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Nachhaltige Projekte in Berlin, Teil 3: Nachhaltigkeit im Bahnhof

Das Thema Nachhaltigkeit ist längst im Bereich der Stadtentwicklung angekommen. Auch in Berlin gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die nachhaltige Produkte und Entwicklungen vorantreiben. Im Rahmen unserer neuen Reihe “ENTWICKLUNGSSTADT bewegt BERLIN” stellen wir regelmäßig ein neues, nachhaltiges Produkt vor. Im dritten Teil der Serie beschäftigen wir uns mit der mobilen Bahnhofs-Initiative „GreenHouse“.

Text: Celine Hellriegel

In unserer Reihe „ENTWICKLUNGSSTADT bewegt BERLIN“ stellen wir regelmäßig ein nachhaltiges Projekt aus Berlin vor. Im letzten Teil der Serie berichteten wir über das Projekt „BerlinerBäumeWässerer“, bei dem sich zwei Neuköllner dem Problem der Trockenheit stellen und Berliner Straßenbäume mit ausreichend Wasser versorgen.

Im dritten Teil geht es um das Nachhaltigkeits-Projekt GreenHouse, eine Initiative, die speziell an Bahnhöfen agiert und an verschiedenen Bahnhöfen in ganz Deutschland Halt macht. Die im vorherigen Jahr gemeinsam mit Mandy Röwer gegründete Initiative hat es sich zum Ziel gemacht, deutsche Einkaufsbahnhöfe grüner und nachhaltiger zu gestalten.

Das Ziel: Mehr Nachhaltigkeit in deutschen Einkaufsbahnhöfen

Mandy Röwer ist Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Unternehmens Green Queen Flower. Mit verschiedenen, interaktiven Aktionen vor Ort und prominenten Gastbeiträgen wollen die Initiatoren von GreenHouse mehr Nachhaltigkeit in die bundesdeutschen Bahnhöfe holen und die Reisenden für das Thema sensibilisieren.

Inspiriert vom Leitspruch der Deutschen Bahn – „Grün ist mehr als eine Haltung, es ist die Zukunft“ – nimmt sich die Initiative dem Thema an und ist nicht nur aufklärend in den Bahnhöfen aktiv, sondern möchte ebenso direkt mit den Unternehmen und Mietern des Einkaufsbahnhofs über ökologische sowie nachhaltige Betriebsansätze diskutieren und sie ihnen vorstellen.

Urban Gardening im Bahnhofsbereich – ein Hingucker

Aufmerksam auf die Aktivitäten von GreenHouse wird man vor allem durch das Erscheinungsbild der Initiative, denn sie haben den Trend zum Urban Gardening aufgegriffen und zeigen vor Ort am Bahnhof mit echten Pflanzen, wie man beispielsweise selbst ein Hochbeet anlegen kann oder geben Ideen für die Gestaltung von kleinen Minigärten. Dadurch ist GreenHouse in den normalerweise eher pflanzenarmen Bahnhöfen ein echter Eyecatcher.

Aktuell befindet sich das Projekt im Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg. Noch bis zum 28. Mai 2022 könnt Ihr gern hier vorbeischauen und Euch selbst ein Bild vom GreenHouse machen und vielleicht sogar selbst aktiv werden und mitgestalten.

Kunst trifft auf Nachhaltikgeit

Die Haupthemen, die das GreenHouse Projekt bearbeitet sind Nachhaltigkeit, Urban Gardening und Zero Waste. Der Themenfokus für Berlin ist in diesem Jahr die Biene: Warum die Biene eine besonders wichtige Rolle im Ökosystem spielt, wie wir sie Schützen können und welche Maßnahmen die Bahnhöfe von „Mein Einkaufsbahnhof“ bereits umsetzen – diese und weitere Fragen werden mittels kreativer Mitmachaktionen beantwortet.

Eine weitere Attraktion, die ihr Euch ebenfalls im Berliner GreenHouse anschauen könnt, sind die von der Künstlerin Saskia Ploen selbst gestalteten Bienenbeuten. Nach Ausstellung werden diese in einen Bienengarten nach Brandenburg gebracht, wo sie dann drei neue Bienenvölker beheimaten werden.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

 

Weitere Teile der Reihe „ENTWICKLUNGSSTADT bewegt BERLIN“ findet Ihr hier: 

Nachhaltige Projekte in Berlin, Teil 1: Der „BÖcher“ aus dem Bötzowkiez

Nachhaltige Projekte in Berlin, Teil 2: Berliner bewässern Straßenbäume

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