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An der Jannowitzbrücke entsteht das Geschäftsquartier „JAHO“

An der Jannowitzbrücke soll in den kommenden Jahren ein modernes Büro- und Geschäftsquartier entstehen. Markantes Markenzeichen des Gebäudeensembles wird ein 70 Meter hoher Büroturm, der vom renommierten Architekten David Chipperfield entworfen wurde.

An der Jannowitzbrücke entsteht das Projekt „JAHO“. Der Bau des Geschäfts- und Büroquartiers soll 2022 beginnen.

© Visualisierungen: Art-Invest Real Estate

 

An der Kreuzung Holzmarktstraße/Jannowitzbrücke planen die Unternehmen Art-Invest Real Estate und Cesa Group das Gebäudeensemble „JAHO“. Moderne Büroräume, ein Stadtplatz und mehrere, kleine Parkflächen („Pocketparks“) sollen neben einem 70 Meter hohen Büroturm künftig das Stadtbild am S-Bahnhof Jannowitzbrücke prägen.

Neben dem Turm direkt an der Kreuzung planen die Bauherren einen länglichen, etwa 46 Meter hohen Gebäuderiegel zwischen S-Bahnhof und Holzmarktstraße sowie einen Anbau an das denkmalgeschützte Nachbargebäude. Dieser Teil des Projekts wurde vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi konzipiert.

50.000 Quadratmeter Büroflächen entstehen

Insgesamt 50.000 Quadratmeter Geschossfläche sollen dabei entstehen, etwa 20.000 davon entfallen auf den dominanten Chipperfield-Turm. Geplant ist, in den übrigen 30.000 Quadratmetern der entstehenden Gebäude ebenfalls Büroflächen für rund 2.500 Arbeitsplätze zu schaffen.

Neben klassischen Büroräumen sollen auch Co-Working-Spaces, Konferenz- und Kongressflächen entstehen. Die Arbeitsflächen sollen nach Vorstellungen der Projektentwickler als „Future Office“-Konzepte gestaltet werden. Dazu soll es etwa neben den Dachterrassen auch Loggien im mittleren Gebäuderiegel geben.

Gastronomie- und Einzelhandelsflächen entstehen ebenfalls

Das Areal an der Holzmarktstraße, Ecke Alexanderstraße soll als markanter Stadtplatz mit direktem Zugang zum S- und U-Bahnhof entwickelt werden. Hierzu befinden sich die Bauherren bereits in intensiver Abstimmung mit dem Bezirk Mitte, um einen für die gesamte Öffentlichkeit Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwerfen.

Im „JAHO“-Komplex soll es zukünftig auch einen Supermarkt, Cafés und Restaurants sowie Concept Stores geben. Die Herrichtungsarbeiten für das Projekt haben bereits dieses Jahr begonnen. Im kommenden Jahr sollen dann die Bauarbeiten starten. Mit der Fertigstellung wird bis zum Jahr 2025 gerechnet.

Weitere Projekte zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke

Das „JAHO“ ist in diesem Stadtraum eines von mehreren, großformatigen Bauprojekten, die in den vergangenen Jahren begonnen wurden. Rund um die Voltairestraße, zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke, ist in den vergangenen Jahren ein neues Ensemble entstanden, welches die jahrelange (bauliche) Isolation des Einkaufszentrums „Alexa“ beenden wird.

Das mittlerweile fertiggestellte Wohnprojekt „Grandair“ ist direkt angrenzend an das „Alexa“ entstanden. Direkt gegenüber, auf der anderen Seite der Voltairestraße, wächst seit mehreren Jahren das Gewerbeprojekt „VoltAir Berlin“, welches nach aktuellem Planungsstand Mitte kommenden Jahres fertiggestellt werden soll.

Hotel- und Büroneubauten dominieren das Bild

Wiederum direkt neben dem „VoltAir Berlin“ ist bereits Anfang 2020 das Projekt The Student Hotel fertiggestellt worden. 457 Zimmer bietet das großformatige Hotel, welches sich nach eigener Aussage vor allem an ein junges und innovatives Publikum richten möchte.

Neben dem “Student Hotel” wird ein weiteres Gebäude auf dem letzten noch freien Baufeld entstehen, auch hier werden Hotelkapazitäten geschaffen. Das Unternehmen UBM Development errichtet hier ein Gebäude mit 21 Etagen.

Komplette Neuerfindung des Stadtraums an der Holzmarktstraße

Das österreichische Immobilienunternehmen Signa entwickelt an der Littenstraße, Ecke Stralauer Straße, unweit vom zukünftigen „JAHO“, das Projekt „Beam Berlin“. Dafür wird das historische Schicklerhaus derzeit umfassend umgebaut.

Der Stadtraum rund um Jannowitzbrücke und Holzmarktstraße wird derzeit also vollkommen neu erfunden und in einigen Jahren ein vollkommen neues Gesicht aufweisen. Auch die heute noch stehende, sanierungsbedürftige Schwimmhalle an der Holzmarktstraße wird abgerissen und durch einen mehrstöckigen Multifunktionsbau ersetzt werden. Hierüber werden wir aber in einem weiteren, gesonderten Artikel berichten.

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