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Hämmerlingstraße in Köpenick: Wohnprojekt ersetzt Autohaus

In der Köpenicker Hämmerlingstraße entsteht bis 2025 ein Wohnprojekt nach Plänen des Berliner Büros Nöfer Architekten. Zuvor hatte auf dem Gelände ein Autohaus gestanden, welches mittlerweile abgerissen wurde.

Wohneigentum: So soll das Projekt „CÖ Berlin“ ab 2025 aussehen. / © Visualisierung: Nöfer Architekten

© Visualisierungen: Nöfer Architekten
Text: Björn Leffler

 

Die Hämmerlingstraße in Berlin-Köpenick, ganz im Südosten der Hauptstadt, ist den meisten Menschen vor allem aufgrund ihrer Nähe zum Stadion an der Alten Försterei und als Adresse der kultigen Fan-Kneipe „Abseitsfalle“ bekannt.

Vor allem wenn der 1. FC Union Heimspiele bestreitet, ist die eher enge Hämmerlingstraße stark frequentiert, wenn die rot-weißen-Fußballfans vor oder nach den Spielen durch die Straße ziehen.

„CÖ Berlin“: Wohnprojekt entsteht auf Grundstück eines Autohauses

Unabhängig von Bundesliga-Heimspielen ist die Hämmerlingstraße vor allem aber eine ganz normale Wohnstraße, in der unaufgeregte Wohngebäude stehen und in der sich bis vor kurzem noch ein Autohaus befand. Diese längst geschlossene Filiale der Koch Gruppe ist mittlerweile aber abgerissen worden.

Denn auf ihrem Grundstück soll in den kommenden Jahren ein Wohnprojekt nach Plänen des Berliner Büros Nöfer Architekten umgesetzt werden. Der Name des Neubauprojekts: „CÖ Berlin“.

120 Eigentumswohnungen werden errichtet – 16.000 Quadratmeter Nutzfläche

Entstehen werden im Neubau aber keine Mietwohnungen, sondern ausschließlich Eigentumswohnungen. Insgesamt 120 Wohneinheiten mit einer Zimmerzahl zwischen zwei und fünf Zimmern sollen eingerichtet werden. Die kleinste Wohnfläche wird 42 Quadratmeter umfassen, die größte rund 152 Quadratmeter.

Auftraggeber des Projekts ist das Immobilienunternehmen Kon­dor Wes­sels Woh­nen Ber­lin GmbH. Bis 2025 soll das Projekt abgeschlossen werden. Dabei soll eine Bruttogeschossfläche von insgesamt knapp 16.000 Quadratmetern entstehen.

Etwas weiter südlich entsteht das Wohnungsbauprojekt „Am Generalshof“

Ein ähnliches Projekt entsteht wenige hundert Meter weiter südlich: Auf dem Gelände des ehemaligen „Mecklenburger Dorfes“ wird unweit der Bahnhofstraße das Wohn- und Gewerbequartier „Am Generalshof“ errichtet. Neben Eigentumswohnungen werden hier ein Hotel und Gastronomieflächen entstehen.

Bereits seit Februar 2020 laufen die Bauarbeiten auf dem Gelände. Das zwischen dem Ufer der Alten Spree und der Bahnhofstraße gelegene „Mecklenburger Dorf“, eine Freiluftgasstätte, wurde 1973 anlässlich der 10. Weltfestspiele der Jugend in Ost-Berlin errichtet.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

© Visualisierung: Nöfer Architekten

© Visualisierung: Nöfer Architekten

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Quellen: Architektur Urbanistik Berlin, Nöfer Architekten, Kon­dor Wes­sels Woh­nen Ber­lin GmbH

 

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