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Am Ostbahnhof wird das historische Julius-Pintsch-Gebäude restauriert

Das Areal rund um den Ostbahnhof in Friedrichshain gehört seit mehreren Jahren zu den sich am schnellsten wandelnden Vierteln der Hauptstadt. Neben dem Umbau des alten Kaufhofes, dem Aufbau des Mercedes Benz Quartiers oder den Neubauten an der historischen East Side Gallery gibt es unweit des Bahnhofsgebäudes ein weiteres Modernisierungsprojekt.

Fabrikgebäude an der Andreasstraße wird umgebaut

An der Andreasstraße 73 wird ein historisches, fünfgeschossiges Fabrikgebäude umgebaut und modernisiert. Das architektonisch imposante, denkmalgeschützte Gebäude ist typisch für die Berliner Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts.

Hier hatte die Berliner Firma Julius Pintsch ihren Geschäftssitz und ebenfalls ihre zentrale Produktionsstätte. Der Familienbetrieb lieferte unter anderem die Gasbeleuchtung für Eisenbahnen und Lokomotiven und konnte so von einem kleinen Familienbetrieb zu einem bedeutenden, deutschen Industrieunternehmen aufsteigen.

Ehemaliger Geschäftssitz der Firma Julius Pintsch

Große Teile des Betriebes und der Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört. Nach 1945 wurde die Produktionsstätte dennoch weiter genutzt, zuletzt von Bombardier Transportation.

Zu DDR-Zeiten nutzte der VEB Fahrzeugausrüstung Berlin die Räumlichkeiten und produzierte Ausrüstungen für Schienenfahrzeuge. Seit 1997 stand das Gebäude leer.

Umbau nach jahrzehntelangem Leerstand

Nach diesem jahrzehntelangen Leerstand wird das Gebäude derzeit umgebaut und umfassend modernisiert. Das historische Gebäude  wird in ein Büro- und Geschäftshaus umgewandelt. Über die zukünftigen Nutzer ist derzeit noch nichts bekannt.

Der Umbau wird vom Unternehmen ANJO3 GmbH durchgeführt.

 

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