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Neubau auf dem Charité-Campus Mitte soll Ende 2021 fertig werden

Auf dem Gelände des Charité-Campus Mitte entsteht derzeit für eine Investitionssumme von rund 76 Millionen Euro der Neubau eines kombinierten Ambulanz- und Innovationszentrums. 

Das Ambulanz- und Innovationszentrum entsteht im sanierten Gebäudekörpers des früheren OP-Zentrums bzw. der alten Charité-Rettungsstelle.

 

Eines der größten Sanierungs- und Neubauprojekte der Berliner Medizin- und Krankenhauslandschaft war die Ende 2016 abgeschlossene Sanierung des Bettenhauses der Charité am Campus Mitte. Gleichzeitig wurde eine völlig neue Rettungsstelle gebaut.

NEUBAU AUF DEM GELÄNDE DER ALTEN RETTUNGSSTELLE

Das letzte Bauprojekt, welches aktuell im direkten Umfeld des Bettenhochhauses läuft, ist der Neubau eines Ambulanz-, Transations- und Innovationszentrums, kurz “ATIZ” genannt. Das Gebäude ist ein teilweiser Neubau und entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Gebäudes für OP- und Intensivstationen und wird baulich mit dem Haupthaus verbunden sein.

Auch die Rettungsstelle war hier untergebracht, bis an der Ostseite des Bettenhochhauses eine komplett neu gebaute Rettungsstelle fertiggestellt wurde. Das ehemalige OP-Gebäude wurde im Rahmen der Bettenhaussanierung nicht modernisiert, sondern wird nun in einem abschließenden Bauabschnitt saniert und baulich ergänzt und verändert.

GEMEINSAME NUTZUNG VON CHARITÉ UND “BIH”

Genutzt wird das Gebäude zukünftig nicht nur von der Charité selbst, sondern auch vom Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH). Die bereits erwähnte, alte Rettungsstelle wurde abgebaut und der bestehende Baukörper vollständig entkernt. Zur besseren Belichtung wurden ebenfalls zwei Innenhöfe geschaffen. Die Fassadenverkleidung des Gebäudes ist mittlerweile fast abgeschlossen.

Auf einer zukünftigen Nutzfläche von rund 15.000 Quadratmetern entstehen Räumlichkeiten für Forschung, Ambulanzen und verschiedenartige Therapien sowie weitere Bereiche, die von der  Verwaltung und für die Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt werden sollen.

OPTIMALE VORAUSSETZUNGEN FÜR KLINISCHE FORSCHUNG

Ziel dieser Baumaßnahme ist nach Angaben der Charité, optimale Voraussetzungen zur Bearbeitung klinischer Forschungsfragen zu schaffen. Für das Projekt sind rund 75,5 Millionen Euro eingeplant.

Bei der Sanierung des Bettenhochhauses hat der Klinikkonzern ja schon einmal bewiesen, wie man erfolgreich im Zeit- und Kostenrahmen bleibt. Dies scheint auch bei diesem Projekt zu gelingen.

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