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Wählt Berlins spannendstes Bauprojekt 2021! Teil 7: Juli

Wir wollen es wissen! Welches ist das spannendste Bauprojekt, über das wir im vergangenen Jahr berichtet haben? Dafür schauen wir auf zwölf Monate ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN zurück und sehen uns an, welches die spannendsten Projekte eines jeden Monats waren. 

 

Und Ihr könnt abstimmen. Wie? Ganz einfach, auf unserem Instagram-Channel. In der aktuellen Story zeigen wir Euch fünf Projekte, über die wir im Monat Juli 2021 ausführlich berichtet haben. Eine Übersicht über alle ausgewählten Projekte der vergangenen Monate findet Ihr auf unserer MEDIEN-Seite.

Hier könnt Ihr die einzelnen Projekte noch einmal nachlesen:

1/  Neues Besucherzentrum am Reichstag

Die Situation am Berliner Reichstag, der Heimat des bundesdeutschen Parlaments, ist seit Jahren in höchstem Maße unbefriedigend. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher werden durch einen provisorischen Containerbau in das Parlamentsgebäude geschleust. Die derzeitige Lösung ist nicht nur ausgesprochen unflexibel und stößt längst deutlich an ihre Kapazitätsgrenzen, auch optisch ist sie wenig erbaulich. Durch die Errichtung eines neuen Besucher- und Informationszentrums, kurz „BIZ“, soll das provisorische Sicherheitskontrollgebäude abgelöst werden. Der Neubau wird zukünftig als zentraler Eingang für Besucherinnen und Besucher am Platz der Republik funktionieren. Ziel des Projekts ist es, das Provisorium durch eine städtebaulich, architektonisch und funktional angemessene, dauerhafte Lösung zu ersetzen.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier

 

2/  Radbahn-Projekt unter dem U1-Viadukt

Bereits mehrfach haben wir über das geplante „Projekt Radbahn“ im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg berichtet. Das 2015 erstmals veröffentlichte “Projekt Radbahn” entstand aus der Idee heraus, den Platz unter dem denkmalgeschützten U-Bahn-Viadukt der Line U1 als Raum für einen Radweg nutzbar zu machen. Die Initiatoren des Projekts sehen eine geradlinige Führung für den Radverkehr zwischen Oberbaumbrücke und Kottbusser Tor vor. Der Berliner Senat unterstützt das Vorhaben und hat bereits im Februar 2021 zwei mögliche Varianten für eine entsprechende Machbarkeitsstudie ausgeschrieben. Variante 1 wäre demzufolge eine Streckenführung ausschließlich unter der U-Bahn-Linie. Variante 2 sieht ergänzend auch eine Streckenführung auf einer der beiden Fahrbahnen daneben vor. Bei der zweiten Variante würde es folglich nur noch eine Fahrbahn für Autos mit einem Fahrstreifen je Richtung geben.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier

 

3/  „Embassy of Exchange“ am Holocaust Mahnmal

Ein Ort für „Begegnung, Austausch und Visionen“ soll nach Angaben des Projektentwicklers MUC Real Estate GmbH in Berlins Zentrum entstehen. Moderne Gewerbeflächen und luxuriöse Wohnräume sollen in dem Gebäude, welches den Namen „Embassy of Exchange“ erhalten wird, entstehen. Von der ursprünglichen Projektbezeichnung „Palais am Brandenburger Tor“ ist man mittlerweile offenbar abgerückt. Trotz des neuen Namens soll ein relevantes Merkmal des Gebäudes weiterhin Bestand haben, nämlich der öffentlich zugängliche Stadtbalkon, von dem aus Gäste und Besucher das Holocaust Mahnmal überblicken können und somit eine völlig neue Perspektive auf das weltbekannte Denkmal entstehen soll. Dennoch, der Bau war und ist nicht unumstritten. Grund für den jahrelangen Disput war die Höhe des Neubaus, da er den direkt angrenzenden Häuserblock zwischen Hannah-Arendt- und Behrenstraße verdeckt und für die dortigen Anwohner eine unschöne Schattensituation entstehen lässt.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier

 

4/  Wohnungen für 4.000 Menschen auf ehemaligem Köpenicker Güterbahnhof

Über das Bauvorhaben des Berliner Senats im Südosten Berlins haben wir auf unserer Bezirksseite Treptow-Köpenick bereits mehrfach berichtet. Der Plan, auf dem ehemaligen Areal des Köpenicker Güterbahnhofs ein Wohnquartier zu errichten, hat nach vierjähriger Planungszeit eine klarere Kontur erhalten. Das Viertel soll sich auf einer Fläche von rund 50 Hektar und einer Ausdehnung von zwei Kilometern von Ost nach West erstrecken, zwischen den Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten. Die Entwicklung des seit Anfang der 1990er-Jahre brachliegenden Gebiets soll auch die Teilung Köpenicks durch die Bahntrasse aufheben und den Bezirk somit aufwerten. Die Verkleinerung des ursprünglich 60 Hektar großen Areals ist auf den Einfluss der beteiligten Bürgerinnen und Bürger zurückzuführen, die den Entwicklungsprozess von Beginn an begleitet haben und ihn auch weiter begleiten werden.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier

 

5/  Berlins längste Fahrradstrasse in der Neuköllner Weserstraße

Vom beliebten Reuterkiez im Norden Neuköllns bis zum S-Bahnhof Sonnenallee sollen Radfahrende zukünftig auf einer eigenen Fahrradstraße fahren können, befreit vom Autoverkehr. Realisiert wird das Projekt in der Weserstraße, die parallel zur viel befahrenen Sonnenallee verläuft. Das Projekt soll in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. Bis 2024 soll die gesamte Straße umgewandelt werden. Martin Hikel (SPD), Bezirksbürgermeister von Neukölln, nahm am Montag am feierlichen Spatenstich für das Projekt teil. Der Bezirk plant mit diesem Projekt die längste Fahrradstraße Berlins. Denn eine reine Fahrradstraße auf einer solchen Länge – insgesamt 2,5 Kilometer wird die Strecke umfassen – gibt es in der Hauptstadt bislang nicht. Radfahrende sollen zukünftig zwischen Kottbusser Damm und dem S- und U-Bahnhof Sonnenallee eine 5,50 Meter breite, asphaltierte Fahrbahn nutzen können. Autos werden in der Weserstraße dann weitgehend tabu sein. Allerdings soll es Ausnahmen für Anwohner*innen, Liefer- oder Rettungsfahrzeuge geben, was in solchen Projekten üblich ist.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es hier

 

Wenn Ihr Eure Wahl getroffen habt, dann geht einfach auf unseren Instagram-Channel und klickt Euch durch unsere Story. Hier könnt Ihr für Euer Lieblings-Projekt im Januar abstimmen.

Am Ende des Jahres lassen wir die zwölf Monatsgewinner im ultimativen Wettstreit gegeneinander antreten, um das spannendste Projekt 2021 zu küren.

Und die Teilnahme soll sich auch für Euch lohnen! Unter allen Teilnehmer*innen verlosen wir drei ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Kalender für das Jahr 2022 im Wert von je 35 Euro, und zwar mit den folgenden Motiven:

FRIEDRICHsHAIN – Now and Then

Olympiastadion Berlin

Humboldt Forum Berlin

HIER GEHT ES ZUR ABSTIMMUNG AUF INSTAGRAM

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme! Eure ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN Redaktion

Wer sich nicht gedulden kann und einen oder mehrere Kalender schon vorab käuflich erwerben möchte, kann einfach eine Mail an shop@entwicklungsstadt.de senden.

Hier findet Ihr alle Monate des Jahres 2021 übersichtlich aufgelistet
Hier findet Ihr alle Bauprojekte nach Bezirken sortiert
Eine Übersicht aller Projekte des Jahres 2020 findet Ihr hier

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