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Berlin wird niemals aufhören, sich fortwährend neu zu erfinden. Davon handelt dieser Blog.

Vision und Wirklichkeit: “The Cube” am Hauptbahnhof im Realitätscheck

Strahlende Visualisierungen kommender Neubauprojekte kennen wir zu Hauf. Die Vision der Architekten und Stadtplaner stimmt mit dem letztlichen Ergebnis aber nicht immer überein. Manchmal gibt es sogar böse Überraschungen. Merke: In Visualisierungen von Neubauvorhaben ist es grundsätzlich immer Sommer.

Aber nun gibt es, gerade in Berlin, auch einige durchaus ungemütliche und nicht so sonnige Monate im Jahr. Und auch in diesen ungemütlicheren Zeiten sollten sich die zukünftigen Gebäude in das städtebauliche Ensemble einfinden.

Vision und Wirklichkeit: “The Cube”

Mit dem gerade erst fertiggestellten und vielbeachteten Büro-Neubau “The Cube” am Hauptbahnhof haben wir einmal den Vergleich gewagt und die Visualisierungen, die uns das Unternehmen CA Immo zur Verfügung gestellt hat, mit dem realen Ergebnis verglichen.

Die Fassade ändert häufig ihr Antlitz

Zum Neubau: Das zukünftige Bürogebäude, welches seinen späteren Nutzern individuell gestaltbare und innovative Büroflächen zur Verfügung stellen wird, fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Glasfassade auf.

Die vom Architekturbüro 3XN gestalteten Außenelemente des kubusförmigen Gebäudes geben dem Bau ein sich ständig veränderndes Äußeres, je nach Perspektive und äußeren Einflüssen.

Grafiken/Renderings: © CA Immo / Fotos: Björn Leffler

Betrachtung aus der Ferne

Auf den ersten Blick fällt auf, dass das Gebäude – auch bei strahlendem Sonnenschein – deutlich dunkler ist als in der Visualisierung. Berücksichtigen muss man hierbei allerdings, dass in der Visualisierung ein wolkenbehangener Himmel gewählt wurde, der sich in der Glasfassade des Gebäudes reflektiert.

Betrachtung aus der Nähe

Vor allem bei der näheren Betrachtung des Gebäudes wird aber deutlich, dass die Visualisierung sehr nah an der realistischen Umsetzung liegt. Die Umgebung des Gebäudes wird, und dies ist vor allem abends und nachts der Fall, in der vollständig aus Glas bestehenden Ummantelung des Gebäudes spannend und zum Teil spektakulär gespielgelt und verzerrt.

Fazit

Die spektakulären Bildeffekte, die Designer bei Visualisierungen von späteren Gebäuden gern verwenden, wurden auch hier eingesetzt. Dennoch lässt sich festhalten, dass das Ergebnis des kürzlich eröffneten Komplexes doch sehr nah an die Visualisierung von CA Immo heranreicht.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich das Gebäude in den kommenden Jahren in der Wahrnehmung der Berliner Bevölkerung entwickelt. Die Meinungen zu diesem Gebäude sind schon heute sehr gespalten.

 

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We know radiant visualizations of upcoming new building projects in abundance. However, the vision of architects and urban planners does not always correspond to the final result. Sometimes there are even unpleasant surprises. Note: In visualizations of new building projects it is always summer.

But, especially in Berlin, there are also some uncomfortable and not so sunny months of the year. And even in these more uncomfortable times, the future buildings should fit into the urban ensemble.

VISION AND REALITY: “THE CUBE”

With the recently completed and much-acclaimed new office building “The Cube” at the Hauptbahnhof, we ventured a comparison and compared the visualisations provided by CA Immo with the real result.

THE FAÇADE OFTEN CHANGES ITS APPEARANCE

About the new building: The future office building, which will provide its future users with individually designable and innovative office space, is particularly striking because of its unusual glass façade.

The exterior elements of the cube-shaped building, designed by the architectural office 3XN, give the building a constantly changing appearance, depending on the perspective and external influences.

Graphics/renderings: © CA Immo / Photos: Björn Leffler

VIEW FROM A DISTANCE

At first glance, it is noticeable that the building – even in bright sunshine – is significantly darker than in the visualization. However, one must take into account that a cloudy sky was chosen for the visualization, which is reflected in the glass facade of the building.

View FROM UP CLOSE

Especially when looking at the building more closely, however, it becomes clear that the visualization is very close to the realistic implementation. The surroundings of the building, and this is especially the case in the evening and at night, are played out and distorted in an exciting and sometimes spectacular way in the building’s all-glass shell.

CONCLUSION

The spectacular image effects that designers like to use in visualizations of later buildings were also used here. Nevertheless, it can be said that the result of the recently opened complex comes very close to CA Immo’s visualisation.

It will be exciting to see how the building develops in the coming years in the perception of the Berlin population. Opinions on this building are already very divided.

 

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