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Jede Zeit baut ihre Stadt.

Vision: So wird der neue Bötzow Campus in Prenzlauer Berg aussehen

Am Montag berichteten wir ausführlich über das bereits laufende Bauprojekt auf dem Geländer der ehemaligen Bötzow Brauerei im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg. Das Areal befindet sich direkt am südlichen Ende der Prenzlauer Allee.

Mit freundlicher Genehmigung des Unternehmens Ottobock SE & Co. KGaA können wir auf ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN ausgewählte Visualisierungen des zukünftigen Areals präsentieren.

Errichtung eines hochmodernen Medizin-Campus

Was soll auf dem historischen Baugrund passieren? Auf dem Gelände der ehemaligen Bötzow-Brauerei entsteht bis zum Jahr 2022 ein Medizin-Campus, der vorwiegend vom Prothesenhersteller Ottobock genutzt werden soll, aber auch Büroflächen für weitere Unternehmen und auch neu gebaute Wohnungen beherbergen soll.

Das Gelände wird derzeit Stück für Stück reurbanisiert, baulich ergänzt und modernisiert, unter Berücksichtigung der Denkmalschutz-Auflagen. Das Projekt gehört zu den größten Bauprojekten im Prenzlauer Berg.

Reurbanisierung und bauliche Ergänzung

Eigentümer des Areals ist die Bötzow Berlin GmbH & Co. KG. Das Unternehmen Ottobock ist mit seinem ‘Ottobock Future Lab’ einer der Hauptmieter auf dem Gelände, treibt aber selbst nicht den Ausbau des Areals voran. Dieser wird von der Bötzow Berlin GmbH & Co. KG verantwortet. Die Kosten des Projekts betragen insgesamt 40 Millionen Euro.

© Bilder / Grafiken: DCA/Laborgh
Part of May Top 5 Articles on ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN

Aktuelle Baustellenbilder des Projekts gibt es hier.
Weitere spannende Visualisierungen und Fotos findet Ihr in unserer Bildergalerie.
Mehr Projekte in Pankow findet Ihr hier.

 

 

On Monday, we reported in detail on the construction project already underway on the site of the former Bötzow Brewery in the Prenzlauer Berg district of Pankow. The site is located directly at the southern end of Prenzlauer Allee.

With the kind permission of Ottobock SE & Co. KGaA, we are able to present selected visualizations of the future site on ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN. 

CONSTRUCTION OF A STATE-OF-THE-ART MEDICAL CAMPUS

What is to happen on the historic building site? A medical campus is being built on the site of the former Bötzow Brewery by 2022, which will be used primarily by the prosthesis manufacturer Ottobock, but will also house office space for other companies and also newly built apartments.

The site is currently being reurbanized piece by piece, structurally supplemented and modernized, taking into account the requirements for the protection of historical monuments. The project is one of the largest construction projects in Prenzlauer Berg.

REURBANIZATION AND STRUCTURAL ADDITIONS

The owner of the site is Bötzow Berlin GmbH & Co. KG. The Ottobock company is one of the main tenants on the site with its ‚Ottobock Future Lab‘, but is not itself driving the expansion of the site. This is the responsibility of Bötzow Berlin GmbH & Co. KG is responsible for this. The total cost of the project is 40 million euros.

© Images / Graphics: DCA/Laborgh

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4 Kommentare

  1. Karlheinz Guthe Juni 27, 2021

    Das Neubauareal ist an überdimensionierter flachdachklotziger Ultrascheußlichkeit, wie fast überall in Berlin, bezüglich der hier beworbenen, gegenwärtigen und zukünftigen einschlägigen Neuverschandelungs-Bauvorhaben an Klotzkisten-Bunker-Ultrahässlichkeit und der daraus sich ergebenden dystopischen alptraumhaften kantig-felsenwüstenartigen Deprimierung der Öffentlichkeit in der Wahrnehmung des Stadtraumes. nicht mehr zu überbieten.
    Hauptsache. diese den städtischen Raum kubisch und kantig verstopfenden und verschattenden Klötze geben sich formal vordergründig in gebetsmühlenartig wiederholender verkaufsfördernd ambitionierter gehirnwäscheartiger Beschönigungspropaganda als „CO2-Thunfisch-Gretel-gerecht“, formal nach außen „begrünt“. „klimaneutral“ und „nachhaltig.

    Für diese Beton gegossenen und oder in Stahl-Glas konstruierten Klotzkasten-Idiotien habe ich nur absoluten Ekel, ultimativen Hass und Verachtung übrig und ärgere mich über jeden neuen Tag mehr und mehr über diese pottscheußlichen und ultrahässlichen architektonischen Missgeburten als Investoren-Amortisationsschrottkisten, welche alle unsere Städte und Kommunen republikweit so rigoros nachhaltig und ultimativ als visuelle Umweltverschmutzung pandemie- oder metastasenartig verschandeln, und dies in den baulichen Dimensionen auch noch weitaus viel schlimmer, als in den in diesem Zusammenhang oft zu Recht vielgescholtenen 60er und 70er Jahren.

    Die planerische Vorstellung für diese im Grund idiotische Scharlatanerie der Volksverarschung geht auf die dystopische Blödheit und Beschränktheit eines steckengebliebenen spätpubertären Reflexes gegen alles Traditionelle in der Baukunst, des sog. „Bauhauses“ und seiner vom Zivilisationsbruch in totalitärer Ambition beseelten Verfechter, wie beispielsweise Walter Gropius und Mies van der Rohe zurück. welche beide nie ein Architekturdiplom erworben haben.
    Deren totalitär dogmatischen, die breite Öffentlichkeit bevormundenden „Volksbeglückungsanspruch“, dass diese von dieser Bewegung als erstrebenswert propagierte Flachdachkisten ja angeblich so „genial“ seien ist eine genial angelegte Verdummungspropaganda für die Öffentlichkeit, wie die Propaganda der Scharlatane über „des Kaisers neue Kleider“ in der Erzählung von Hans Christian Andersen.
    Nach meiner Erfahrung und der daraus resultierenden festen Überzeugung trifft aus den oben genannten Gründen das genaue Gegenteil von „genial“ zu sondern es müsste daher wahrheitsgemäß vie zutreffender „schwachsinnig verhäßlichend“ heißen.

    • Alexander Schaaf September 11, 2021

      Guten Tag Herr Guthe,

      Ihr Beitrag ist vermutlich in einem Moment des Zorns, der Verzweiflung und Depression entstanden. Ich hoffe Sie haben solche Wutausbrüche ansonsten weitestgehend unter Kontrolle, ansonsten kann ich Ihnen einen guten Psychologen empfehlen.

      Zurück zur Sachebene. Ich sehe die Integration des historischen Baubestandes und Wiederbelebung positiv, die angedeuteten Rundbögen oder wie würde man das nennen, Wasserspiele, gestaltete Plätze mit Aufenthaltsqualität und zum jetzigen Zustand eine riesige Verbesserung, insgesamt auch die Bepflanzung des Areals, sehr sehr schön.

      Kritisieren würde ich die verwendeten Material für die Rundbögen, daß sieht aus wie Sichtbeton und nicht wie hier dargestellt einen a

      • Karlheinz Guthe April 21, 2022

        Guten Tag Herr Schaaf,

        bevor Sie sich mir gegenüber in hemmungsloser Arroganz als Hobby-Psychologe aufspielen, indem Sie, weil ich möglicherweise Ihr architekturdogmatisches Weltbild ins Wanken gebracht haben könnte, pseudodiagnostisch die Hoffnung äußern, dass ich meine angeblichen „Wutausbrüche unter Kontrolle haben“ möge, und sie mir „andernfalls psychologische Beratung empfehlen würden“, würde es meiner Meinung nach Ihnen durchaus „besser zu Gesicht stehen“, meine Kritik über die weltweit und damit auch in Berlin pandemieartig zunehmende Bebauung mit Flachdachklotzkisten als vermeintlich „alternativlos“ inszenierte Planungsideologie eines mittlerweile verknöcherten baulichen Planungsdogmas ernst zu nehmen und vielleicht einmal darüber nachzudenken, dass meine auf schonungslosen Betrachtungsanalysen beruhende Empörung, als angemessene Reaktion über diese zunehmende Art baulicher Verschandelung nur deren geradezu explosionsartig stetige Zunahme reflektiert, welche ständig neue Fakten städtebaulicher Dystopien schafft, denn es ist nach meiner berufsfachlichen Überzeugung als gelernter Architekt, welcher sich nicht diesem üblichen, ambitioniert abgehoben sowie sich arrogant versnobt gebenden, un-geistigen Mainstream-Überbau von kommerziellem Investoren-Amortisationsschrott mit Maximalrenditestrategien in beschönigender Architekten-Verkaufs-Lyrik andienen will, vor allem der plastisch gesamtkörperhafte Ausdruck und damit in erheblichem Ausmaß die Bedeutung der Dachlandschaft, welcher die architektonische Nicht-Ästhetik oder Ästhetik wesentlich bestimmt, welche nachhaltig einprägsam im Wahrnehmungsgedächtnis der Betrachter verbleibt und nicht etwa, wie leider es leider nur allzu oft und damit völlig zu unrecht als Ersatz-Aktionismus in öffentlichen massenmedialen Debatten gerne aufgebauscht wird, als da wären die darin oft, wie in Ihrem Antwortschreiben, angeführten Fassadengestaltungen, einschließlich der Platzgestaltungen und deren Bepflanzung, welche allesamt für die wirkungsvolle städtebaulich-räumliche Ästhetik eher völlig nachrangig und damit vergleichsweise unbedeutend sind. Daher kann auch eine weitere Zuklobung mit den üblichen Flachdachklotzkisten, keine wirklich ästhetische und aufgrund des zu erwartenden Leerstandes wegen der damit verbundenen potthässlichen Unattraktivität, auch keine funktionale Bereicherung, für den umgebenden historischen Altbaubestand sein. Aufgrund all dessen schließt sich meine „ketzerische“ Frage an, warum die umgebenden Neubauten des Berliner „Revitalisierungs“-Beispiels nicht ausnahmsweise einmal, als eine unter ästhetischen Aspekten, wohltuende Ausnahmeerscheinung und damit fast schon ein attraktives Alleinstellungsmerkmal, in Gestalt eines nachhaltig im Wahrnehmungsbewusstsein verbleibendes „Icon“, als Sattel- oder Walmdach geneigte, als Mansarden gekickte oder gerundete Dächer in parabelartig ovalem, halbrunden oder segmentbogenartigen Querschnitt haben sollten, um einer der bauepochenübergreifenden Gesamtästhetik im Städtebau eine Zukunftschance in ihrer Weiterentwicklung zu geben..

  2. Karlheinz Guthe April 21, 2022

    Guten Tag Herr Schaaf,

    bevor Sie sich mir gegenüber in hemmungsloser Arroganz als Hobby-Psychologe aufspielen, indem Sie, weil ich möglicherweise Ihr architekturdogmatisches Weltbild ins Wanken gebracht haben könnte, pseudodiagnostisch die Hoffnung äußern, dass ich meine angeblichen „Wutausbrüche unter Kontrolle haben“ möge, und sie mir „andernfalls psychologische Beratung empfehlen würden“, würde es meiner Meinung nach Ihnen durchaus „besser zu Gesicht stehen“, meine Kritik über die weltweit und damit auch in Berlin pandemieartig zunehmende Bebauung mit Flachdachklotzkisten als vermeintlich „alternativlos“ inszenierte Planungsideologie eines mittlerweile verknöcherten baulichen Planungsdogmas ernst zu nehmen und vielleicht einmal darüber nachzudenken, dass meine auf schonungslosen Betrachtungsanalysen beruhende Empörung, als angemessene Reaktion über diese zunehmende Art baulicher Verschandelung nur deren geradezu explosionsartig stetige Zunahme reflektiert, welche ständig neue Fakten städtebaulicher Dystopien schafft, denn es ist nach meiner berufsfachlichen Überzeugung als gelernter Architekt, welcher sich nicht diesem üblichen, ambitioniert abgehoben sowie sich arrogant versnobt gebenden, un-geistigen Mainstream-Überbau von kommerziellem Investoren-Amortisationsschrott mit Maximalrenditestrategien in beschönigender Architekten-Verkaufs-Lyrik andienen will, vor allem der plastisch gesamtkörperhafte Ausdruck und damit in erheblichem Ausmaß die Bedeutung der Dachlandschaft, welcher die architektonische Nicht-Ästhetik oder Ästhetik wesentlich bestimmt, welche nachhaltig einprägsam im Wahrnehmungsgedächtnis der Betrachter verbleibt und nicht etwa, wie leider es leider nur allzu oft und damit völlig zu unrecht als Ersatz-Aktionismus in öffentlichen massenmedialen Debatten gerne aufgebauscht wird, als da wären die darin oft, wie in Ihrem Antwortschreiben, angeführten Fassadengestaltungen, einschließlich der Platzgestaltungen und deren Bepflanzung, welche allesamt für die wirkungsvolle städtebaulich-räumliche Ästhetik eher völlig nachrangig und damit vergleichsweise unbedeutend sind. Daher kann auch eine weitere Zuklobung mit den üblichen Flachdachklotzkisten, keine wirklich ästhetische und aufgrund des zu erwartenden Leerstandes wegen der damit verbundenen potthässlichen Unattraktivität, auch keine funktionale Bereicherung, für den umgebenden historischen Altbaubestand sein. Aufgrund all dessen schließt sich meine „ketzerische“ Frage an, warum die umgebenden Neubauten des Berliner „Revitalisierungs“-Beispiels nicht ausnahmsweise einmal, als eine unter ästhetischen Aspekten, wohltuende Ausnahmeerscheinung und damit fast schon ein attraktives Alleinstellungsmerkmal, in Gestalt eines nachhaltig im Wahrnehmungsbewusstsein verbleibendes „Icon“, als Sattel- oder Walmdach geneigte, als Mansarden gekickte oder gerundete Dächer in parabelartig ovalem, halbrunden oder segmentbogenartigen Querschnitt haben sollten, um einer der bauepochenübergreifenden Gesamtästhetik im Städtebau eine Zukunftschance in ihrer Weiterentwicklung zu geben..

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