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Die Gebauer Höfe in Charlottenburg erhalten einen Ergänzungsbau

Bereits Anfang Juni hatten wir über den Bauboom am Charlottenburger Spreebogen, rund um die Franklinstraße, berichtet. Eines der Bauvorhaben ist ein aufsehenerregender Neubau auf dem Gelände der Gebauer Höfe, der nach Plänen des Architekturbüros Hillig umgesetzt wird.

Ergänzung der Gebauer Höfe in Charlottenburg

Die vom Unternehmen GSG betriebenen Gebauer Höfe wurden im 19. Jahrhundert im typischen Stil der Gewerbearchitektur errichtet. Das  Gelände wird heute für unterschiedliche gewerbliche Zwecke genutzt und sukzessive modernisiert und ergänzt.

Ein solcher Ergänzungsbau entsteht nun direkt am Spreeufer. Zwischen den denkmalgeschützte Hallen der früheren Textil- und Maschinenfabrik wird ein Gebäude entwickelt, das sich mit zunehmender Höhe über das Wasser streckt und dadurch rein optisch aus dem übrigen Gebäudeensemble herausstechen wird.

Das Gebäude neigt sich über die Spree

Das Erdgeschoss ist so geplant, dass ausreichend Abstand zur Uferkante geplant wird, um einen Aufenthaltsbereich mit Terrasse im Freien entstehen zu lassen. So wird der Uferweg erhalten.

In den Obergeschossen neigt sich das Gebäude dann mehr und mehr Richtung Fluss. Ab dem 3. Obergeschoss kragt sich die Fassade über die Wasserlinie aus und liegt in den darüber liegenden Geschossen sogar über der Spree.

Dachterrasse und Fassadenverkleidung aus Metall

Insgesamt wird das Gebäude über fünf Geschosse verfügen und als Büro- und Verwaltungsgebäude dienen. In allen Obergeschossen ist an der Westseite ein Austritt geplant. Im Dachgeschoss wird eine großflächige Dachterrasse angelegt.

Die streifenartige Außenwandverkleidung der Seiten- und Frontfassade besteht in den Stockwerken eins bis vier aus zwei voneinander abgehobenen Metallstrukturen, die sich im Zick-Zack-Muster diagonal über das Gebäude entwickeln.

Ein gewagter und innovativer Entwurf des Architekturbüros Hillig, der sich vom häufig eintönigen Baustil für Büro- und Gewerbeflächen sehr positiv abhebt und dessen Realisierung wir mit Spannung verfolgen.

© Grafiken: Hillig Architekten / Lindenkreuz Eggert GbR

 

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