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„Manifesto“ am Potsdamer Platz: Europas größter Food Hub eröffnet

Im Dezember soll im Einkaufszentrum „The Playce“ am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte das Gastronomie-Angebot „Manifesto“ eröffnen, Europas bislang größter Food Hub. Damit wird der Umbau der Potsdamer Platz Arkaden abgeschlossen sein.

Im Dezember soll in den umgebauten Potsdamer Platz Arkaden – mittlerweile „The Playce“ – der Foodhub „Manifesto“ eröffnen. / © Visualisierung: Manifesto

© Visualisierung: Manifesto
Text: Björn Leffler

 

Bereits im August berichteten wir über die geplante Eröffnung der umgebauten Potsdamer Platz Arkaden, die seit Mitte September 2022 unter neuem Namen firmieren: „The Playce“ heißt das Einkaufszentrum nun, welches rund 24 Jahre nach seiner ersten Eröffnung eine Frischzellenkur erhalten hat.

Während derzeit erst ein Teil des zukünftigen Shopping-Angebots offen für die Kaufkundschaft ist, soll im Dezember diesen Jahres der letzte große Meilenstein des Umbaus erfolgen – die Eröffnung des Gastronomie-Angebots „Manifesto Market“ im Zentrum der Mall.

22 Restaurants und drei Bars: „Manifesto Market“ am Potsdamer Platz

Das zukünftige Gastronomie-Areal soll 22 Restaurants und drei Bars auf einer Fläche von insgesamt 4.400 Quadratmetern umfassen, aufgeteilt auf zwei Etagen. Der aus New York City stammende Architekt Martin Barry, Gründer und CEO des Unternehmens Manifesto, hat bereits 2018 in der tschechischen Hauptstadt Prag seinen ersten Standort eröffnet.

Das in Prag außerordentlich erfolgreich laufende Konzept, welches auf eine Mischung aus erstklassiger, internationaler sowie lokaler Gastronomie und verschiedenen Kultur-Events setzt, soll auch in Berlin ab 2022 Berliner und Touristen anlocken.

Das Konzept: Live-Cooking, Musik-Acts und Spielbereich für Kinder

Es soll künftig einen „Chef’s Table“ für Live- und Show-Cooking geben, regelmäßige Musik-Acts und Filmvorführungen. Im Zentrum des Markts wird eine Treppe die beiden Stockwerke verbinden und als eine Art Amphitheater funktionieren.

Unter der Treppe entsteht derzeit ein Spielbereich mit Kletterwand für Kinder. Der Eintritt zum „Manifesto Market“ soll auch bei Veranstaltungen kostenlos sein. Fast alle der zukünftigen Köche leben bereits in Berlin, haben aber Wurzeln in allen Teilen der Welt. Genauso bunt wie ihre Herkunft soll auch das kulinarische Angebot werden.

Bargeldlos Bezahlen, Ökostrom und 100% Plastikfrei: „Manifesto“ am Potsdamer Platz

Das Konzept setzt zudem auf ein bargeldloses Zahlsystem, 100 Prozent Ökostrom und hat den eigenen Anspruch, komplett plastikfrei zu operieren. Letzteres gilt auch für die zentralisierte Lieferoption, bei der Kunden bei so vielen „Manifesto“-Restaurants bestellen können, wie sie möchten und alles in einer Lieferung bekommen.

Doch nicht nur innerhalb des Einkaufszentrums wird am Potsdamer Platz noch intensiv gebaut: An der Alten Potsdamer Straße, direkt am bekannten Kollhoff-Tower, finden Besucherinnen und Besucher derzeit eine große Baustelle vor. Die Straße ist aufgerissen, der Asphalt wird entfernt.

Bis 2025 wird der Potsdamer Platz zur begrünten Fußgängerzone

Was auf den ersten Blick aussieht als würden hier neue Gas- oder Stromleitungen verlegt werden, ist nach dem Umbau der Arkaden in Wirklichkeit die zweite große Umgestaltung des Potsdamer Platzes, die nun begonnen hat. Denn weite Teil des Potsdamer Platzes sollen in eine Fußgängerzone umgewandelt werden, und zwar von der Alten Potsdamer Straße bis hin zum Marlene-Dietrich-Platz.

Statt des bisherigen, üblichen Straßenasphalts soll hier weiträumig Naturstein-Pflaster verlegt werden. Zudem sind mehrere Außengastronomie-Angebote, ein großes Wasserspiel und ein natürlicher Regenwassergarten geplant. Dieser Umbau soll nach aktuellem Planungsstand bis 2025 andauern.

 

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Quellen: Manifesto, Berliner Morgenpost, ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN

 

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