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Gewerbe- und Forschungsbau „Berlin Science Port“ in Charlottenburg

Im Norden Charlottenburgs soll das Gewerbe- und Forschungsensemble „Berlin Science Port“ entstehen. Das Bauvorhaben, bestehend aus vier Gebäudekörpern, soll in Holzhybridbauweise auf dem Campus des „BioTech Parks“ an der Max-Dohrn-Straße entstehen.

Erweiterung des BioTech Parks in Berlin-Charlottenburg: So soll das Gewerbe- und Forschungsprojekt „Berlin Science Port“ einmal aussehen. / © Visualisierung: DLE Land Development GmbH

© Visualisierungen: DLE Land Development GmbH
Text: Björn Leffler

 

Im Norden Charlottenburgs befindet sich der „BioTech Park“, ein Gewerbegebiet mit den heutigen Schwerpunkten pharmazeutische Entwicklung und Produktion sowie Pflanzengenomforschung. Hier befinden sich schon heute Büro- und Laborflächen sowie zahlreiche Produktionsflächen.

Das Areal kann durchaus auf eine lange Geschichte zurück blicken. Bereits im Jahr 1879 begann das Pharma-Unternehmen Schering mit dem Bau einer Ätherfabrikationsstätte am Tegeler Weg in Charlottenburg.

„BioTech Park“ in Charlottenburg: Gewerbe-Areal mit langer Historie

In den Folgejahren folgte die Erweiterung der Produktion und die Errichtung weiterer Anlagen. 1885 entwarf der deutsche Architekt Otto March das Gebäude für die Photographische Abteilung im Stil der italienischen Renaissance, welches bis heute erhalten geblieben ist.

2004 wurde aus dem ehemaligen Schering-Gelände – das Unternehmen war mittlerweile in den Wedding abgewandert – der erste privatwirtschaftlich betriebene Biotech- und Life Science Gewerbepark Berlins. Dieses Gelände soll nun durch ein ambitioniertes Bauvorhaben ergänzt werden.

Projekt „Berlin Science Port“ erweitert den bestehenden Campus

Ein hochmoderner „Life-Science-Campus“ soll nach Vorstellung des Immobilienentwicklers DLE Land Development GmbH auf dem Gelände an der Max-Dohrn-Straße nördlich vom Schloss Charlottenburg entstehen. Vier nachhaltige Holzhybrid-Gebäude sollen innovativen Unternehmen und Start-Ups zukünftig eine Mischung aus vielseitigen Büroflächen und hochmodernen Laborbereichen bieten.

Vier Gebäude in Holzhybridbauweise entstehen – 76.000 m² Nutzfläche

Das Projekt wird sich demzufolge aus vier Baufeldern zusammensetzen. Knapp 50.000 Quadratmeter Bürofläche und gut 26.000 Quadratmeter Laborfläche sollen dabei entstehen. Das Projekt befindet sich derzeit im Bebauungsplanverfahren. Die Projektverantwortlichen rechnen mit einer Baugenehmigung im zweiten Quartal 2023.

Die vier Gebäude sollen auf einem rund 28.000 Quadratmeter großen, bislang unbebauten Gelände des Campus entstehen. Das Areal befindet sich in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Jungfernheide und ist auch über die Stadtautobahn sehr gut erreichbar.

Auch Grünflächen sollen Teil des neuen Forschungscampus werden

Neben den Holzhybrid-Gebäuden sollen auch Grünflächen Teil des Bauvorhabens sein. So soll ausreichend Raum zum Entspannen oder zum Austauschen mit dem Netzwerk vor Ort geboten werden.

Die DLE Land Development GmbH ist Teil der DLE Group AG. Das Unternehmen sitzt in Berlin und ist international tätig. In der Metropolregion Berlin/Brandenburg realisiert das Unternehmen unter anderem ein Wohnungsbauprojekt im nördlich von Berlin gelegenen Wandlitz sowie das Wohnprojekt „Spree27“ an der Oberspree im Bezirk Treptow-Köpenick.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

© Visualisierung: DLE Land Development GmbH

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Quellen: Berlin Bauboom, DLE Land Development GmbH, Architektur Urbanistik Berlin, Berlin Partner Business Location Center

 

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