entwicklungsstadt berlin

Die Stadt, die immer wird und niemals ist: Berlin wird niemals aufhören, sich fortwährend neu zu erfinden. Darüber berichten wir jeden Tag neu.

beteiligung

Hier seid IHR gefragt! Auf dieser Seite findet Ihr eine Übersicht an Möglichkeiten, sich an der Berliner Stadtentwicklung direkt und persönlich zu beteiligen – sei es bei Informationsveranstaltungen, in  Workshops oder Bürgerinitiativen.

Charlottenburg
Workshop zur Zukunft des Olympiaparks vom Landessportbund Berlin 

Das Berliner Olympiagelände ist vieles – Denkmal und Zeugnis der Olympischen Idee, Zentrum für Breiten-und Spitzensport, Heimat von Hertha BSC, Ort für Kulturveranstaltungen und Grünraum, Erbe des Nationalsozialismus und eine der bedeutendsten Sportanlagen des 20. Jahrhunderts. Wie die weitere Entwicklung des Areals aussehen soll, darüber ist man in Berlin allerdings seit vielen Jahren uneins. Dies betrifft nicht nur, aber auch die Pläne von Hertha BSC, auf dem Areal ein reines Fußballstadion zu errichten.

Der Umgang mit dem vielschichtigen Gelände birgt Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Über die Entwicklungs- und Nutzungsperspektiven dieses fordernden Erbes sprechen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Denkmalpflege, Architektur, Forschung, Politik, Sport und Verwaltung im Rahmen eines vom Landessportbund veranstalteten, digitalen Workshops mit dem Titel “Das Olympiagelände Berlin – Erbe, Nutzung, Vermittlung” (8. Juni, 10:00-17:00 Uhr). Worin bestehen die Werte dieses Denkmals? Mit welchen Zielstellungen und Formaten können sie vermittelt werden? Und welche Perspektiven eröffnet das Gelände? Die Teilnahme am Workshop ist für jedermann kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

Weitere Informationen dazu findet Ihr hier.

 

Berlin
Planungskonzept City West

Planungsgrundsätze für neue Hochhaus-Projekte, Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung der City West und natürlich eine breite Bürgerbeteiligung – dieses Paket umfasst das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen angestoßene “Planungskonzept City West”. Vom 19. April bis 19. Mai können sich alle Interessierten zum laufenden Verfahren informieren.

Hier geht es zur Online-Beteiligung.

 

Mitte
Rathausforum: Wettbewerbsbeiträge der ersten Phase werden präsentiert

Das Rathausforum und Marx-Engels-Forum sollen neu gestaltet werden. Über das Vorhaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatten wir bereits am 15. Januar berichtet. Das “Entwicklungsgebiet Rathausforum” umfasst das Areal vom gegenüber des Humboldt Forums liegenden Spreeufers über das Marx-Engels-Forum bis hin zu den Freiflächen vor dem Roten Rathaus und den südöstlich vom Fernsehturm angelegten Brunnenanlagen. Die ausgewählten Arbeiten der ersten Phase des Wettbewerbs werden im Rahmen einer öffentlichen, digitalen Veranstaltung ausgestellt, und zwar am 22.April von 14 bis 22 Uhr.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung.

 

pANKOW
eNTWICKLUNGSGEBIET “Blankenburger Süden”

In Pankow, zwischen Blankenburg und Heinersdorf, wird ein neues Stadtquartier entstehen, der „Blankenburger Süden“. Wie das Quartier organisiert wird, zeigt das Struktur- und Nutzungskonzept der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. In einem intensiven Arbeitsprozess haben unterschiedliche Planungsteams viele Fragen diskutiert und erörtert. Wie kann man die zukünftigen Wohnungen und Gewerbeflächen bestmöglich anbinden? Wo sind Grünflächen? Wieviele Schulen und Kitas werden gebraucht? Wie kann ein neues Quartierszentrum aussehen und wie verbindet sich das neue Quartier mit den bestehenden Nachbarschaften? Die gefundenen Antworten und den aktuellen Stand der Planungen können alle Interessierten bis zum 9. Mai 2021 einsehen – und sich auch selbst aktiv dabei eingringen.

Hier geht es zur Online-Beteiligung.

 

Friedrichshain-Kreuzberg
Projekt “Xhain Entsiegeln”

Friedrichshain-Kreuzberg ist der am dichtesten besiedelte Bezirk Berlins und verfügt demzufolge über eine sehr große Anzahl versiegelter Flächen im städtischen Raum. Oberflächenversiegelung heizt die Umgebung bewiesenermaßen in besonderem Maße auf und kann dadurch auch gesundheitsschädigend sein. Dieser Umstand soll nun mit dem Projekt “XHAIN entsiegeln” bekämpft werden.

Das Vorhaben wird von der Partei Bündnis 90/Die Grünen und dem Verein Naturfreunde Berlin verantwortet. Ziel ist es, den Bezirk grüner zu machen und die versiegelten Flächen neu zu gestalten: Baumscheibenvergrößerung, Entsiegelung und Begrünung von Parkplätzen, Urban Gardening, Versickerungsbeete, oder wasserdurchlässige Belege sind nur einige Ideen, die die Initiative auf ihrer Website formuliert. Wer Interesse an dem Vorhaben hat, kann sich auf der offiziellen Website der Initiative einbringen:

ZUR INITIATIVE GEHT ES HIER.

 

Berlin
Initiative Autofreie Innenstadt

Die “Initiative Volksentscheid Berlin autofrei“ sieht eine Umwidmung des öffentlichen Straßenraums auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern vor. Ziel der Initiative ist es, innerhalb des S-Bahnrings deutlich weniger Autoverkehr zu produzieren.

Die Gruppe, die hinter der Initiative steht, setzt sich nach eigenen Angaben  zusammen aus “leidenschaftlichen Radfahrer*innen als auch aus Menschen, die gerne zu Fuß gehen oder Berlins gut ausgebauten Nahverkehr nutzen“. Die Gruppe betont darüber hinaus ihre Unabhängigkeit von Verbänden, Organi­sationen oder staat­lichen Geldern und stellt sich als politisch neutral dar.

HIER KÖNNT IHR DIE INITIATIVE UNTERSTÜTZEN.

 

Weissensee
Wissenschafts- und Kreativstandort “Campus Weissensee”

In den kommenden Jahren soll nach Plänen der Senatsverwaltung im Rahmen einer notwendigen Erweiterung der Kunsthochschule ein modernes Quartier für Wissenschaft, Kreativität und Austausch entstehen. Der Name des neuen Stadtquartiers soll  “Campus Weißensee” sein. Das Ergebnis der ersten Planungsetappe, die nun abgeschlossen wurde, ist ein städtebaulicher Masterplan. Dieser Plan sieht vor, dass sich rund um den Quartiersplatz herum die Erweiterungsbauten und Werkstätten der Hochschule sowie Räume für Gründungs- und Forschungsaktivitäten, Wohnraum für Studierende mit Ateliers sowie Gastronomie und soziokulturelle Nutzungen wie etwa eine Kita Platz finden. Bis zum 31. März kann jeder an der Online-Bürgerbeteiligung teilnehmen.

HIER GEHT ES ZUR ONLINE-BÜRGERBETEILIGUNG.

 

Lichtenberg
Urbanes Zentrum Neu-Hohenschönhausen

Der Bezirk Lichtenberg plant die städtebauliche Entwicklung der unbebauten Flächen zwischen der Wustrower Straße und der Bahntraße. Ziel ist die Stärkung des bestehenden Stadtteilzentrums. Der Prerower Platz mit der angrenzenden Bebauung bildet das Stadtteilzentrum von Neu-Hohenschönhausen. Es hat eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bewohner der Großsiedlung. Es zeichnet sich durch seine zentrale Lage und eine sehr gute ÖPNV-Anbindung aus und bietet mit dem Einkaufszentrum „Linden-Center“, der Anna-Seghers-Bibliothek, dem AOK Gesundheitszentrum und dem Kino „Cine-Motion“ wichtige, soziale und kulturelle Anziehungspunkte.

Die Beteiligung findet im Rahmen der Vorbereitung des geplanten städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs statt. Die durch den Beteiligungsprozess gewonnen Erkenntnisse sollen in die Ausschreibung zum Wettbewerb einfließen.

ZUR ONLINE-BETEILIGUNG GELANGEN SIE HIER.

 

Köpenick
Petition: Rettet die Wassersport-Oase am Ostufer des Müggelsees

Durch den Verkauf eines Grundstücks, welches den Seezugang für Surfer und Segler am Ostufer gewährleistet, ist der Wassersport am Ostufer des Müggelsees, aber auch der Bestand der Surf- und Segelschule Müggelsee mit dem Strandbistro „Die Borke“ gefährdet!

Seit vielen Jahren ist die Surf- und Segelschule ein weithin bekannter Ort für Wassersport am Müggelsee. Die Inhaber haben dafür mehrere Flächen von der Stadt Berlin gepachtet.

Das im Herzen des Geländes liegende Ufergrundstück, welches den Zugang zum offenen Wasser und zu den Steganlagen für Surfer/innen und Segler/innen sicherstellt, war jedoch bislang in privater Hand und wurde nun an eine in Memmingen sitzende Immobilienfirma verkauft. Ohne eine Nutzung dieses Grundstücks ist der Betrieb der Surf – und Segelschule nicht mehr möglich.

Die Initiative fordert, dass sich die Stadt Berlin und/oder der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, einschalten und den Zugang zum Müggelsee für die Surf- und Segelschule und der Allgemeinheit zu sichern bzw. einen alternativen Seezugang anzubieten.

ZUR PETITION GEHT ES HIER.

 

PRENZLAUER BERG
PETITION: INKLUSIONSPORTPARK FÜR BERLIN

Der geplante und vieldiskutierte Umbau des Areals am Friedrich-Ludwig-Jahnportpark an der Schönhauser Allee ruft viele, unterschiedliche Interessengruppen auf den Plan. Die Gruppe InklusionssportPark für Berlin hat eine Online-Petition mit Forderungen gestartet, die beim Umbau des Areals berücksichtigt werden sollen.

Hierzu gehören der Ausbau der barrierefreien Angebote und barrierefreier sanitärer Anlagen, die Schaffung eines Kompetenzzentrums für den Inklusionssport und weitere Forderungen. Auch der Umweltschutz soll bei der Neuentwicklung des Quartiers berücksichtigt werden.

Wer nähere Informationen zur Petition einsehen möchte, kann dies hier tun und sich direkt online als Unterstützer eintragen.

ZUR PETITION GEHT ES HIER.

 

Berlin
Übersicht der öffentlichen Bürgerbeteiligungen

Auf ihrer offiziellen Internetpräsenz präsentiert die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eine Übersicht aller aktuellen Online-Bürgerbeteiligungen.

Hier finden Sie umfangreiche Informationen zu Stadtentwicklungsprojekten wie etwa dem “Blankenburger Süden” in Pankow, dem Projekt “Studio 5” in Treptow-Köpenick oder eine interaktive Karte aller Bebauuungspläne Berlins.

ZUR OFFIZIELLEN INTERNETPRÄSENZ GEHT ES HIER.

 

Berlin
WEM gehört Berlin

Die Initiative “Wem gehört Berlin” hat sich zum Ziel gesetzt, den Berliner Eigentumsmarkt transparenter zu machen und schützenswerten Stadtraum zu erhalten.

Das sagt die Initiative: “Die Mietpreise in Berlin steigen und steigen. Investoren fahren hohe Gewinne ein. Oft droht Abriss wertvoller Bestandsgebäude. Sowohl Denkmalzeugnisse, als auch graue Energie und günstiger Wohnraum werden unnötig vernichtet. Die Forderungen nach staatlich regulierten Eingriffen in den Markt radikalisieren sich. Der Eigentumsmarkt ist aber oft undurchsichtig. Wir wollen das ändern und ihn transparenter machen, Schützenswertes erhalten und nachhaltig für die Zukunft fit machen. Und zwar gemeinsam mit Euch, den Bewohner*innen Berlins. Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger ist am Ende das Ergebnis. Wir wollen damit gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung fördern.”

ZUR INITIATIVE GEHT ES HIER.

 

BERLIN
“CHARTA 2040”: Wie könnte die City West im Jahr 2040 aussehen

Auf Initiative des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, der AG City e.V., der IHK dem VBKI und dem Werkbund startete im September letzten Jahres das Forum WerkStadtForum mit dem Ziel, im Dialog mit einem fachlich vielseitig aufgestellten Teilnehmerkreis, die Bedürfnisse der Stadt in einem Workshop-Format zu diskutieren, Handlungsempfehlungen für ein notwendiges Leitbild zu erarbeiten und im Anschluss konkrete Umsetzungsempfehlungen für zukünftige Projekte und Interventionen abzuleiten.

Das WerkStadtForum lädt alle Interessierten zur Beteilung am weiteren Prozess ein, um ihre Gedanken, Ideen und Meinungen für die Entwicklung der City West einzubringen.

ZUR WEBSITE DES WERKSTADTFORUMs GEHT ES HIER.

 

Neukölln
Dialog Hermannplatz

Der Hermannplatz ist einer der bekanntesten Plätze Berlins und befindet sich im Norden des Bezirks Neukölln, an der Grenze zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im „Stadtentwicklungsplan Zentren 2030“ ist der Hermannplatz als Bestandteil eines wichtigen Hauptzentrums aufgeführt. Der Senat sieht mittleren Handlungsbedarf hinsichtlich städtebaulicher Entwicklung.

Darum geht es im Dialog Hermannplatz: “Ein lebendiger Ort, an dem jeder willkommen ist – das ist die Vision für das neue Projekt am Hermannplatz. (…) Nun soll das Gebäude umgestaltet werden und die alte Popularität zurückerlangen. Unsere Vision für das neue Karstadt-Gebäude knüpft an die Kubatur und Gestaltung aus den 20er Jahren an. Unser Ziel ist es, bei der Konkretisierung des Projekts die Interessen und Bedarfe der KreuzbergerInnen und NeuköllnerInnen, aber auch der BesucherInnen des Kiezes zu berücksichtigen.”

ZUR INITIATIVE GELANGT IHR HIER.

 

Berlin
Planungsgruppe Stadtkern Berlin

Die Planungsgruppe Stadt­kern ist eine Vereinigung von Experten verschiedener Fach­rich­tungen, die sich bereits seit längerem beruflich mit der Berliner Mitte beschäftigen und seit 2011 das Ziel der Wiedergewinnung der Berliner Mitte gemeinsam vorantreiben.

Das sagt die Initiative selbst:

“Wir konstatieren: Die Berliner Kernstadt liegt unter überbreiten Hauptverkehrsstraßen und namenlosen Freiflächen begraben.

Wir schöpfen Hoffnung: In den letzten Jahren wurde der Stadtkern durch archäologische Ausgrabungen, Publikationen sowie in zwei Ausstellungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin wiederentdeckt.

Wir fordern: Die Mitte von Berlin muß wieder an die Bürger zurückgegeben werden: als Planungsbeteiligte, als Bauherren und als Nutzer!”

ZUR INITIATIVE GELANGT IHR HIER.

 

Berlin
Gieß den Kiez | CityLAB Berlin

Bäume im Berliner Stadtgebiet bewässern, den Baumbestand erkunden, Bäume abonnieren oder sich mit Anderen austauschen. Das und mehr bietet Euch die spannende Plattform giessdenkiez.de

Das sagt die Initiative: “Auf dieser Plattform kannst Du Dich über Bäume in deiner Nachbarschaft und ihren Wasserbedarf informieren. Du kannst einzelne Bäume abonnieren und markieren, wenn Du sie gegossen hast. Informiere Dich ich über das richtige Gießen von Stadtbäumen. Wenn Du die Seite regelmäßig nutzen möchtest, solltest Du ein Konto erstellen. Die Karte kannst Du aber auch ohne Konto erkunden.”

ZUR WEBSITE DER INITIATIVE GELANGT IHR HIER.

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