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Berlin wird niemals aufhören, sich fortwährend neu zu erfinden. Davon handelt dieser Blog.

Aus dem historischen Schicklerhaus wird bis 2022 das “Beam Berlin”

Das österreichische Immobilienunternehmen Signa entwickelt an der Littenstraße Ecke Stralauer Straße unweit des Alexanderplatzes ein Projekt namens “BEAM Berlin”.

Bevor das “BEAM” zum Leben erwacht, wird dafür das historische Schicklerhaus aufwendig modernisiert und umgebaut. Während das Gebäude komplett entkernt wird, wird alles, was sich oberhalb der vierten Etage befindet, komplett neu entwickelt.

Das historische Schicklerhaus wird aufwendig umgebaut

Der Turm etwa, der auf dem Dach des 1910 im wihelminischen Stil errichteten Gebäudes steht, wird im neuen Gebäude nicht mehr benötigt und daher abgerissen. Auf das vierte Stockwerk werden drei komplett neue Etagen aufgesetzt.

Signa lässt auch die Natursteinfassade überarbeiten und das Erdgeschoss neu gestalten. Die gesamte Gebäudetechnik wird erneuert. Zudem wird es ein zentraler Eingangsbereich neu geschaffen. Dafür wird die Fassade geöffnet und verglast.

6.000 Quadratmeter zusätzliche Geschossfläche

Was ist Ziel dieses Umbaus? Vor allem erstmal mehr Platz. Durch die zusätzlichen Geschosse und die Neuordnung der bestehenden Gebäudeteile werden 6.000 Quadratmeter zusätzliche Geschossfläche geschaffen. Aus zuvor 17.000 werden nach dem Umbau 23.000 Quadratmeter.

Im Erdgeschoss des fertigen Gebäudes sollen zukünftig Coworking-Anbieter, Gastronomen und kleinere Läden einziehen. In den oberen Geschossen werden wie bisher Büros Platz finden.

Coworker, Gastronomie, Einzelhandel und Büros

Die ursprünglichen Umbaupläne waren deutlich radikaler als der nun realisierte Stand. Das Berliner Baukolleg unter der Federführung von Regula Lüscher forderte eine etwas zurückhaltendere und leichtere Dachaufstockung und eine stärkere Strukturierung der Fassade , angelehnt an das historische Vorbild. Im Anschluss ließ das Unternehmen die Pläne noch einmal überarbeiten.

Die Signa-Gruppe ist in Berlin an vielen unterschiedlichen, spannenden Projekten beteiligt. Neben dem vieldiskutierten Stadtentwicklungsprojekt am Hermannplatz oder ambitionierten Hochhausplänen am Kurfürstendamm zählt unter anderem auch die Umwandlung des einstigen Kaufhof-Gebäudes am Ostbahnhof in ein Bürogebäude zu den Projekten der Gruppe.

 

 

The Austrian real estate company Signa is developing a project called “BEAM Berlin” on the corner of Littenstrasse and Stralauer Strasse not far from Alexanderplatz.

Before the “BEAM” comes to life, the historic Schicklerhaus will be extensively modernised and converted. While the building will be completely gutted, everything above the fourth floor will be completely redeveloped.

THE HISTORIC SCHICKLERHAUS IS EXTENSIVELY REBUILT

The tower, for example, which stands on the roof of the building erected in 1910 in the Wilhelminian style, is no longer needed in the new building and is therefore demolished. Three completely new floors will be added to the fourth floor.

Signa is also having the natural stone façade reworked and the ground floor redesigned. The entire building services will be renewed. In addition, a new central entrance area will be created. For this purpose the facade will be opened and glazed.

6,000 SQUARE METRES OF ADDITIONAL FLOOR SPACE

What is the aim of this reconstruction? First of all, more space. The additional storeys and the reorganisation of the existing building sections will create 6,000 square metres of additional floor space. The previous 17,000 square meters will become 23,000 square meters after the conversion.

The ground floor of the completed building will be used in future by coworking providers, restaurants and smaller shops. As before, the upper floors will provide space for offices.

COWORKERS, CATERING, RETAIL AND OFFICES

The original conversion plans were much more radical than the current state of affairs. The Berlin Baukolleg under the leadership of Regula Lüscher called for a more restrained and lighter roof extension and a stronger structuring of the façade, based on the historical model. The company then had the plans revised once again.

The Signa Group is involved in many different, exciting projects in Berlin. In addition to the much-discussed urban development project on Hermannplatz or ambitious high-rise plans on Kurfürstendamm, the Group’s projects include the conversion of the former Kaufhof building at Ostbahnhof into an office building.

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