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Neubau der Berlin Hyp Zentrale: „C.F. Møller Architects“ setzt sich durch

Das Finanzinstitut Berlin Hyp gehört zu den führenden Immobilienfinanzierern Deutschlands. Das Architekturbüro C.F. Møller Architects wurde nun mit dem Umbau der Unternehmenszentrale beauftragt und setzte sich mit seinem Entwurf auch gegen einen so renommierten Namen wie David Chipperfield durch.

Abriss nur zehn Jahre nach Sanierung

Das bestehende Gebäude an der Budapester Straße 1 in Charlottenburg wurde erst vor zehn Jahren technisch erneuert. Nun soll es aber komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Entstehen wird ein Gebäude für 570 Mitarbeiter*innen. Im Neubau werden Büroflächen, Konferenzbereiche, eine Cafeteria sowie eine Tiefgarage untergebracht. Der Neubau entsteht auf einem knapp 3.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Lützowufer und Keithstraße. Das neue Gebäude erhält auch einen eigenen Namen: „B-One“.

Elf Etagen für 570 Arbeitsplätze

Der prämierte Siegerentwurf des Büros C.F. Møller Architects sieht einen terrassenartigen Neubau vor, dessen begrünte Etagen sich zu einem elfgeschossigen, spitz zulaufenden Gebäude zusammenfügen.

Julian Weyer, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects äußert sich zum Projekt wie folgt: „Wir freuen uns, die Berlin Hyp in ihrem Bestreben unterstützen zu können, eine Führungsrolle in Sachen nachhaltige Investitionen zu übernehmen und ein hochmodernes Arbeitsambiente zu schaffen. Unser Konzept bestand darin, ein grünes und demokratisches Arbeitsumfeld zu entwerfen, indem wir Innen- und Außenbereiche, Gebäude und Landschaft miteinander verbinden – ein Konzept, das uns am Herzen liegt und das in einem größeren Maßstab unseren Städten zugutekommen kann.

Nachhaltiges Baukonzept setzte sich im Wettbewerb durch

Das zukünftige Gebäude wird nach Plänen des Büros einen ansprechend designten Orientierungspunkt am nördlichen Rand der Berliner City West bilden. Die Fassade zur Budapester Straße wird vom höchsten Punkt zu einer benachbarten historischen Villa an der Budapester Straße 5 nach unten „abtreppen“ und wird so auf „respektvolle Weise eine Beziehung zwischen den verschiedenen Maßstäben der Gebäude“ herstellen.

Die bepflanzten Terrassen werden mit einer selbstverschattenden Fassade kombiniert, die einerseits die Sonneneinstrahlung reduzieren und andererseits für eine ruhige, dezente Optik sorgen soll. In das Fassadenraster aus Naturstein werden darüber hinaus Photovoltaikmodule zur Eigenstromproduktion integriert. Bis Ende 2023 soll das Gebäude fertiggestellt werden.

Weitere Bauprojekte in der City West

Es ist nicht das einzige Neubauprojekt an der Budapester Straße. Einige Meter weiter wird die DIN-Zentrale bis 2021 komplett saniert. Direkt gegenüber vom Zoo-Aquarium ist ein 60-Meter-Hochhaus mit 15 Etagen errichtet worden. Auch hier war das zuvor auf dem Grundstück stehende Gebäude erst 1985 fertiggestellt worden.

In der Nürnberger Straße, wenige Gehminuten vom Aquarium entfernt, sieht das Pandion-Projekt „The Haus“ seiner Vollendung entgegen. Hier entstehen 65 Eigentumswohnungen mit Flächen zwischen 29 und 148 Quadratmetern und einer Zimmeranzahl von ein bis vier Zimmern. Herausstechend bei diesem Projekt ist vor allem die Fassadengestaltung.

© Grafiken: C.F. Møller Architects / Beauty & the bit

 

Innenansicht des zukünftigen Gebäudes.

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