entwicklungsstadt berlin

Die Stadt, die immer wird und niemals ist.

bauprojekte berlin märz 2021

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, über die wir im März 2021 berichtet haben:

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märz 2021

WILMERSDORF
VATTENFALL REISST KESSELHÄUSER IM HEIZKRAFTWERK AB

Nach über 110 Jahren nimmt Vattenfall das Heizkraftwerk Wilmersdorf vom Netz. Einhergehend damit erfolgt der Abriss der drei historischen, gelben Kesselhäuser samt der silbernen Schornsteine. Mit dem Rest des Gebäudekomplexes verfolgt Vattenfall künftig andere Pläne. Im Juni diesen Jahres soll mit dem Abriss begonnen werden, bis 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend will Vattenfall auf dem Gelände neue Anlagen für nachhaltige Energien bauen. Dabei soll vor allem auf Fernwärme gesetzt werden. Welche Technologie zum Einsatz kommen soll, ist nach Angaben des Unternehmens bislang aber noch nicht entschieden.

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LICHTENBERG
PILOTPROJEKT FÜR OBDACHLOSE: AM RINGCENTER ENTSTEHT EIN „COMMON PLACE“

Der „Common Place“ soll ein Modellprojekt der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und des Bezirkes Lichtenberg werden. Schon im April soll das Projekt umgesetzt werden. Die Idee ist, einen sogenannten „Safe Place“ für Obdachlose in Berlin zu schaffen. Nachdem lange ein geeigneter Standort dafür gesucht wurde, soll dieser nun auf einer parkähnlichen Wiese an der Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße eingerichtet werden. Die Wiese wird schon heute von Obdachlosen als Aufenthaltslort genutzt. Die Karuna Sozialgenossenschaft Berlin hat bereits ein Konzept für den Ort ausgearbeitet. Geplant ist ganz konkret, dass insgesamt acht bis zehn Obdachlose in sogenannten „Tiny Houses“ leben, mit einem Repair Café und einem Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände.

FRIEDRICHSHAIN
AN DER MODERSOHNSTRASSE ENTSTEHT DAS BÜROPROJEKT „REVALUTION“

Die atrium development group plant, an der Revaler Straße Ecke  Modersohnstraße ein Büro- und Geschäftgebäude zu errichten.
Auf insgesamt sechs Etagen sollen hier 14.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen. Mit der Entwicklung einer der letzten nicht erschlossenen Teilflächen entlang der Bahntrassen schließt das Bauvorhaben an die städtebaulichen Neuordnung des Gewerbestandorts der Revaler Straße zwischen Modersohnstraße und Ostkreuz an. Das Grundstück, auf dem das Gebäude entstehen soll, hat eine Größe von 3.000 Quadratmetern. Die zukünftigen Mieter der Immobilie profitieren von der Nähe zu den Bahnhöfen Warschauer Straße und Ostkreuz, mit Anschluss an die Ringbahn, die Stadtbahn sowie den Regionalverkehr.

LICHTENBERG
WEITLING- UND KASKELKIEZ SOLLEN ZUR AUTOFREIEN ZONE WERDEN

In den beliebten Wohnvierteln Kaskelkiez und Weitlingkiez im Süden des Bezirks Lichtenberg werden derzeit zwei Initiativen vorangetrieben, um das Gebiet autofrei zu machen. Wir haben uns das Vorhaben einmal genauer angesehen.

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ZEHLENDORF
CDU SAMMELT UNTERSCHRIFTEN FÜR DEN WEITERBAU DER U3 ZUM MEXIKOPLATZ

Bereits im Februar haben wir über Gedankenspiele des Senats zur Verlängerung mehrerer, bestehender U-Bahnlinien berichtet. Eines der am intensivsten diskutierten Projekte ist eine mögliche Verlängerung der Linie U3 bis zum Mexikoplatz in Zehlendorf. Die U3 endet seit fast 100 Jahren am U-Bhf Krumme Lanke. Bestrebungen, die Linie bis zum 850 Meter entfernten S-Bahnhof Mexikoplatz zu verlängern, gibt es allerdings schon länger. Die Berliner CDU möchte das Projekt nun mit Nachdruck vorantreiben. „Trotz einzelner Ankündigungen hat der rot-rot-grüne Senat keine konkreten Pläne oder Schritte zum U-Bahn-Ausbau eingeleitet“, begründet der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann eine in der vergangenen Woche am gestartete Unterschriften-Sammelaktion auf dem Mexikoplatz. Allerdings hatte auch die grüne Verkehrssenatorin Regine Günther verkündet, dass ihre Verwaltung neben dem Ausbau der U-Bahn-Linie 7 auch eine Verlängerung der U3 unterstütze, da dies eine „sehr vielversprechende Linie“, sei und mit relativ geringen Kosten fertigzustellen wäre. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte angekündigt, sich zum Projekt U3 noch im März zu äußern – was bislang jedoch noch nicht geschehen ist.

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MITTE
DISKUSSION UM NEUBAU DER GERTRAUDENBRÜCKE

Nicht nur die Mühlendammbrücke im historischen Zentrum Berlins muss abgerissen und neu gebaut werden, auch die benachbarte Gertraudenbrücke, die den Spittelmarkt mit der Fischerinsel verbindet, muss abgetragen und neu errichtet werden. Laut eines Plans der Verkehrsverwaltung soll der Brückenneubau erneut sechs Fahrspuren umfassen, was von Anwohner*innen und der Bezirkspolitik abgelehnt wird. Ephraim Gothe (SPD), Baustadtrat des Bezirks Mitte, kritisiert die Neuplanung scharf, da sie nicht zum historischen Gründungsort der Stadt Alt-Cölln und zum zukünftigen „epochalen Projekt des House of One“ passe. Das multireligiöse Projekt „House of One“ wird direkt an der Verkehrsverbindung liegen. Verkehrssenatorin Regine Günther (Die Grünen) äußerte sich bislang nicht zu den Protesten. Unter anderem wird kritisiert, dass bislang keine Beteiligung der Anwohner*innen geplant oder durchgeführt wurde.

LICHTENBERG
UMBAU DES TIERPARK-CENTERS GEPLANT

Im Sommer 2020 wurden im Stadtentwicklungsausschuss der BVV Lichtenberg konkrete Pläne für den Umbau des Tierpark-Centers an der Otto-Schmirgal-Straße präsentiert. Die Pläne umfassen Verkaufsflächen, die Schaffung einer Kita sowie den Umbau der bestehenden Bowlingbahn zu modernen Büroflächen. Ziel der Modernisierung ist es vor allem, derzeit leerstehende Flächen neu zu gestalten und für zukünftige Mieter attraktiver zu machen. Konkret bedeutet dies, dass im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss Verkaufsflächen geschaffen werden sollen. Zudem soll im 1. Obergeschoss eine neue Kita mit insgesamt 130 Plätzen und einer Außenanlage auf dem Dach entstehen. Die erwähnten Büroflächen sollen im 2. Obergeschoss im Bereich der heutigen Bowlingbahn entstehen. Das Bürgeramt soll an seinem bisherigen Standort verbleiben.

MITTE
AM HAUPTBAHNHOF WÄCHST DER KPMG TOWER BIS 2023

Der Immobilienentwickler CA Immo errichtet am Berliner Hauptbahnhof ein 84 Meter hohes Bürogebäude. 11 der 22 Stockwerke sind bereits im Rohbau fertig.

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SPANDAU
IN DER WASSERSTADT SPANDAU ENTSTEHT DAS PROJEKT „WATERKANT BERLIN“

Am Ufer der Oberhavel bei der Spandauer Seebrücke im Berliner Bezirk Spandau entsteht eines der größten Wohnungsbauprojekte der Hauptstadt. Der Name des Projekts ist “WATERKANT Berlin”. Bis zum Jahr 2025 sollen hier direkt am Wasser insgesamt 2.500 Wohnungen entstehen.

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MITTE
ZWEI WACHSENDE GIGANTEN AN DER ORANIENBURGER STRASS

An der Oranienburger Straße, in unmittelbarer Nähe zur historischen Synagoge, wird die Mitte Berlins gerade vollkommen neu definiert. Zwei gigantische Projekte entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Zwischen Friedrichstraße, Oranienburger Straße und Johannisstraße entsteht das neue Quartier “Am Tacheles”. Zwischen Spree, Tucholskystraße, Monbijoupark und Oranienburger Straße wächst das “Forum an der Museumsinsel”.

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WILMERSDORF
AM HOHENZOLLERNDAMM ENTSTEHEN „ACHT UND EINS“ UND DAS „QUARTIER BUNDESALLEE“

An der hochfrequentierten Kreuzung Hohenzollerndamm / Bundesallee werden derzeit gleich zwei große Büro- und Wohnprojekte umgesetzt. An der südöstlichen Seite des Platzes entsteht das Büro- und Wohnhaus „Quartier Bundesallee„. Innerhalb des Gebäudes sollen Büroflächen entstehen, die sich individuell den Anforderungen der zukünftigen Nutzer anpassen. Insgesamt entsteht in drei zusammenhängenden Bürohäusern eine Nutzfläche von knapp 22.000 Quadratmetern. Im Innenhofbereich des Gebäudes werden die sogenannten “Prager Hofgärten” eingerichtet. Hier werden hochwertige Wohneinheiten geschaffen. Der Rohbau wurde 2020 fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau. In diesem Jahr soll das Gebäude fertiggestellt werden.

Diagonal gegenüber, an der Pariser Straße, wächst das Projekt „ACHT UND EINS“ sichtbar in die Höhe. Der Neubau wird nach Plänen des Architekturbüros Eike Becker Architekten umgesetzt. Entstehen wird hier ein modernes Bürohaus mit einer glasdominierten Fassade, die den städtischen Raum an der Pariser Straße sowie der Spichernstraße neu beleben soll. Der zuvor dort stehende Bau aus den 60er Jahren wurde abgerissen und wird durch ein achtgeschossiges Gebäude ersetzt. Auch ein Hotel soll in das Gebäudeensemble einziehen.

LICHTERFELDE
AUS DEM EHEMALIGEN MILITÄRKRANKENHAUS WIRD DAS TECHNOLOGIE-ZENTRUM „FUBIC“ 

Das ehemalige US-Militärkrankenhaus und das umgebende Areals in der Lichterfelder Fabeckstraße, welches seit 2006 weitgehend ungenutzt war, wird derzeit in einen Technologie- und Wissenschaftsstandort umgewandelt. Das Projekt trägt den Namen „FUBIC“ (Business and Innovation Center next to Freie Universität Campus). Entstehen soll ein rund 50.000 Quadratmeter großer Innovationspark, auf dem die Ansiedlung neuer und bereits etablierter Hightech-Unternehmen geplant ist. Das „FUBIC“ entsteht in unmittelbarer Nähe zur Freien Universität Berlin und zu vielen weiteren, außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie beispielsweise dem Max-Planck-Institut oder dem Konrad-Zuse-Institut. Auf- und Ausbau sowie Betrieb des Areals wurden der WISTA-MANAGEMENT GMBH, die unter anderem auch den Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof aufgebaut hat und betreibt, übertragen. Die Baukosten betragen rund 50 Millionen Euro. Diese sollen zu 90 Prozent durch Fördermittel getragen werden. Insgesamt sollen sich 60 bis 80 technologiebasierte Unternehmen mit insgesamt 1.000 Mitarbeiter*innen ansiedeln.

TEMPELHOF
SPD IST OFFEN FÜR WEITEREN VOLKSENTSCHEID ZUM TEMPELHOFER FELD

Aus einem Entwurf für das SPD-Parteiprogramm, der im Landesvorstand am Sonnabend bei einer Klausurtagung der Sozialdemokraten diskutiert wurde, geht hervor, dass sich die SPD für Wohnungsbau auf „ausgewählten Randflächen“ des Tempelhofer Feldes öffnen möchte. Das Tempelhofer Feld solle „als grüne Lunge in der Stadt erhalten werden„, heißt es im Programm. Dabei sollen Freiflächen zur Erholung und Bewegung sichergestellt werden – grundsätzlich sei eine Bebauung aber denkbar. „Die Entscheidung darüber obliegt jedoch letztlich den Berlinerinnen und Berlinern“, betont die Partie. So wäre eine Teilbebauung nur unter der Voraussetzung eines erfolgreichen, neuerlichen Volksentscheides denkbar.

EIN WEITERES, SPANNENDES WOHNPROJEKT IN UNMITTELBARER NÄHE ZUM TEMPELHOFER FELD PLANT DAS BÜRO DELUSE ARCHITECTS.

NEUKÖLLN
DEGEWO BAUT WOHNHOCHHAUS IN DER GROPIUSSTADT

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO plant die Errichtung eines zweiflügeligen Wohnhauses am Neuköllner Friedrich-Kayßler-Weg. In dem Wohnhochhaus sollen insgesamt 151 Ein- bis Fünf-Zimmer Wohnungen entstehen. Die Hälfte der Wohnungen soll nach Plänen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mietpreis- und belegungsgebunden sein. Im Haus soll es zudem zwei WG-geeignete Wohnungen für betreutes Wohnen, ein breites Serviceangebot sowie einen Gemeinschaftsraum geben. Dieser wird auf Wunsch vieler Anwohner*innen geschaffen und auch den Nachbarn des Kiezes zur Verfügung stehen.

WEITERE PROJEKTE DER DEGEWO FINDET IHR HIER.

SCHÖNEBERG
BEIM PROJEKT „WIRTSCHAFTSWUNDER“ LÄUFT BEREITS DER INNENAUSBAU

Die Pecan Development GmbH entwickelt auf dem ehemaligen Commerzbank-Areal das Neubauprojekt “Wirtschaftswunder”. Der Bau entsteht an der Potsdamer Straße, Ecke Bülowstraße, unweit des U-Bahnhofs Bülowstraße. Die Fassadengestaltung des Gebäudeensembles wurde kürzlich fertiggestellt, nun läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Die Fertigstellung für das Projekt ist noch in 2021 vorgesehen. Das Gelände wird sich aus einem Neubau und zwei sanierten und modernisierten Gebäude aus den 50er Jahren zusammensetzen, welche baulich noch um zusätzliche Geschosse ergänzt und damit aufgestockt werden. Insgesamt entstehen im Projekt 27.000 Quadratmeter für Büroflächen und etwa 3.000 Quadratmeter für Einzelhandel oder Gastronomie. Das Kreuzberger Architektenbüro Gewers Pudewill ist für den Entwurf verantwortlich.

FRIEDRICHSHAIN
DIE NEUPLANUNG DES „SEZ“-GELÄNDES WIRD ZUR JURISTISCHEN HÄNGEPARTIE

Das Ringen um die Zukunft des ehemaligen Sport- und Erholungszentrums (“SEZ”) im Berliner Stadtteil Friedrichshain ist eines der unrühmlichsten Beispiele für eine gescheiterte Entwicklung eines innerstädtischen Areals mit großem Potenzial.

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CITY WEST
QUARTIER „STADTEINGANG WEST“ SOLL AB 2022 GEPLANT WERDEN

Im Zuge der Neuplanung des Autobahndreiecks am Funkturm soll auch ein neues, 152 Hektar großes Entwicklungsgebiet am Rande der City West neu erschlossen werden. Das Gebiet trägt den passenden Projektnamen „Stadteingang West“.

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MITTE
GRÜNES LICHT FÜR 134 METER HOHES SIGNA-HOCHHAUS AM ALEXANDERPLATZ

Wie wir schon im September 2020 berichteten, plant die Signa-Gruppe mehrere Hochhausprojekte in der deutschen Hauptstadt. Eines davon, ein 134 Meter hohes Gebäudes am Alexanderplatz, hat nun grünes Licht vom Berliner Senat erhalten.

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KREUZBERG
POP-UP RADWEG AM LANDWEHRKANAL WIRD DAUERHAFT BLEIBEN, WEITERE SOLLEN FOLGEN

Der im März 2020 als einer der ersten Pop-Up Radwege der Hauptstadt errichtete, über drei Kilometer lange, provisorische Radweg am Landwehrkanal, soll nach einem Beschluss des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nun für eine dauerhafte Nutzung umgebaut werden. Zwischen Potsdamer Brücke und Zossener Straße soll der Radweg mit fest installierten Absperr-Elementen vom Autoverkehr getrennt werden. Und das ist nur der Anfang im Bezirk: Im Laufe des Jahres 2021 sollen sämtliche Pop-up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg, die während der Corona-Pandemie entstanden sind, zur dauerhaften Radinfrastruktur umgewandelt werden. Ein Abschnitt der nun angekündigten Strecke am Landwehrkanal gehört allerdings zum Bezirk Mitte. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) möchte die Bauarbeiten daher „in Amtshilfe“ übernehmen.

EINE INITIATIVE FORDERT EINE KOMPLETT AUTOFREIE INNENSTADT. HIER GEHT ES ZUM ARTIKEL.

PRENZLAUER BERG
UMBAU DES MAUERPARKS, TEIL 2: MODERNISIERUNG DES URSPRÜNGLICHEN TEILS

Nach der erst im vergangenen Jahr abgeschlossenen Erweiterung des populären Mauerparks im Pankower Stadtteil Prenzlauer Berg steht nun bereits das nächste Bauprojekt im Kiez an: Der ursprüngliche Teil des Parks soll modernisiert und barrierefrei werden. Am Dienstag wurden die Planungen für den stark beanspruchten Stadtpark vorgestellt. Verantwortlich für den Umbau wird die „Grün Berlin Stiftung“ sein. Dessen Vorsitzende, Jana Ziermann, sagt zum anstehenen Projekt: „Wir sehen vor, dass wir 2022 anfangen und 2026 fertig sind.“ Auch der  angrenzende Falkplatz sowie Gaudy- und Topsstraße sollen im Zuge der Bauarbeiten komplett neu gestaltet werden.

LICHTENBERG
ABRISS DES KROKODILHAUSES IM TIERPARK ERFOLGT NOCH IN DIESEM JAHR

Im Berliner Tierpark im Stadtteil Friedrichsfelde wird das erst 1987 eröffnete Krokodilhaus abgerissen, da es technisch veraltet und ein enormer Kostentreiber ist, da der Energiebedarf außerordentlich hoch ist. Das Gebäude soll Platz für die Wissenschaft machen, denn ein Teil des Areals benötigt das benachbarte Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) für den Bau einer neuen Forschungsstätte. Im Tierpark wird es also keinen Ersatz- oder Neubau geben. Die bisher im Gebäude untergebrachten Reptilien werden in anderen Einrichtungen und Zoos untergebracht. Als Ersatz für das Krokodilhaus plant der Tierpark in der Nähe des ab 2023 entstehenden IZW-Neubaus ein sogenanntes „Science-Forum“, in dem die Besucher künftig die wissenschaftliche Arbeit beider Einrichtungen (Zoo und Tierpark) eindrucksvoll erleben sollen, um die Arbeit am Schutz und der Erhaltung von Tierarten besser zu verstehen.

WEITERE PROJEKTE IN ZOO UND TIERPARK FINDET IHR HIER.

WEDDING
GRUNDSTEINLEGUNG FÜR NEUES LABORGEBÄUDE „WAL“ AN DER BEUTH HOCHSCHULE 

Die Grundsteinlegung für die Errichtung des „WAL“ genannten, neuen Laborgebäues an der Beuth Hochschule fand in dieser Woche statt – coronabedingt digital und ohne Publikum. Prof. Dr. Werner Ullmann, Präsident der Beuth Hochschule, versenkte gemeinsam mit dem ersten Vizepräsidenten Prof. Kai Kummert eine Zeitkapsel für die Nachwelt auf dem Baufeld. An der Luxemburger Straße entstehen auf rund 8.000 Quadratmetern Nutzfläche insgesamt 46 Labore, 32 Büros sowie 6 Seminarräume. Das Projekt wird 82 Millionen Euro kosten und trägt den Namen „Wedding Advanced Laboratories“. Die Räumlichkeiten sollen zukünftig für die Studiengänge Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Pharma- und Chemietechnik sowie Bioverfahrenstechnik der Hochschule genutzt werden.

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SCHÖNEBERG
RUND UM DIE ALTE MÄLZEREI ENTSTEHT DAS „LICHTENRADER REVIER“

Im südlichsten Stadtteil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, dem ländlich geprägten Lichtenrade, wurde in den vergangenen Jahren die historische Alte Mälzerei vom Unternehmen UTB Projektmanagement GmbH modernisiert und mit einem neuen, innovativen Nutzungskonzept versehen. Nun geht es darum, die Flächen rund um das historische Gebäude zu entwickeln. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

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MITTE
MAMMUTPROJEKT: MODERNISIERUNG UND ERWEITERUNG DES PERGAMONMUSEUMS

Planung und Umsetzung der Modernisierung und Erweiterung des Pergamonmuseums nimmt ein Vierteljahrhundert in Anspruch. Umso schöner wird das Ergebnis. Wir zeigen, wie das Museum in rund zwei Jahren aussehen wird.

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STEGLITZ
SANIERUNG DES FICHTBERG-GYMNASIUMS SOLL ANFANG 2023 ABGESCHLOSSEN SEIN

Die seit März 2017 laufende Sanierung der Fichtenberg-Oberschule in der Steglitzer Rothenburgstraße hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach verzögert – und dadurch auch verteuert. Grund für die deutlich längere Bauzeit und die Steigerung der Baukosten seien die rudimentären Bauunterlagen des 1907 erbauten, denkmalgeschützen Gebäudes. Die Projektentwickler seien immer wieder auf unvorhersehbare Hindernisse gestoßen, war aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu hören. Nach aktuellen Planungen sollen die Bauarbeiten Anfang 2023 abgeschlossen sein. Ursprünglich sollte die Sanierung bereits 2019 abgeschlossen sein.

BERLIN
SENAT PLANT ZUKÜNFTIGE WOHNPROJEKTE WEITGEHEND AUTOFREI

© Grafik: Tchoban Voss Architekten / Projekt „Pankower Tor“

Bei der Planung der 16 großen Wohn-Entwicklungsprojekte (wie bspw. das Projekt „Pankower Tor“ oder das Bauvorhaben „Neu Lichterfelde„), die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorantreibt, wird verstärkt auf die Umsetzung verkehrsreduzierter Wohnquartiere gesetzt. Der Senat hat nun beschlossen, dass es in den neuen Quartieren nur noch zehn bis 30 Parkplätze pro hundert Wohnungen geben soll. Die Krux an dieser Zielvorgabe ist allerdings, dass der Großteil dieser Siedlungen – wie bspw. der ehemalige Güterbahnhof Köpenick – deutlich außerhalb des S-Bahnrings liegt und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr häufig nur unzureichend oder mäßig ausgebaut ist.

LICHTENBERG
IN RUMMELSBURG ENTSTEHT DAS WOHNPROJEKT „MY BAY“

60 Eigentumswohnungen entstehen beim derzeit laufenden Wohnungsbauprojekt „My Bay“ in der Rummelsburger Bucht im Bezirk Lichtenberg. Die Stadtteile Treptow, Friedrichshain und Kreuzberg sind vom Standort aus kurzfristig erreichbar. Bis Ende 2022 soll das Projekt umgesetzt werden. Es entstehen Wohneinheiten in der Größenordnung von zwei bis vier Zimmern bzw. von 48 bis 115 Quadratmetern Nutzfläche. Alle Wohnungen werden mit Balkonen, Loggien und bodentiefen Fenstern ausgestattet, einige auch mit landschaftsgärtnerisch gestalteten Außenanlagen. Die Wohnungen entstehen in zwei separaten Wohnhäusern, die zum Wasser hin ausgerichtet sind. Ausgewählte Wohneinheiten werden barrierefrei gestaltet.

WEITERE PROJEKTE IN RUMMELSBURG FINDET IHR HIER.

REINICKENDORF
WOHNCAMPUS „KARL-BONHOEFFER-NERVENKLINIKEN“ WIRD AUTOFREI GEPLANT

Die Wohnungsnot in Berlin ist groß, und so werden die Stadtplaner bei der Suche nach möglichen Standorten zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums immer kreativer. Immer häufiger rücken dabei ehemalige Krankenhaus- und Heilanstaltsstandorte in den Mittelpunkt, wie etwa beim Pankower Ludwig-Hoffmann-Quartier im Stadtteil Buch. Auch in Reinickendorf geht man offenbar diesen Weg. Das Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik im Stadtteil Wittenau soll in den kommenden Jahren in ein Wohnviertel umgewandelt werden. Bis zum Jahr 2026 sollen dort 600 Wohnungen entstehen. Auf dem Areal sollen nur wenige Parkplätze für die Anwohner geschaffen werden, das Areal soll überwiegend autofrei werden. Als Grund für diese Entscheidung nennt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen die vergleichsweise gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Stattdessen wird die Errichtung einer Quartiersgarage und eines Mobilitätshubs angestrebt.

EIN WEITERES WOHNUNGSBAUPROJEKT IN REINICKENDORF IST DAS „SCHUMACHER QUARTIER“. WEITERE INFOS DAZU FINDET IHR HIER.

PRENZLAUER BERG
MODERNISIERUNG DES S-BAHNHOFS STORKOWER STRASSE GEPLANT

Der S-Bahnhof Storkower Straße gehört sicher nicht zu den schönsten Bahnhöfen Berlins. Nun soll immerhin seine Infrastruktur verbessert und modernisiert werden. Zu den bereits bestehenden Fahrstühlen sollen unter anderem bessere Wegführungen und Markierungen, taktile Hilfen und klare Infos für Reisende hinzukommen. Die geplante Modernisierung ist Teil der Investitionsoffensive „1000-Bahnhöfe-Programm“ des Bundesverkehrsministeriums. In diesem 2020 gestarteten Subventionsprogramm, das inzwischen auf 3.000 Bahnhöfe ausgeweitet wurde, stehen bundesweit mehr als fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Cansel Kiziltepe (SPD), Bundestagsabgeordnete für Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost, sagt zu den anstehenden Arbeiten: „Der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, bis 2022 die Barrierefreiheit auf den gesamten öffentlichen Personennahverkehr auszudehnen, kommen wir damit ein gutes Stück näher“.

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NEUKÖLLN
AM EFEUWEG ENTSTEHT DAS ZENTRUM FÜR SPRACHE UND BEWEGUNG

Unweit der Neuköllner Gropiusstadt wurde in der vergangenen Woche der Baustart für das „Zentrum für Sprache und Bewegung“ gefeiert. Das Bildunszentrum soll am Standort Efeuweg entstehen. Zuvor waren auf dem Gelände mobile Unterrichtsräume untergebracht. Mit dem sogenannten „ZSB“ entsteht am Campus Efeuweg ein Bildungs-, Erlebnis- und Begegnungsort mit zahlreichen Angeboten für die Gemeinschaftsschule „Campus Efeuweg“ sowie auch für die gesamte Nachbarschaft. Der Neubau wird durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bund sowie vom Land Berlin gefördert. Die Förderung umfasst insgesamt rund 10 Millionen Euro, wovon 2,7 Millionen vom Bund und 6,6 Millionen vom Land Berlin beigesteuert werden. Die zukünftige Nutzfläche des Gebäudes wird 1.120 Quadratmeter umfassen. Davon sind 684 Quadratmeter für Musik-, Bewegungs- sowie Seminarräume und 166 Quadratmeter für ein öffentliches Campuscafé vorgesehen. Das Gebäude entsteht nach Plänen des Büros AFF Architekten.

TEMPELHOF
AUCH DAS TECHNIKMUSEUM ZIEHT ES IN DEN FLUGHAFEN TEMPELHOF

© Grafiken: gmp Architekten

Neben dem geplanten Umzug des Alliiertenmuseums in den Hangar 7 des einstigen Flughafens plant ein weiteres Berliner Museum, Flächen im riesigen Gebäuderiegel anzumieten: Das deutsche Technikmuseum. Der Hangar 6, direkt angrenzend an den Hangar 7, soll nach Plänen des Berliner Technikmuseums zu einer Ausstellungsfläche für Flugzeuge und Luftfahrt werden.

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SCHÖNEWEIDE
FÖRDERMITTEL BEWILLIGT: AUS DEM SPREEPARK WIRD EIN KULTURZENTRUM

Der 1969 als “Kulturpark Plänterwald” eröffnete und von 1989 bis 2020 unter dem Namen “Spreepark Berlin” betriebene Freizeitpark soll zu einem Kulturzentrum umgebaut werden. Der Bund fördert das Projekt mit 4,4 Millionen Euro.

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LICHTENBERG / PANKOW
HOWOGE TESTET DIE AUFSTOCKUNG VON PLATTENBAUTEN

In zwei Bezirken testet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE die Aufstockung bestehender Plattenbau-Gebäude, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Aufgestockt werden sollen Gebäude vom Typ yp „WBS 70“, dem häufigsten in der DDR errichteten Plattenbau-Typ. Ziel ist es, neue Wohnungen zu schaffen, ohne dafür Freiflächen und Bauland finden zu müssen. Gerade die Flachdächer bieten ein erstaunliches, zusätzliches Potenzial. Allein im Wohnungsbestand der HOWOGE befindet sich eine potenziell bebaubare Dachfläche von insgesamt 320.000 Quadratmetern. Getestet wird das Verfahren bei einem 6-Geschosser in der Seefelder Straße in Lichtenberg (zusätzliche 28 Wohnungen auf zwei Etagen) sowie in der Franz-Schmidt-Straße im Pankower Staddteil Buch (zusätzliche 22 Wohnungen auf drei Etagen). Die neuen Etagen sollen in Holzbauweise errichtet werden.

WEITERE PROJEKTE DER HOWOGE FINDET IHR HIER.

TIERGARTEN
KOSTENANSTIEG BEIM MUSEUM DER MODERNE: RÜGE DURCH BUNDESRECHNUNGSHOF

Eines der spannendsten Kulturprojekte der kommenden Jahre wird der Neubau des „Museums der Moderne“ im Kulturforum. Dass der Bau nicht wie ursprünglich geplant 200, sondern (nach aktuellem Stand) 364 Millionen Euro kosten soll, rief scharfe Kritik der Wirtschaftsprüfer des Bundesrechnungshofes hervor. Dass der ursprüngliche Finanzrahmen für das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts nicht unrealistisch war, habe die Kostenprüfung des im Wettbewerb siegreichen Entwurfs gezeigt, heißt es in dem Bericht. Allerdings haben alle Projektbeteiligten die Kostensteigerung billigend in Kauf genommen. Als wesentlichen Grund für die Kostensteigerung sieht der Rechnungshof den Zuwachs der Gesamtfläche von zunächst 24.800 auf 31.500 Quadratmeter an. Ursächlich dafür sei unter anderem das Prinzip des „offenen Hauses“.

ZUR DETAILLIERTEN PROJEKTBESCHREIBUNG GEHT ES HIER.

BERLIN
ROT-ROT-GRÜN VERFEHLT ZIELE BEIM TRAM-AUSBAU DEUTLICH

Im Laufe der aktuellen Legislaturperiode hatte die Rot-Rot-Grüne Regierung eigentlich geplant, drei Tram-Projekte umzusetzen und abzuschließen. Aber: kein einziges dieser Projekte wird in der noch bis September diesen Jahres laufenden Legislaturperiode fertiggestellt werden. Weder die Tramverbindung vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße noch die geplante Anbindung des Bahnhof Okstkreuz an das Straßenbahnnetz werden, wie ursprünglich geplant, in der laufenden Legislaturperiode abgeschlossen. Auch das dritte Projekt, welches zeitlich noch am ehesten die Chance gehabt hätte, noch vor dem Wahltermin am 26. September fertig zu werden, dauert nun länger als geplant. Die neue Straßenbahnverbindung vom Technologiepark Adlershof zum S-Bahnhof Schöneweide soll nach aktuellem Zeitplan am 31. Oktober fertig werden, allerdings gilt der Zeitplan als sehr ambitioniert. Die geplanten Strecken an den Bahnhöfen Turmstraße und Ostkreuz liegen hingegen deutlich weiter hinter dem Zeitplan zurück. Bei beiden Projekten rechnet man mit einer Inbetriebnahme ab 2023.

MITTE
AUF DEM WEG ZU NEUEM GLANZ: DER ADMIRALSPALAST WIRD MODERNISIERT

Der Admiralspalast in Mitte gehört zu den beliebtesten Veranstaltungs-Locations der Hauptstadt. Nun wird er aufwändig modernisiert und erweitert.

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WILMERSDORF
DIE NEUGESTALTUNG DES OLIVAER PLATZES IST IN VOLLEM GANGE

Um die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Olivaer Platzes im Stadtteil Wilmersdorf hat es eine jahrelange, mitunter verbissen geführte Diksussion gegeben. Die seit Ende 2019 laufenden Umbauarbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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PANKOW
QUARTIER „PANKOWER TOR“: DAS SIND DIE SECHS KONZEPTE DER PLANUNGSBÜROS

Bereits im Februar berichteten wir auf unserer PROJECTS Seite über die Entwicklung des Quartiers “Pankower Tor”. Sechs unterschiedliche Konzepte zur Quartiersgestaltung wurden von mehreren Architekturbüros eingereicht. Wir zeigen alle Entwürfe im Detail.

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BERLIN
DIE UNERFÜLLTE VISION: BERLIN UND DIE MAGNETBAHN-TECHNOLOGIE

In unserem Beitrag vom 19. Februar zeigten wir die Visualisierung des Büros “Graft”, die im Auftrag der Max Bögl Gruppe eine Magnetschwebebahn in urbanem Kontext darstellen sollte und sich das derzeit durch Baustellen geprägte Umfeld des Berliner Hauptbahnhofs dafür ausgesucht hat. Dass die Idee einer Magnetbahn innerhalb Berlins aber nicht völlig aus der Luft gegriffen ist, zeigt die jüngere Geschichte der Stadt: Gleich drei mögliche Magnetbahn-Projekte scheiterten in den vergangenen 37 Jahren.

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BERLIN
AUTOFREIE INNENSTADT? EINE INITIATIVE AUF DEM WEG ZUM VOLKSENTSCHEID

Bereits in der vergangenen Woche berichteten wir auf unserer PROJECTS Seite über die “Initiative Volksentscheid Berlin autofrei“, die am 18. Februar ihren Gesetzentwurf bei der Senatsverwaltung für Inneres zur Kostenschätzung eingereicht hat. Damit geht die Initiative den ersten Schritt auf dem Weg zu einem Volksbegehren. Nach Plänen der Initiative soll das “Berliner Gesetz für gemeinwohlorientierte Straßennutzung” den Autoverkehr im S-Bahn-Ring auf “notwendige Fahrten” reduzieren und somit “sichere Straßen und mehr Platz für alle” schaffen.

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WEISSENSEE
ERWEITERUNG DER KUNSTHOCHSCHULE WEISSENSEE GEPLANT

Am Mittwochabend, 3. März 2021, stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Pläne zur Erweiterung der Kunsthochschule Weißensee vor. In den kommenden Jahren soll nach Plänen der Senatsverwaltung im Rahmen einer notwendigen Erweiterung der Kunsthochschule ein modernes Quartier für Wissenschaft, Kreativität und Austausch entstehen. Der Name des neuen Stadtquartiers soll  „Campus Weißensee“ sein. Das Ergebnis der ersten Planungsetappe, die nun abgeschlossen wurde, ist ein städtebaulicher Masterplan. Dieser Plan sieht vor, dass sich rund um den Quartiersplatz herum die Erweiterungsbauten und Werkstätten der Hochschule sowie Räume für Gründungs- und Forschungsaktivitäten, Wohnraum für Studierende mit Ateliers sowie Gastronomie und soziokulturelle Nutzungen wie etwa eine Kita Platz finden. Wer an der Online-Veranstaltung am 3. März um 17:30 Uhr teilnehmen möchte, kann sich hier anmelden.

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BERLIN
DER BAU LANDESEIGENER WOHNUNGEN ZEIGT EIN KONSTANTES WACHSTUM

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Auf einer digitalen Pressekonferenz zog Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel eine positive Bilanz der landeseigenen Wohnungsbaubestrebungen der letzten vier Jahre. Waren es im Jahr 2017 noch knapp über 3.000 Wohnunge, die von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften errichtet wurden, wurden im Jahr 2020 immerhin schon knapp 5.800 neue Wohnungen errichtet. Seit fünf Jahren ist diese Zahl konstant steigend. Scheel betonte, dass für das Jahr 2021 bereits jetzt Baubeginne von 3.200 weiteren Wohnungen geplant sind. Von 2022 bis 2026 sollen weitere 19.000 landeseigene Wohnungen hinzukommen. Zudem sollen langfristig in 16 neuen Stadtquartieren wie etwa dem Pankower Tor oder dem Alten Güterbahnhof Köpenick bis zu 100.000 neue Wohnungen im gesamten Stadtgebiet entstehen.

WEITERE INFORMATIONEN ZU PROJEKTEN DER LANDESEIGENEN HOWOGE FINDET IHR HIER. 
WEITERE INFORMATIONEN ZU PROJEKTEN DER LANDESEIGENEN GESOBAU FINDET IHR HIER.

LICHTENRADE
BAUARBEITEN RUND UM DIE ALTE MÄLZEREI BEGINNEN

In Berlins südlichstem Stadtteil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Lichtenrade, wurde in den vergangenen Jahren die historische Alte Mälzerei vom Unternehmen UTB Projektmanagement GmbH modernisiert und mit einem neuen, innovativen Nutzungskonzept versehen. Im Herbst 2020 wurden die Bauarbeiten abgeschlossen. Wohn- und Gewerbeflächen sind hier enstanden, auch der Bezirk mietet großräumige Flächen im Gebäude an. Nun wird auch das Gelände rund um das 1898 an der Steinstraße errichtete Industriedenkmal entwickelt. Neben Wohnungen sollen in dem neuen Stadtquartier Gemeinschafts- und Multifunktionsräume, ein Schwimmbad, eine Kita, ein Marktplatz, ein Biomarkt, Gastronomieflächen und weitere Flächen für Sport sowie ein Stadtplatz entstehen. Die Arbeiten haben vor etwa einer Woche mit dem Abriss eines alten Supermarktgebäudes begonnen.

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MOABIT
WOHN- UND GESCHÄFTSHÄUSER ENTSTEHEN AUF EHEMALIGEM HERTIE-GRUNDSTÜCK

Auf einem Grundstück an der Turmstraße Ecke Stroßmstraße soll im Stadtteil Moabit des Bezirks Mitte nach Planungen des Projektentwicklers Leopold Stiefel ein neues Gebäude mit einer Mischnutzung entstehen. Wohnungen sowie Gewerbe- und Einzelhandeslflächen soll auf dem Areal entstehen. Teil des Bauprojekts soll neben dem ehemaligen Hertie Gelände samt Parkplatz auch das Eckgebäude direkt an der Turmstraße / Stromstraße und das denkmalgeschützte Gebäude Stromstraße 61 (ehemals Kallasch&Jonas) sein. Die Pläne liegen noch bis zum 3. März 2021 aus und geben Anwohner*innen die Möglichkeit, ihre Meinung zum Projektvorhaben einzubringen. Das Projekt soll nach Plänen des Büros Steimle Architekten umgesetzt werden.

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Thema von Anders Norén