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Jede Zeit baut ihre Stadt.

verkehrsprojekte in berlin

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Verkehrsprojekte und Bauvorhaben, über die wir auf ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN berichtet haben:

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Juli 2024

Mitte

In Berlin-Mitte startet in der kommenden Woche der Abriss und Neubau der Mühlendammbrücke, der bis mindestens 2028 andauern wird und rund 80 Millionen Euro kosten soll. Auf Autofahrer kommt in diesem Bereich in den kommenden Jahren also eine neue Großbaustelle zu.

Hellersdorf

Das städtebauliche Zentrum von Berlin-Hellersdorf, der Alice-Salomon-Platz, soll umgestaltet werden. Dadurch soll der Stadtplatz grüner und klimaresilienter werden, die Aufenthaltsqualität soll sich verbessern. Den Architekturwettbewerb entschied das Hamburger Büro Bruun & Möllers für sich.

Mitte

Ab Winter 2024 soll es endlich losgehen mit dem geplanten Umbau des “Rathausforums” in Berlins historischer Mitte. Rund 34 Millionen Euro investiert das Land Berlin in das ökologisch und nachhaltig ausgerichtete Bauvorhaben, bei dem viele neue Grünflächen und sogar eine Freitreppe mit Brunnen an der Spree entstehen soll.

Treptow / Friedrichshain / Lichtenberg

Zwischen Friedrichshain und Treptow wird derzeit die Elsenbrücke neu errichtet, der Verkehr fließt über eine Behelfsbrücke. Bis wann und in welcher Form die neue Brücke fertiggestellt werden soll, ist derzeit aber unklar. Denn der geplante Weiterbau der A100 könnte den Brückenneubau noch einmal entscheidend beeinflussen.

Niederschöneweide

In den vergangenen sechs Jahren wurde der Bahnhof Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick für 42 Millionen Euro aufwendig modernisiert und umgebaut. Nun wurde das Projekt abgeschlossen, doch rund um den historischen Bahnhof laufen weitere Baumaßnahmen, die längst noch nicht fertiggestellt sind.

Juni 2024

Dahlem

Am Breitenbachplatz in Berlin-Dahlem scheinen die Tage der einstigen Autobahnbrücke gezählt, denn der Berliner Senat sucht wie angekündigt ein Unternehmen, welches das marode Bauwerk abreißt. Die Arbeiten sollen zwei Jahre andauern und 13 Millionen Euro kosten. Die Pfeiler sollen aber tatsächlich vorerst stehen bleiben.

Treptow-Köpenick

Der S-Bahnhof Hirschgarten zählt zu den wenigen verbliebenen Berliner Stationen, die bisher ohne Fahrstuhl auskommen müssen, sodass der Bahnsteig nur über Treppen erreichbar ist. Dies wird sich jedoch bald ändern: Im September 2024 beginnt der umfassende barrierefreie Umbau, der voraussichtlich rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.

Friedrichshain / Lichtenberg

Im Mai 2022 hatte die Gestaltung der Freiflächen und Vorplätze rund um den Bahnhof Ostkreuz begonnen. Die umliegenden Quartiere sollten besser an das Verkehrskreuz und miteinander vernetzt werden, die Aufenthaltsqualität auf den Plätzen sollte steigen. Nun wurden die südlich gelegenen Flächen fertiggestellt.

Friedrichshain-Kreuzberg / Neukölln

Der Weiterbau der Tramlinie M10 ist eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln, um die urbanen Zentren an der Warschauer Straße und rum um den Hermannplatz besser miteinander zu verknüpfen. Nun hat die Senatsverkehrsverwaltung verkündet, dass der Bau nicht vor 2028 beginnen soll.

Tempelhof-Schöneberg

Ein Teil des Bahnhofs Südkreuz in Tempelhof-Schöneberg ist seit dem Umbau 2006 ein Parkdeck, welches zwar als solches konzipiert, aber nie genutzt wurde. Eine Machbarkeitsstudie zeigt nun, wie die Fläche künftig gestaltet werden könnte, mit Grünflächen, Cafés, Dachgärten und Sportmöglichkeiten.

Zehlendorf

Bis 2030 soll die U3 in Zehlendorf vom bisherigen Endbahnhof Krumme Lanke bis zum Mexikoplatz verlängert werden. Ab Mai 2025 starten erste Bauarbeiten für das Verkehrsprojekt. Die Argentinische Allee wird auf einer Länge von 800 Metern aufgerissen, um den neuen Tunnel für die U-Bahn zu bauen.

Mai 2024

Wedding / Pankow

Bis Ende 2025 will der Berliner Senat eine Grundlagenuntersuchung über die mögliche Verlängerung der U-Bahnlinien U2 und U9 in Pankow durchführen lassen. Ein möglicher Streckenverlauf wurde mittlerweile festgelegt. Um das Vorhaben zu finanzieren, benötigt der Senat finanzielle Unterstützung vom Bund.

Charlottenburg

Die Berliner City West ist erneut Schauplatz eines katastrophalen Autounfalls geworden, ausgelöst durch ein “Alleinrennen” eines Autofahrers. Unfälle solcher Art gibt es zwischen Tauentzienstraße und Kurfürstendamm immer wieder, oft mit Todesfolge. Welche Auswege aus der aktuellen Situation gibt es? Sollte der Stadtraum zur Fußgängerzone erklärt werden, helfen Bodenschwellen oder verstärkte Polizeikontrollen?

Kreuzberg

Die öffentliche Grünfläche auf dem Lausitzer Platz in Berlin-Kreuzberg soll neu gestaltet werden. Dafür hatte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg jetzt einen landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerb ausgelobt, der nun entschieden wurde. Im kommenden Jahr soll der Umbau starten.

Paris / Berlin

Paris treibt gerade einen beispiellosen Ausbau seines Nahverkehrsnetzes voran. Bis 2030 sollen 68 neue Stationen, vier neue Linien und 200 Kilometer neue Bahnstrecken entstehen. Das Projekt “Grand Paris Express” hat zum Ziel, den Verkehr im Großraum Paris zu verbessern und die Außenbereiche besser mit dem Zentrum zu vernetzen.

Steglitz-Zehlendorf / Charlottenburg

Die Berliner Straßenbahn-AG fordert eine neue Tramstrecke im Berliner Südwesten. Diese soll vom Kurfürstendamm in der City West über die Clayallee in Zehlendorf bis zum Rathaus Steglitz führen. Auf diese Weise könnte die notorisch überlastete Buslinie X10 effektiv entlastet werden und ein attraktives ÖPNV-Angebot in den Außenbereichen der Stadt geschaffen werden.

Marzahn / Köpenick

Seit Jahrzehnten gibt es Planungen für eine “Tangentialverbindung Ost” genannte Schnellstraße im Südosten der Hauptstadt. Während das Planfeststellungsverfahren läuft, haben sich zahlreiche Gruppen und Initiativen im Bündnis “Schiene vor TVO” klar gegen das Bauvorhaben positioniert.

Neukölln

Die Elbestraße in Berlin-Neukölln, zwischen Sonnenallee und Weigandufer, soll in eine Fahrradstraße und Fußgängerzone umgewandelt werden. Dabei soll der Großteil der Parkplätze verschwinden.

Berlin

Nach dem überraschenden Rücktritt von Manja Schreiner als Verkehrssenatorin wird VBB-Chefin Ute Bonde als Nachfolgerin gehandelt. Diese ist nicht nur ein großer Fan des Berliner Magnetbahnprojekts. Bürgermeister Kai Wegner steht vor der Aufgabe, die desorientiert wirkende Verkehrsverwaltung wieder auf Kurs zu bringen.

Schöneberg

Auf der Hauptstraße in Berlin-Schöneberg wird auf einer Länge von 700 Metern zwischen U-Bahnhof Kleistpark und Dominicusstraße ein neuer, geschützter Radweg angelegt. Dafür wird die Busspur in die Mitte der Fahrbahn verschwenkt. Für den Autoverkehr steht nur noch eine Spur in beiden Richtungen zur Verfügung.

Friedrichshain

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg möchte auf einem Parkplatz an der Palisadenstraße eine Spiel- und Grünfläche errichten, die Parkplätze sollen wegfallen. Die CDU ist gegen den Plan und schlägt den Bau eines klimaorientierten Parkhauses vor – samt Spielplatz auf dem Dach.

April 2024

Kreuzberg

Bereits 2015 wurde das “Projekt Radbahn” erstmals in die Öffentlichkeit gebracht. Es entstand aus einer Idee heraus, den Platz unter dem denkmalgeschützten U-Bahn-Viadukt der U1 in Berlin-Kreuzberg für einen Radweg nutzbar zu machen. Am 25. April eröffnet nun eine erste Teststrecke.

Moabit

Am Berliner Hauptbahnhof soll der südliche Europaplatz in den kommenden Jahren völlig neu gestaltet werden, nach Plänen des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten. Auf dem nördlichen Teil des Europaplatzes, zwischen Busbahnhof und KPMG-Tower, läuft bereits die Umgestaltung des Areals durch die Deutsche Bahn.

Moabit

Am nördlichen Rand der Moabiter “Europacity” sind derzeit zahlreiche Bauprojekte in der Umsetzung. Bis 2029 soll auch eine neue S-Bahnstation namens “Perleberger Brücke” hinzukommen. Diese neue Station soll nachträglich an die bereits bestehende Bahntrasse angebaut werden.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Ein neues Hochhausquartier am Bahnhof Westkreuz, Wohnen am ehemaligen Güterbahnhof Grunewald und auf dem Reitschulgelände, ein neues Logistikzentrum am Messegelände: so stellen sich die siegreichen Planungsteams das Areal “Stadteingang West” vor. Auf dieser kürzlich prämierten Basis soll nun ein entsprechender Masterplan erarbeitet werden. Nur die Zukunft des ICC ist weiter unklar.

Dahlem

Am Breitenbachplatz in Berlin-Dahlem befinden sich zwei Bauwerke aus den 1970er Jahren, deren Bauzustand bedenklich ist. Während der Autobahntunnel Schlangenbader Straße saniert werden soll, ist der Abriss der längst geschlossenen Autobahnbrücke schon beschlossen. Doch ganz so einfach ist der Rückbau nicht, wie eine genauere Betrachtung der Situation zeigt.

Mitte

Entlang der Oberwall-, Niederwall- und Wallstraße sowie am Märkischen Ufer hat der Bezirk Berlin-Mitte eine neue Fahrradstraße eingerichtet. Zwischen Jannowitzbrücke und Werderscher Markt wird nun eine neue Vorfahrtsregelung und veränderte Fahrbahnaufteilung umgesetzt. Im Bezirk sollen noch zahlreiche weitere Fahrradstraßen entstehen.

Mitte

Die Fertigstellung der neuen Fußgängerzone am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte steht kurz bevor. Zwischen Potsdamer Straße und Marlene-Dietrich-Platz wurde heller Sandstein als Bodenbelag verlegt. Im nächsten Bauabschnitt ist die umfassende Umgestaltung des Marlene-Dietrich-Platzes vorgesehen.

Friedrichshain / Prenzlauer Berg

In Berlin-Friedrichshain, an der Grenze zum Prenzlauer Berg, startet im Juni 2024 der lang erwartete Umbau der Petersburger Straße. Dabei sollen neue, breitere Radwege und Grünflächen entstehen, auch 100 neue Bäume werden gepflanzt. Im Zuge des Projekts werden jedoch auch Parkplätze entfallen und die Zahl der Kfz-Fahrspuren verringert.

März 2024

Mahlsdorf

Im Marzahn-Hellersdorfer Ortsteil Mahlsdorf soll ein Verkehrsprojekt den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen. Die Tramstrecke entlang der Hönower Straße sowie des Hultschiner Damms soll auf einer Länge von 1,7 Kilometern zweigleisig ausgebaut werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und einen 10-Minuten-Takt zu ermöglichen.

Mitte

Das historische Zentrum der Hauptstadt ist noch immer geprägt von großen Verkehrsachsen, die den ältesten Teil Berlins zerschneiden. Die Planungsgruppe Stadtkern fordert nun, sich den Status Quo nicht weiter schönzureden, sondern sich den evidenten städtebaulichen Missständen zu stellen. Dafür hat die Gruppe ein konkretes Konzept entwickelt.

Lichterfelde

Der Platz des 4. Juli in Berlin-Lichterfelde präsentiert sich seit vielen Jahrzehnten als riesige, vollständig asphaltierte Fläche und grenzt direkt an das historische Telefunken-Areal, welches heute als Wohnquartier genutzt wird. Ab August 2024 soll der Platz nun umfassend umgestaltet und fast vollständig entsiegelt werden.

Mitte

Am Berliner Reichstag soll ein festes und baulich ansprechendes Besucherzentrum entstehen. Besucher sollen zukünftig über einen unterirdischen Tunnel ins Parlamentsgebäude gelangen. Erste Bautätigkeiten für das Projekt haben nun begonnen. Doch es ist nicht das einzige Bauvorhaben, was rund um das Reichstagsgebäude geplant ist.

Mitte

Um offene Konflikte der Berliner Verkehrspolitik in der historischen Berliner Mitte ging es im Rahmen der Veranstaltung “Historischer Salon” der Gesellschaft Historisches Berlin. Zu Gast war Berlins Verkehrssenatorin Manja Schreiner.

Schöneberg

Die “Bürgerinitiative Westtangente” feierte in dieser Woche ihr 50-jähriges Jubiläum. In den 1970er und 1980er Jahren stemmte sie sich erfolgreich gegen den vom Berliner Senat geplanten Weiterbau der Stadtautobahn nördlich des Autobahnkreuzes Schöneberg. Die Initiative ist bis heute aktiv, denn umstrittene Verkehrsprojekte gibt es auch weiterhin zur Genüge.

Lichtenberg / Treptow-Köpenick

Die Treskowallee zwischen Lichtenberg und Treptow-Köpenick ist zur notorischen Staufalle für Autofahrer geworden. Die Bezirke sowie die Berliner Wasserbetriebe arbeiten hier seit vielen Monaten an der Sanierung der Fahrbahn und dem Wechsel der Wasserrohre – ein Ende ist nicht in Sicht. Immerhin wurde die Modernisierung der Tramgleise mittlerweile abgeschlossen.

Pankow

Ein so genannter “Ringschluss” der Tramlinien M1 und 50 soll im ersten Schritt die Anbindung des geplanten Wohnquartiers “Elisabeth-Aue” an den öffentlichen Nahverkehr gewährleisten, bis größere Verkehrslösungen für den Pankower Norden umgesetzt werden können.

Schöneberg

Auf der Hauptstraße in Berlin-Schöneberg soll auf einer Länge von 700 Metern zwischen U-Bahnhof Kleistpark und Dominicusstraße ein neuer, geschützter Radweg entstehen. Dafür soll die Busspur in die Mitte der Fahrbahn verschwenkt werden. Für den Autoverkehr soll zukünftig nur noch eine Spur in beiden Richtungen zur Verfügung stehen.

Februar 2024

Niederschöneweide

Rund um den Bahnhof Schöneweide, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Berliner Südosten, wird derzeit an allen Ecken und Enden gebaut, was für die Verkehrsteilnehmer durchaus herausfordernd ist. Bis Herbst 2024 sollen alle Arbeiten abgeschlossen werden.

Friedrichshain

In der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain ist auf einer Länge von 600 Metern zwischen Modersohnbrücke und Warschauer Straße ein neuer, geschützter Fahrradweg entstanden. Für Radfahrer soll das Fahren auf der stark genutzten Straße am RAW-Gelände nun deutlich sicherer sein.

Marzahn / Köpenick

Große Pläne für den Berliner Südosten: Der Senat will den Bau einer neuen S-Bahnlinie vorantreiben, die auf einer Länge von rund 12,5 Kilometern zwischen Springpfuhl und dem Grünauer Kreuz fahren soll. Damit soll der östliche Berliner Schienenaußenring enorm gestärkt werden.

Prenzlauer Berg

In Prenzlauer Berg ist ein jahrelang schwelender Streit um den Erhalt einer Baumreihe an der Kniprodestraße zu Ende gegangen. Das Bezirksamt Pankow ließ 26 Eschen fällen, um Platz für einen befestigten Geh- und Radweg an der neu entstandenen “Schuldrehscheibe” zu schaffen. Gegen das Vorgehen gab es zahlreiche Proteste.

Tiergarten

Zwischen Lützowstraße und Potsdamer Straße soll in Berlin-Tiergarten ab März die teilweise Entsiegelung mehrerer Straßenzüge beginnen. Der Bezirk Mitte verfolgt damit konsequent sein Ziel weiter, insgesamt 150.000 Quadratmeter Fläche zu entsiegeln. In der Kluckstraße sowie der Pohlstraße sollen dafür 14 Parkplätze weichen.

Steglitz

Der Hermann-Ehlers-Platz am südlichen Ende der Steglitzer Schloßstraße ist deutlich in die Jahre gekommen. Nun soll der Platz ab 2025 für 2,3 Millionen Euro umfassend umgestaltet und modernisiert werden.

Reinickendorf / Pankow

Verkehrssenatorin Manja Schreiner hat angekündigt, eine Verlängerung der Linie U8 ins Märkische Viertel prüfen zu wollen. Sie ist nicht die erste Berliner Verkehrssenatorin, die sich mit diesem Vorhaben beschäftigt, umgesetzt wurde der eigentlich bitter nötige Ausbau bislang nicht. Im Gespräch ist mittlerweile, die Linie gleich bis zur Heidekrautbahn zu verlängern.

Spandau / Steglitz

VBB-Chefin Ute Bonde möchte gemeinsam mit weiteren Bundesländern Druck auf das Bundesverkehrsministerium ausüben, um eine Förderung der Magnetbahntechnologie in Deutschland zu erreichen. In Berlin sieht sie zwei Trassen in Spandau und Steglitz-Zehlendorf als Favoriten für den Bau einer Pilotstrecke.

Marzahn / Köpenick

Seit Jahrzehnten gibt es die Planungen für eine “Tangentialverbindung Ost” genannte, vorgesehene Schnellstraße im Südosten der Hauptstadt bereits. Nun läuft das Planfeststellungsverfahren, der Berliner Senat strebt einen Baustart im Jahr 2026 an.

Treptow

Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts der Autobahn A100 soll im ersten Halbjahr 2025 erfolgen, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte. Mittlerweile gibt es auch ein Verkehrskonzept für die zukünftige Anschlussstelle am Treptower Park.

Berlin

Die Berliner CDU strebt den Bau einer Magnetschwebebahn im Berliner Zentrum oder zur Anbindung der Außenbezirke an. Doch der Bund hat bereits signalisiert, das Projekt finanziell nicht unterstützen zu wollen, und auch die Berliner Verkehrssenatorin selbst steht dem Projekt offenbar skeptisch gegenüber.

Januar 2024

Treptow / Friedrichshain

Derzeit läuft die Planung für den Weiterbau der A100 vom Treptower Park bis zur Storkower Straße. Zur Überwindung der Spree wird dabei auch der Bau eines unterirdischen Autobahntunnels geprüft. Eine solche Variante wäre baulich sehr aufwendig und würde das Projekt deutlich teurer machen.

Berlin

Die BVG möchte auf den Linien U5 und U8 einen halbautomatisierten Fahrbetrieb realisieren und dort das System “CBTC” installieren, um einen 90-Sekunden-Takt zu ermöglichen. Perspektivisch denkt das Unternehmen auch über die Einführung fahrerloser Züge nach.

Pankow / Reinickendorf

Bis 2028 will die Deutsche Bahn ein großes Infrastrukturprojekt im Berliner Norden realisieren. Zwischen den Bezirken Pankow und Reinickendorf soll mit dem Projekt „Boxenstopp Schönholz“ eine neue ICE-Basis entstehen. Dafür sind umfangreiche Bauarbeiten und auch Baumfällungen nötig. Zudem sollen vier neue Brücken entstehen.

Dahlem

Die marode Autobahnrampe am Breitenbachplatz wird ab dem Sommer 2024 abgerissen. Dies ließ die Senatsverkehrsverwaltung kürzlich wissen. Der Autobahntunnel an der Schlangenbader Straße hingegen soll in den kommenden vier Jahren saniert werden.

Zehlendorf

Es wird ernst im Südwesten Berlins: Für die Verlängerung der U3 vom U-Bahnhof Krumme Lanke bis zum Mexikoplatz werden Streckenvarianten und Orte für den geplanten neuen Endbahnhof diskutiert. Das Planfeststellungsverfahren zum Verkehrsprojekt könnte Anfang 2024 starten. Mittlerweile wird bereits über eine Verlängerung der Linie bis nach Stahnsdorf diskutiert.

Dezember 2023

Berlin / Brandenburg

Was viele Experten bereits Jahre vor der Fertigstellung des Flughafens BER erwartet haben, hat in den vergangenen Jahren längst eingesetzt: eine rasante und großflächige Investitions- und Bauentwicklung rund um die Flughafenregion der stark wachsenden Gemeinde Schönefeld. Neben Wohnprojekten werden vor allem Gewerbeprojekte geplant. Auch die infrastrukturelle Anbindung der Region soll ausgebaut werden.

Spandau / Neukölln / Schönefeld

Eine Machbarkeitsstudie der BVG aus dem Jahr 2020 für eine mögliche Verlängerung der Linie U7 von der bisherigen Haltestelle in Rudow bis zum Flughafen BER in Schönefeld hat die Realisierbarkeit des aufwendigen Verkehrsprojekts längst bestätigt. Nun wird die Wirtschaftlichkeit des Projekts untersucht, Berlin und Brandenburg führen die Analyse gemeinsam durch. Auch einen möglichen Streckenverlauf gibt es schon.

Mitte

Zwischen Torstraße und Oranienburger Straße wurde die stark frequentierte Tucholskystraße in eine Fahrradstraße umgebaut. Anlieger und Lieferfahrzeuge können die Straße zwar noch nutzen, doch der motorisierte Durchgangsverkehr wird durch eine Diagonalsperre aus Pollern unterbunden.

Mitte

Der Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte ist derzeit eine riesige Baustelle. Grund dafür sind notwendige Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten. Im Rahmen des Projekts erhält der Platz eine neue, unterirdische Infrastruktur, auch das historische Konzerthaus wird einer energetischen Sanierung unterzogen. Erste Teile des neuen Pflasters werden bereits verlegt.

Mitte

Die Streckenverlängerung der S-Bahnlinie 21 gehört zu den größten und wichtigsten Infrastrukturprojekten der Deutschen Bahn in der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Nun hat der Berliner Senat den Weg für die von der Deutschen Bahn bevorzugte Streckenführung frei gemacht. Die Auswirkungen auf das Regierungsviertel sind enorm.

Charlottenburg

Ein neues Stadtquartier soll im Westen Berlins entstehen, rund um die Avus, direkt an der historischen Nordkurve. Zum “Stadteingang West” genannten Planungsvorhaben präsentierten vier verbliebene Planungsteams ihre Ideen. Doch viele Parameter des ambitionierten Vorhabens bleiben unkonkret. Unter anderem fehlt ein verbindlicher Zeitplan.

Wilmersdorf

Wilmersdorf: Zwischen Lietzenburger Straße und Hohenzollerndamm ist die Fasanenstraße auf einer Länge von 550 Metern in eine Fahrradstraße umgewandelt worden. Damit wurde der erste Abschnitt der „Campusroute“ umgesetzt, die das Bezirksamt umsetzen möchte.

Tempelhof / Kreuzberg

Ab 2025 – zwei Jahre später als ursprünglich geplant – soll der Umbau des Platzes der Luftbrücke an der Grenze zwischen Tempelhof und Kreuzberg beginnen. Dabei sind die nordwestlich gelegene Piazza und der südwestlich gelegene Quartiersplatz die zwei zentralen Areale, die neu gestaltet werden sollen. Der bisher eher als Verkehrsknoten dienende Platz soll zukünftig mehr zum Verweilen einladen und klimaorientiert konzipiert werden.

Pankow

Die Planungen der Berliner Verkehrsverwaltung, drei neue U-Bahnlinien bauen zu wollen, um die künftigen Wohnquartiere in Pankow anzubinden, wirken sich auch auf die Planungen der einzelnen Quartiere aus. Im künftigen Wohnviertel “Blankenburger Süden” sollen nun nicht mehr 6.000 Wohnungen entstehen, sondern 8.000.

Pankow

Die Berliner Verkehrsverwaltung hat ihr Konzept zur Anbindung der geplanten Wohnquartiere in Pankow präsentiert. Nicht weniger als drei neue U-Bahnlinien will Manja Schreiner (CDU) dafür realisieren, inklusive einer möglichen Linie U10 vom Alexanderplatz bis nach Buch.

Berlin

Mit dem möglichen Bau einer Magnetbahn in Berlin beschäftigt sich bereits seit Monaten ganz konkret eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von VBB, BVG und Berliner Senat. Dabei werden Technologie-Themen und mögliche Streckenführungen diskutiert. So ist eine Verbindung der Charité-Standorte Mitte und Wedding im Gespräch. Aber auch der Einsatz der Magnetbahn für die BVG-Vision “Expressmetropole Berlin” wird geprüft.

November 2023

Mitte

Entsiegelung von Flächen: Um mit den Auswirkungen von Starkregenereignissen zukünftig effektiver umzugehen und um die lokale Wasserversorgung zu verbessern, will der Bezirk Berlin-Mitte spezielle Sickergruben um geeignete Gullys errichten. Insgesamt 7.200 “grüne Gullys” sollen so entstehen. Rund 14.000 Parkplätze im gesamten Bezirk könnten dadurch wegfallen.

Berlin

Die CDU plant den Bau einer fünf Kilometer langen Pilotstrecke für den Einsatz einer Magnetbahn in der Berliner Innenstadt. Realisiert werden soll das Projekt mit dem neuartigen Transportsystem Max Bögl, welches im Vergleich mit früheren Technologien flexibel einsetzbar und schnell umsetzbar sein soll.

Berlin

Die CDU plant den Bau einer fünf Kilometer langen Pilotstrecke für den Einsatz einer Magnetbahn in der Berliner Innenstadt. Rund 80 Millionen Euro soll das Vorhaben laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Dirk Stettner kosten. Die Strecke soll als Hochbahn konzipiert werden – und sei somit deutlich günstiger und schneller umsetzbar als der Bau einer U-Bahn.

Prenzlauer Berg

Der Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg geht voran. Mittlerweile wurde ein erstes Teilstück der neu eingerichteten Fahrradspur eröffnet – und wird bereits rege genutzt.

Westend

Neues Gebäude am historischen U-Bahnhof Olympiastadion: Für das neue Ausbildungszentrum der Berliner Verkehrsbetriebe wurde eine Nutzfläche von gut 20.000 Quadratmetern geschaffen, welche zukünftig für die Ausbildung von 400 BVG-Azubis genutzt werden kann.

Kreuzberg

Der Berliner Senat bleibt seiner autofreundlichen Politik treu. Ein 600 Meter langer Abschnitt am Ufer des Landwehrkanals in Kreuzberg sollte umgestaltet werden. Anstelle von Autospuren sollten Flächen für Fußgänger und Radfahrer entstehen. Das Pilotprojekt wurde mit knapp drei Millionen Euro vom Bund gefördert und ausgezeichnet. Nun stoppt die Verkehrsverwaltung das Vorhaben.

Oktober 2023

Mitte

Der Bezirk Berlin-Mitte hat angekündigt, die Planung und Realisierung weiterer 24 Fahrradstraßen im kommenden Jahr forcieren zu wollen. Insgesamt zehn Kilometer neue Fahrradtrassen sollen in den Ortsteilen Mitte, Moabit, Wedding, Gesundbrunnen und Tiergarten entstehen.

Schöneberg

Die Torgauer Straße am EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg wird derzeit umgebaut. Bis Ende des Jahres soll aus der Straße zwischen Sachsendamm und Cheruskerpark eine reine Fahrradstraße werden. Auch die Gehwegflächen für Fußgänger sollen verbreitert werden.

Charlottenburg

In der City West warten zwei zentrale Stadtplätze seit vielen Jahren auf eine zeitgemäße Umgestaltung und die Realisierung lang geplanter Verkehrskonzepte. Doch weder auf dem Breitscheidplatz rund um die Gedächtniskirche noch auf dem Hardenbergplatz am Bahnhof Zoo rührt sich etwas, dabei wäre eine Modernisierung bitter nötig. Doch woran liegt es?

Mitte / Tiergarten

Bis 2029 sollte eigentlich die neue Tramstrecke zwischen Alexanderplatz und Kulturforum realisiert werden. Doch die von der CDU geführte Senatsverkehrsverwaltung stellt das Straßenbahnprojekt nun noch einmal auf den Prüfstand und möchte eine alternative Routenführung untersuchen, da aus ihrer Sicht die Autofahrer auf der Leipziger Straße zu wenig Platz haben. Das Projekt würde sich damit voraussichtlich um Jahre verzögern.

Mitte

Die Torstraße in Berlin-Mitte sollen einen Radweg erhalten, ein seit Jahren vorbereitetes und geplantes Projekt. Für die Umsetzung sollten ursprünglich Autospuren reduziert werden. Nun aber hat die Senatsverwaltung eine erneute Überprüfung des Bauvorhabens angekündigt, die Umsetzung verzögert sich.

Moabit

Im Umfeld des Berliner Hauptbahnhofs wird seit vielen Jahren ein gänzlich neues Stadtquartier aus dem Boden gestampft. Sukzessive erhält das Gebiet nördlich des Bahnhofs mit der voranschreitenden Fertigstellung der “Europacity” ein neues Gesicht. Ein fehlendes Puzzlestück ist noch die Gestaltung des Europaplatzes. Nach Abschluss des Gestaltungswettbewerbs steht nun fest: Der Europaplatz wird in den kommenden Jahren nach Plänen des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten neu gestaltet.

Mitte

Auf der Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte sollen sechs neue Pavillons errichtet werden, nach dem Vorbild der bereits bestehenden, historischen Pavillons. Auch mehr Bäume und Stadtgrün sowie Ladesäulen für E-Mobilität sollen hinzukommen.

Friedenau

Im Schöneberger Stadtteil Friedenau soll die Handjerystraße in eine Fahrradstraße umgewandelt werden. Das Projekt wird zwischen Befürwortern und Gegnern seit Jahren kontrovers diskutiert. Nun hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg angekündigt, dass der Umbau in den anstehenden Herbstferien durchgeführt werden soll.

Friedrichshain

Noch bis 2025 soll der bereits laufende Umbau des Berliner Ostbahnhofs in Friedrichshain andauern. Dabei werden Bestandteile der Stahlkonstruktion instandgesetzt und verstärkt. Die beiden Gleishallen erhalten zudem eine neue Dacheindeckung aus Aluminiumtrapezblechen sowie eine neue Verglasung. Dadurch wird zukünftig deutlich mehr natürliches Licht in die Bahnhofshalle gelangen.

Mitte

Der Bau der Grunerstraße Ende der 1960er Jahre war eines der wichtigsten Bauvorhaben der DDR-Regierung bei der Neuordnung der einstigen historischen Mitte Berlins. Um die gewünschte Breite der Straße zu erreichen, wurde ein Viertel des damaligen Land- und Amtsgerichtes abgerissen, obwohl das Gebäude den Zweiten Weltkrieg überstanden hatte.

Moabit / Charlottenburg-Nord

Nach der erfolgreichen Verlängerung der Tramlinie M10 vom Hauptbahnhof bis zur Turmstraße soll im nächsten Bauabschnitt die Strecke nun bis zum Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord weitergeführt werden. Die Streckenplanung ist komplex, auch Baumfällungen werden notwendig sein.

Wilmersdorf / Friedenau

Am Bundesplatz, an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau, soll der unter dem Platz verlaufende Autotunnel nach Wünschen einer Bürgerinitiative und des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf geschlossen werden, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) lehnt allerdings eine entsprechende Machbarkeitsstudie ab.

September 2023

Prenzlauer Berg

Nach vielen Jahren der Planung und einem zwischenzeitlichen Projektstopp durch die Verkehrsverwaltung hat der Umbau der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg Anfang September tatsächlich begonnen. Bis Ende des Jahres soll auf einer Strecke von 750 Metern ein neuer, geschützter Fahrradweg entstehen.

Friedrichsfelde

Im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde plant die HOWOGE den Bau von 300 Mietwohnungen für bis zu 600 Menschen. Dafür müssen 300 Garagen weichen, die sich bislang auf dem Baugrund befinden. Nun wird nach einer Lösung für die Anwohnerschaft gesucht, denn diese nutzt die Garagen bislang als Stellfläche für ihre Fahrzeuge.

Mitte / Charlottenburg

Die Deutsche Bahn will mehrere Bahnhöfe entlang der Berliner Stadtbahn umbauen, um die gestiegenen Fahrgastzahlen besser bewerkstelligen zu können. Davon sind neben dem Hauptbahnhof auch die Stationen am Alexanderplatz, an der Friedrichstraße sowie am Zoologischen Garten betroffen.

Mitte

Am vergangenen Wochenende feierte der in den 1990er Jahren neu errichtete Potsdamer Platz sein 25-jähriges Jubiläum mit einem zweitägigen Fest. Rechtzeitig dazu ist auch der erste Abschnitt der neuen Fußgängerzone auf der Alten Potsdamer Straße fertig geworden.

Berlin

Unter dem Motto “Stadt. Weiter. Denken – Der lange Abschied von der autogerechten Stadt” hatte der AIV zu Berlin-Brandenburg am vergangenen Samstag zu einem Symposium geladen. Verkehrsexperten aus ganz Deutschland nahmen an der Veranstaltung in Berlin-Friedrichshain teil.

Mitte

Entlang der Oberwall-, Niederwall- und Wallstraße sowie am Märkischen Ufer richtet der Bezirk Mitte eine neue Fahrradstraße ein. Zwischen Jannowitzbrücke und Werderscher Markt soll eine neue Vorfahrtsregelung und veränderte Fahrbahnaufteilung umgesetzt werden. Baustart soll bereits in der kommenden Woche sein.

Zehlendorf

Die Deutsche Bahn hat ihre Pläne zur Erneuerung der Eisenbahnbrücke am Teltower Damm in Berlin-Zehlendorf vorgestellt. Ab 2026 soll der aufwendige Umbau beginnen. Der Teltower Damm wird während der Bauzeit mehrfach vollständig gesperrt werden müssen.

Spandau / Westend / Tegel

In Spandau entstehen derzeit neue Wohnquartiere für zehntausende Menschen. Eine neue, 70 Meter lange Brücke über die Spree soll nun eine zusätzliche Straßenverbindung über die Spree in den Ortsteil Westend ermöglichen. Eine Machbarkeitsstudie dafür wird im kommenden Jahr erstellt. Derweil ist der Neubau der Tegeler Brücke zwischen Reinickendorf und Spandau fast abgeschlossen.

Mitte

Zwischen Torstraße und Oranienburger Straße wird die stark frequentierte Tucholskystraße in eine reine Fahrradstraße umgebaut. Anlieger und Lieferfahrzeuge können die Straße zwar auch zukünftig noch nutzen, doch auf dem Kreuzungsbereich mit der Auguststraße wird eine Diagonalsperre durch Poller installiert. Somit wird der motorisierte Durchgangsverkehr gestoppt.

Friedrichshain

Am vergangenen Wochenende demonstrierten rund 10.000 Menschen auf dem Markgrafendamm in Berlin-Friedrichshain gegen den geplanten Weiterbau der Autobahn A100. Berliner Clubs und Initiativen hatten zu der Veranstaltung unter dem Motto “A100 wegbassen” eingeladen. Der Zulauf war enorm, die Ablehnung gegen das Verkehrsprojekt ebenfalls.

August 2023

Westend

Für das neue Ausbildungszentrum der Berliner Verkehrsbetriebe, welches direkt am U-Bahnhof Olympiastadion in Berlin-Westend entstanden ist, wurde eine Nutzfläche von gut 20.000 Quadratmetern geschaffen, welche zukünftig für die Ausbildung von 400 BVG-Azubis genutzt werden kann.

Mitte / Pankow

Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) möchte den Bau einer neuen U-Bahnlinie vom Alexanderplatz über Weißensee bis nach Buch prüfen lassen. Dafür soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Ziel ist es, die großen Wohnquartiere, die im Norden Pankows entstehen werden, besser an das Berliner ÖPNV-Netz anzuschließen.

Berlin / Paris

Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, treibt einen beispiellosen Stadtumbau in der französischen Hauptstadt voran. Das Konzept der “15-Minuten-Stadt” sieht vor allem eine massive Reduzierung des Autoverkehrs und die Umwandlung tausender Parkplätze vor. Taugt das Konzept Hidalgos als Vorbild für Berlin?

Prenzlauer Berg

Nach vielen Jahren der Planung und einem zwischenzeitlichen Projektstopp durch die Verkehrsverwaltung soll der Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg nun am kommenden Montag beginnen. Für den Bau eines geschützten Radweges sollen Parkplätze weichen. Dafür werden Überquerungsstellen optimiert und mehr Ladezonen für den Lieferverkehr eingerichtet.

Moabit

Ab dem 9. September wird die Tramlinie M10 den Berliner Hauptbahnhof mit dem U-Bahnhof Turmstraße verbinden. Die Gleise sind fertig verlegt, derzeit laufen die Testfahrten der BVG. 33 Millionen Euro hat das Bauprojekt gekostet.

Mitte

Die Umwandlung der Alten Potsdamer Straße am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte in eine reine Fußgängerzone wird seit dem Spätsommer 2022 umgesetzt, ein neues Natursteinpflaster wird bereits verlegt. Eigentümer Brookfield Properties hat am Potsdamer Platz aber noch deutlich mehr vor.

Kreuzberg

Im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg sollte ursprünglich eine großflächige Pilotphase eines Parkverbotes für den Klimaschutz umgesetzt werden, was die temporäre Sperrung von 2.000 Parkplätzen bedeutet hätte. Nach Kritik von Gewerbetreibenden und Anwohnern wurde das Vorhaben modifiziert. Nun werden dauerhaft Parkplätze in Grünflächen umgewandelt, allerdings in deutlich kleinerem Umfang.

Mitte

Der Berliner Senat möchte am Molkenmarkt in Berlin-Mitte ein gemischtes Quartier mit bezahlbaren Wohnungen, kulturellen Nutzungen und begrünten Dächern realisieren. Zudem soll das neue Viertel auf dem Grund der historischen Altstadt weitgehend autofrei werden.

Lichtenberg / Marzahn-Hellersdorf

Eine neue Radschnellverbindung soll ausgehend vom Bahnhof Ostkreuz in Lichtenberg bis zur Cecilienstraße in Marzahn-Hellersdorf führen und eine neue Fahrradverbindung in die Berliner Innenstadt schaffen. Der Name des Projekts: “Radbahn U5”.

Berlin

Berlinerinnen und Berliner standen 2022 deutlich weniger im Stau als noch im Jahr zuvor. Der deutlichste Rückgang wurde im Bezirk Steglitz-Zehlendorf verzeichnet. Mehr Stau gab es hingegen in Pankow, Neukölln und Marzahn-Hellersdorf.

Juli 2023

Berlin

Ob die Einrichtung von “Kiezblocks” zu einer insgesamten Verkehrsberuhigung oder lediglich zur Verlagerung des Verkehrsaufkommens in Nebenstraßen führt, wird immer wieder emotional diskutiert. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat nun eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass das Verkehrsaufkommen im Umfeld von verkehrsberuhigten Zonen insgesamt abnimmt – und dass der Verkehrskollaps ausbleibt.

Mitte

In den kommenden Wochen soll die Littenstraße in Berlin-Mitte an die Grunerstraße angeschlossen werden. Das Bauvorhaben ist eine der Maßnahmen für die Umgestaltung des Molkenmarktes, durch welche das frühere historische Zentrum der Hauptstadt wieder erlebbar und zugänglich gemacht werden soll. Bis Ende August wird die Grunerstraße oberhalb des Tunnels daher gesperrt.

Friedrichshain

In Berlin-Friedrichshain schreitet der Umbau des Franz-Mehring-Platzes am Verlagsgebäude des “Neuen Deutschland” voran. Die Fläche soll als neuer, multifunktionaler Stadtplatz zwischen Ostbahnhof und Karl-Marx-Allee entwickelt werden. Zukünftig dürfen Autos nicht mehr zwischen Verlagshaus und Platzfläche verkehren.

Friedrichshain

Rund um den Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain sollen drei neue Fußgängerzonen eingerichtet werden, im Zuge des Verkehrsprojekts “Xhain beruhigt sich”. Auch die populäre Gastronomie-Meile Simon-Dach-Straße wird teilweise zur autofreien Zone.

Juni 2023

Berlin / Brandenburg

In der Metropolregion Berlin Brandenburg leben heute knapp 5 Millionen Menschen. Nicht nur in Berlin, auch in den “Speckgürtel”-Gemeinen in Brandenburg wächst die Bevölkerung seit vielen Jahren an – und lässt Immobilienpreise rasant nach oben schnellen. Die wachsende Bevölkerung stellt die Politik aber auch vor die Herausforderung, Verkehr, Bildung und Versorgung mit hohem Nachdruck voranzubringen – was nicht immer gelingt.

Berlin

Seit den 1990er Jahren nimmt die Zahl der Autofahrten innerhalb Berlins laut einer Langzeitanalyse des Center Nahverkehr Berlin deutlich ab, die Nutzung von ÖPNV und Fahrrädern hingegen steigt seit vielen Jahren an. Dennoch beabsichtigen CDU und SPD nun eine Modifizierung des Mobilitätsgesetzes – zugunsten des Autoverkehrs.

Mitte / Prenzlauer Berg

Gute Nachrichten für die Fahrgäste der BVG: Die Einschränkungen auf der Linie U2 am Alexanderplatz in Berlin-Mitte sollen ab dem 28. August beendet sein. Dies bestätigte gestern die BVG und teilte mit, dass die Reparaturarbeiten am beschädigten Tunnel planmäßig verlaufen. Auch auf der Baustelle des “Covivio-Towers” wird mittlerweile wieder gearbeitet.

Friedrichshain-Kreuzberg

In Friedrichshain-Kreuzberg soll mit dem Konzept “Xhain beruhigt sich” ein flächendeckendes Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung realisiert werden. Dabei sollen unter anderem 27 neue Fußgängerzonen im Bezirk entstehen. Auch die südliche Friedrichstraße soll vom Autoverkehr befreit werden.

Friedrichshain / Lichtenberg

Der Bau der Tram zum Bahnhof Ostkreuz sollte bereits vor Jahren abgeschlossen sein, auch die künftige Streckenführung ist längst festgelegt. Doch die hohe Zahl der Einwände von Anwohnern und Betroffenen verzögert das Projekt. Nun liegen die Planungen in den letzten Zügen, aber ein Baustart ist damit noch nicht in Sicht.

Pankow

In diesem Sommer sollte der bereits mehrfach verschobene Umbau der Radwege auf der Schönhauser Allee in Berlin-Prenzlauer Berg beginnen. Nun aber hat die neue CDU-Verkehrssenatorin Manja Schreiner das Projekt gestoppt. Insgesamt elf Fahrradprojekte im Bezirk Pankow sind von der neuen Richtlinie der Senatsverkehrsverwaltung betroffen.

Berlin / Brandenburg

Die Bevölkerung in der Hauptstadtregion wächst. Einhergehend soll ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs realisiert werden, der vor allem die Außenbezirke sowie das Umland besser anbinden soll. Die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg haben acht Teilprojekte auf den Weg gebracht, um die steigenden Fahrgastzahlen besser schultern zu können. Der Name des Projekts ist “i2030”.

Berlin

Die neue Berliner Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) beabsichtigt laut einer neuen Richtlinie, sämtliche Radwegprojekte zu stoppen, bei denen Parkplätze oder Fahrspuren zugunsten eines neuen Fahrradweges wegfallen sollen. Damit droht der Verlust und sogar die Rückzahlung von Bundesfördermitteln in Millionenhöhe.

Mitte / Wedding / Prenzlauer Berg

Auf dem Gelände des Parks am Nordbahnhof, auf dem sich auch ein Hochseilgarten und insgesamt 50 Beachvolleyball-Felder befinden, plant die Deutsche Bahn womöglich den Bau eines neuen Rangierbahnhofs. Dieser wird nötig, um den geplanten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und Brandenburg zu gewährleisten. Die beliebten Freiflächen zwischen Mitte, Wedding und Prenzlauer Berg würden im Zuge eines Umbaus aber größtenteils verloren gehen.

Mitte

Ab dem 1. Juli werden wieder Autos durch die Friedrichstraße in Berlin-Mitte rollen. Der Bezirk muss daher zeitnah die in der Friedrichstraße verteilten Stadtmöbel abtransportieren lassen und anderweitig nutzen. Davon sollen mehrere Quartiere im gesamten Bezirk profitieren, wo das Außenmobiliar eine neue Heimat finden wird.

Berlin

Um die Verteilung der knappen Flächenressourcen in urbanen Räumen wird mit zunehmendem Eifer gerungen, denn das Bauland wird immer knapper. Ein Münchner Unternehmen schlägt nun ein innovatives Raumkonzept zur effizienteren Nutzung von Parkflächen vor. Vertikales Parken in nachhaltigen Parktürmen soll den Flächenbedarf von Parkplätzen deutlich reduzieren.

Mai 2023

Mitte

Die neue Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) lässt die Fußgängerzone in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte zum 1. Juli räumen und öffnet die Straße erneut für den Autoverkehr. Die eilig durchgeführte Maßnahme soll bis zum Abschluss des im Herbst beginnenden Planungsverfahrens Bestand haben. Dieses Verfahren könnte jedoch auch etwas länger dauern, wie die Senatorin bereits jetzt ankündigt. Bis mindestens 2024 werden also wieder Autos durch die Friedrichstraße rollen.

Kreuzberg / Charlottenburg

Gemeinsam mit der dem Technikmuseum Berlin und der Technischen Universität Darmstadt hat die Stiftung Exilmuseum Berlin einen virtuellen Rundgang durch den 1959 abgetragenen, historischen Anhalter Bahnhof möglich gemacht. So wird der Ort, an dem in wenigen Jahren der Neubau des Exilmuseums entstehen wird, auf eine vollkommen neue Art und Weise erlebbar.

Marzahn-Hellersdorf / Köpenick

Die schwarz-rote Regierungskoalition möchte eines der langwierigsten Infrastrukturprojekte der Hauptstadt endlich realisieren: den Bau der seit Jahrzehnten geplanten “Tangentialverbindung Ost”. Noch in dieser Legislaturperiode soll mit dem Bau begonnen werden. Umweltverbände kritisieren das Projekt jedoch scharf.

Berlin

In Zeiten anhaltender Wohnungsnot ist die Suche nach potenziellen Bauflächen in Berlin zu einer der wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklungspolitik geworden. Besonderes Augenmerk wird seit einigen Jahren auf die Entwicklung der ehemaligen Güterbahnhöfe im gesamten Stadtgebiet gelegt. Wir zeigen sieben ausgewählte Projekte.

Kreuzberg

Zwischen Kottbusser Tor und Görlitzer Bahnhof soll die erste Teststrecke für das Fahrradprojekt “Reallabor Radbahn” eingerichtet werden. Dieses sieht vor, einen Radweg unter dem Viadukt der U-Bahnlinie U1 zu realisieren. Eine Machbarkeitsuntersuchung der Senatsverkehrsverwaltung empfiehlt nun jedoch, den Fahrradverkehr auf die Straße zu verlegen – neben die Hochbahntrasse.

Charlottenburg

Der Fußgängertunnel am ICC, der unter dem Messedamm verläuft, gehört zu den unwirtlichsten Orten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine Gruppe von Berliner Architekten und Raumgestaltern möchte dies ändern und schlägt eine Umgestaltung der “Passerelle” vor, welche zukünftig deutlich heller, moderner und grüner werden soll.

Mitte

Ab 2025 soll die 1978 errichtete Neue Gertraudenbrücke in Berlin-Mitte abgerissen und durch einen schmaleren Neubau ersetzt werden. Dabei soll auch der Spittelmarkt neu gestaltet und zwei weitere Brückenbauwerke saniert werden. Ab 2028 soll die Straßenbahn über die neue Brücke zum Potsdamer Platz rollen.

April 2023

Wilmersdorf / Dahlem

Der Autobahntunnel an der Schlangenbader Straße, an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Dahlem, wurde am Donnerstag überraschend gesperrt. Grund sind laut Senatsverwaltung gravierende Mängel am Bauwerk. Ob der Tunnel jemals wieder geöffnet wird, ist derzeit unklar, denn die Sanierungskosten wären enorm.

Kreuzberg

Die Umgestaltung des Lausitzer Platzes in Berlin-Kreuzberg ist in vollem Gange. Neben der Verkehrsberuhigung des Areals werden derzeit auch einstige Parkplätze entsiegelt und sollen bepflanzt werden. Im Kiez wird das Projekt jedoch sehr ambivalent bewertet. Auch die historische Emmauskirche wird derzeit saniert und ausgebaut.

Mitte

Der Bezirk Mitte hat mit der Mehrheit von SPD, Grünen und Linken beschlossen, das Quartier rund um den Hackeschen Markt zur Fußgängerzone umzugestalten. Gleichzeitig sollen Flächen entsiegelt und Sitzmöglichkeiten errichtet werden. Stündlich drängeln sich heute fast 8.000 Menschen auf den engen Gehwegen am Hackeschen Markt.

März 2023

Kreuzberg

Nach fast sieben Jahren Vorbereitungszeit geht das vielbeachtete „Radbahn“-Projekt in Berlin-Kreuzberg in seine erste Umsetzungsphase, im August wird die Teststrecke zwischen Kottbusser Tor und Görlitzer Bahnhof eröffnet. Bereits ab dem 1. April wird die Lichtinstallation “Nachtspur” von SKIA Studio einen Teil der Strecke kreativ zum Leuchten bringen.

Berlin

Die BVG möchte mit einem „Expressmetropole Berlin“ genannten Plan den massiven Ausbau des Berliner U-Ban-Netzes forcieren. Vor allem, um Lücken in der Erschließung der Außenbezirke zu schließen sowie fehlende leistungsstarke Querverbindungen zu schaffen. Dabei sollen nicht weniger als 171 Kilometer neuer U-Bahn-Strecken entstehen.

Köpenick

In der Bahnhofstraße in Köpenick kommt es immer häufiger zum Verkehrskollaps. In der schmalen und vielbefahrenen Straße am S-Bahnhof Köpenick drängeln sich Autos, Straßenbahnen, Busse, Fußgänger und Fahrradfahrer. Auch der begonnene Umbau des Bahnhofs wird die Situation nicht verbessern. Dabei gibt es Wege aus dem Verkehrschaos – wir zeigen sie auf.

Dahlem

Wie der Breitenbachplatz nach dem geplanten Abriss der Autobahn A104 gestaltet werden könnte, wollte der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg im Rahmen des Schinkel-Wettbewerbs 2023 herausfinden. Herausgekommen sind zahlreiche kreative und spannende Lösungen, die nun öffentlich diskutiert werden sollen.

Berlin

Der designierte Bürgermeister Berlins, CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner, möchte die Berliner über eine mögliche Randbebauung des Tempelhofer Feldes und den Weiterbau der A100 abstimmen lassen. Problematisch ist jedoch, dass eine „von oben“ initiierte Volksabstimmung in der Berliner Verfassung nicht vorgesehen ist. Nichtsdestotrotz gibt es mit Tobias Nöfer einen prominenten Befürworter für eine Bebauung des Tempelhofer Feldes.

Prenzlauer Berg

Auf die Menschen in Prenzlauer Berg kommt in den kommenden Jahren einiges zu. Fünf Jahre geplante Bauzeit, umfangreiche Verkehrseinschränkungen und Baukosten in Höhe von rund 34 Millionen Euro wird die geplante Brückenerneuerung in der Schönhauser Allee mit sich bringen. Zeitgleich sollen noch zwei weitere Brücken abgerissen und neu gebaut werden.

Artikelreihe: Die Geschichte der Friedrichstraße, Teil 1: Ursprung

Die über drei Kilometer lange Friedrichstraße, die in Nord-Süd-Richtung durch die Stadtteile Mitte und Kreuzberg verläuft, beschäftigt seit einigen Jahren wieder vermehrt die Gemüter der Hauptstädter. Grund genug für uns, um im Rahmen einer mehrteiligen Reihe auf die bewegte Geschichte der jahrhundertealten Handels- und Ausgehstraße im Herzen Berlins zu schauen.

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Neukölln

Über den möglichen Weiterbau der A100 vom Treptower Park bis zur Storkower Straße wird noch immer heftig diskutiert. An der Neuköllner Grenzallee kann man sich mittlerweile anschauen, wie der Weiterbau der A100 ganz konkret aussehen würde, denn der Streckenabschnitt, der unweit vom künftigen Estrel Tower verläuft, ist mittlerweile fast fertiggestellt.

Februar 2023

Mitte

Über die zukünftige Gestaltung der Friedrichstraße in Berlin-Mitte wird weiter leidenschaftlich debattiert. Ein Vorschlag des Büros CKSA plädiert dafür, das Thema größer zu denken und die Friedrichstraße mit dem Gendarmenmarkt zusammenzulegen, das Gelände anspruchsvoll zu gestalten und den Fahrrad- und Autoverkehr aus diesem Areal herauszuhalten.

Tempelhof / Steglitz

Der Steglitzer Damm, der Steglitz und Tempelhof miteinander verbindet, soll im Abschnitt zwischen der Sembritzkistraße sowie der Attilastraße auf beiden Seiten einen geschützten Radweg bekommen. Die Bauarbeiten für den 900 Meter langen Radweg sollen im ersten Quartal 2023 beginnen.

Charlottenburg

Ideen zur Umgestaltung des Hardenbergplatzes in Berlin-Charlottenburg hat es in den vergangenen Jahrzehnten viele gegeben – umgesetzt wurde keine von ihnen. Nun schlägt Architekt Christoph Langhof ein vollkommen neues Nutzungskonzept für den Vorplatz des Bahnhof Zoo vor. Er möchte fünf 70 Meter hohe Gebäude errichten und den Autoverkehr vom Platz verbannen.

Mitte

Während sich die Berliner Öffentlichkeit am Thema Friedrichstraße abarbeitet, werden am Potsdamer Platz längst Tatsachen geschaffen. Die Umwandlung der Alten Potsdamer Straße in eine reine Fußgängerzone hat längst begonnen. Das neue Natursteinpflaster wird bereits verlegt.

Serie – Berlins Luftschlösser, Teil 8: Das Autobahnkreuz Oranienplatz

Das populäre Quartier rund um den Kreuzberger Oranienplatz würde es in seiner heutigen Form nicht geben, hätten die Stadtplaner der Nachkriegsjahrzehnte ihre Verkehrsplanung für das damalige West-Berlin vollständig verwirklicht. Denn durch Kreuzberg hindurch sollte die geplante Bundesautobahn 106 führen. Direkt am Oranienplatz war der Bau eines großen Autobahnkreuzes geplant.

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Januar 2023

Köpenick

Die Deutsche Bahn wird in diesem Frühjahr mit dem aufwendigen Umbau des S-Bahnhofs Köpenick zum S- und Regionalbahnhof beginnen, der bis 2027 andauern soll. Nun hat das Unternehmen erstmals eine Visualisierung des zukünftigen Bahnhofs veröffentlicht. Auf Anwohner kommt ein herausforderndes Bauprojekt zu. Über der Bahnhofstraße soll eine neue Fußgängerbrücke entstehen.

Treptow / Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Die Berliner CDU hat ihre Vision einer „Klimaautobahn“ für den geplanten Weiterbau der A100 bis zur Storkower Straße veröffentlicht. Nach ihren Vorstellungen sollte die Autobahn deutlich länger als bislang geplant unterirdisch verlaufen. Das Konzept hätte jedoch weitreichende Anpassungen der bestehenden Pläne zur Folge – und deutlich höhere Kosten.

Moabit

Bis zum ersten Halbjahr 2023 soll die Tramlinie M10 bis zum U-Bahnhof Turmstraße in Moabit verlängert werden. Seit 2015 endete die Linie am Berliner Hauptbahnhof. Die Gleisbauarbeiten für das Projekt gehen zügig voran, das Projekt liegt im Zeit- und Kostenrahmen.

Mitte

Die freie Fahrt für Autofahrer in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte währte nur kurz. Bereits ab der kommenden Woche soll die Straße wieder für den Autoverkehr gesperrt werden und wird dann ganz offiziell in eine Fußgängerzone umgewidmet.

Berlin

Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hat ihre Forderung erneuert, im Berliner Straßennetz Tempo 30 zur Regelgeschwindigkeit zu machen. Um ihre Forderung umzusetzen, müsste vor allem der Bund eine Gesetzesreform anstoßen, was dieser bislang ablehnt. Bundesweit jedoch gibt es eine Vielzahl von Städten und Gemeinden, die seit Jahren Tempo 30 als innerstädtisches Tempolimit fordern.

Treptow / Friedrichshain / Prenzlauer Berg / Lichtenberg

Das Bundesverkehrsministerium treibt den umstrittenen Weiterbau der Bundesautobahn 100 bis zur Storkower Straße weiter voran. Nun wurde ein Berliner Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt. Zudem wurde bekannt, dass für die künftige Anschlussstelle in Prenzlauer Berg die Storkower Straße deutlich verbreitert werden soll.

Wilmersdorf / Friedenau

Am Bundesplatz, an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau, soll der unter dem Platz verlaufende Autotunnel nach Wünschen einer Bürgerinitiative und des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf geschlossen werden, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Für die Umsetzung ist allerdings die Unterstützung des Senats erforderlich.

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