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East Side Gallery: Wohnprojekt „Pier 61 | 63“ lässt die Hüllen fallen

Direkt an der East Side Gallery im Bezirk Friedrichshain entwickelt das Unternehmen Trockland das Wohnungsprojekt „Pier 61 | 63“. Mittlerweile wird die Fassade des Neubaus in unmittelbarer Nähe zur Mercedes Benz Arena sichtbar.

„Pier 61 | 63“: So soll das fertige Gebäude nach Abschluss der Bauarbeiten einmal aussehen.

© Visualisierungen: Trockland Management GmbH

 

Eines der umstrittensten Wohungsbauprojekte ist der weiß gefärbte Wohnturm mit dem Namen “Living Levels”, der vor einigen Jahren direkt an das Spree-Ufer, unmittelbar hinter die weltberühmte East Side Gallery, gesetzt wurde. Für die Umsetzung des Bauprojektes musste zeitweise ein Stück der einstigen Mauer versetzt werden, was seinerzeit für großen Wirbel gesorgt hatte. Zudem verblieb dauerhaft eine Lücke im Kulturerbe.

Etwas weniger aufgeregt verläuft der Bau eines zweiten Gebäudes direkt neben dem Wohnturm. Das riegelartige Gebäude “Pier 61/63” soll im Laufe des Jahres 2022 fertiggestellt werden.

Ein Hotel und Mietwohnungen sollen in dem Neubau entstehen

Ein Hotel mit 167 Zimmern sowie 62 Mietwohnungen werden hier entstehen, sowie Flächen für Bistros und Cafés im Erdgeschoss. Das Unternehmen Trockland Management GmbH errichtet das Gebäude auf dem historisch sensiblen Baugrund. Das architektonische Konzept für das Projekt kommt vom Büro Eller + Eller Architekten.

Kritiker dieses und des benachbarten Projekts “Living Levels” bemängeln, dass durch die Bebauung des einstigen Todesstreifens die Bedeutung und Wirkung der verbliebenen Mauerteile großen Schaden nehmen. Weitere Gebäude direkt an der Mauer sind indes nicht geplant.

Das Projekt soll im Laufe des Jahres 2022 fertiggestellt werden

Nach Angaben der am Projekt beteiligten Unternehmen wurden die umfangreichen Auflagen des Denkmalschutzes streng eingehalten. Der Name des Projektes, “Pier 61 | 63”, leitet sich von der Adresse ab. Als Pier bezeichnet man ein Bauwerk in einem Hafen, das als Anlegestelle für Wasserfahrzeuge dient.

Einen Hafen gibt es an dieser Stelle des Flusses zwar nicht, als Anlegestelle wurde sie während des Baus allerdings intensiv genutzt, um die Baumaterialien über den Wasserweg anzuliefern. Der Zugang zur Spree wird für die Öffentlichkeit auch nach Fertigstellung des Gebäudes ungehindert möglich sein – das musste Trockland zusichern.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

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