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Wohnprojekt „Neulichterfelde“: Baubeginn soll Anfang 2023 erfolgen

In Lichterfelde Süd entstehen demnächst mehr als 2.000 neue Wohnungen. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf und der Investor, die Groth-Gruppe, konnten einen wichtigen Schritt in Richtung Baubeginn für das Projekt „Neulichterfelde“ abschließen.

© Visualisierungen: Groth Gruppe
Text: Stephanie Engler

 

Zwischen Osdorfer Straße, Landweg und den Gleisen der Anhalter Bahn soll Wohnraum für bis zu 6.000 Menschen entstehen. Im Projekt “Neulichterfelde” soll urbanes Leben neu gedacht und organisiert werden. Dazu gehören unter anderem eine klimaneutrale, lokale Energieversorgung und emissionsarme Mobilitätsangebote, die Teil des neu entstehenden Stadtviertels sein sollen. Die Groth-Gruppe entwickelt das Projekt im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Der städtebauliche Ergänzungsvertrag wurde nun unterzeichnet und ebnet so dem Neubau von rund 2.500 Wohnungen den weiteren Weg. Somit gibt es nun auch grünes Licht für die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes 6-30.

Vierjährige Vorlaufzeit erfolgreich abgeschlossen

Baustadtrat Michael Karnetzki (SPD) und Antonia Heiming, Geschäftsführerin der Groth-Gruppe, trafen sich Ende Juli 2022, um diesen langandauernden Schritt der Bauplanung abzuschließen. Denn schon vor vier Jahren schlossen der Bezirk und die Groth-Gruppe als Investor den städtebaulichen Vertrag für das Neubauvorhaben in Lichterfelde-Süd.

Allerdings wurde in der Folge ein Ergänzungsvertrag notwendig, da zum damaligen Zeitpunkt weder alle erforderlichen Untersuchungen und Gutachten noch die erforderlichen Prognosen vorlagen. 

Karnetzki äußerte sich nun wie folgt zum Projekt: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, den Ergänzungsvertrag erfolgreich zum Abschluss zu bringen.“ Mit der Unterzeichnung des Vertrages ist somit auch der letzte große Verfahrensschritt zur endgültigen Festsetzung der zukünftigen Bebauung eingeleitet.

Projekt „Neulichterfelde“: Bebauungsplan liegt aus

Bevor die Bezirksverordnetenversammlung im weiteren Vorgehen das Neubauvorhaben genehmigt und das Projekt starten kann, liegt der Entwurf des Bebauungsplans noch im Rathaus Zehlendorf öffentlich aus. Bis zum 16. September 2022 kann dieser zusätzlich im Internet über die Beteiligungsplattform mein.berlin.de eingesehen und Hinweise sowie Stellungnahmen abgeben werden.

Im Anschluss werden die Anmerkungen und Eingaben der Bürgerinnen und Bürger abgewogen und es folgen letzte Verfahrensschritte. Der Investor rechnet mit einer Beantragung der Baugenehmigung für den ersten Abschnitt zu Beginn des nächsten Jahres. Ursprünglich war ein Baubeginn bereits für Ende 2022 avisiert worden.

Erste Häuser des Quartiers entstehen am S-Bahnhof Lichterfelde Süd

Die Groth-Guppe zeigt sich zuversichtlich, dass bei Vorlage der Baugenehmigung für das neue Stadtquartier die ersten Häuser am S-Bahnhof Lichterfelde Süd entstehen können. Sie plant zudem einen Informationspavillon am Baugelände, in dem sich Anwohner und zukünftige Bewohner über das Projekt auf dem Laufenden halten können. 

Der Entwurf des Bebauungsplans liegt im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1-3, Bauteil E, 2. Etage, Raum E218, aus. Er kann Montag bis Mittwochs von 8.30 bis 16.30, Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr, Freitag von 8.30 bis 15 Uhr sowie nach individueller Absprache eingesehen werden.

 

Weitere Bilder zum Projekt findet Ihr hier: 

Neues Wohnquartier mit Platz für 2.000 Wohnungen: So stellen sich die Projektplaner das Projekt „Neulichterfelde“ vor.

Weitere Projekte in Steglitz-Zehlendorf findet Ihr hier

Quellen: Groth Gruppe, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Berliner Woche, ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN

 

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