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Labor-Neubau im Wedding: Meilenstein für Berlins Wissenschaft

An der Luxemburger Straße in Berlin-Wedding entsteht derzeit eines der modernsten Laborgebäude der Stadt auf einer Gesamtfläche von rund 15.000 Quadratmetern. Das neue Gebäude des „Wedding Advanced Laboratories“ (WAL) auf dem Campus der Berliner Hochschule für Technik soll bis 2024 fertigstellt werden.

Neue und moderne Forschungsmöglichkeiten entstehen im Neubau der Berliner Hochschule für Technik an der Luxemburger Straße in Wedding.

© Visualisierung: BHT Berlin
Text: Celine Hellriegel

 

Auf dem Campusgelände der Berliner Hochschule für Technik im Stadtteil Wedding entsteht ein langersehntes und modernes Laborgebäude für die Lehre und Forschung. Hier können zukünftig Studierende aus der Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Pharma- und Chemietechnik sowie Bioverfahrenstechnik forschen und arbeiten.

Der Neubau ersetzt sanierungsbedürftige Mietflächen und nimmt gleichzeitig Rücksicht auf den Baumbestand der Umgebung. So entstehen großzügige Freiflächen, die eine hohe Aufenthaltsqualität und den Studierenden einen Ort zur Erholung bieten sollen.

Laborneubau stärkt Innovationsstandort Berlin

Das Architekturbüro Thomas Müller Ivan Reimann Architekten gewann 2017 mit ihrem Entwurf beim Architekturwettbewerb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und wurde damit beauftragt, das Bauvorhaben durchzuführen. Das fünfstöckige, skulpturale Gebäude soll zukünftig mit 46 chemischen Laboren, 32 Büros und sechs Seminarräumen ausgestattet sein.

Der Laborneubau für die BHTstärkt den Innovationsstandort und die Wissenschaftshauptstadt Berlin„, so die Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote auf dem Richtfest am 3. Mai 2022. Ebenfalls geladen waren Bausenator Andreas Geisel und Prof. Dr.-Ing. Werner Ullmann, Präsident der Berliner Hochschule für Technik.

Baubeginn für das Projekt war im November 2020

Der Baubeginn fand mit dem „Symbolischen Spatenstich“ Anfang November 2020 statt und wurde damals pandemiebedingt noch ohne Publikum und Presse durchgeführt. Ausschließlich Prof. Dr. -Ing. Werner Ullmann und Prof. Kai Kummert, erster Vizepräsident der BHT, waren vor Ort.

Bei der Grundsteinlegung ein halbes Jahr später, im März 2021, versenkten Beide gemeinsam eine Zeitkapsel für die Nachwelt, die im Vorfeld von den Ehrengästen Michael Müller, damaliger Regierender Bürgermeister von Berlin sowie Senator für Wissenschaft und Forschung, Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Prof. Ivan Reimann vom Büro Thomas Müller Ivan Reimann Architekten befüllt wurde.

82 Millionen Euro werden in das Projekt investiert

Das Bauvorhaben des Wedding Advanced Laboratories (WAL) wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen finanziert und soll rund 82 Millionen Euro kosten. Die BHT litt seit Jahren an einem Flächendefizit, besonders an geeigneten und modern ausgestatteten Laborflächen hat es gefehlt.

Das neue Gebäude soll ausgezeichnete Arbeitsbedingungen ermöglichen und zudem eine gesellschaftliche Rolle als sozialer, öffentlicher und inklusiver Ort spielen. Der Neubau gilt somit als Baustein einer sukzessiven, nachhaltigeren Stadtpolitik. Bis 2024 soll das Projekt fertiggestellt sein.

Die Zukunft der „BHT“ liegt auf dem Geländes der Urban Tech Republic

Als nächstes, wichtiges Projekt der BHT wird die Aufnahme der Vor-Bauphase am ehemaligen TXL-Terminal A sein. Die BHT soll hier nämlich laut aktuellem Planungsstand mit insgesamt zwölf Studiengängen sowie ihrem Gründerzentrum und rund 2.500 Studienplätzen einziehen.

Die Hochschule soll somit ein Teil der zukünftigen Urban Tech Republic werden, die auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel in Reinickendorf entstehen wird.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

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