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bauprojekte berlin dezember 2022

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, über die wir im Dezember 2022 berichtet haben:

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Dezember 2022

Charlottenburg-Wilmersdorf / Köpenick / Neukölln / Tempelhof / Pankow

Zur Sanierung von kommunalen Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur erhält das Land Berlin knapp 22 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Bundes. Finanziert werden sollen durch diese Mittel insgesamt sieben Projekte in fünf Berliner Bezirken. Die meisten Mittel fließen in die Sanierung von Bädern und Sporthallen.

Dahlem

Am Breitenbachplatz in Berlin-Dahlem, an der Grenze zwischen Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf, soll die 500 Meter lange, ehemalige Autobahnbrücke ab 2024 abgerissen werden und der historische Platz neu gestaltet werden. Noch unsicher ist die Zukunft des naheliegenden Autobahntunnels an der Schlangenbader Straße. Eine mögliche Schließung des Tunnels wird diskutiert.

Mitte

Nach der Friedrichstraße wird nun über die Einrichtung einer weiteren Fußgängerzone im Zentrum Berlins diskutiert. Der Bezirk Mitte und die Verkehrssenatorin Bettina Jarasch erwägen nun eine Fußgängerzone am Hackeschen Markt.

Pankow / Friedrichshain / Lichtenberg

Auf dem Gebiet des einstigen städtischen Vieh- und Schlachthofs an der Landsberger Allee, an der Grenze zwischen Friedrichshain, Lichtenberg und Prenzlauer Berg, ist das Gewerbeprojekt „DSTRCT.Berlin“ entstanden. Das Bauvorhaben liegt in den letzten Zügen und vereint moderne Architektur mit denkmalgeschützten, historischen Gebäuden.

Prenzlauer Berg

Der Arnimkiez in Berlin-Prenzlauer Berg ist massiv vom Durchgangsverkehr betroffen, der sich Abkürzungen zwischen Bornholmer Straße, Schivelbeiner Straße sowie Schönhauser Allee sucht. Daher soll der Verkehr auf die Anwohnerinnen und Anwohner beschränkt und ein Kiezblock eingerichtet werden.

Berlin

Für den klimabewussten Stadtumbau Berlins bis 2045 hat der Berliner Senat einen „Stadtentwicklungsplan Klima 2.0“ vorgelegt. Das Berliner Stadtbild und die Formen der Mobilität sollen sich in den kommenden Jahren signifikant wandeln.

Köpenick

In der Köpenicker Hämmerlingstraße entsteht bis 2025 ein Wohnprojekt nach Plänen des Berliner Büros Nöfer Architekten. Zuvor hatte auf dem Gelände ein Autohaus gestanden, welches mittlerweile abgerissen wurde.

Charlottenburg

In Berlin-Charlottenburg, unweit des Ernst-Reuter-Platzes, plant das in Berlin ansässige Unternehmen Assiduus ein nachhaltiges Gewerbeprojekt mit dem Namen „Zillecampus“. Das Projekt soll an der namensgebenden Zillestraße entstehen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden.

Prenzlauer Berg

PRENZLAUER BERG An der Saarbrücker Straße, eingerahmt durch die historische Königstadtbrauerei, entsteht ein moderner Büro-Neubau nach Plänen des Büros Tchoban Voss Architekten. Der Hochbau für das Projekt läuft bereits. Es ist nicht das einzige Gewerbeprojekt in diesem Quartier.

Wilmersdorf

Am Wilmersdorfer Fasanenplatz münden die Schaperstraße, die Ludwigkirchstraße sowie die Meierottostraße. Seit längerem gibt es im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf das Bestreben, den Platz zu einem Kulturquartier zu entwickeln und neue Grünflächen anzulegen. Das soll durch einen Grundstückskauf und den Abriss eines Parkhauses ermöglicht werden.

Kreuzberg

Anwohner im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kritisieren die Erweiterung durch einen Straßenmarkt vor der Markthalle Neun in der Kreuzberger Eisenbahnstraße. Die Stadträtin aber verteidigt ihre Pläne.

Tempelhof / Kreuzberg / Neukölln

Trotz der immer akuter werdenden Wohnungsnot in Berlin werden die Chancen von intelligentem Hochbau noch immer kaum ausgeschöpft. In einer mehrteiligen Reihe zeigen wir Potenzialflächen für Hochhausprojekte im gesamten Stadtgebiet, auf denen nachhaltig die dringend benötigten Wohnungen errichtet werden könnten. Im ersten Teil der Reihe schauen wir auf das Tempelhofer Feld.

Berlin

Berlins Bevölkerungswachstum setzt sich fort. Bis 2040 geht eine Prognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von einem Wachstum von 187.000 Menschen aus – es sollen dann fast vier Millionen Menschen in Berlin leben. Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel stellte die Prognose in der vergangenen Woche im Senat vor. Den größten Zuwachs soll es in Pankow und Treptow-Köpenick geben.

Schöneberg

In Berlin-Schöneberg soll mit dem Umbau der historischen Lokhalle im Natur Park Südgelände ein neuer und vielfältiger Kultur- und Veranstaltungsort entstehen. Bis 2025 soll das Projekt, verantwortet von der Grün Berlin GmbH, für 17 Millionen Euro umgesetzt werden.

Tempelhof / Steglitz

Zwischen Attilastraße und Röblingstraße in Berlin-Tempelhof soll ein komplett neues Viertel entstehen, das Quartier „Marienhöfe“. Geplant sind unter anderem 800 neue Wohnungen sowie Gewerbeflächen und grüne Freiräume. Nun wurde der Flächennutzungsplan für das Projekt beschlossen.

Prenzlauer Berg

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg möchte ein Investor gern Wohnungen und eine Schule errichten. In Pankow wird das Projekt sehr unterschiedlich bewertet und von Teilen der Bezirkspolitik bekämpft. Dennoch hat das Projekt nun eine weitere Hürde genommen.

Prenzlauer Berg

Nach jahrelangem Ringen steht nun das Umbau- und Modernisierungskonzept für den Jahnsportpark in Prenzlauer Berg. Neben einem neuen Stadion sollen auf dem neuen Sport-Campus künftig vor allem die Themen Inklusion und Barrierefreiheit im Vordergrund stehen.

Pankow

An der Berliner Straße in Berlin-Pankow, unweit des U-Bahnhofs Vinetastraße, errichtet die Albert-Schweitzer-Stiftung einen sechsgeschossigen Neubau. Auf dem Grundstück soll ein neues Zuhause für 45 Menschen mit Assistenzbedarf entstehen. Für das Projekt musste ein 1895 errichteter Altbau abgerissen werden.

Spandau / Neukölln / Schönefeld

Die Verlängerung der U7 in Spandau soll auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Zuerst soll eine mögliche Verlängerung der Linie zum Flughafen BER untersucht werden. Im Bezirk wittert man eine Verzögerungstaktik der Verkehrsverwaltung.

Charlottenburg-Wilmersdorf / Zehlendorf

Im Südwesten Berlins stehen große, bauliche und vor allem langfristig geplante Veränderungen an. Bevor der Berliner Senat das Langzeitprojekt „Stadteingang West Vision 2040+“ angehen kann, soll der aufwendige Umbau des Autobahndreiecks Funkturm erfolgen. Dieser wird bis mindestens 2032 andauern. Dennoch laufen die Planungen für den „Stadteingang West“ bereits an.

Charlottenburg

Auf der Charlottenburger Mierendorffinsel plant der Immobilientwickler Bauwens die Entwicklung des Quartiers „Am Spreebord“. Auf einem drei Hektar großen, nicht mehr genutzten Tanklager soll ein urbanes Quartier mit Wohnungen, Büros, Gewerbeeinheiten sowie einer Kita entstehen.

Moabit

In der Stendaler Straße in Berlin-Moabit hat der Bau eines Holz-Hybrid-Gebäudes nach Plänen des Büros AMH Architekten begonnen. Bis Ende 2024 soll hier ein Apartmenthaus entstehen. Für das Projekt wurde ein Flachbau aus den 1960er Jahren abgerissen, der zuvor an dieser Stelle von einer Supermarktkette genutzt wurde.

Friedrichshain

An der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain entsteht mit dem Bauvorhaben „The B“ des Immobilienentwicklers Townscape ein weiteres Gewerbeprojekt. Es ist eines von mehreren Bürogebäuden, welches zwischen Modersohnstraße und Ostkreuz geplant oder bereits entstanden sind.

Wilmersdorf / Schöneberg

Unter der breiten Autobahntrasse am Wilmersdorfer Bundesplatz könnte zukünftig ein innovativer Mobilitäts-Hub entstehen, der unterschiedliche Angebote für Sharing-Modelle und Einzelhandel bündeln soll. Dies schlägt jedenfalls das Berliner Büro delusearchitects vor. Bislang befindet sich dort ein unansehnlicher Parkplatz.

Wedding

Mit dem anvisierten Neubau einer Kinderklinik durch das Berliner Charité Universitätsklinikum soll vor allem in der aktuellen Notsituation und für die Zukunft ein wichtiger Impuls gesetzt werden. Der Neubau soll mehr Platz zur Behandlung von Kindern und Säuglingen ermöglichen, doch das Personalproblem bleibt nach wie vor bestehen.

Lichtenberg

An der Lichtenberger Plonzstraße möchte die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE einen Neubau mit 42 Mietwohnungen errichten, in einem bereits bestehenden Wohngebiet. Der Bezirk hatte das Vorhaben jedoch untersagt. Die Senatsverwaltung gab der Wohnungsbaugesellschaft nun aber recht, das Gelände darf nachverdichtet werden.

Wedding

Die Zukunft des sanierungsbedürftigen Karstadt-Gebäudes am Leopoldplatz in Berlin-Wedding war lange unklar. Nun arbeiten der Bezirk Mitte und das Immobilienunternehmen Signa an einem Zukunftskonzept für das Kaufhaus. Ein Umbau des Gebäudes ist geplant, auch eine Reduzierung der Verkaufsflächen. Im Januar soll ein Architekturwettbewerb starten.

Johannisthal

Auf einem rund 21 Hektar großen Areal in Berlin-Johannisthal soll ein neues Quartier mit Wohnungen für rund 5.000 Menschen entstehen, entwickelt vom Land Berlin und vom Projektentwickler Bauwens. Die Regierungskoalition ist sich jedoch über die geplante Zahl der Sozialwohnungen und Fragen des Denkmalschutzes uneins. Die Zeit für eine Einigung drängt, da der Ankauf der Entwicklungsflächen bis Jahresende abgeschlossen werden muss.

Kreuzberg

Am Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg ist das Bürogebäude „Grasblau“ entstanden. Bauherr CA Immo konnte kürzlich den Abschluss zweier langfristiger Mietverträge verkünden. Die Büroflächen im neuen Gebäude sind damit bereits zu 76 Prozent vermietet.

Spandau

In Berlin-Spandau soll die seit Jahren leer stehende, historische Geschützgießerei am Havelufer unweit der Spandauer Altstadt saniert und umgebaut werden. Zukünftig sollen hier Büro- und Gastronomieflächen eingerichtet werden. Das Bauensemble steht unter Denkmalschutz und wird nun vom Projektentwickler Bauwens revitalisiert.

Steglitz-Zehlendorf

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf entstehen in mehreren Bauprojekten derzeit mehr als 300 neue Wohnungen. Während in Dahlem 55 neue Mietwohnungen auf einer denkmalgeschützten Wohnanlage entstehen, werden an der Fischerhüttenstraße rund 260 Wohnungen von der HOWOGE sowie der Pandion AG errichtet. Auch ein neues Ärztehaus an der Clayallee wird gebaut.

Berlin

Das Mobilitätsbarometer 2022, herausgegeben von „Allianz pro Schiene“, dem „BUND“ und dem „Deutschen Verkehrssicherheitsrat“, bescheinigt Berlin eine gute Anbindung seiner Bürgerinnen und Bürger an den ÖPNV, legt jedoch auch diverse Missstände offen: Der „BUND Berlin“ sieht dringenden Handlungsbedarf der Stadtverwaltung im Zuge der Mobilitätswende.

Mariendorf

Auf einem ehemaligen Friedhofsgelände an der Eisenacher Straße in Berlin-Mariendorf soll ein inklusiver Campus mit 190 neuen Wohnungen entstehen. Auch eine Kita und verschiedene Institutionen zur Jugendberufshilfe und Eingliederungshilfe sind auf dem künftigen „Campus Schätzelberg“ geplant.

Kreuzberg

Das ambitionierte Bauvorhaben „Die Macherei“ am Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg geht sichtbar voran, alle Teilprojekte sind bereits im Bau. Neben Büroflächen, Gastronomie und frei finanzierten Wohnungen entstehen auch landeseigene Wohneinheiten und eine Kita. Bis 2024 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Wilmersdorf

Der 400 Meter lange Abschnitt der Uhlandstraße in Berlin-Wilmersdorf zwischen Blissestraße und Berliner Straße wird täglich von bis zu 16.000 Fahrzeugen durchquert. Für die Anwohner bedeutet dies eine hohe Lärmbelästigung. Ein Umbau der Straße soll nun zur Beruhigung des Streckenabschnitts führen.

Berlin

Rund 20 Berliner Organisationen und Verbände warnen vor einem Stillstand bei der wichtigen Reformierung der öffentlichen Verwaltung in der Hauptstadt. In einem gemeinsamen Konsenspapier haben sie konkrete Umsetzungsideen erarbeitet.

Charlottenburg

Nur acht Monate nach der offiziellen Grundsteinlegung feierte das Büro- und Gewerbeprojekt „AERA“, welches auf der Mierendorffinsel in Berlin-Charlottenburg entsteht, kürzlich Richtfest. Bis Anfang 2024 soll der Neubau fertiggestellt werden.

Moabit

In Berlin-Moabit läuft seit 2019 die Erweiterung des Zentrums für Kunst und Urbanistik zwischen Beusselstraße und Westhafen. Das Kulturzentrum befindet sich im 1917 erbauten, ehemaligen Güterbahnhof Moabit und wird nun baulich ergänzt und ausgebaut.

Mitte / Kreuzberg

An der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte wird derzeit die ehemalige Axel-Springer-Passage in den Bürokomplex „X8“ umgebaut – und hat allem Anschein nach auch schon einen ersten Ankermieter: Das Bundesbauministerium erwägt den Umzug in das Gebäude an der Zimmerstraße.

Moabit

Im Umfeld des Berliner Hauptbahnhofs wird seit vielen Jahren ein gänzlich neues Stadtquartier aus dem Boden gestampft. Sukzessive erhält das Gebiet nördlich des Bahnhofs mit der voranschreitenden Fertigstellung der „Europacity“ sein neues Gesicht. Ein fehlendes Puzzlestück ist noch die Gestaltung des Europaplatzes. Dieses wird in den kommenden Jahren nach Plänen des Büros Rehwaldt Landschaftsarchitekten gestaltet.

Charlottenburg

Im Umfeld des Schloss Charlottenburg werden in den kommenden vier Jahren großflächig Umgestaltungen erfolgen. Neben dem Bau eines neuen Besucherzentrums und der Instandsetzung von Wasserleitungen sollen auch neue Wege und Rasenflächen angelegt werden.

Gesundrunnen

Im Soldiner Kiez in Berlin-Gesundbrunnen errichtet die DEGEWO gemeinsam mit sieben weiteren Trägern ein Zentrum für soziales und betreutes Wohnen. Das Modellprojekt mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten soll bis 2023 fertiggestellt werden.

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