entwicklungsstadt berlin

Die Stadt, die immer wird und niemals ist: Berlin wird niemals aufhören, sich fortwährend neu zu erfinden. Darüber berichten wir jeden Tag neu.

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Auf dieser Seite könnt Ihr gebündelt alle Rezensionen, Medienbesprechungen und Filme entdecken, die wir auf ENTWICKLUNGSSTADT veröffentlicht haben.

Serie, Teil 1: Berlins Luftschlösser
Die “Olympiahalle 2000” in Mitte

Im Rahmen der gescheiterten Olympia-Bewerbung Berlins im Jahre 1993 gab es Pläne für den Bau einer großen Mehrzweckarena auf dem Gelände des Stadions der Weltjugend an der Chausseestraße in Mitte. Erster Teil unserer neuen Serie “Luftschlösser – Berlins unvollendete Bauten.”

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Dokumentation
“Baustelle Berlin: Wo bleiben die neuen Wohnungen?”

Sechs städtische Wohnungsbaugesellschaften sollten bis zur Wahl im September 2021 insgesamt 30.000 neue Wohnungen schaffen. Bis Ende 2021 werden es aber nur 21.000 sein. Warum das so ist und an welchen Punkten der Wohnungsbau immer wieder festhängt oder sogar scheitert, hat der Sender RBB in einer rund 45-minütigen Dokumentation umfassend beleuchtet.

Das Format beleuchtet Bauvorhaben, die bereits seit Jahrzehnten auf ihre Umsetzung warten, aber auch alternative Visionen für neue Wohnformen wie etwa selbstverwaltete Hausprojekte und Wohnhäuser, die auf engstem Raum und mit hohem kreativem Potenzial umgesetzt wurden.

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Dokumentation
“Geheimnisvolle Orte – Der Anhalter Bahnhof”

Über die möglichen Projekte am und um den Anhalter Bahnhof haben wir bereits mehrfach berichtet. Schon im Februar 2020 stellten wir die konträren Projektvorhaben “Wiederaufbau Anhalter Bahnhof” und “Neubau eines Exilmuseums” vor. Seitdem hat sich einiges getan, denn die Umsetzung des Exilmuseums in unmittelbarer Nähe zur Bahnhofs-Ruine erscheint heute weitaus realistischer als die Rekonstruktion des historischen Bahnhofsgebäudes, welches in den 60er Jahren gesprengt und abgetragen wurde. Das wurde auch im Interview mit Meike-Marie Thiele von der Stiftung Exilmuseum deutlich.

Unabhängig davon, was in Kreuzberg am Askanischen Platz zukünftig geschehen wird, beschäftigt sich die spannende RBB-Dokumentation “Geheimnisvolle Orte – Der Anhalter Bahnhof” mit der wechselhaften Geschichte des einstmals beeindruckenden Kopfbahnhofs im Nordwesten Kreuzbergs.

Zur Dokumentation und weiteren Informationen rund um den historischen Bahnhof gelangt Ihr hier.

 

DVD
“Das Humboldt Forum – Ein Jahrhundertprojekt”

Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses in Form des Humboldt Forums wurde von zahlreichen Medien und Publikationen begleitet. Eine der umfassendsten und spannendsten Arbeiten stellt die DVD-Box “Das Humboldt Forum – Ein Jahrhunderprojekt” dar.

Das Unternehmen Studio Hamburg Enterprises GmbH hat die DVD pünktlich zur Eröffnung des Humboldt Forums im Dezember 2020 veröffentlicht. Die Box ist keine schnöde Baudokumentation, sondern beschäftigt sich intensiv mit der Idee und den Anfängen des Schloss-Wiederaufbaus sowie mit der inhaltlichen Konzeption einer “Humbold Forum” genannten Kulturinstitution im Zentrum der Hauptstadt.

Zur ausführlichen Rezension geht es hier.

 

Interview
“Metropolengespräche”: Im austausch mit Dr. Markus Tubbesing

Im Rahmen der Ausstellung “Unvollendete Metropole. 100 Jahre Städtebau für (Groß-)Berlin” finden seit dem 1. Oktober 2020 in unregelmäßigen Abständen die sogenannten “Metropolengespräche” statt. Anlass zu dieser Gesprächsreihe war im vergangenen Jahr das Jubiläum “100 Jahre Groß-Berlin”.  Vor mittlerweile etwas über 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde Berlin auf einen Schlag zur drittgrößten Metropole der Welt, hinter New York City und London. Der Preußische Landtag verabschiedete ein neues Gesetz, welches acht Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke zu „Groß-Berlin“ vereinte.

Dr. Markus Tubbesing, der in diesem Gespräch Rede und Antwort stand, ist Hochschulprofessor für Entwurf und Denkmalpflege an der Fachhochschule Potsdam und war bzw. ist darüber hinaus als Architekt, Architekturhistoriker und Denkmalpfleger im Einsatz.

Zum Gespräch geht es hier.

 

Dokumentation
Berlin und wir! (2020)

Die Dokumentation “Berlin und wir!” richtete sich ab 2016 vor allem an Kinder und Jugendliche und stellte das Thema Integration und kulturübergreifende Gemeinschaftserfahrungen in den Mittelpunkt.

Vier Jugendliche, die das eigene Land verlassen mussten, und vier Jugendliche aus Berlin, wollten in diesem gemeinsamen Projekt, begleitet von den Kamerateams von ARD und ZDF, herausfinden, wie gut sie miteinander leben können. Mehrere Monate wurden sie mit der Kamera begleitet. Im Sommer 2020 trafen sich einige der Jugendlichen wieder, um für eine einmalige Fortsetzung der Dokumentation einen gemeinsamen Ausflug ins nördliche Brandenburg zu unternehmen.

Zur Dokumentation “Berlin und wir!” geht es hier.

 

ENTWICKLUNGSSTADT FeiertagsMEDIATHEK
tEIL 5: “Berlin Kastanienallee – Damals arm, heute Sexy” (2020)

950 Meter Großstadt zwischen Hochglanz und Tradition: Die Kastanienallee im Stadtteil Prenzlauer Berg ist Inbegriff des ewigen Berliner Wandels. Diese 89-minütige RBB-Dokumentation lässt Anwohner, Geschäftsleute, Neu-Prenzlberger und Alteingesessene zu Wort kommen und verfolgt den Wandel der populären Straße im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte.

Ein spannendes, sachlich und angenehm dargestelltes Sittenbild der Berliner Kiezkultur – und der Veränderungen, denen es fortwährend unterliegt.

Zur Dokumentation “Berlin Kastanienallee – Damals arm, heute sexy” geht es hier

 

ENTWICKLUNGSSTADT FeiertagsMEDIATHEK
tEIL 4: “Vor 20 Jahren: Baustelle Berlin” (2017)

Seit 1993 bemühte sich ein gigantisches Heer von Investoren, Architekten und Bauarbeitern, den Mythos Potsdamer Platz wiederzubeleben. Neun Millionen Tonnen Bauschutt wurden beiseitegeschafft, um aus dem Areal zwischen Potsdamer Platz und Reichstag wieder das zu machen, was es einmal war: das Machtzentrum der deutschen Hauptstadt.

Diese Spiegel Dokumentation aus dem Jahre 2017 ermöglicht einen faszinierenden und intensiven Rückblick auf das, was in den 90er Jahren Europas größte Baustelle war.

Zur Dokumentation “Vor 20 Jahren: Baustelle Berlin” geht es hier

 

ENTWICKLUNGSSTADT WEIHNACHTSMEDIATHEK
tEIL 3: “Nächster Halt Hauptbahnhof” (2020)

Unter Berlins berühmtestem Boulevard “Unter den Linden” wurde jahrelang gebohrt, gebuddelt, betoniert. Knapp zwei Kilometer Trasse und drei neue Bahnhöfe gehen jetzt ans Berliner U-Bahnnetz. Auch die Spree musste unterirdisch gequert werden. Doch Lärm, Krach und Dreck, das Slalomfahren in Mitte – all das hat sich gelohnt.

Wer am Hauptbahnhof aus dem Fernzug steigt, kann nun bis an den Stadtrand ins Brandenburgische Hönow durchfahren. Viele Berlinbesucher kommen künftig mit der neuen U-Bahnlinie zügig zum Humboldt Forum.

Die Autoren des Films “Nächster Halt Hauptbahnhof – die U5 am Ziel” , Thomas Balzer und Georg Berger, begleiteten Projektleiter und Architekten über mehrere Jahre beim Bau des komplexen Tunnelbaus, zeigen die Probleme im schwierigen Berliner Baugrund sowie den Ärger für die Anrainer und die Konsequenzen für den Autoverkehr.

Zur Dokumentation “Nächster Halt Hauptbahnhof” geht es hier

 

ENTWICKLUNGSSTADT WEIHNACHTSMEDIATHEK
tEIL 2: “Berlin Baut ein schloss” (2020)

Die ARTE Dokumentation “Berlin baut ein Schloss” (2020) begleitet die Geschichte der Schloss-Entstehung. Sie will verstehen, worauf diese Rekonstruktion Bezug nimmt und warum die Debatte über ihr Für und Wider so emotional geführt wurde und wird.

Bis das historische Schloss 1950 gesprengt wurde, war das Gebäude über 500 Jahre lang Herrschaftssitz der Hohenzollern. Von hier regierten Preußens Könige und zuletzt die Kaiser des Deutschen Reichs. Zu DDR-Zeiten entstand an seiner Stelle der Palast der Republik, der dann einige Jahre nach der Wende ebenfalls in Schutt gelegt wurde.

Zur Dokumentation “Berlin baut ein Schloss” geht es hier

 

ENTWICKLUNGSSTADT WEIHNACHTSMEDIATHEK
tEIL 1: “Berlin Babylon” (2000)

Wir eröffnen unseren filmischen Reigen mit der Dokumentation “Berlin Babylon” aus dem Jahre 2000. Der Film von Regisseur Hubertus Siegert zeigt Berlin wenige Jahre nach dem Mauerfall als eine Stadt im radikalen Wandel, noch voller Narben und Wunden der Vergangenheit und übersäht mit Baustellen und aufgerissenen Stadtlandschaften.

Siegert zeigt hervorragend, wie Politiker, Architekten und Stadtplaner die einstmals zwei Stadthälften innerhalb kürzester Zeit runderneuern, neu erfinden und von den Wunden der Teilung heilen wollten – und wie die unterschiedlichen Strömungen, Kulturen und Konzepte unsanft aufeinanderprallten.

Zur Dokumentation “Berlin Babylon” geht es hier

 

Medien
Internationale Pressestimmen zur Eröffnung des Humboldt Forums

Am 17. Dezember wurde das Humboldt Forum in Berlins historischer Mitte in Teilen eröffnet. Der Wiederaufbau des 1950 zerstörten Berliner Stadtschlosses in der von Architekt Franco Stella konzipierten Variante hat nicht nur in Berlin, sondern ebenso bundesweit sowie international ein ambivalentes Presseecho hervorgerufen.

Wir haben eine Auswahl der Medienstimmen zusammengestellt.

Zur ausführlichen Medienanalyse geht es hier

 

Katalog
Berlin 1945-2000: A photographic subject

Unweit der Köpenicker Wilhelminenhofstraße würden die Reinbeckhallen derzeit zu einer aufsehenerregenden Kunstausstellung laden: “Berlin 1945-2000: A Phtographic Subject“. Die Stiftung Reinbeckhallen Sammlung für Gegenwartskunst, so der komplette Name der Stiftung, nutzt die historischen Hallen seit 2017 zur Präsentation von Gegenwartskunst und zur Förderung von Bildung, Kunst und Kultur.

Geplant war, dass die Schau bis Ende Januar 2021 für Besucher geöffnet bleiben würde. Corona-bedingt musste die Ausstellung jedoch schließen, was aufgrund der Qualität der dort gezeigten Exponate außerordentlich bedauernswert ist. Umso erfreulicher ist es, dass er zur Ausstellung gehörende Katalog sehr sehenswert ist.

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Buch
Das Buch zum U5-Projekt: Ein neuer Tunnel durch Berlin

Die Fertigstellung des BER zum 31. Oktober ist nicht das einzige Infrastruktur-Großprojekt, welches in Berlin im Jahr 2020 fertiggestellt wird: Die Verlängerung der U-Bahnlinie 5 zum Hauptbahnhof ist nach neunjähriger Bauzeit erfolgreich abgeschlossen worden. Im Gegensatz zum Flughafen-Projekt blieb das U-Bahnprojekt in Berlins historischer Mitte allerdings deutlich besser im Zeit- und Kostenrahmen. Und das, obwohl es das technisch deutlich anspruchsvollere Bauvorhaben war.

Dies wird sehr schnell deutlich, wenn man das im Jaron Verlag erschienene Buch zum Projekt (“Ein neuer Tunnel durch Berlin“, 160 Seiten) liest und vor allem ansieht. Äußerst anschaulich und plastisch werden in zahlreichen Abbildungen die Herausforderungen dargestellt, die sich den Projektplanern bei der Umsetzung dieses Mammutprojekts im Herzen der Hauptstadt ergeben haben.

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Magazin
Fünf Jahrzehnte Architektur und Urbanismus: das Arch+ Magazin

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Magazin „ARCH+“, einer quartalsweise erscheinenden Zeitschrift für Architektur und Urbanismus. Jedes vierteljährlich erscheinende Heft beleuchtet eingehend und intensiv ein besonderes Thema und greift dabei aktuelle, gesellschaftliche Diskussionen in Hinblick auf architektonische und urbanistische Fragestellungen auf.

„ARCH+“ ist ein von den Großverlagen unabhängig operierendes Magazin mit Sitz im Kreuzberger Besselpark. Seit mittlerweile über 50 Jahren (gegründet 1967) publiziert das gemeinnützige Unternehmen die konzeptuelle Architekturzeitschrift und prägt dabei den deutschsprachigen und internationalen Diskurs zu Architektur und Stadtforschung.

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Buch
Mitte auf Augenhöhe – Berlins Altstadt gestern und heute

Wenig erinnert heute im Berliner Stadtkern noch an dessen rund 800-jährige Geschichte. Traditionsreiche Plätze wie der Molkenmarkt, der Köllnische Fischmarkt oder der Neue Markt sind genauso verschwunden wie einstmals geschäftige Hauptstraßen wie Königstraße, Spandauer Straße oder Roßstraße, um nur einige wenige zu nennen.

Benedikt Goebel und Lutz Mauersberger haben nun in ihrem kürzlich erschienenen Buch “Mitte auf Augenhöhe – Straßen und Plätze des Berliner Stadtkerns gestern und heute” Fotografien der einstigen Berliner Altstadt dem heutigen Zustand gegenübergestellt, stets aus der Perspektive der Fußgänger. So hat man beim Betrachten des Buches fast den Eindruck, man würde sich auf einen Spaziergang durch das alte Berlin begeben.

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