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Briefe aus T. – Teil 5: Weißensee

ENGLISH VERSION: BELOW

Briefe aus T.

Teil 5 – Weissensee

7. November 2005

Hey Hanna.

Ich hab gar nicht viel Zeit, ich muss gleich los, ich wollte trotzdem kurz ein paar Zeilen schreiben. Als ich heute Morgen Deine Mail gelesen habe, war ich wirklich elektrisiert. Mir hatte der Abend bei Dir schon allein gereicht, um bis in die Nacht wach zu liegen, ich weiß gar nicht mehr, wann ich dann eingeschlafen bin.

Aber dass Du danach noch Sherlock Holmes spielst… eigentlich hattest Du doch gesagt, dass Du die Sache lieber ruhen lassen willst. Dieser Brief, den Du gefunden hast – Du solltest wirklich ganz vorsichtig damit umgehen. Du weißt ja nicht, von wem der Brief ist. Der könnte wirklich von jedem hier sein. Aber es klingt so, als wäre es die Person, die in das Haus Deiner Großeltern eingezogen ist, nachdem sie es verlassen hatten, und offenbar haben sie wohl versucht, es wiederzubekommen. Das ist ja Wahnsinn, wie im Film, irgendwie. Also, nimm das nicht falsch… es ist ja leider bitterer Ernst.

Ich weiß auch gar nicht, was ich Dir dazu im Moment raten soll. Da der Brief nicht unterschrieben ist, ist es eigentlich fast unmöglich, herauszufinden, von wem er ist. Es sei denn, Du fragst Deine Großmutter. Aber Du hattest ja bereits öfters erwähnt, dass das gar keinen Sinn macht. Ich weiß auch nicht. Ich muss los Hanna.

Ich muss immerzu an Dich denken und an das, was gestern in Deinem Zimmer passiert ist. Es tut mir leid, aber um ehrlich zu sein, überwiegt doch eher die Freude darüber. Ich hoffe, wir sehen uns trotzdem oder gerade deshalb bald wieder… würde mich total freuen.

Fühl Dich umarmt. Robert

 

12. November 2005

Hanna, was ist los? Warum meldest Du Dich nicht? Warum antwortest Du nicht auf meine Nachrichten? Ist irgendetwas passiert? Hab ich was Falsches gesagt? Gib mir ein Zeichen, damit ich weiß, was ich tun soll. Ich war gestern vor dem Haus Deiner Eltern, im Auto, aber Dich hab ich nicht gesehen. Ich hab mich auch nicht getraut, zu klingeln. Ja, ich weiß.

Ich hoffe es geht Dir gut. Wenn ich Dir irgendwie helfen kann, dann sag es mir, bitte. Ich denke die ganze Zeit an Dich. Bis bald, hoffentlich.

Robert

 

2. August 2006

Lieber Robert.

Ich weiß nicht, wie Du reagieren wirst, jetzt so plötzlich und unmittelbar von mir zu hören. Ich weiß im Moment noch gar nicht so recht, wie ich diesen Brief eigentlich beginnen soll. Es ist mir aber sehr wichtig, Dir nochmal in Ruhe ein paar Zeilen zu schreiben. Wahrscheinlich hasst Du mich mittlerweile dafür, dass ich mich einfach nicht mehr bei Dir gemeldet habe. Nach dieser Nacht, die Du im Juli bei mir verbracht hast, ist einfach alles auf mich eingestürzt. Nicht genug, dass ich meinen Freund mit Dir betrogen habe – dann habe ich auch noch in den Unterlagen meiner Großmutter gewühlt und Dinge erfahren, die mich so dermaßen aufgewühlt haben, dass ich nächtelang nicht schlafen konnte. Ich bin Tag und Nacht immer wieder die Leute durchgegangen, die meine Großeltern kennen und mit denen sie früher vielleicht mal zu tun gehabt haben. Es hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Dazu Deine ständigen Nachrichten und Mario, der auch gemerkt hat, dass irgendwas nicht in Ordnung ist.

Es hat sich ja dann wahrscheinlich schnell rumgesprochen, als wir auseinander waren. Er hat mich ständig befragt und nachgebohrt, was denn mit mir los sei. Er war so ungeduldig und wütend, dass ich es ihm nicht sagen wollte. Als ich ihm gesagt habe, dass es besser ist, getrennte Wege zu gehen, habe ich gedacht, er schlägt mich jetzt gleich zusammen. So hat er mich angesehen. Ich hab gehört, dass er bei Dir aufgekreuzt ist. Ich habe ihm kein Wort davon erzählt, das musst Du mir glauben. Ich habe nichts erzählt. Aber er hat es schon länger vermutet, ich hab es in seinen Blicken gesehen. Es tut mir leid, was passiert ist. Er hat sich seitdem nicht wieder bei mir gemeldet. Ich hab erst später davon erfahren. Es tut mir so leid. Ich bin an all dem schuld, ich hätte mich niemals auf Dich einlassen dürfen, dann wäre das alles nicht passiert. Ich wollte Dich auch mal besuchen kommen, aber ich konnte einfach nicht. Ich wollte mit dem ganzen Trebbiner Kram nichts mehr zu tun haben. Ich wollte das alles hinter mir lassen.

Das lag allerdings auch nicht nur an der Geschichte mit Dir und Mario. Es gab noch ein anderes Ereignis, was mich ziemlich fertig gemacht hat. Nachdem ich ein paar Wochen mit den Gedanken um diesen einen, letzten Brief durch die Gegend gelaufen war und kaum noch fähig war, mit dem Auto an einer roten Ampel anzuhalten, hab ich entschieden, meine Großmutter doch noch einmal drauf anzusprechen. Wir waren Ende Juli zusammen auf dem jüdischen Friedhof in Berlin, nur sie und ich. Meine Mutter hatte an dem Tag keine Zeit gehabt, sie zu fahren. Es war richtig heiß an dem Tag, und als wir zurückfuhren, habe ich wirklich mit mir gekämpft. Ich wusste eigentlich, dass ich dieses Thema nicht ansprechen durfte, aber ich wusste nicht, wie ich diese Geschichte sonst für mich hätte lösen können. Der Gedanke, dass ich mit dem Mörder meiner Großtante in einem Ort lebe, vielleicht noch mit seinen Kindern und Enkeln tagein tagaus zu tun habe, das hat mich absolut rasend gemacht.

Ich weiß nicht mehr genau, wo wir waren, als ich es angesprochen habe. In dem Moment, als ich mich entschloss, es zu tun, fielen erste Regentropfen auf die Autoscheibe, ganz winzige. Ich weiß es noch sehr genau. Die dunklen Wolken, die wir lange nur am Horizont gesehen hatten, waren über uns und fingen an, sich abzuregnen. Ich glaube, es war irgendwo hinter Siethen, aber ist ja auch egal. Ich hielt auf dem Seitenstreifen, meine Oma war absolut verwirrt, aber dann hat sie schnell gemerkt, dass ich irgendetwas mit mir rumschleppe. Sie hat natürlich zuerst auf Dich getippt. Ich musste weinen, und dann hab ich ihr gebeichtet, dass ich die Briefe gesucht und gefunden hatte und dass ich Tag und Nacht daran denke, wer der Mörder von Tante Hildegard ist und in welchem Haus er und seine Familie heute noch – unberechtigterweise – leben. Ich platzte mit allem raus, was ich mir in den letzten Wochen zusammengesponnen hatte, die Tränen liefen mir übers Gesicht, ich glaube ich muss einen ziemlich hysterischen Eindruck gemacht haben. Aber die Hoffnung, das würde sie erweichen, mir diese Last abzunehmen, die war absolut verfehlt. Als sie hörte, dass ich heimlich ihre Briefe gelesen hatte, versteinerte sich ihre Miene. Sie blickte mich nur kurz an, während ich erzählte, und dann starrte sie nur geradeaus aus dem Fenster, aus dem sie vor lauter Regentropfen eigentlich gar nicht rausschauen konnte. Als ich nicht mehr sprechen konnte, sondern nur noch vor mich hinschluchzte, reichte sie mir ein Taschentuch. Und dann sagte sie nur: „Das ist die größte Enttäuschung, die du mir hättest antun können. Fahr weiter.“

Mehr nicht. So kalt und so abweisend, wie ich sie noch nie erlebt habe. Und dann fuhr ich eben weiter, was sollte ich tun. Ich hatte ja keine andere Wahl. Auf dem ganzen Rückweg haben wir kein Wort miteinander gesprochen. Seit diesem Tag war es anders. Das Verhältnis hatte sich nach ein paar Wochen oberflächlich gesehen zwar wieder normalisiert, aber unterschwellig merkte ich, wie enttäuscht und abweisend sie war. Meine Mutter merkte es auch, und als ich ihr davon erzählte, war sie zuerst auch ziemlich wütend auf mich. Aber dann hat sie mich in den Arm genommen, als ich wieder anfing, zu weinen. Sie meinte dann nur: „Lass es ruhen, Hanna, bitte. Es bringt doch nichts.“

Und das tat ich dann auch. Ich glaube, als ich an diesem Abend im Bett lag, und wieder geweint habe, habe ich innerlich damit abgeschlossen. Ich habe seitdem nicht mehr darüber nachgedacht, und es war wirklich das Beste, was ich hätte tun können. Ich habe meiner Großmutter später nochmal gesagt, dass es mir leid tut. Aber sie hat nur mit dem Kopf geschüttelt und nichts gesagt. Ich wollte seitdem immer wieder versuchen, unser Verhältnis wieder zu normalisieren, aber ich hatte den Mut nicht, oder die Gelegenheit hat sich nicht ergeben. Es ist auch viel schwieriger geworden, seit ich nach Berlin gezogen bin. Ich bin nicht mehr sehr oft da, und irgendwie wächst die Distanz dadurch noch mehr. Ich werde ihr vielleicht einen Brief schreiben, wenn ich mit dem hier fertig bin. Ich weiß aber noch nicht genau. Ich muss es mir überlegen, ganz genau überlegen. Heute bereue ich echt, dass ich sie darauf angesprochen habe. Es hat mir nichts gebracht, ich hätte niemals in ihren Schubladen kramen sollen. Aber es lässt sich nicht rückgängig machen, also muss ich versuchen, das irgendwie wieder glattzubügeln. Ich könnte nicht damit leben, bis zum Ende ihrer Tage mit ihr zerstritten zu sein. Das… naja. Das muss ich irgendwie hinkriegen.

So, meine Hand tut mir langsam weh. Ich hätte vielleicht doch einfach eine E-Mail schreiben sollen, aber ein Brief ist halt etwas anderes, oder? Aber was erzähl ich Dir das…

Ich hoffe, dass diese Zeilen Dir helfen, alles etwas zu verstehen. Nicht nur, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe, auch dass ich mich entschieden habe, wegzuziehen. Es geht mir deutlich besser seitdem. Und vielleicht kriege ich ja meine Familie irgendwann auch mal dazu, mich hier zu besuchen. Es ist ja auch gar nicht weit weg vom Friedhof. Ich muss nur in die M6 steigen und zehn Minuten später bin ich da. Ich war schon sehr oft am Grab meines Opas und hab ein bisschen da gesessen. Da ist so eine kleine Steinbank direkt an seinem Grab. Ich spreche nicht laut mit ihm, aber in Gedanken ist es schon eine Art der Konversation. Ich denke mir dann eben meistens, was er wohl sagen würde, in seiner lockeren, unkomplizierten Art.

Aber ich schweife schon wieder ab. Lass uns doch mal treffen, wenn ich wieder in der Gegend bin. Ich habe eine neue Nummer, ich schreib sie unter den Brief. Aber ich denke, es sollte dann auch bei einem einfachen Treffen bleiben. Nimm es bitte nicht persönlich, aber alles, was zu dieser ganzen verkorksten Situation geführt hat, musste ich einfach hinter mir lassen. Da es mir jetzt wieder verhältnismäßig gut geht, finde ich, sollte das auch so bleiben. Ich hoffe, Du kannst das akzeptieren.

Also gut, damit möchte ich jetzt erstmal schließen. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald, wer weiß.

Ich drück Dich!

Deine Hanna

Die ersten vier Teile der Geschichte findet Ihr auf der Seite “STORY”

 

 

LETTERS FROM T.

PART 5 – weissensee

November 7, 2005

Hey Hanna.

I don’t have much time at all, I have to leave right away, but I still wanted to write a few lines. When I read your mail this morning, I was really electrified. The evening with you was enough for me to lie awake until late at night, I don’t even know when I fell asleep.

But that you were still playing Sherlock Holmes afterwards… actually, you had said that you would rather let the matter rest. This letter you found – you should really be very careful with it. You don’t know who it’s from. It could be from anyone here. But it sounds like it’s the person who moved into your grandparents’ house after they left it, and apparently they were trying to get it back. That’s insane, like in the movies, kind of. So, don’t take this the wrong way… it is, I’m afraid, very serious.

I don’t know what to advise you at the moment. Since the letter is not signed, it is almost impossible to find out who it is from. Unless you ask your grandmother. But you have already mentioned several times that this makes no sense at all. I don’t know either. I have to go Hanna.

I can’t stop thinking about you and what happened in your room yesterday. I’m sorry, but to be honest, the joy outweighs it. I hope we’ll see each other soon anyway, or maybe because of it…would be totally happy.

Feel hugs to you. Robert

November 12, 2005

Hanna, what is going on? Why don’t you contact me? Why don’t you answer my messages? Did something happen? Did I say something wrong? Give me a sign so I know what to do. Yesterday I was in front of your parents’ house, in the car, but I didn’t see you. I didn’t dare ring the doorbell either. Yes, I know.

I hope you are well. If I can help you in any way, please tell me. I think about you all the time. See you soon, I hope.

Robert

 

August 2, 2006

Dear Robert.

I don’t know how you will react to hearing from me so suddenly and immediately. At the moment I don’t really know how to begin this letter. But it is very important to me to write you a few lines. Probably you hate me meanwhile for the fact that I simply did not get in touch with you any more. After that night you spent with me in July, everything just came crashing down on me. Not only did I cheat on my boyfriend with you, but I also went through my grandmother’s letters and found out things that upset me so much that I couldn’t sleep for nights. I went over and over, day and night, the people my grandparents knew and might have had dealings with in the past. It really drove me crazy. In addition, your constant messages and Mario, who also noticed that something was wrong.

It probably got around quickly when we were apart. He constantly questioned me and asked what was wrong with me. He was so impatient and angry that I didn’t want to tell him. When I told him it was better to go our separate ways, I thought he was going to beat me up right now. That’s how he looked at me. I heard that he showed up at your place. I didn’t tell him a word about it, you have to believe me. I didn’t tell him anything. But he suspected it for a while, I saw it in his looks. I’m sorry about what happened. He hasn’t contacted me since. I only found out about it later. I am so sorry. I am to blame for all this, I should never have gotten involved with you, then none of this would have happened. I wanted to come and visit you, but I just couldn’t. I wanted to be with all the people from Trebbin. I didn’t want to have anything more to do with all that Trebbiner stuff. I wanted to leave all that behind me.

But that wasn’t just because of the story with you and Mario. There was another event that really got me down. After I had been running around for a couple of weeks with thoughts about this one last letter and was hardly able to stop the car at a red light, I decided to talk to my grandmother about it again. We were together at the Jewish cemetery in Berlin at the end of July, just her and me. My mother hadn’t had time to drive her that day. It was really hot that day, and when we drove back, I was really struggling with myself. I actually knew not to bring up this subject, but I didn’t know how else to resolve this story for myself. The thought that I was living in the same place as my great aunt’s murderer, maybe still dealing with his children and grandchildren day in and day out, it absolutely made me furious.

I don’t remember exactly where we were when I brought it up. The moment I decided to do it, the first raindrops fell on the car window, very tiny ones. I remember it very clearly. The dark clouds that we had seen only on the horizon for a long time were overhead and starting to rain down. I think it was somewhere past Siethen, but never mind. I stopped on the shoulder, my grandma was absolutely confused, but then she quickly realized that I was carrying something. She guessed you first, of course. I had to cry, and then I confessed to her that I had looked for the letters and found them, and that I think day and night about who the murderer of Aunt Hildegard is and in which house he and his family still live today – unjustifiably. I burst out with everything I had spun together in the last weeks, the tears ran down my face, I think I must have made a pretty hysterical impression. But the hope that this would soften her, that she would take this burden off my shoulders, was absolutely mistaken. When she heard that I had secretly read her letters, her expression stiffened. She only looked at me briefly while I was talking, and then she just stared straight ahead out of the window, out of which she could not actually look out because of the raindrops. When I could no longer speak, but only sobbed to myself, she handed me a handkerchief. And then she just said, “This is the biggest disappointment you could have done to me. Keep driving.”

Nothing more. As cold and as dismissive as I’ve ever seen her. And then I just kept driving, what could I do. After all, I had no other choice. On the whole way back we didn’t speak a word to each other. Since that day it was different. After a few weeks, the relationship had superficially returned to normal, but subliminally I noticed how disappointed and dismissive she was. My mother noticed it too, and when I told her about it, she was pretty angry with me at first too. But then she took me in her arms when I started crying again. She then just said, “Let it go, Hanna, please. It’s no use.”

And so I did. I think that when I was lying in bed that night, crying again, I finished with it inside. I haven’t thought about it since, and it really was the best thing I could have done. I told my grandmother again later that I was sorry. But she just shook her head and said nothing. I’ve wanted to try to get our relationship back to normal ever since, but I haven’t had the courage, or the opportunity hasn’t presented itself. It has also become much more difficult since I moved to Berlin. I’m not there very often anymore, and somehow the distance grows even more as a result. I might write her a letter when I’m done with this one. But I don’t know exactly yet. I have to think it over, very carefully. Today I really regret that I asked her about it. It didn’t do me any good, I should never have rummaged through her drawers. But it can’t be undone, so I have to try to smooth it over somehow. I couldn’t live with myself being at odds with her until the end of her days. That… well. I’ll have to work that out somehow.

So, my hand is starting to hurt. Maybe I should have just written an e-mail, but a letter is something else, isn’t it? But what am I telling you…

I hope that these lines will help you to understand everything a little bit. Not only that I have not contacted you anymore, but also that I have decided to move away. I feel much better since then. And maybe I will get my family to visit me here someday. It’s not far from the cemetery. I just have to get on the M6 and ten minutes later I’m there. I’ve been to my grandfather’s grave many times and sat there for a while. There’s a little stone bench right by his grave. I don’t talk to him out loud, but in my mind it’s a kind of conversation. I usually think to myself what he would say, in his easy, uncomplicated way.

But I’m already digressing again. Let’s get together sometime when I’m back in the area. I have a new number, I’ll write it under the letter. But I think it should remain then also with a simple meeting. Please don’t take it personally, but everything that led to this whole messed up situation, I just had to leave behind. Now that I am relatively well again, I think it should stay that way. I hope you can accept that.

All right, I’d like to close with that for now. Maybe we will see each other soon, who knows.

Feel hugged.

Your Hanna

 

You can find the first four parts of the narration on the “STORY” page

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