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Jede Zeit baut ihre Stadt.

bauprojekte berlin oktober 2022

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, über die wir im Oktober 2022 berichtet haben:

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Oktober 2022

Friedrichshain-Kreuzberg

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat mit den Berliner Stadtwerken eine Kooperation zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden geschlossen. Anfang 2023 werden acht Bezirksgebäude mit Solarenergie-Modulen ausgestattet.

Schöneberg

In der Passauer Straße in Berlin-Schöneberg stehen die Zeichen klar auf Veränderungen. Während am Neubau des abgerissenen KaDeWe-Parkhauses längst gebaut wird, scheint auch das Eckgebäude, einst Heimat des legendären „Leiser“-Schuhgeschäfts, vor dem Abriss zu stehen.

Schönefeld

Die Bundesregierung will nun endgültig kein neues Regierungsterminal am Flughafen BER in Schönefeld bauen. Die bisherige Zwischenlösung soll stattdessen zur Dauerlösung werden.

Friedrichshain

Im Friedrichshainer Rudolfkiez baut die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM insgesamt 110 neue Wohnungen in einem bereits bestehenden Wohngebiet. Nun feierte das Unternehmen Richtfest für das Projekt. Geplant sind im Kiez aber noch weitere 170 Wohnungen.

Charlottenburg

Mehrere Jahre stand das einstige „Karstadt Sports“-Gebäude im Kranzler Eck am Kurfürstendamm leer. Nun gibt es ein Nutzungskonzept für den denkmalgeschützten Bau. Ab 2025 soll ein multifunktionales Kultur- und Veranstaltungszentrum darin eröffnen.

Mitte / Friedrichshain

Als prägende Orte der Nachkriegsmoderne sollen nach Wunsch der Stadt Berlin sowohl das Hansaviertel im Tiergarten als auch die Karl-Marx-Allee in Mitte und Friedrichshain als Unesco Weltkulturerbe anerkannt werden. Der Vorschlag muss zuerst von der Kultuskonferenz angenommen werden. In der Karl-Marx-Allee soll zudem ab 2023 ein ursprünglich geplantes, aber nie realisiertes Bauvorhaben realisiert werden.

Schöneberg

In Berlin-Schöneberg entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum historischen Amtsgericht Schöneberg ein Neubau nach Plänen des Büros Kahlfeldt Architekten. Zwei Wohn- und Geschäftshäuser werden dort errichtet.

Mitte

Die zur Fahrradstraße erklärte Friedrichstraße in Berlin-Mitte muss temporär wieder für den Autoverkehr freigegeben werden. Das verfügte das Berliner Verwaltungsgericht in einer Eilentscheidung. Bürgermeisterin Franziska Giffey fordert eine zügige Umsetzung des Urteils.

Mitte / Kreuzberg

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Neuplanung des Areals rund um den Checkpoint Charlie an der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg ist nun erreicht worden: Das Land Berlin erwirbt zwei Teilgrundstücke an der Friedrichstraße. Wohnungen, Gewerbe, ein Museum und urbane Freiräume sollen entstehen.

Mitte

Die Bundesstiftung Bauakademie stellte am 19. Oktober ihre Pläne zum Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Berlin-Mitte vor. Eines wurde dabei schnell klar: Eine historische, originalgetreue Rekonstruktion des Gebäudes ist keineswegs garantiert, denn die Stiftung setzt ganz andere Schwerpunkte.

Mitte

In der Magazinstraße in Berlin-Mitte entstehen bei einem Neubauprojekt insgesamt 12 neue Eigentumswohnungen. Das Wohngebäude ist als Mehrfamilienhaus in Leichtbetonbauweise konzipiert.

Westend

Für das neue Ausbildungszentrum der Berliner Verkehrsbetriebe, welches direkt am U-Bahnhof Olympiastadion in Berlin-Westend entsteht, wurde im Oktober Richtfest gefeiert. Bei dem Bauvorhaben entsteht eine Nutzfläche von gut 20.000 Quadratmetern, der zukünftig für die Ausbildung von 400 BVG-Azubis genutzt werden soll.

Mitte

In der Littenstraße in Berlin-Mitte ist am Rande des Klosterviertels der Neubau des „Emmi Luebeskind Hauses“ entstanden. Das privat finanzierte Stiftungsprojekt setzt an prominenter Stelle zwischen Klosterruine und Amtsgericht ein Jugendhilfe-Projekt um.

Mitte

Im Dezember soll im Einkaufszentrum „The Playce“ am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte das Gastronomie-Angebot „Manifesto“ eröffnen, Europas bislang größter Food Hub. Damit wird der Umbau der Potsdamer Platz Arkaden abgeschlossen sein.

Mitte

Der Admiralspalast in Berlin-Mitte wird derzeit aufwendig saniert und ausgebaut. Das Projekt umfasst dabei nicht nur die Modernisierung des bestehenden Gebäudes, sondern erhält auch eine Erweiterung um zusätzliche Flächen. Dabei entstehen neue Funktionsbereiche sowie Büroflächen in begehrter Innenstadtlage.

Spandau

Unweit der Spandauer Altstadt und nahe des Vivantes-Klinikums Spandau entstehen insgesamt 40 neue Mietwohnungen, davon 20 gefördert vom Land Berlin. Nun hat die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte Richtfest gefeiert.

Kreuzberg / Charlottenburg

Am vergangenen Samstag eröffnete in Charlottenburg eine Werkstatt, in der das für 2026 geplante Exilmuseum am früheren Anhalter Bahnhof vorbereitet werden soll. Ex-Bundespräsident Joachim Gauck und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller waren dabei anwesend. Das kommende Museum beschäftigt sich mit der aktuellen Bedeutung des Themas Exil.

Mitte

Nachdem der Wettbewerb um den Wiederaufbau des Molkenmarkts im September ohne eindeutigen Sieger endete, erklärt Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel in einem Interview nun den weiteren Fortgang des Projekts und verteidigt die Entscheidung der Jury, zwei konkurrierende Entwürfe mit dem 1. Preis zu bedenken.

Köpenick

In Berlin-Köpenick soll auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ein neues Quartier mit Wohnungen für 4.000 Menschen entstehen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat nun ihre Pläne für den Bau neuer Schulen und Kitas auf dem Gelände öffentlich gemacht.

Friedrichshain

Auf dem Kunst- und Kulturareal „Holzmarkt 25“ in Berlin-Friedrichshain sollen zwei Erweiterungsprojekte realisiert werden. Während der Bau eines 60-Meter-Holzhauses derzeit in Planung ist, hat der Bau eines weiteren Holzbauprojekts direkt an der Holzmarktstraße bereits im September begonnen.

Berlin

Die Berliner CDU hält Berlins Hochhausleitbild für überholt und hat nun einen eigenen Hochhausentwicklungsplan unter dem Titel „radikal.vertikal“ veröffentlicht. Ziel der Partei ist es, den Bau von Hochhäusern in Berlin zu fördern und klare Entwicklungsstandorte zu etablieren.

Tempelhof

Die Sanierung und Modernisierung des historischen Flughafengebäudes in Berlin-Tempelhof ist eine der aufwendigsten und langwierigsten Aufgaben des Berliner Senats. Neben vielen Herausforderungen und Unwägbarkeiten gibt es jedoch auch Erfolge zu verzeichnen.

Prenzlauer Berg

An der Winsstraße in Berlin-Prenzlauer Berg sollen bei der Überbauung eines Supermarkts insgesamt 187 neue Mietwohnungen entstehen. Realisiert wird das Projekt vom Unternehmen Trei Real Estate, welches auf den Bau von Wohnungen über Supermärkten spezialisiert ist.

Grünau

In Berlin-Grünau im Bezirk Treptow-Köpenick entsteht derzeit das Wohn- und Gewerbequartier „52° Nord“. Ein Teilprojekt des Bauvorhabens feierte vor wenigen Tagen Richtfest. Herzstück dieses Teilprojekts ist die Sanierung eines historischen Werfthauses, welches bis 2023 in ein Wohngebäude umgebaut wird.

Mitte

Das Langzeitprojekt „Forum an der Museumsinsel“ entsteht in direkter Nachbarschaft zum Monbijoupark in Mitte. Während die zahlreichen, denkmalgeschützten Gebäude des Ensembles mittlerweile aufwendig saniert wurden und auch die neuen Gebäude fertiggestellt sind, wird nun abschließend der Innenhof hergerichtet.

Berlin

Wenn in Berlin Hochhausprojekte geplant werden, wird häufig vom Hochhausleitbild gesprochen, dem das Projekt zu entsprechen hat. Wir haben uns einmal angesehen, was in diesem 2020 verabschiedeten Leitbild eigentlich drinsteht und wo Hochhäuser in Berlin überhaupt gebaut werden dürfen – und wo eben nicht.

Prenzlauer Berg / Friedrichshain

Auf einer Parkplatzfläche an der Eldenaer Straße, direkt an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Friedrichshain, sollen nach der Vorstellung von Architekt Christoph Langhof und der ARGO Properties Gruppe zwei pyramidenartige Hochhäuser entstehen, in denen eine gemischte Nutzung etabliert werden soll. Während der Bezirk Pankow die Pläne kritisch sieht, begrüßt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Vorhaben.

Rummelsburg

An der Fischerstraße in Berlin-Lichtenberg entstehen drei neue Wohnhäuser, die das beliebte Wohnquartier in Rummelsburg weiter verdichten. Für die Projektentwickler hält das Bauvorhaben aufgrund seiner komplizierten Lage einige Herausforderungen bereit.

Friedrichshain

In Berlin-Friedrichshain hat das zukünftig höchste Haus der Hauptstadt seine vollständige Höhe von 140 Metern erreicht, in dieser Woche wurde Richtfest gefeiert. Das „EDGE East Side“ wird jedoch nur für kurze Zeit Berlins höchstes Gebäude sein, denn der ebenfalls im Bau befindliche Estrel-Tower in Neukölln wird das Gebäude wenige Monate nach seiner Fertigstellung überholen.

Mitte / Friedrichshain

In Berlin-Mitte beabsichtigt der Bezirk den Umbau von rund 50 Verkehrskreuzungen, um dem Problem der Falschparker und der damit einhergehenden Fußgängergefährdung entgegenzutreten. Die Lösung sollen Stellflächen für Fahrräder und E-Roller sein. Auch in Friedrichshain wird ein Pilotprojekt zum sicheren Abbiegen an Kreuzungen umgesetzt.

Neukölln

Die landeseigene Grün Berlin GmbH hat auf dem Tempelhofer Feld mit den Arbeiten zur Aufwertung der Bereiche entlang der Oderstraße auf Neuköllner Seite begonnen. Geplant sind unter anderem barrierefreie Zugänge, mehr Komfort und neue Freizeitangebote.

Marzahn / Ahrensfelde

Das Immobilienunternehmen Bonava plant am Grenzverlauf Berlin-Marzahn / Ahrensfelde (Brandenburg) den Bau von 231 neuen Wohnungen. Das zukünftige Wohnquartier soll den Namen „Ahrensfelder Obstwiesen“ tragen. Auf einem rund 10 Hektar großen Areal an der Blumberger Chaussee soll das Projekt bis 2027 realisiert werden.

Tiergarten / Alt-Friedrichsfelde

Im Zoologischen Garten sowie im Tierpark Berlin werden derzeit zwei neue Bauvorhaben umgesetzt. Während in Tiergarten am Bahnhof Zoo ein neues Nashorngehege entsteht wird in Alt-Friedrichsfelde in Lichtenberg ein neuer Giraffenpfad errichtet.

Prenzlauer Berg

Die Hagenauer Straße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg soll in eine Klimastraße umgewandelt werden. Bislang verfügt die Straße über keinen Baumbestand und vollständig versiegelte Flächen, Parkplätze und schmale Gehwege dominieren die Straße. Dies soll im Rahmen eines Pilotprojekts verändert werden.

Berlin

Berlin benötigt, wie viele andere Städte auch, dringend alternative Energiequellen. Der Chef der Investitionsbank Berlin, Hinrich Holm, schlägt daher die Nutzung der landeseigenen Bahntrassen zum Aufstellen von Solarpanelen vor.

Neukölln / Treptow-Köpenick

Im Berliner Süden ist der Bau einer neuen Tramlinie geplant. Die künftige Trasse soll zwischen der Neuköllner Gropiusstadt und dem Stadtteil Johannisthal im Bezirk Treptow-Köpenick verlaufen. Vorranging sollen damit die notorisch überlasteten Busverbindungen unterstützt werden.

Mitte / Kreuzberg

Vier Millionen Gäste besuchen jährlich den Checkpoint Charlie, der zwar eines der beliebtesten Touristenziele Berlins ist, baulich aber ein unansehnliches Provisorium geblieben ist. Nun startete ein Dialogverfahren des Berliner Senats, um diesen Zustand endlich zu beenden und eine dauerhafte Lösung zu entwickeln.

Mitte

Über den Wiederaufbau der Denkmalskirche am Berliner Dom wird seit Jahren diskutiert. Der Dombauverein möchte das erst 1975 abgerissene Gebäude als Museumsort wieder errichten lassen. Zahlreiche Originalbauelemente sind noch heute erhalten und könnten wiederverwendet werden.

Berlin

Auf dem Berliner Immobilienmarkt für Büro- und Gewerbeflächen ist auch weiterhin keine Abkühlung zu erkennen, wie die Analysen mehrerer Immobiliendienstleister zeigen. Vielmehr erreichen Flächenumsatz und Mietpreise im Vergleich zu den vorherigen Jahren neue Höchstwerte.

Prenzlauer Berg

Auf einem knapp 1.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Senefelderstraße 21 unweit des Helmholtzplatzes im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg errichtet das Immobilienunternehmen Incept das Wohnungsprojekt „Helmhouse“. Damit wird eine der letzten Baulücken im Quartier geschlossen.

Mitte

Das historische Zentrum Berlins auf dem Gebiet der einstigen Altstadt galt für viele Jahrzehnte als verloren und verbaut. Auf ihrem Grund sollte mehrfach ein neues, anderes Berlin entstehen. Aber keine der nachfolgenden Architekturvisionen konnte sich überzeugend durchsetzen. Prägend sind heute vor allem erhaltene oder rekonstruierte, historische Gebäude. Mit dem neuerlichen Vorstoß der „Stiftung Mitte Berlin“ stellt sich die Frage, ob das, was in Berlins Zentrum stattfindet, ein Jahrzehnte andauernder Wiederaufbau des historischen Zentrums ist.

Berlin

Berlins Bevölkerungswachstum wird weiter anhalten. Davon geht der Berliner Senat aus und veröffentlichte am Dienstag seine aktuelle Bevölkerungsprognose. Danach wird Berlin bis 2040 auf knapp 4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner anwachsen.

Kreuzberg

In Berlin-Kreuzberg hat in den vergangenen Jahren eine starke Verdichtung durch zahlreiche Gewerbeprojekte stattgefunden. Drei weitere Projekte entstehen derzeit zwischen Moritzplatz und Checkpoint Charlie.

Oberschöneweide

Am Behrens-Ufer im Berliner Stadtteil Oberschöneweide soll aus einem ehemaligen Industrie-Areal ein lebenswertes, nachhaltiges Stadtquartier entwickelt werden. Für rund 1,1 Milliarden Euro sollen Flächen für Arbeit und Forschung sowie Gastronomie und Freizeitangebote entstehen. Das Projekt mit dem Namen „BE-U“ ist eines der größten Gewerbeprojekte Berlins.

Mitte

Ende September berichteten wir über das Engagement der neu gegründeten „Stiftung Mitte Berlin“. Die Stiftung will sich aktiv, öffentlich und transparent für eine dicht bebaute und belebte Innenstadt auf dem Gebiet der einstigen Berliner Altstadt einsetzen und historische Gebäude wieder aufbauen. Wir hatten die Gelegenheit, mit Marie-Luise Schwarz-Schilling und Dr. Benedikt Goebel aus dem Stiftungsvorstand zu sprechen.

Friedenau

Seit vielen Jahren ringen Bürger und Politik im Tempelhof-Schöneberger Stadtteil Friedenau um eine Neugestaltung des historischen Friedrich-Wilhelm-Platzes. Trotz mehrerer Anläufe und intensiver Projektarbeit kommt das Vorhaben jedoch nicht voran.

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