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Wissenschaft, Medizin, Technologie und Kultur: 11 Zukunftsorte in Berlin

Elf Berliner Zukunftsorte, über das gesamte Stadtgebiet verteilt, sind Teil eines Projekts der Senatsverwaltung für Wirtschaft. Im Rahmen des Projekts „Zukunftsorte“ wird die Weiterentwicklung und Vernetzung dieser elf Quartiere umgesetzt. In den Themenfeldern Wissenschaft, Forschung, Medizin und Kultur wird in diesen elf Quartieren an der Stadt von morgen gearbeitet.

© Visualisierung: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe 

 

Die Themen Wissenschaft, Forschung oder Medizin sind in der Metropolregion an mehreren Standorten präsent, die auch über die Grenzen der Hauptstadt hinaus bekannt sind. Standorte wie der Technologiepark Adlershof, der EUREF-Campus in Schöneberg oder das ambitionierte Projekt Urban Tech Republic auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel machen deutlich, dass Berlin zu den führenden deutschen Metropolen bei der Entwicklung innovativer Technologien und Denkansätze für die Stadt von morgen ist.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe will diese Ausnahmestellung Berlins weiter stärken und hat daher das Projekt „Zukunftsorte Berlin“ aus der Taufe gehoben, finanziert aus Mitteln des Wirtschaftsförderprogramms „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Programm wird sowohl vom Bund als auch vom Land Berlin finanziert.

WISTA Projektmanagement verantwortet das Projekt

Die Projektinitiative ging aus den Verhandlungen zum aktuellen Koalitionsvertrag hervor. Mit der Projektdurchführung wurde das Unternehmen WISTA Projektmanagement GmbH beauftragt, welches vor allem durch die erfolgreiche Entwicklung des Technologieparks Adlershof Bekanntheit erlangte.

Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit der Forschungs- und Wissenschaftsstandorte zu verbessern und mit Unterstützern und Partnern aus der Wirtschaft zusammenzubringen. Auch die Kommunikation und Vernetzung zwischen den Zukunftsorten soll transparenter und besser werden. Die Zusammenarbeit aller relevanten Akteure steht im Fokus der Initiative.

Ziel: Ansiedlung neuer Innovationscampusse in Berlin

Das Projekt soll allerdings nicht nur den Status Quo verwalten, sondern die Ansiedlung neuer Innovationscampusse ermöglichen – und vor allem die notwendige, wirtschaftliche Unterstützung akquirieren. Dafür wurde eigens eine „Geschäftsstelle Zukunftsorte“ eingerichtet. Sie soll die Klammer zwischen den im aktuellen Koalitionsvertrag benannten, zu profilierenden elf Zukunftsorten Berlins bilden.

Zeitgleich soll die Geschäftsstelle als Multiplikator nach innen, aber besonders auch zur Vertretung der Interessen der Zukunftsorte bei der Berliner Wirtschaft und Politik funktionieren. Auch der Aufbau einer Innovationsmarke Berlin für nationale und internationale Märkte gehört zu ihren Aufgaben.

62.000 Menschen arbeiten in elf Berliner „Zukunftsorten“

In den elf vom Berliner Senat lokalisierten Zukunftsorten arbeiten schon heute 62.000 Menschen, die in 2.200 Unternehmen und über 40 wissenschaftlichen Einrichtungen tätig sind. Die elf Innovationsstandorte sind:

  • Technologiepark Adlershof
  • Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schöneweide
  • Siemensstadt Square
  • Urban Tech Republic
  • Clean Tech Marzahn
  • Medizinstandort Berlin Buch
  • Berlin Campus Charlottenburg
  • Wissenschaftsstandort Berlin Südwest
  • Flughafen Tempelhof
  • Technologie-Park Humboldthain
  • EUREF Campus

In einer Artikelreihe werden wir die elf Innovationsstandorte vorstellen und beleuchten, welche Schwerpunkte in den einzelnen „Zukunftsorten“ gesetzt werden. Wer mehr über das Projekt „Zukunftsorte Berlin“ erfahren möchte, kann sich hier informieren.

 

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