Bereits in der letzten Woche hatten wir über das Bauvorhaben „Marienhöfe“ in Tempelhof berichtet. Nun liegen uns die konkreten Projekt-Visualisierungen vor.
So stellt sich das Büro Collignon Architektur die Gestaltung des zukünftigen Wohnviertels auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Mariendorf vor. / © Grafik: CollignonArchitektur
© Grafiken: CollignonArchitektur
An der Attilastraße, Ecke Röblingstraße, zwischen den Stadtteilen Steglitz und Tempelhof, soll auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Mariendorf ein völlig neues Stadtquartier entstehen, bei dem auch der Bau von 730 Mietwohnungen ein fester Bestandteil des Projekts sein soll. Über das Projektvorhaben berichteten wir bereits am 26. August.
Nun können wir mit freundlicher Genehmigung des Büros Collignon Architektur die Visualisierungen präsentieren, welche anschaulich zeigen, wie das Gelände später einmal aussehen soll.
10 Hektar Entwicklungsfläche: Die Hälfte ist für Wohnungen vorgesehen
Von den insgesamt 10 Hektar, die im Rahmen des Projekts entwickelt werden, stehen 80.000 Quadratmeter für den Wohnungsbau zur Verfügung, also in etwa die Hälfte der Fläche. Auch eine Unterkunft für 300 Geflüchtete ist geplant.
Die Wohngebiete werden ergänzt durch Gewerbeflächen, die auf einer Gesamtfläche von insgesamt 90.000 Quadratmetern entstehen sollen. Platz finden sollen hier Büros, Einzelhandel, Unternehmen und Institutionen aus Bildung und Forschung.
Nutzungs-Mix: Gewerbe, Einzelhandel und Flächen für Handwerksbetriebe
Auch die Ansiedlung von Start-Ups sowie die Schaffung von Co-Working-Flächen sind vorgesehen. Dafür wird ein sogenanntes Innovationszentrum geschaffen. Der noch bestehende Hellweg-Baumarkt auf dem Gelände wird für das Vorhaben abgerissen.
Die Schaffung eines Handwerkerhofes für Handwerksbetriebe, eines medizinischen Zentrums sowie weitere Büro- und Verwaltungsflächen sind ebenfalls Teil der Planungen für das weitläufige, heute größtenteils versiegelte Gelände.
Zudem sieht die Planung für das Projekt ein zeitgemäßes Freiraumkonzept vor. Das heißt, dass verschiedene Treffpunkte und Stadtplätze Erholungs-, Spiel- und Freizeitflächen.
Eine ausführlichere Projektbeschreibung gibt es hier.
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