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GEWOBAG baut 211 neue Wohnungen auf der „Schöneberger Linse“

Auf dem riesigen Baufeld „Schöneberger Linse“ errichtet das landeseigene Unternehmen GEWOBAG insgesamt 211 neue Mietwohnungen. Vor kurzem wurde Richtfest für das Projekt in Schöneberg gefeiert.

Großbaustelle „Schöneberger Linse“: Unter anderem entsteht hier die Deutschland-Zentrale des Unternehmens Vattenfall.

© Visualisierung: thoma architekten
© Foto: Celine Hellriegel

 

Wo einst das Autobahnprojekt „Westtangente“, die Verlängerung der Autobahn A103, entlangführen sollte, entsteht heute ein vollkommen neues Stadtviertel mit einer Mischnutzung aus Büro-, Gewerbe und Wohngebäuden. Die Sprache ist vom Baufeld „Schöneberger Linse“ direkt am Bahnhof Südkreuz.

Die Berliner Koalition verfolgt in infrastruktureller Hinsicht längst andere Pläne und beschäftigt sich eher mit dem Rückbau der Stadtautobahn im Berliner Südwesten. Für das Quartier am Bahnhof Südkreuz boten sich dafür vollkommen neue Entwicklungsmöglichkeiten, die durch ein vor rund 13 Jahren durchgeführtes Werkstattverfahren ermittelt wurden.

Auf der „Schöneberger Linse“ dominieren Gewerbe- und Wohnprojekte

Über ein Jahrzehnt später lässt sich längst erkennen, was aus den Vorschlägen dieses Werkstattverfahrens geworden ist. Zentral am Sachsendamm und der Hedwig-Dohm-Straße gelegen, entstehen mehrere Büroprojekte wie beispielsweise der Neubau der Deutschland-Zentrale des Unternehmens Vattenfall.

Auch Wohnungen sind auf dem Gelände entstanden. Die Unternehmen Bonava und Hines haben zwei Wohnquartiere umgesetzt. Vor allem das Projekt des US-Immobilienunternehmens Hines setzt Maßstäbe auf dem Gelände. Insgesamt 1.200 neue Wohnungen sind dabei entstanden.

GEWOBAG errichtet 211 neue Mietwohnungen auf dem Gelände

Etwas weniger umfangreich, dafür aber wohl auch etwas bezahlbarer ist das Wohnungsbauprojekt des landeseigenen Wohnungsbauunternehmens GEWOBAG. Das Unternehmen errichtet derzeit 211 neue Wohnungen auf dem Gelände der „Schöneberger Linse“.

Bis Anfang 2023 sollen die Wohnungen fertiggestellt werden. Auch eine Kita und rund 5.000 Quadratmeter für Gewerbeflächen werden im Zuge des Projekts geschaffen. Rund 90 Prozent der Wohnungen sollen zukünftig barrierefrei sein und zur Hälfte zu geförderten Mieten ab 6,50 EUR pro Quadratmeter (nettokalt) angeboten werden.

GEWOBAG Vorstandsmitglied Snezana Michaelis und Bausenator Andreas Geisel besuchten am gestrigen Montag das Richtfest für das Bauprojekt, welches nicht das einzige GEWOBAG-Projekt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist.

Trumpf des Projekts ist die hervorragende Verkehrsanbindung

Weitere Bauvorhaben im Bezirk sind 137 kurz vor ihrer Fertigstellung stehende Wohnungen im „Wohnpark Mariendorf“ sowie rund 120 geplante Wohnungen in der Meraner Straße. Insgesamt hat das Unternehmen in Tempelhof-Schöneberg rund 6.800 Wohnungen im Bestand. Im Rahmen des Projekts auf der „Schöneberger Linse“ entsteht auch eine Tiefgarage mit 92 Stellplätzen und Flächen für knapp 470 Fahrradstellplätze.

Andreas Geisel zeigte sich vor allem über die sehr gute Anbindung des Wohnquartiers an den öffentlichen Nahverkehr erfreut, was definitiv ein großes Plus aller Bauprojekte rund um das Südkreuz ist, die sowohl hervorragend an die Stadtautobahn als auch an das S-Bahnnetz angeschlossen sind.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier:

Nachbarprojekt: Das US-Unternehmen Hines hat, ebenfalls am Südkreuz, das Wohnungsprojekt „Stadtquartier Südkreuz“ entwickelt.

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