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Projekt „Spreeküste“: Senat plant Bebauung der Spreeuferbereiche

Potenzielle Bauflächen sind in der Berliner Innenstadt kaum noch verfügbar. Umso interessanter werden nun Flächen entlang der östlichen Spreeuferbereiche in den Bezirken Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird nun das Entwicklungsprojekt „Spreeküste“ vorangetrieben.

Gibt es entlang der östlichen Spree noch weitere Entwicklungsflächen für Bauvorhaben? Dieser Frage gehen die Bezirke Lichtenberg, Treptow-Köpenick und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nun gemeinsam nach.

© Fotos: depositphotos.com
Text: Björn Leffler

 

Es wird eng in der Berliner Innenstadt, zumindest wenn man auf der Suche nach potenziellen Bauflächen ist. Und so muss die verantwortliche Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen immer kreativer werden, um mögliche Flächen für Neubauvorhaben zu finden.

Dies soll nun im Rahmen des Entwicklungsprojekts „Spreeküste“ erfolgen, zumindest für die östlich und südöstlich gelegenen Bezirke Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Denn besonders die städtebaulich wertvollen Flächen entlang des Ufers der Spree zwischen Rummelsburg und Oberschöneweide gehören zu bevorzugten Lagen in der Hauptstadt.

Projekt „Spreeküste“: Entwicklung der östlichen Spreeuferbereiche

Um die bauliche Entwicklung dieser Uferbereiche zentral und koordiniert zu steuern soll daher in drei Schritten ein bezirksübergreifendes Entwicklungskonzept mit dem passenden Namen „Spreeküste“ erarbeitet werden.

Die Federführung ist laut einem Bericht der Berliner Woche dem Bezirksamt Lichtenberg übertragen worden. Partner sind das Bezirksamt Treptow-Köpenick und die oben bereits erwähnte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Gemeinsam wollen die Projektparteien mögliche Entwicklungsszenarien ausarbeiten.

Öffentliche Beteiligung: Auftaktveranstaltung am 12. September

Die Erarbeitung des Konzeptes soll dabei von Beginn an partizipativ erfolgen, und zwar in beiden Bezirken. Das bedeutet, dass Anwohnerinnen und Anwohner sowie Grundstückseigentümer aus Bereichen entlang der Spree in den Planungsprozess aktiv einbezogen werden sollen.

Als Auftakt für den geplanten Entwicklungsprozess soll am 12. September eine erste Informationsveranstaltung stattfinden, bei dem alle Interessierten ohne Einschränkungen teilnehmen können. Die Informationsveranstaltung wird ab 16:30 Uhr digital erfolgen, eine Anmeldung ist hier möglich.

Spreeufer: Ein städtebauliches Werkstattverfahren wird angestrebt

Auf der digitalen Veranstaltung sollen Analysen sowie Ansätze zu den Zielen für den Entwicklungsbereich „Spreeküste“ präsentiert und Grundzüge für das dann startende städtebauliche Werkstattverfahren erläutert werden. Die Ergebnisse dieses Werkstattverfahrens sollen in das Entwicklungskonzept einfließen.

Im Anschluss an die Präsentation am 12. September soll es eine umfangreiche Frage- und Diskussionsrunde geben, um alle Meinungen und Anmerkungen von Anwohnern und Eigentümern zu hören. Im weiteren Verlauf des Entwicklungsprozesses sollen, wie bei öffentlichen Planungsverfahren längst üblich, weitere Beteiligungsformate eingerichtet werden.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

Entlang der Rummelsburger Bucht in Lichtenberg ist das Spreeufer bereits dicht bebaut. Nun rücken die weiter östlich gelegenen Spreeuferbereiche in Lichtenberg, Treptow und Köpenick in den städtebaulichen Fokus.

Gibt es Potenzial für weitere Bebauungen? Die Uferbereiche entlang der Spree – wie hier im Stadtteil Köpenick – sollen im Rahmen des Projekts „Spreeküste“ entwickelt werden.

Weitere Projekte in Lichtenberg findet Ihr hier
Weitere Projekte in Treptow-Köpenick

Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Bezirksamt Lichtenberg, Berliner Woche

 

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