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Blick in die Zukunft: So wird das neue Viertel „Am Tacheles“ aussehen

Vor einer Woche hatten wir über eines der spannendsten Neubauprojekte in der Berliner Innenstadt berichtet, das Bauvorhaben „Am Tacheles“ zwischen Oranienburger und Friedrichstraße.

Denkmalschutz und Neubau

In die Kaufhaus-Ruine „Tacheles“ soll die schwedische Fotogalerie Fotografiska einziehen. Zwei weitere, ebenfalls denkmalgeschützte Häuser, die direkt an der Friedrichstraße stehen, werden erhalten bleiben.

Um sie herum wird neu gebaut, und zwar im ganz großen Stil: Zehn Neubauten werden auf dem Areal errichtet, sieben hochwertige Wohnhäuser werden darunter sein. Diese werden hauptsächlich an der ruhigeren Johannisstraße errichtet. Darüber hinaus wird es drei Büro- und Geschäftshäuser geben, die an der Friedrich- und Oranienburger Straße entstehen.

Herzog de Meurons Entwurf für das neue Stadtquartier

Den Siegerentwurf für das Projekt stellte das renommierte Architekturbüro Herzog de Meuron, die das Projekt gemeinsam mit pwr development realisieren. Herzog de Meuron hat uns einige Visualisierungen des zukünftigen Areals zur Verfügung gestellt, die wir hier sehr gern zeigen.

Herzog de Meuron äußern sich zum Projekt wie folgt:

Das Areal „Am Tacheles“ ist eine der letzten großen Lücken in Berlins Mitte. Als wir den Auftrag bekamen, die Planung des Areals zu übernehmen, fanden wir einen Ort vor, der zur Hälfte als Parkplatz genutzt und ansonsten der Natur überlassen wurde. Eine leere, große Brache, eingeschrieben in die Mitte des trapezförmigen städtischen Blockes geformt durch Friedrichstraße, Oranienburger Straße, Johannisstraße sowie Tucholskystraße.
Nur die drei äußersten Ecken des Blockrandes waren bebaut und belebt. Das ehemalige Tacheles Gebäude blickte als traurige Ruine über das leere Gelände. (…) Das Tacheles Gebäude wird in die zukünftige Bebauung integriert und durch eine geplante kulturelle Nutzung revitalisiert. Die Tiefe der Geschichte des Ortes soll wieder erlebbar und gleichzeitig fortgeschrieben und weiterentwickelt werden.“

100.000 Quadratmeter Nutzfläche für Wohnen, Büros und Einzelhandel

So entstehen 100.000 Quadratmeter Nutzfläche in exponierter Innenstadtlage. 85.000 Quadratmeter werden neu gebaut, 15.000 stehen in den Altbauten zur Verfügung und werden modernisiert. 275 Eigentumswohnungen werden hier untergebracht, zudem Büros auf knapp 42.000 Quadratmetern. Weitere 12.000 Quadratmeter sind dem Einzelhandel vorbehalten.

Eine Übersicht weiterer Projekte, die das Büro Herzog de Meuron verantwortet, findet Ihr hier.

Für sämtliche hier gezeigten Grafiken gilt: © bloomimages / Herzog de Meuron

 

 

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