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260 Wohnungen entstehen an der Fischerhüttenstraße in Zehlendorf

An der Fischerhüttenstraße in Berlin-Zehlendorf sollen insgesamt 260 neue Wohnungen entstehen. Diese werden zu einem Teil vom Land Berlin und zum anderen Teil vom privaten Bauunternehmen Pandion AG errichtet. 

© Visualisierungen: Pandion AG

 

In Zehlendorf wird ein Wohnungsbauprojekt umgesetzt, welches zu gleichen Teilen einerseits vom landeseigenen Wohnungsbauunternehmen HOWOGE und andererseits vom Kölner Immobilienentwickler Pandion AG realisiert wird.

HOWOGE wird 130 Wohnungen realisieren, Pandion 129. Die Pandion AG ist in Berlin bereits in mehreren, anderen Projekten involviert. So errichtet das Unternehmen in Friedrichshain das Projekt „Pandion Midtown“ oder plant den „Ostkreuz Campus“ im Rudolfkiez, ebenfalls in Friedrichshain.

„Pandion“ und „HOWOGE“ entwickeln das Projekt gemeinschaftlich

Pandion ist erst kurz vor dem Baustart in das Projekt eingestiegen. Die ABG Real Estate Group, die vorher Eigentümer des Grundstücks war, bleibt nach Auskunft von Pandion dem Projekt aber weiterhin als Minderheitsgesellschafterin und Partner verbunden. Dennoch liegt die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts nun bei Pandion.

HOWOGE ist ebenfalls in zahlreichen Bauprojekten involviert, die das Land Berlin verantwortet, etwa beim Bau von Mietwohnungen an der Rummelsburger Bucht, dem Neubau eines Gymnasiums an der Weddinger Schulstraße oder der Errichtung des „Q218“ in Lichtenberg.

Das Quartier entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksgärtnerei

Nun sollen beide Unternehmen kooperativ ein Wohnprojekt im Südwesten Berlins umsetzen, genauer gesagt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Zwischen Fischerhüttenstraße und Sven-Hedin-Straße, unweit des Mexikoplatzes, soll eine vollkommen neue Wohnanlage entstehen. Die Wohnungen sollen auf dem Gelände der ehemaligen Bezirksgärtnerei entstehen.

Die 130 Wohnungen, die das Land Berlin durch HOWOGE errichten lässt, sollen zu 50 Prozent für Einstiegsmieten ab 6,60 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Damit würde ein ausgesprochen günstiges Mietwohnungsangebot in einer der teuersten Wohnlagen Berlins entstehen.

Neben Wohnungen wird auch eine neue Kita geplant

Beim Bauvorhaben des Unternehmens Pandion  sollen zwei Torhäuser mit jeweils neun Wohnungen, drei Apartmenthäuser mit 90 Eigentumswohnungen über einer Tiefgarage mit 126 Stellplätzen, ein Gebäuderiegel mit 16 Reihenhäusern und ein Bogenhaus mit fünf Wohnungen und 48 Tiefgaragenstellplätzen entstehen.

Nicht nur Wohnungen sind geplant, auch eine Kita soll entstehen. Diese soll in Holzmodulweise errichtet werden und Platz für rund 50 Kinder bieten. Darüber hinaus soll eine Parkfläche angelegt werden, auf einer Fläche von knapp 9.000 Quadratmetern. Der Baustart soll in diesem Jahr erfolgen, der Abschluss der Bautätigkeiten ist bis zum Jahr 2025 vorgesehen.

Bis 2025 soll das Projekt abgeschlossen werden

Die vergleichsweise niedrige Gebäudehöhe der einzelnen Wohnhäuser soll sich harmonisch in das bereits bestehende Umfeld einfügen. Ursprünglich hatte HOWOGE geplant, die Wohnhäuser auf seinem Teil des Grundstücks höher zu bauen, was allerdings im Stadtplanungsausschuss des Bezirks Steglitz-Zehlendorf abgelehnt wurde.

So fällt das Projekt nun insgesamt kleiner aus als ursprünglich geplant. Das Wohnprojekt ist derzeit nicht das einzige, große Bauprojekt, welches im Stadtteil Zehlendorf in den kommenden Jahren umgesetzt wird. Auch das Rathaus Zehlendorf soll in den kommenden Jahren umfangreich modernisiert und erweitert werden.

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