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Sanierung und Neubau: Das alte AEG Werk in Oberschöneweide

Auf dem rund 100.000 Quadratmeter großen Areal an der Wihelminenhofstraße entwickelt das Unternehmen DIE AG das teilweise denkmalgeschützte Areal zu einem Büro- und Gewerbepark.

Die Grundstücksfläche wird im Norden durch die Ostendstraße, im Westen durch die Wilhelminenhofstraße und im Südosten durch die Spree begrenzt. Die Umgebung ist durch eine gemischte Nutzung aus Wohnen und Gewerbe geprägt.

Sanierung und Neubau auf 10 Hektar großem Areal

Das Unternehmen DIE AG (Deutsche Immobilien Entwicklungs AG) plant, die im Mai 2019 übernommenen, denkmalgeschützten Bestandsbauten wie den Peter-Behrens-Bau zu sanieren und zu revitalisieren und auf den weiteren Grundstücksteilen jeweils neue gewerbliche Gebäude zu errichten und zu vermieten.

Das 100 000 Quadratmeter große Areal, von dem viele Berliner nur den denkmalgeschützten, 1917 für eine Automobilfabrik errichteten Peter-Behrens-Bau mit dem 58 Meter hohen, markanten Turm kennen, soll also für eine rein gewerbliche Nutzung umgebaut werden.

Rein gewerbliche Nutzung, kein Wohnungsbau

Wohnungen sind vom Bezirk laut Bebauungsplan nicht vorgesehen und werden auch nicht entwickelt. Allerdings werden zwei neue Kitas in das Areal integriert.

„Wir werden die denkmalgeschützte Bausubstanz selbstverständlich erhalten, nicht geschützte Gebäude abreißen und unter anderem durch fünf Hochhäuser ergänzen“ sagt Marcel Priefert, Vorstandsmitglied der DIE AG.

Acht Neubauten entstehen auf dem Gelände

Nach derzeitigen Plänen soll es acht Neubauten auf dem Grundstück geben, die eine maximale Höhe von 50 Metern erreichen sollen und damit unter der Höhe des Behrens-Turms bleiben werden. An der Spree sehen die Pläne einen rund zehn Meter breiten Uferweg vor, der öffentlich begehbar sein soll.

Der Standort der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), die derzeit als Mieter Teile des Behrens-Baus nutzt, soll gesichert werden. Nach Ansicht der DIE AG sei das Areal zudem ideal geeignet, um Verwaltungsgebäude für Behörden einzurichten. Auch ein breites Gastronomieangebot soll es auf dem zukünftigen Campus geben.

 

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