions soll in diesem Sommer beginnen.

Karlshorst

Das viel diskutierte Bauprojekt in den Innenhöfen zwischen Ilsestraße und Marksburgstraße in Berlin-Karlshorst hat die erforderliche Baugenehmigung erhalten. Nun steht fest, dass der Bau von insgesamt zehn neuen Wohnhäusern mit 237 Mietwohnungen Anfang 2025 starten soll. Bis Ende 2027 soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden.

Treptow / Friedrichshain

Derzeit läuft die Planung für den Weiterbau der A100 vom Treptower Park bis zur Storkower Straße. Zur Überwindung der Spree wird dabei auch der Bau eines unterirdischen Autobahntunnels geprüft. Eine solche Variante wäre baulich sehr aufwendig und würde das Projekt deutlich teurer machen.

Mitte

Wiederaufbau der Bauakademie in Berlin-Mitte: Befürworter der historischen Rekonstruktion und des klimapositiven Bauens debattieren über die zukünftige Gestaltung des Gebäudes. Eine vorab durchgeführte Studie soll nun die Gestaltungsmöglichkeiten klären, bevor ein Wettbewerb ausgeschrieben wird. Der rote Ziegel als Baustoff soll aber gesetzt sein, eine radikal moderne Interpretation des historischen Bauwerks scheint vom Tisch.

Westend

Der Berliner Senat möchte das Mommsenstadion in Berlin-Westend als Trainingsstätte für die anstehende Fußball-Europameisterschaft ertüchtigen und es gleichzeitig für die Anforderungen der DFL an ein drittligataugliches Stadion umrüsten. Obwohl der Senat die Kosten in Höhe von drei Millionen Euro vollständig übernehmen will, wehrt sich der Bezirk gegen diese Pläne.

Pankow

In der GESOBAU-Wohnsiedlung am Schlosspark Schönhausen sollen zwei Neubauten mit 99 Wohnungen für 400 Geflüchtete entstehen. Dafür müssen zwei begrünte Innenhöfe gerodet werden, wogegen sich Anwohner und Bezirk wehren. Nun hat das Berliner Verwaltungsgericht verfügt, dass die Wohnungsbaugesellschaft mit der Rodung der Höfe beginnen kann.

Westend

In den vergangenen Monaten war es still geworden um das Thema Stadion-Neubau für Hertha BSC, denn sowohl der Verein als auch die zuständige Senatsverwaltung für Inneres und Sport hatten viele interne Probleme zu klären. Nun hat die Expertenkommission allerdings wieder ihre Arbeit aufgenommen und will noch im Januar erste Ergebnisse präsentieren.

Friedrichshain

Der Berliner Senat hat angekündigt, das SEZ an der Landsberger Allee abreißen zu wollen, um auf dem Gelände die geplanten 500 Mietwohnungen und eine Schule errichten zu können. Das 1987 in der DDR eröffnete Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Die Entscheidung zum Abriss wird jedoch kontrovers diskutiert.

Dahlem

Die marode Autobahnrampe am Breitenbachplatz wird ab dem Sommer 2024 abgerissen. Dies ließ die Senatsverkehrsverwaltung kürzlich wissen. Der Autobahntunnel an der Schlangenbader Straße hingegen soll in den kommenden vier Jahren saniert werden.

Mitte

Auf dem letzten noch unbebauten Grundstück an der Jannowitzbrücke sollte ursprünglich ein 68 Meter hohes Hotel entstehen, doch diese Pläne haben sich mittlerweile zerschlagen. Die Pläne des neuen Eigentümers HB Reavis sehen den Bau eines 110 Meter hohen Gebäudes mit einer gemischten Nutzung vor.

Zehlendorf

Es wird ernst im Südwesten Berlins: Für die Verlängerung der U3 vom U-Bahnhof Krumme Lanke bis zum Mexikoplatz werden Streckenvarianten und Orte für den geplanten neuen Endbahnhof diskutiert. Das Planfeststellungsverfahren zum Verkehrsprojekt könnte Anfang 2024 starten. Mittlerweile wird bereits über eine Verlängerung der Linie bis nach Stahnsdorf diskutiert.

Friedrichshain

Auf einem alten Parkplatz am Ostbahnhof in Berlin-Friedrichshain soll bis August 2026 der Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums entstehen, nach einem Entwurf des Büros AFF Architekten. Nun wurde der Erbbaurechtsvertrag für das Grundstück unterschrieben, ein wichtiger Meilenstein.

Dezember 2023

Berlin / Brandenburg

Was viele Experten bereits Jahre vor der Fertigstellung des Flughafens BER erwartet haben, hat in den vergangenen Jahren längst eingesetzt: eine rasante und großflächige Investitions- und Bauentwicklung rund um die Flughafenregion der stark wachsenden Gemeinde Schönefeld. Neben Wohnprojekten werden vor allem Gewerbeprojekte geplant. Auch die infrastrukturelle Anbindung der Region soll ausgebaut werden.

Mitte

Die ambitionierten Pläne zum Bau des Hochhauses “Alexander Capital Tower” am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sind schwer ins Stocken geraten: Seit rund einem Jahr ruht die Baustelle in unmittelbarer Nähe des “Alexa”-Einkaufszentrums. Nun ist der russische Investor Monarch auf der Suche nach einem Käufer für sein 150-Meter-Hochhausprojekt.

Spandau / Neukölln / Schönefeld

Eine Machbarkeitsstudie der BVG aus dem Jahr 2020 für eine mögliche Verlängerung der Linie U7 von der bisherigen Haltestelle in Rudow bis zum Flughafen BER in Schönefeld hat die Realisierbarkeit des aufwendigen Verkehrsprojekts längst bestätigt. Nun wird die Wirtschaftlichkeit des Projekts untersucht, Berlin und Brandenburg führen die Analyse gemeinsam durch. Auch einen möglichen Streckenverlauf gibt es schon.

Mitte

Die Streckenverlängerung der S-Bahnlinie 21 gehört zu den größten und wichtigsten Infrastrukturprojekten der Deutschen Bahn in der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Nun hat der Berliner Senat den Weg für die von der Deutschen Bahn bevorzugte Streckenführung frei gemacht. Die Auswirkungen auf das Regierungsviertel sind enorm.

Mitte

Statt eines Naturrasens soll während der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Sommer auf der Fanmeile am Brandenburger Tor ein Kunstrasen verlegt werden, der später auf mehreren Fußballplätzen Berlins weiterverwendet werden soll. So soll auch der Breitensport von der Aktion profitieren. Die Grünen kritisieren das Konzept jedoch und fordern einen Verzicht auf den künstlichen Rasen.

Charlottenburg

Auf dem Grundstück des Europa-Centers in Berlin-Charlottenburg plant Investor und Grundstückseigentümer Christian Pepper die Errichtung eines 300-Meter-Hochhauses mit dem Namen “Europa Center 2”. Dieser Plan wurde nun im Rahmen einer Veranstaltung der AG City bekräftigt. Die Projektverantwortlichen wollen zeitnah das Gespräch mit dem Berliner Senat suchen.

Charlottenburg

Ein neues Stadtquartier soll im Westen Berlins entstehen, rund um die Avus, direkt an der historischen Nordkurve. Zum “Stadteingang West” genannten Planungsvorhaben präsentierten vier verbliebene Planungsteams ihre Ideen. Doch viele Parameter des ambitionierten Vorhabens bleiben unkonkret. Unter anderem fehlt ein verbindlicher Zeitplan.

Mitte

Wo sich heute die riesige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes befindet, stand bis kurz nach der Wende das 1950 errichtete Stadion der Weltjugend. Im Zuge der Olympiabewerbung Berlins für die Spiele 2000 wurde das Stadion abgerissen, um an seiner Stelle eine große Olympiahalle zu errichten. Doch diese Halle wurde nie gebaut. Wir schauen zurück auf die wechselhafte Geschichte einer bedeutenden DDR-Sportstätte.

Wedding

Seit Ende 2022 arbeiten der Bezirk Mitte und das Immobilienunternehmen Signa an einem Zukunftskonzept für das Kaufhaus. Ein Umbau des Gebäudes bis 2027 war geplant, auch eine Reduzierung der Verkaufsflächen. Doch die Insolvenz von Signa bringt das Vorhaben aus dem Tritt. Mittlerweile wird über ein Ausscheiden Signas aus dem Projekt diskutiert, denn die Immobilie hat noch einen weiteren Eigentümer.

Mitte

Das historische Bundesratsgebäude an der Leipziger Straße in Berlin-Mitte wird ein neues Besucherzentrum erhalten. Der Neubau entsteht auf einer schmalen Freiflächen zwischen Bundesrat und dem östlichen Rand des Leipziger Platzes und soll bis 2026 abgeschlossen werden.

Berlin

Die Einnahmen, die Berlin durch die Austragung nationaler und internationaler Sportveranstaltungen jährlich erlöst, sind ein wahrer Segen für die Kassen der Stadt – und natürlich für die Berliner Wirtschaft. Umso wichtiger ist es nun, Begeisterung für eine Olympia-Bewerbung zu wecken, von der letztlich die ganze Stadt profitieren würde, meint unser Autor Wolfgang Leffler.

Pankow

Die Planungen der Berliner Verkehrsverwaltung, drei neue U-Bahnlinien bauen zu wollen, um die künftigen Wohnquartiere in Pankow anzubinden, wirken sich auch auf die Planungen der einzelnen Quartiere aus. Im künftigen Wohnviertel “Blankenburger Süden” sollen nun nicht mehr 6.000 Wohnungen entstehen, sondern 8.000.

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Im kommenden Jahr wird die Berliner Landesregierung einen Ideenwettbewerb für eine mögliche Bebauung des Tempelhofer Feldes im Zentrum Berlins beginnen. Im ersten Halbjahr 2025 sollen die Ergebnisse vorliegen. Begleitet wird das Verfahren von einer breiten Bürgerbeteiligung.

Charlottenburg / Kreuzberg / Neukölln

Aufgrund der Insolvenz des österreichischen Immobilienunternehmens Signa hat der Berliner Senat die Planungen für die Neubauprojekte auf den Karstadt-Grundstücken am Hermannplatz sowie am Kurfürstendamm vorerst gestoppt. Wie es mit den Bauvorhaben weitergehen wird, ist derzeit vollkommen offen.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Der jahrelange Rechtsstreit um das SEZ ist beendet worden. Der Bundesgerichtshof spricht das Gelände, welches sich an der Grenze zwischen Friedrichshain und Prenzlauer Berg befindet, dem Land Berlin zu. Der Berliner Senat möchte auf dem Areal eine Schule und mehrere hundert Wohnungen bauen.

Pankow

Die Berliner Verkehrsverwaltung hat ihr Konzept zur Anbindung der geplanten Wohnquartiere in Pankow präsentiert. Nicht weniger als drei neue U-Bahnlinien will Manja Schreiner (CDU) dafür realisieren, inklusive einer möglichen Linie U10 vom Alexanderplatz bis nach Buch.

Berlin / Deutschland

Bundeskanzler Olaf Scholz forderte unlängst den Bau von 20 neuen Großsiedlungen in ganz Deutschland, dem Beispiel der 1960er und 1970er Jahre folgend. Dieses Vorhaben jedoch ist ein Irrweg des Kanzlers, der an den eigentlichen Problemen des Wohnungsbaus in Deutschland vorbeigeht.

Die Geschichte der Friedrichstraße, Teil 11:  Devisen-Hotels in Ost-Berlin

Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe schauen wir auf die bewegte Geschichte der Berliner Friedrichstraße. Im elften Teil konzentrieren wir uns auf die städtebaulichen Konzepte, die in Ost-Berlin umgesetzt wurden. Wirkliche Großprojekte wurden erst ab Mitte der 1980er Jahre realisiert. Dabei wurden mehrere Hotelbauten errichtet, die vorrangig das Ziel hatten, Devisen-Einnahmen internationaler Gäste abzuschöpfen. Einige Projekte der DDR-Regierung blieben unvollendet, da der Mauerbau ab 1989 vollkommen neue Vorzeichen schuf.

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Berlin

Mit dem möglichen Bau einer Magnetbahn in Berlin beschäftigt sich bereits seit Monaten ganz konkret eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von VBB, BVG und Berliner Senat. Dabei werden Technologie-Themen und mögliche Streckenführungen diskutiert. So ist eine Verbindung der Charité-Standorte Mitte und Wedding im Gespräch. Aber auch der Einsatz der Magnetbahn für die BVG-Vision “Expressmetropole Berlin” wird geprüft.

November 2023

Berlin

Die Berliner CDU möchte in Berlin mehr Hochhäuser bauen und ein neues Hochhausleitbild entwickeln. An ausgewählten Standorten soll der Bau von intelligent gestalteten Hochhäusern realisiert werden, um Flächen für Wohnen, Gewerbe, Schulen und Kitas zu schaffen. Auch der Bau eines “Hochhausrings” um das innere Berlin, entlang der Ringbahn, soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht werden.

Westend

Die Austragung des DFB-Pokalfinals im Berliner Olympiastadion ist seit mittlerweile 38 Jahren der unumstrittene Saison-Höhepunkt im deutschen Vereinsfußball. Doch wie kam es eigentlich dazu, dass das Pokalfinale dauerhaft an die Stadt Berlin vergeben wurde? Denn vor 1985 wechselte der Austragungsort des Endspiels noch jedes Jahr.

Berlin

Alte Gebäude zu erhalten und neu zu nutzen gilt seit einigen Jahren als nachhaltige Alternative zum vollständigen Abriss. Das gilt auch für die Bauepoche der sogenannten “Ostmoderne” – also Gebäude, die zwischen 1945 und 1989 im Gebiet der ehemaligen DDR entstanden sind. Der Erhalt dieser Gebäude führt immer wieder zu kontroversen Debatten. In Berlin gibt es einige bemerkenswerte Sanierungsprojekte von DDR-Baukunst.

Wittenau

Auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Berlin-Reinickendorf will die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU ein autofreies Wohnquartier für rund 1.200 Menschen errichten. Eine Bürgerinitiative wehrt sich allerdings gegen das Projekt.

Steglitz-Zehlendorf

Die Charité will den Campus in Steglitz zu einem „Healing Campus“ mit großer Parklandschaft entwickeln. Unter anderem soll ein 16-stöckiger Neubau am Hindenburgdamm entstehen. Das Bezirksamt hat nun die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Damit können die Planungen zur Modernisierung und zum Ausbau des Campus starten.

Mitte

Entsiegelung von Flächen: Um mit den Auswirkungen von Starkregenereignissen zukünftig effektiver umzugehen und um die lokale Wasserversorgung zu verbessern, will der Bezirk Berlin-Mitte spezielle Sickergruben um geeignete Gullys errichten. Insgesamt 7.200 “grüne Gullys” sollen so entstehen. Rund 14.000 Parkplätze im gesamten Bezirk könnten dadurch wegfallen.

Westend

Bei der Diskussion um einen möglichen Stadion-Neubau für Hertha BSC hieß es lange, dass die Olympiastadion Berlin GmbH auf ihren langjährigen Ankermieter kaum verzichten könne. Das Jahr 2023 jedoch hat gezeigt, dass das Stadion auch mit anderen Events hervorragend ausgelastet sein kann. 2024 steht zudem die Fußball-Europameisterschaft an, und auch die nordamerikanische NFL soll ab 2026 Spiele im Olympiastadion austragen. Geht es also auch ohne Hertha?

Berlin

Der öffentliche Dienst in Berlin hat ein Image-Problem – und muss zunehmend um qualifizierte Fachkräfte kämpfen. Da ein wichtiges Kriterium für potenzielle Arbeitskräfte der verfügbare Wohnraum ist, will der Berliner Senat künftig mit eigenen Beschäftigtenwohnungen punkten.

Berlin

Die CDU plant den Bau einer fünf Kilometer langen Pilotstrecke für den Einsatz einer Magnetbahn in der Berliner Innenstadt. Realisiert werden soll das Projekt mit dem neuartigen Transportsystem Max Bögl, welches im Vergleich mit früheren Technologien flexibel einsetzbar und schnell umsetzbar sein soll.

Kaulsdorf

Das landeseigene Wohnungsbauunternehmen Stadt und Land möchte in Berlin-Kaulsdorf an zwei Standorten insgesamt 300 neue Mietwohnungen errichten. Dafür sollen bereits bestehende Wohnanlagen verdichtet werden. Anwohner und Bezirk wehrten sich gegen das Bauvorhaben, doch eines der zwei Projekte ist bereits im Bau.

Berlin

Die CDU plant den Bau einer fünf Kilometer langen Pilotstrecke für den Einsatz einer Magnetbahn in der Berliner Innenstadt. Rund 80 Millionen Euro soll das Vorhaben laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Dirk Stettner kosten. Die Strecke soll als Hochbahn konzipiert werden – und sei somit deutlich günstiger und schneller umsetzbar als der Bau einer U-Bahn.

Kreuzberg

Der vom Berliner Senat angekündigte Zaun um den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg soll nach dem Willen des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner ab Anfang 2024 umgesetzt werden. Bezirkspolitiker und Anwohner sehen die geplante nächtliche Schließung jedoch kritisch – und fordern ganz andere Maßnahmen.

Berlin / Deutschland

20 neue Stadtteile auf der grünen Wiese: Bundeskanzler Olaf Scholz fordert neue Wohnungsbauten und ein Umdenken beim Wohnungsbau. Es fehle an Bauland und es würden die falschen Wohnungen errichtet.

Kreuzberg

Mehrere Wohn- und Gewerbeprojekte sind derzeit rund um den Mehringplatz in Berlin-Kreuzberg geplant oder bereits im Bau. Anwohner und Kiezinitiativen erhoffen sich davon eine soziale Aufwertung des Quartiers.

Karow

Im Süden des Pankower Ortsteils Karow soll es in den kommenden Jahren eine starke Verdichtung durch den vom Berliner Senat beabsichtigten Wohnungsbau geben. Nach offiziellen Plänen von Bausenator Christian Gaebler sollen in Karow 5.000 neue Wohnungen errichtet werden. Zudem soll der Baustart vorgezogen werden.

Mitte

Über die Art und Weise der Umsetzung des künftigen Wohnquartiers am Molkenmarkt in Berlin-Mitte herrscht offenbar Uneinigkeit zwischen Bausenator Gaebler und Senatsbaudirektorin Kahlfeldt. Während Kahlfeldt eine kleinteilige Parzellierung mit unterschiedlichen Projektpartnern bevorzugt, hat Gaebler am Montag bekräftigt, dass der Wohnungsbau mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften WBM und DEGEWO realisiert werden soll.

Kreuzberg

Der Berliner Senat bleibt seiner autofreundlichen Politik treu. Ein 600 Meter langer Abschnitt am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg sollte umgestaltet werden. Anstelle von Autospuren sollten Flächen für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Das Pilotprojekt wurde mit knapp drei Millionen Euro vom Bund gefördert und ausgezeichnet. Nun stoppt die Verkehrsverwaltung das Vorhaben.

Lichtenberg

An der Lichtenberger Gotlindestraße möchte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE bis 2025 einen Neubau mit 42 Mietwohnungen errichten, in einem bereits bestehenden Wohngebiet. Der Bezirk hatte das Vorhaben zunächst untersagt, doch das Bauprojekt wird umgesetzt.

Oktober 2023

Mitte

Das Institut Forsa hat Berlinerinnen und Berliner um ihre Meinung zur historischen Mitte Berlins befragt. Dabei kam heraus, dass sich eine deutliche Mehrheit die Rekonstruktion ausgewählter historischer Gebäude wünscht. Gleichzeitig aber befürwortet eine große Zahl der Befragten auch die Pläne für eine grüne Gestaltung des “Rathausforums”. Zudem sollte der Autoverkehr in der historischen Mitte deutlich reduziert werden.

Pankow

Seit Jahren gibt es Streit um eine bedrohte Krötenpopulation, die auf dem potenziellen Baugrund für das Vorhaben “Pankower Tor” heimisch ist. Ursprünglich sollten die Tiere nach Brandenburg umgesiedelt werden, nun aber soll ihnen eine fünf Hektar große Fläche auf dem Quartiersgelände eingerichtet werden. Der NABU hat die Klage gegen das Neubauquartier kurz vor dem Gerichtstermin zurückgezogen.

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Die schwarz-rote Regierungskoalition sucht händeringend nach geeigneten Flächen zur Unterbringung von Geflüchteten. Nun soll auf einem Teilstück des Tempelhofer Felds eine Großunterkunft entstehen. Dafür ist eine Änderung des Tempelhofer-Feld-Gesetzes notwendig.

Charlottenburg

In der City West warten zwei zentrale Stadtplätze seit vielen Jahren auf eine zeitgemäße Umgestaltung und die Realisierung lang geplanter Verkehrskonzepte. Doch weder auf dem Breitscheidplatz rund um die Gedächtniskirche noch auf dem Hardenbergplatz am Bahnhof Zoo rührt sich etwas, dabei wäre eine Modernisierung bitter nötig. Doch woran liegt es?

Westend

Makkabi Berlin hat in der vergangenen Saison bundesweit für Furore gesorgt, als das Team als erster jüdischer Verein einen deutschen Landespokal erringen konnte. Aktuell jedoch steht der Verein vor allem aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Zuge der Unruhen im Nahen Osten besonders im Fokus. Die Aufrechterhaltung von Trainings -und Spielbetrieb wird zum Balanceakt. TuS Makkabi bittet die Berliner Politik um Hilfe und sucht einen Weg, um mit der aktuellen Situation umgehen zu können.

Mitte / Tiergarten

Bis 2029 sollte eigentlich die neue Tramstrecke zwischen Alexanderplatz und Kulturforum realisiert werden. Doch die von der CDU geführte Senatsverkehrsverwaltung stellt das Straßenbahnprojekt nun noch einmal auf den Prüfstand und möchte eine alternative Routenführung untersuchen, da aus ihrer Sicht die Autofahrer auf der Leipziger Straße zu wenig Platz haben. Das Projekt würde sich damit voraussichtlich um Jahre verzögern.

Mitte

Die Torstraße in Berlin-Mitte sollen einen Radweg erhalten, ein seit Jahren vorbereitetes und geplantes Projekt. Für die Umsetzung sollten ursprünglich Autospuren reduziert werden. Nun aber hat die Senatsverwaltung eine erneute Überprüfung des Bauvorhabens angekündigt, die Umsetzung verzögert sich.

Falkenberg / Marzahn-Nord

Im Lichtenberger Ortsteil Falkenberg, an der Grenze zu Marzahn-Nord, soll ein von HOWOGE, GEWOBAG und GESOBAU gemeinschaftlich konzipiertes Wohnquartier mit knapp 1.800 Wohnungen entstehen. Bislang wurde jedoch nur der erste von drei Bauabschnitten abgeschlossen. Bezirkspolitik und Senat wollen nun gemeinsam die bestehenden Probleme aus dem Weg schaffen, um das Projekt “Mein Falkenberg” fortzuführen.

Prenzlauer Berg / Friedrichshain

Auf einem Parkplatz an der Eldenaer Straße, an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain, möchte ein israelischer Investor zwei nachhaltige Hochhäuser mit einer gemischten Nutzung errichten und hoffte auf die Unterstützung des Berliner Senats. Doch nun ist klar, dass es diese Unterstützung nicht geben wird.

Friedenau

Im Schöneberger Stadtteil Friedenau soll die Handjerystraße in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Das Projekt wird zwischen Befürwortern und Gegnern seit Jahren kontrovers diskutiert. Nun hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg angekündigt, dass der Umbau in den anstehenden Herbstferien durchgeführt werden soll.

Kreuzberg

Auf dem geschichtsträchtigen Gelände der früheren Bockbrauerei in Berlin-Kreuzberg will die Bauwert AG nach fast acht Jahren Planung ein neues Quartier mit Gewerbeflächen und Wohnungen realisieren. Ursprünglich sollten auf dem Gelände 400 neue Wohnungen entstehen, was der Bezirk jedoch ablehnte. Nun sollen es immerhin noch 220 Wohnungen werden. Für das ambitionierte Projekt wurde vor kurzem der Grundstein gelegt.

Westend / Mitte

Im kommenden Jahr werden sechs Spiele der Fußball-Europameisterschaft im Berliner Olympiastadion ausgetragen, unter anderem das Endspiel am 14. Juli 2024. Auf Berlin kommen nach einer aktuellen Einschätzung Kosten in Höhe von rund 80 Millionen Euro zu. Bislang war man im Berliner Senat von einer Investitionssumme von 61 Millionen Euro ausgegangen, was nun offenbar zu personellen Konsequenzen in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport geführt hat.

Wilhelmstadt

In Berlin-Spandau soll in den historischen “Smuts Barracks”, einst von den britischen Alliierten genutzt, ein neuer Schulstandort realisiert werden. Aufgrund der hohen Anforderungen durch den Denkmalschutz und der notwendigen Erschließung des Geländes soll das Projekt rund 170 Millionen Euro kosten.

Mitte

Der Bau der Grunerstraße Ende der 1960er Jahre war eines der wichtigsten Bauvorhaben der DDR-Regierung bei der Neuordnung der einstigen historischen Mitte Berlins. Um die gewünschte Breite der Straße zu erreichen, wurde ein Viertel des damaligen Land- und Amtsgerichtes abgerissen, obwohl das Gebäude den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte.

Wilmersdorf / Friedenau

Am Bundesplatz, an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau, soll der unter dem Platz verlaufende Autotunnel nach Wünschen einer Bürgerinitiative und des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf geschlossen werden, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) lehnt allerdings eine entsprechende Machbarkeitsstudie ab.

September 2023

Mitte

Im November 2016 hatte der Bundestag die Wiedererrichtung der von Kar-Friedrich Schinkel bis 1836 errichteten und durch die DDR-Regierung 1962 abgerissenen Bauakademie bewilligt und dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt. Statt einer historischen Rekonstruktion verfolgt die extra dafür gegründete Bundesstiftung Bauakademie offenbar das Ziel einer zeitgenössischen Interpretation, was nun für großen Unmut sorgt.

Moabit

Im Berliner Regierungsviertel entsteht derzeit ein Büro-Neubau für voraussichtlich rund 200 Millionen Euro, der für fünf Jahre vom Bundespräsidialamt genutzt werden soll. Denn das historische Schloss Bellevue und der 1998 errichtete Verwaltungsbau im Tiergarten müssen dringend saniert werden.

Die Geschichte der Friedrichstraße, Teil 9: Politischer Machtwechsel

Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe schauen wir auf die bewegte Geschichte der Friedrichstraße im Zentrum Berlins. Im neunten Teil widmen wir uns dem politischen Machtwechsel, der sich ab Januar 1933 vollzog und der nicht nur die Geschichte Berlins radikal beeinflusste. An der Friedrichstraße sollte unter anderem ein überdimensioniertes Völkerkundemuseum entstehen, welches jedoch nie gebaut wurde.

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Neukölln / Tempelhof

An der Grenze zwischen Neukölln und Tempelhof möchte das Unternehmen BUWOG das Wohnprojekt “Neumarien” fertigstellen. Der zweite Bauabschnitt des Projekts soll auf einer ehemaligen Friedhofsfläche entstehen. Dagegen regt sich Widerstand im Bezirk Neukölln. Nun haben die Berliner Forsten das 3,8 Hektar große baumbestandene Gebiet zudem zum Wald erklärt, doch das Land Berlin hält an den Bauplänen fest.

Buch

Während sich die Pankower Bezirkspolitik für das Wohnprojekt “Am Sandhaus” eine weniger dichte Bebauung wünscht, hält der Berliner Senat an der geplanten Zahl von 2.700 Wohnungen fest. Allerdings soll das Projekt in Teilen angepasst werden, um mehr Rücksicht auf angrenzende Naturschutzgebiete zu nehmen. Ab 2026 aber sollen die ersten Bagger rollen.

Friedrichsfelde

Im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde plant die HOWOGE den Bau von 300 Mietwohnungen für bis zu 600 Menschen. Dafür müssen 300 Garagen weichen, die sich bislang auf dem Baugrund befinden. Nun wird nach einer Lösung für die Anwohnerschaft gesucht, denn diese nutzt die Garagen bislang als Stellfläche für ihre Fahrzeuge.

Schöneberg

Das historische Kathreiner-Hochhaus am Schöneberger Kleistpark wartet seit vielen Jahren auf die dringend notwendige Sanierung. Seit 2008 steht das Gebäude leer, soll zukünftig aber von der Berliner Justiz genutzt werden. Im Herbst 2023 beginnt nun die aufwendige Modernisierung.

Mitte

Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt bestätigte zuletzt, dass der historische Neptunbrunnen an seinem jetzigen Standort vor dem Roten Rathaus verbleiben solle. Eine Allianz Berliner Bürgervereine fordert jedoch dessen Rückführung – oder zumindest eine Replik auf dem neu gestalteten Schlossplatz.

Friedenau

Seit einem Jahrzehnt wird um eine Neugestaltung des Friedrich-Wilhelm-Platzes in Berlin-Friedenau gerungen, bislang ohne Ergebnis. Nun hat eine Bürgerinitiative 1.500 Unterschriften gesammelt, um die dringend notwendige Modernisierung des historischen Platzes beim Bezirk Tempelhof-Schöneberg erneut ins Gedächtnis zu rufen.

Pankow

In der GESOBAU-Wohnsiedlung am Schlosspark Schönhausen sollen zwei Neubauten mit 99 Wohnungen für 400 Geflüchtete entstehen. Dafür müssen zwei begrünte Innenhöfe gerodet werden, wogegen sich die Anwohner im Quartier wehren. Auch der Bezirk Pankow ist gegen das Projekt. Der Senat hat das Vorhaben jedoch durchgesetzt, im November 2023 soll der Bau starten.

Mitte

Was bereits Ende August kolportiert wurde, bestätigt sich nun: Die Galeries Lafayette wird spätestens Ende 2024 Berlin verlassen, nach 28 Jahren. Nun wird geprüft, ob der Umzug der Zentral- und Landesbibliothek in die Immobilie an der Friedrichstraße tatsächlich finanzierbar ist.

Mitte

Die Außenanlagen rund um das Humboldt Forum in Berlin-Mitte sind nun offiziell fertiggestellt. Im Rahmen eines Festaktes verkündete Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt, dass auch die geplante Freitreppe am Spreeufer gebaut werden soll. Der Neptunbrunnen allerdings soll vor dem Roten Rathaus verbleiben, auf dem Schloßplatz wird eine moderne Brunnenanlage geplant.

Tempelhof

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sollen in den kommenden Jahren zwei große Stadtentwicklungsprojekte realisiert werden, die über die Bezirksgrenzen hinaus relevant sind. Doch weder für die Entwicklung der “Neuen Mitte Tempelhof” noch für den geplanten Pflege-Ausbildungscampus auf dem Gelände des Wenckebach-Klinikums sind im Haushaltsentwurf des Berliner Senats finanzielle Mittel eingeplant. Verzögern sich diese wichtigen Projekte nun um weitere Jahre?

Friedrichshain

Am vergangenen Wochenende demonstrierten rund 10.000 Menschen auf dem Markgrafendamm in Berlin-Friedrichshain gegen den geplanten Weiterbau der Autobahn A100. Berliner Clubs und Initiativen hatten zu der Veranstaltung unter dem Motto “A100 wegbassen” eingeladen. Der Zulauf war enorm, die Ablehnung gegen das Verkehrsprojekt ebenfalls.

August 2023

Mitte / Pankow

Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) möchte den Bau einer neuen U-Bahnlinie vom Alexanderplatz über Weißensee bis nach Buch prüfen lassen. Dafür soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Ziel ist es, die großen Wohnquartiere, die im Norden Pankows entstehen werden, besser an das Berliner ÖPNV-Netz anzuschließen.

Berlin / Paris

Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, treibt einen beispiellosen Stadtumbau in der französischen Hauptstadt voran. Das Konzept der “15-Minuten-Stadt” sieht vor allem eine massive Reduzierung des Autoverkehrs und die Umwandlung tausender Parkplätze vor. Taugt das Konzept Hidalgos als Vorbild für Berlin?

Prenzlauer Berg

Nach vielen Jahren der Planung und einem zwischenzeitlichen Projektstopp durch die Verkehrsverwaltung soll der Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg nun am kommenden Montag beginnen. Für den Bau eines geschützten Radweges sollen Parkplätze weichen. Dafür werden Überquerungsstellen optimiert und mehr Ladezonen für den Lieferverkehr eingerichtet.

Mitte

Ende 2024 wird die französische Kaufhauskette Galeries Lafayette ihren Standort in der Berliner Friedrichstraße voraussichtlich aufgeben. Der Berliner Senat möchte das berühmte Ensemble anschließend umbauen und als Standort für die Zentral- und Landesbibliothek nutzen.

Kreuzberg

Im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg sollte ursprünglich eine großflächige Pilotphase eines Parkverbotes für den Klimaschutz umgesetzt werden, was die temporäre Sperrung von 2.000 Parkplätzen bedeutet hätte. Nach Kritik von Gewerbetreibenden und Anwohnern wurde das Vorhaben modifiziert. Nun werden dauerhaft Parkplätze in Grünflächen umgewandelt, allerdings in deutlich kleinerem Umfang.

Tempelhof / Neukölln / Kreuzberg

Der Berliner Senat unternimmt einen erneuten Vorstoß, um eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes auf den Weg zu bringen – und die Berliner Bevölkerung zu diesem Vorhaben zu befragen. Während CDU und SPD diesen Schritt mit der anhaltenden Wohnungsnot begründen, kritisieren Umweltverbände das Vorgehen scharf.

Mitte

Am Werderschen Markt in Berlin-Mitte läuft seit Oktober 2021 die Erweiterung des Auswärtigen Amtes. Der historische Gebäudekörper – ehemaliger Sitz der Reichsbank – wird durch einen Gebäudekomplex erweitert, welcher zukünftig Büro- und Verwaltungsräume sowie neue Dienstwohnungen beherbergen wird. Bestehende Bestandsgebäude an der Oberwasserstraße werden in das Bauvorhaben integriert.

Berlin

Der DOSB möchte eine erneute Olympiabewerbung für die Jahre 2036 oder 2040 auf den Weg bringen und lotet derzeit die Stimmung in der Bevölkerung aus. Ziel ist es, mit einer Ankerstadt und weiteren, bundesweit verteilten Standorten an den Start zu gehen. Der Berliner Landessportbund sowie die Landesregierung wollen Berlin zum zentralen Standort einer deutschen Olympiabewerbung machen.

Berlin

Berlinerinnen und Berliner standen 2022 deutlich weniger im Stau als noch im Jahr zuvor. Der deutlichste Rückgang wurde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf verzeichnet. Mehr Stau gab es hingegen in Pankow, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf.

Juli 2023

Berlin

Ob die Einrichtung von “Kiezblocks” zu einer insgesamten Verkehrsberuhigung oder lediglich zur Verlagerung des Verkehrsaufkommens in Nebenstraßen führt, wird immer wieder emotional diskutiert. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat nun eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass das Verkehrsaufkommen im Umfeld von verkehrsberuhigten Zonen insgesamt abnimmt – und dass der Verkehrskollaps ausbleibt.

Karlshorst

Die umstrittene Bebauung der Innenhöfe im Ilse-Kiez in Berlin-Karlshorst ist beschlossen. Doch um diese auf den letzten Metern noch zu verhindern, bereitet eine Initiative der Anwohnenden mit dem Naturschutzbund BUND eine Klage vor. Diese scheint aber wenig Aussicht auf Erfolg zu haben.

Berlin / Brandenburg

Das US-Unternehmen Tesla möchte seine Produktionsstätte am Standort Grünheide, südöstlich von Berlin, massiv ausbauen. So sollen durch den Bau einer neuen Produktionshalle weitere Kapazitäten geschaffen werden, um zukünftig bis zu einer Million Fahrzeuge jährlich produzieren zu können. Bis zu 23.000 Menschen sollen auf dem Gelände arbeiten. Es wäre das größte Autowerk Deutschlands.

Mitte

Nach dem ohne Sieger beendeten Wettbewerb über den Wiederaufbau des Molkenmarktes hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in den vergangenen Monaten an der Ausarbeitung eines Masterplans gearbeitet, der nun kurz vor der Fertigstellung stehen soll. Dieser könnte einige grundsätzliche Änderungen gegenüber den ursprünglichen Planungen enthalten.

Mitte

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat die geplante Erweiterung des Bundesfinanzministeriums in Berlin-Mitte endgültig gestrichen – aus Kostengründen. Stattdessen soll auf dem sogenannten “Postblock-Areal” an der Wilhelmstraße etwas anderes entstehen.

Berlin

Die Pläne der Bundesregierung für eine umfassende Krankenhausreform könnten in Berlin die Schließung kleiner, innenstadtnaher Kliniken mit sich bringen. Wie eine sinnvolle Weiternutzung dieser Standorte aussehen könnte, zeigen zwei Projekte in Tempelhof und Prenzlauer Berg.

Neukölln / Treptow / Friedrichshain

Die Weiterführung der A100 von der Neuköllner Grenzallee bis zum Treptower Park soll nach aktuellem Stand bis Ende 2024 abgeschlossen werden. Das Projekt gehört mit den erwarteten bis zu 700 Mio. Euro Baukosten zu den teuersten Straßenbauprojekten Deutschlands. Wie das erwartete Verkehrsaufkommen an der provisorischen Elsenbrücke bewerkstelligt werden soll, ist derzeit noch unklar.

Berlin

Deutlich mehr Flüchtlinge als vom Berliner Senat erwartet kommen bislang in diesem Jahr nach Berlin, die bestehenden Kapazitäten sind nahezu vollständig ausgelastet. Nun denkt der Berliner Senat über den Bau weiterer Flüchtlingsunterkünfte im gesamten Stadtgebiet nach. Dabei ist viel Kreativität bei der Standortsuche gefragt.

Friedrichshain

Rund um den Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain sollen drei neue Fußgängerzonen eingerichtet werden, im Zuge des Verkehrsprojekts “Xhain beruhigt sich”. Auch die populäre Gastronomie-Meile Simon-Dach-Straße wird teilweise zur autofreien Zone.

Juni 2023

Prenzlauer Berg / Friedrichshain

Auf einem Parkplatz an der Eldenaer Straße, an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain, möchte ein israelischer Investor zwei nachhaltige Hochhäuser mit einer gemischten Nutzung errichten. Bislang lehnte der Bezirk Pankow das Projekt ab. Die neue Jamaika-Koalition jedoch steht dem Projekt offen gegenüber. Denkmalschutzbedenken und Personalknappheit sind aber weiterhin zu nehmende Hürden.

Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg soll mit dem Konzept “Xhain beruhigt sich” ein flächendeckendes Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung realisiert werden. Dabei sollen unter anderem 27 neue Fußgängerzonen im Bezirk entstehen. Auch die südliche Friedrichstraße soll vom Autoverkehr befreit werden.

Berlin / München

In München sollen zukünftig keine reinen Bürotürme mehr errichtet werden. Nach einer Hochhausstudie der dortigen Rathauskoalition sollen bezahlbare Wohnungen ein Pflichtbestandteil aller zukünftigen Hochhausprojekte werden. Taugt das Konzept auch als Vorbild für die Berliner Stadtentwicklungspolitik?

Berlin

Dass Berlin neue und moderne Schulen braucht, ist seit vielen Jahren bekannt. Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive entstehen im gesamten Stadtgebiet neue Schulgebäude. Aber auch die bestehenden Gebäude müssen modernisiert und ergänzt werden. In den anstehenden Sommerferien steht nun ein großes Sanierungsprogramm für mehr als 130 Berliner Schulen an.

Mitte

Die schwarzrote Regierungskoalition strebt einen Masterplan für die Entwicklung der historischen Mitte Berlins an, während der landeseigene Projektentwickler “Grün Berlin” die ursprünglichen Planungen für die Schaffung einer Grünfläche konsequent weiterverfolgt. Gestern präsentierte das Unternehmen den aktuellen Projektstand: der Baustart soll im kommenden Jahr erfolgen. Aber der Interessenkonflikt bleibt weiter bestehen.

Pankow

In diesem Sommer sollte der bereits mehrfach verschobene Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg beginnen. Nun aber hat die neue CDU-Verkehrssenatorin Manja Schreiner das Projekt gestoppt. Insgesamt elf Fahrradprojekte im Bezirk Pankow sind von der neuen Richtlinie der Senatsverkehrsverwaltung betroffen.

Berlin / Brandenburg

Die Bevölkerung in der Hauptstadtregion wächst. Einhergehend soll ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs realisiert werden, der vor allem die Außenbezirke sowie das Umland besser anbinden soll. Die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg haben acht Teilprojekte auf den Weg gebracht, um die steigenden Fahrgastzahlen besser schultern zu können. Der Name des Projekts ist “i2030”.

Berlin

Die neue Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) beabsichtigt laut einer neuen Richtlinie, sämtliche Radwegprojekte zu stoppen, bei denen Parkplätze oder Fahrspuren zugunsten eines neuen Fahrradweges wegfallen sollen. Damit droht der Verlust und sogar die Rückzahlung von Bundesfördermitteln in Millionenhöhe.

Buch

Der Berliner Senat hat den Rahmenplan für den Bau von 2.700 neuen Wohnungen in Berlin-Buch, im Norden von Pankow, festgelegt. Laut Stadtentwicklungssenator Gaebler könnten die Bauarbeiten für das Wohnquartier “Am Sandhaus” Ende 2024 starten und bis 2028 abgeschlossen werden.

Mitte

Ab dem 1. Juli werden wieder Autos durch die Friedrichstraße in Berlin-Mitte rollen. Der Bezirk muss daher zeitnah die in der Friedrichstraße verteilten Stadtmöbel abtransportieren lassen und anderweitig nutzen. Davon sollen mehrere Quartiere im gesamten Bezirk profitieren, wo das Außenmobiliar eine neue Heimat finden wird.

Wedding / Reinickendorf

Kurz vor der Wahl erteilte die damalige Bürgermeisterin Franziska Giffey den Plänen zur Bebauung des Zentralen Festplatzes in Berlin-Wedding überraschend eine Absage. Statt auf dem versiegelten Gelände landeseigene Wohnungen zu bauen, sollten dort weiterhin Volksfeste stattfinden. Nach der Abwahl Giffeys möchte die SPD das Thema Wohnungsbau auf dem 87.000 Quadratmeter großen Areal schnell wieder in Angriff nehmen. Aber wohin mit den Berliner Schaustellern?

Charlottenburg

Die Entscheidung ist gefallen: am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg werden in den kommenden Jahren auf dem Karstadt-Areal zwei neue Hochhäuser entstehen. Projektentwickler Signa stellte das siegreiche Konzept des dänischen Büros Henning Larsen Architects vor.

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