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Lichtenberg: Wohnungen für 1.000 Menschen am Weißenseer Weg

Auf einem ehemaligen BVG-Busabstellplatz am Weißenseer Weg und den angrenzenden Flächen soll in den kommenden Jahren ein neues Quartier mit Wohnungen, Sportflächen und Bildungseinrichtungen entstehen. Um das Projekt zu ermöglichen, musste für den nötigen Schulneubau eine kreative, bauliche Lösung entwickelt werden. Das Projekt soll direkt an der Bezirksgrenze zwischen Lichtenberg und Pankow entstehen.

So sieht das Areal am Weißenseer Weg, an der Grenze zwischen Lichtenberg und Pankow, heute aus. Auf dem Gelände soll ein neues Quartier mit insgesamt 700 neuen Wohnungen entstehen.

© Fotos: depositphotos.com
Text: Björn Leffler

 

Am Weißensser Weg, unweit des Volksparks Prenzlauer Berg, grenzen mehrere Ortsteile direkt aneinander. Das zum Bezirk Lichtenberg gehörende Alt-Hohenschönhausen trifft hier auf die Ortsteile Weißensee und Prenzlauer Berg, zugehörig zum Bezirk Pankow. An eben dieser Stelle plant die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Bau eines neuen Wohnquartiers.

Ziel des Senats ist es, auf dem ehemaligen BVG-Busabstellplatz und den angrenzenden Flächen in den kommenden Jahren eine Grundschule, eine Kindertagestätte, moderne Sportflächen und 700 Wohnungen zu errichten.

Lichtenberg: Ein Wohnquartier für über 1.000 Menschen soll entstehen

Es soll an dieser Stelle also nicht nur dringend benötigter
Wohnraum geschaffen werden, sondern gleichzeitig auch der Neubau einer dreizügigen Grundschule. Zudem soll eine auf dem Gelände eine neue Kita entstehen. Eben diese Grundschule stellte die Planerinnen und Planer jedoch vor große Herausforderungen.

Mit Blick auf die beengten Flächenverhältnisse soll die Schule als flächensparende 2-in-1-Grundschule entstehen, bei der der Schulbaukörper und die Turnhalle übereinander angeordnet sind. Mit der Entscheidung für diesen neuen Schultyp kann das Bebauungsplanverfahren fortgesetzt werden und der Bau der Wohnungen sowie der Grundschule starten.

Lösungssuche für Bau der Grundschule verzögerte das Projekt

Die Frage um eine sinnvolle Aufteilung der Quartiersflächen hatte das Projekt zuletzt verzögert. Nun soll die Entwicklung jedoch weitergehen, an deren Ende Wohnraum für über 1.000 Menschen stehen soll. Verkehrlich wird das Quartier, welches im Kreuzungsbereich der Hohenschönhauser Straße und des Weißenseer Wegs entstehen soll, hervorragend angebunden sein. Zudem sollen durch den Bebauungsplan auch die angrenzende Tennis- und Kleingartenanlage gesichert werden.

Das Areal, auf dem das Quartier geplant wird, ist heute vor allem geprägt durch überwiegend versiegelte Flächen, die im Zuge der Quartiersentwicklung teilweise entsiegelt werden sollen. Der bereits vorhandene Sportplatz soll im Zuge des Projekts saniert und erweitert werden. Er soll bereits im kommenden Jahr fertiggestellt werden.

Vorhandener Sportplatz wird bis 2023 saniert und erweitert

Der vorhandene Parkplatz soll neu konzeptioniert und als Quartiersgarage verwendet werden, da sich auf dem zukünftigen Quartier die Anwohner und Nutzer autofrei bewegen sollen. Die 700 entstehenden Wohnungen sollen allesamt als Mietwohnungen konzipiert werden, errichtet vom landeseigenen Wohnungsbauunternehmen HOWOGE.

Über den Anteil geförderter Wohneinheiten und die angestrebten Mietpreise im neuen Quartier ist bislang allerdings noch nichts bekannt. Mit einem Baustart ist nach aktuellen Planungen nicht vor 2025 zu rechnen.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

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Quellen: Bezirksamt Lichtenberg, ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN

 

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