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Am S-Bahnhof Wedding wächst das Gewerbeprojekt “Campus” in die Höhe

Seit ungefähr 25 Jahren spricht man in Berlin davon, dass “der Wedding kommt”. Damit ist gemeint, dass der Berliner Stadtteil sein ramponiertes Image überwindet und zu einer der begehrten Wohn- und Arbeitsbezirke der Hauptstadt avanciert.

So richtig ist es bislang aber nichts geworden mit dem “Szenekiez Wedding”, andere Bezirke sind deutlich begehrter als der als “schmuddelig” verpönte Wedding, der von vielen Berlinern mehr als Durchgangsweg in den Berliner Norden empfunden wird. Der Stadtteil gilt für Viele aber als Geheimtipp in einer mehr und mehr preisgetriebenen Berliner Mietlandschaft.

Im und am Wedding werden immer größere Immobilienprojekte umgesetzt

Aber auch das ändert sich mehr und mehr. Allein die Grenzlage zum Stadtteil Prenzlauer Berg hat dem Wedding bereits zahlreiche neue Wohnungsbauprojekte und demzufolge auch neue Bewohner beschert. Und auch der Neubau des BND in Mitte, der vor wenigen Jahren fertiggestellt wurde, strahlt bis in den Wedding hinein, da der riesige Neubau direkt an der Grenze zum Wedding liegt und die zukünftig knapp 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig auch im nahe gelegenen Wedding wohnen werden.

Ein weiteres, großes Immobilienprojekt wächst derzeit direkt am S-Bahnhof Wedding in die Höhe. Ein Gewerbeprojekt mit dem Namen “Campus” wird von der Gutman Investment GmbH entwickelt. Hier entsteht ein 60 mal 60 Meter großer Gebäudeblock mit einem zehngeschossigen Turm direkt an der Ecke Müllerstraße / Lindower Straße.

Im “Campus” entstehen Gewerbeflächen, keine Wohnungen

Wohnungen werden hier allerdings nicht gebaut. Die entstehenden Flächen sollen vor allem für Büros (Co-Working), Restaurants und Einzelhandelsflächen genutzt werden. Auch ein Fitnessstudio soll im Gebäude entstehen.

Im Innenhof des neuen Gebäudes ist ein angehobener Platz mit einem großen Baum in der Mitte geplant, der über eine freigestellte Treppe von der Müllerstraße aus erreichbar sein wird. Der Entwurf für das Gebäude mit seiner streng gerasterten Fassade stammt vom Berliner Architekturbüro BHBVT.

Zumindest einige wenige Wohneinheiten wird es doch geben: Zeitlich limitiertes Wohnen wird im Neubau möglich sein, beispielsweise für Menschen, die für ein berufliches Projekt nach Berlin kommen. Reguläre Mietwohnungen sind nicht vorgesehen.

 

 

For about 25 years, people in Berlin have been talking about “Wedding is coming”. This means that the Berlin district is overcoming its battered image and is becoming one of the most sought-after residential and working districts in the capital.

So far, however, the “trendy district Wedding” hasn’t really become anything, other districts are clearly more sought-after than Wedding, which is frowned upon as “grubby” and which many Berliners see as a transit route to the north of Berlin. For many, however, the district is considered an insider tip in an increasingly price-driven Berlin rental landscape.

IN AND AROUND WEDDING, more LARGER REAL ESTATE PROJECTS ARE IMPLEMENTED

But that too is changing more and more. The location on the border to the district of Prenzlauer Berg alone has already brought Wedding numerous new housing construction projects and consequently new residents. And the new building of the BND in Mitte, which was completed a few years ago, also radiates into Wedding, as the huge new building is located directly on the border to Wedding and the almost 4,000 employees who will be working there in the future will also live in nearby Wedding.

Another large real estate project is currently growing upwards directly at the Wedding S-Bahn station. A commercial project called “Campus” is being developed by Gutman Investment GmbH. Here, a 60 by 60 meter building block with a ten-story tower is being constructed directly at the corner of Müllerstrasse and Lindower Strasse.

COMMERCIAL SPACE IS BEING CREATED IN THE “CAMPUS”, NO APARTMENTS 

However, apartments are not being built here. The resulting space will be used primarily for offices (co-working), restaurants and retail space. A fitness studio is also to be built in the building.

An elevated square with a large tree in the middle is planned in the courtyard of the new building, which will be accessible via an exposed staircase from Müllerstraße. The design for the building with its strictly gridded façade was created by the Berlin architectural office BHBVT.

There will be at least a few residential units: Temporary living will be possible in the new building, for example for people who come to Berlin for a professional project. Regular rental apartments are not planned.

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