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Schwedisches Museum „Fotografiska“ eröffnet Ende 2022 im „Tacheles“

Die Bauarbeiten am riesigen Wohn- und Gewerbeprojekt „Am Tacheles“ in Berlins Mitte gehen zügig voran. Bereits Ende 2022 soll im ehemaligen Kunsthaus „Tacheles“ eine Filiale des privaten schwedischen Fotomuseums „Fotografiska“ eröffnen.

Das ehemalige Kunsthaus „Tacheles“ befindet sich an der Oranienburger Straße in Mitte.

 

Die Schnelligkeit, mit der das Neubauprojekt „Am Tacheles“ derzeit vorangetrieben wird, ist fast beeindruckend. Seit 2018 wächst das riesige Wohn-, Gewerbe- und Kulturprojekt in Berlins Mitte in die Höhe und wird schon in diesem Jahr teilweise eröffnet werden.

Einer der ersten Bereiche, der schon Ende 2022 als neue Kulturinstitution den vielfältigen Museumsmarkt der Hauptstadt ergänzen wird, ist das ehemalige Kunsthaus „Tacheles“. Das Gebäude wird im Rahmen des Gesamtprojekts derzeit saniert und baulich erweitert.

Ende 2022 eröffnet „Fotografiska“ im ehemaligen Kunsthaus „Tacheles“

In die Räumlichkeiten des „Tacheles“, welches dem gesamten Projekt seinen Namen gab, wird eine Filiale des privaten, schwedischen Fotomuseums „Fotografiska“ einziehen. „Fotografiska“ ist ein Fotomuseum im Stadtbezirk Södermalm in der schwedischen Hauptstadt Stockholm, gegründet von den Brüdern Jan und Per Broman.

Mit international beachteten Fotoausstellungen und einem vielfältigen, kulturellen Programm möchte sich das neu eröffnete Haus als offenes Kulturzentrum in der Hauptstadt etablieren. Auch ein Restaurant ist geplant. Das „Fotografiska Berlin“ wird neben den Museen in Stockholm, New York und Tallinn der vierte Ableger des Fotomuseums sein.

Wohnungen, Büros und Einzelhandel entstehen rund um das neue Museum

Um das restaurierte, historische „Tacheles“-Gebäude herum wird neu gebaut, und zwar im ganz großen Stil: Zehn Neubauten werden auf dem Areal errichtet, sieben hochwertige Wohnhäuser werden darunter sein.

Diese Wohnhäuser werden hauptsächlich an der ruhigeren Johannisstraße errichtet. Darüber hinaus wird es drei Büro- und Geschäftshäuser geben, die an der Friedrich- und Oranienburger Straße entstehen. Den Siegerentwurf für das Projekt stellte das renommierte Architekturbüro Herzog de Meuron.

Nach aktuellem Planungsstand soll das Projekt im Laufe des kommenden Jahres vollständig abgeschlossen werden. 275 Eigentumswohnungen werden entstehen, zudem Büros auf knapp 42.000 Quadratmetern. Weitere 12.000 Quadratmeter sind dem Einzelhandel vorbehalten.

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Blick in das Gebäudeensemble von der Friedrichstraße aus.

An der Johannisstraße entstehen hauptsächlich Eigentumswohnungen.

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