entwicklungsstadt berlin

Jede Zeit baut ihre Stadt.

bauprojekte berlin april 2021

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, über die wir im April 2021 berichtet haben:

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April 2021

FRIEDRICHSHAIN
BAUFORTSCHRITT BEIM PRJOEKT „SCHREIBFEDERHÖFE“

Seit Anfang 2020 wächst auf einem Grundstück zwischen Boxhagener Straße und Weserstraße das Projekt “Schreibfederhöfe” in die Höhe. Es entsteht ein Gebäudeensemble, welches Miet- und Eigentumswohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen enthalten wird. Das Projekt hat mittlerweile seine volle, räumliche Ausdehnung erreicht. Das Gesamtprojekt gliedert sich in drei Bauteile: Entlang der Boxhagener Straße entsteht ein Mietwohnungsbau mit gewerblicher Nutzung im Erdgeschoss. Hier werden Flächen für Einzelhandel geschaffen. Das mittlere Bauteil des Projektes ist die historische Schreibfederfabrik, die dem Projekt ihren Namen gab. Hier entstehen neue Büros und weitere Gewerbeflächen. Dieser Bauteil erhält ein derzeit fehlendes Dachgeschoss zurück und einen Anbau, der die frühere Gebäudeform wiederherstellt. Auf dem Grundstück, welches an die Weserstraße angrenzt, entstehen Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung des Projekts soll bis 2022 erfolgen.

KÖPENICK
REGIONALBAHNHOF BERLIN-KÖPENICK SOLL 2027 FERTIG SEIN

Ein Planvorhaben, welches bereits seit Jahrzehnten immer wieder angekündigt und dann doch wieder verschoben wurde, soll nun endlich umgesetzt werden: Der Bau eines Regionalbahnsteigs am S-Bahnhof Köpenick. Der Regionalbahnhof Köpenick gehört zu dem auf 724 Millionen Euro taxierten Großprojekt der Bahn, die Strecke von Berlin zur polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder auszubauen. Die Regionalzüge sollen künftig neben dem S-Bahnsteig in Köpenick, dessen Lage unverändert bleibt, halten. Zwischen den durchgehenden Hauptgleisen entsteht ein Bahnsteig für die Züge. Er wird 220 Meter lang und auf 40 Metern Länge überdacht. Zwei Treppen und ein Aufzug werden vom Empfangsgebäude des Bahnhofs zum Regionalbahnsteig hinaufführen. Östlich soll eine neue  Personenunterführung mit Treppen zum S- und Regionalbahnsteig entstehen. Die Bauarbeiten sollen im März 2023 beginnen.

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LICHTENBERG
HOWOGE-WOHNTURM AM RINGCENTER STEHT VOR DER FERTIGSTELLUNG

Das sogenannte „Tor nach Lichtenberg“ der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE steht kurz vor der baulichen Fertigstellung. Derzeit laufen letzte Arbeiten an den Außenanlagen der zukünftigen Wohnungs-, Verwaltungs- und Gewerbeimmobilie. Insgesamt sind in dem Gebäude 251 Mietwohnungen entstanden, die nun wie geplant ab Frühjahr 2021 bezogen werden können. Alle Einheiten sind mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet. Sie entsprechen modernsten Standards und sind ausgestattet mit Fußbodenheizung, Highspeed-Internet und barrierefreien Duschen. Einige Wohnungen wurden darüber hinaus vollständig barrierefrei konzipiert und sind damit gut geeignet auch für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen.

MITTE
IN DER MAGAZINSTRASSE ENTSTEHT DAS BAUGEMEINSCHAFTSPROJEKT „MAGAZIN 17“

In der Magazinstraße in Berlin Mitte realisiert der Projektentwickler SmartHoming gemeinsam mit dem Büro Zanderroth Architekten ein Mehrfamilienhaus aus Leichtbeton mit 12 Eigentumswohnungen. Der Großteil der Wohnungen wird über einen klaren Grundriss mit vier Zimmern und zwei Bädern verfügen. Bodentiefe Schiebefenster, eine  gehobene Ausstattung mit Fußbodenheizung in allen Räumen und barrierefreier Zugang zum Aufzug sind Standardeinrichtungen in allen Wohneinheiten. Im Kellergeschoss werden Abstellräume, PKW – und Fahrradstellplätze eingerichtet.

MITTE
„VOLTAIR“ UND „GRANDAIRE“: AM ALEXA ENTSTEHEN WOHN- UND BÜROFLÄCHEN

Zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz werden zwei Projekte entwickelt, bei denen Wohn- und Büroflächen entstehen: „Grandaire Berlin“ und „Voltair Berlin“.

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MITTE
FÜR DAS COVIVIO HOCHHAUS AM ALEXANDERPLATZ STARTET DER TIEFBAU

Für das vom Unternehmen Covivio geplante 130 Meter hohe Hochhaus am Alexanderplatz mit seinen markanten Zwillingstürmen liegt die Baugenehmigung nun vor. Die Tiefbauarbeiten für das 530 Millionen Euro teure Projekt starten.

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TIERGARTEN
MUSEUM DER MODERNE: NEUE GROSSBAUSTELLE IM HERZEN BERLINS

Nach der erfolgreichen Sanierung der Neuen Nationalgalerie im Kulturforum hat der Bau des nächsten Kulturtempels in Tiergarten bereits begonnen: Bis 2026 entsteht das „Museum der Moderne“.

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MITTE
BEIM NEUBAU AM HOLOCAUST MAHNMAL LÄUFT BEREITS DIE FASSADENVERKLEIDUNG

Der Neubau „Palais am Brandenburger Tor“ grenzt direkt an das Holocaust Mahnmal. Beim vieldiskutierten Gebäude läuft bereits die Verkleidung der Fassade. Das Gebäude soll in diesem Jahr fertig werden.

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MITTE
ZWISCHEN EINHEITSDENKMAL UND FREITREPPE SOLL EIN AUFZUGTURM GEBAUT WERDEN

 

Auf der sogenannten „Schlossfreiheit“ vor dem westlich gelegenen Eosanderportals der Schloss-Rekonstruktion wird in den kommenden Jahren noch einiges an Bauätigkeit zu sehen sein, bis die endgültige Gestaltung des Bereichs abgeschlossen sein wird. Neben der bereits laufenden Errichtung des Einheitsdenkmals ist auch die Schaffung einer Freitreppe zur Spree geplant. Und zwischen diesen beiden, geplanten Projekten soll nun zusätzlich ein Aufzugschacht gesetzt werden, der den Zugang zur Spree über die Freitreppe auch barrierefrei ermöglichen soll. Die Platzierung des Aufzugturms unmittelbar neben dem Einheitsdenkmal sorgt bei den Planerns des Denkmals für Unverständnis, da sie eine Entwürdigung ihres Konzepts befürchten. Etwa einen Meter neben dem Kunstwerk soll der Schacht gebaut werden, zusätzlich sollen Fahrradständer installiert werden. Das Stuttgarter Architekturbüro Milla & Partner, welches für den Entwurf verantwortlich ist, fürchtet um die Wirkung des Denkmals. Unabhängig davon sind die Bauarbeiten für das Einheitsdenkmal derzeit im Plan, die Fertigstellung ist weiterhin für Ende 2021 vorgesehen.

WIE DAS GEPLANTE FLUSSBAD AUSSEHEN SOLL, SEHT IHR HIER.

MARZAHN
IM CLEAN TECH BUSINESS PARK SOLL EINE NEUE BATTERIEFABRIK ENTSTEHEN

Der CleanTech Business Park Berlin am S-Bahnhof Mehrower Alle in Marzahn ist mit seinen 90 Hektar Berlins größtes Industrieareal und speziell zugeschnitten auf produzierende Unternehmen aus der sogenannten Cleantech-Branche. Auf diesem Areal soll nun eine Batteriefabrik errichtet werden. Für 39 Millionen Euro will eine Investorengruppe rund um den Batteriehersteller BAE auf dem Gelände des Business Parks eine innovative Fabrik für die Produktion sogenannter CSE-Batterien errichten. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant. Ihren Betrieb soll die Produktion Ende 2022 aufnehmen. Potenzielle Abnehmer für die Speicher sind sowohl Unternehmen als auch Privatkunden. Denn auch Solarspeicher, die den Sonnenstrom vom Hausdach aufnehmen können, sollen in Marzahn hergestellt werden. Als Konkurrenz zur in Grünheide geplanten Batteriefrabrik sieht sich das Unternehmen allerdings nicht. In der neuen Fabrik sollen rund 380 Arbeitsplätze entstehen.

SCHÖNEBERG
GASAG BEZIEHT NEUE UNTERNEHMENSZENTRALE IM EUREF CAMPUS

Das gesamte Gelände des heutigen EUREF-Campus gehörte einst der Gasag. Bis 1946 produzierte das Unternehmen dort Stadtgas, bis 1995 wurde es im heute denkmalgeschützten Gasometer gespeichert. 2007 verkaufte der Strom- und Erdgaslieferant das Grundstück an Reinhard Müller und seine Euref AG, um nun selbst nur noch Mieter in den von Müller geschaffenen Gebäuden zu sein. Nun hat das Umzug seinen Umzug in die neu errichtete Unternehmenszentrale auf dem Campus vollzogen: Der Mutterkonzern Gasag AG ist seit April mit den Töchtern BAS, Gasag Solution Plus und der Geo-En Energy sowie G2 Plus in dem neuen Gebäude untergebracht, es ist Platz für 720 Mitarbeiter*innen geschaffen worden. Besonders ist: Im Unternehmen gibt es zukünftig ausschließlich mobile Arbeitsplätze, sowohl für alle Angestellten als auch den Vorstand. Und mit dem jetzt abgechlossenen Umzug ist noch nicht Schluss. Im Sommer folgt die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, eine hundertprozentige Tochter der Gasag, als Betreiberin eines der größten Gasverteilernetze in Europa. Das Tochterunternehmen wird einen weiteren Neubau an der Südspitze des Campus beziehen.

WAS MIT DEM HISTORISCHEN GASOMETER GESCHEHEN SOLL, LEST IHR HIER.

MITTE
ERÖFFNUNG DES U-BAHNHOFS MUSEUMSINSEL WIRD IN DEN HERBST 2021 VERSCHOBEN

Die BVG hat die Öffentlichkeit darüber informiert, dass die für den Sommer geplante Eröffnung des neuen U-Bahnhofs Museumsinsel erst im Oktober oder November diesen Jahres stattfinden wird. Grund für die Verschiebung seien Corona-bedingte Ausfälle bei den beteiligten Projektpartnern und Baufirmen. BVG-Sprecherin Petra Nelken betonte, dass die BVG definitiv damit rechne, den Bahnhof im Spätherbst ans Netz nehmen zu können. Der zunächst geplante Eröffnungstermin, der 10. September, war ursprünglich gewählt worden, weil an diesem Tag vor genau 125 Jahre mit dem ersten Spatenstich der Bau der Hochbahnviadukte der heutigen U1 startete. Daraus wird nun leider nichts.

MEHR ZUM KOMPLEXEN BAU DES U-BAHNHOFS MUSEUMSINSEL ERFAHRT IHR HIER.

MITTE
WETTBEWERB RATHAUSFORUM: ES WIRD GRÜN IN BERLINS HISTORISCHER MITTE

Der Berliner Senat präsentiert 21 Wettbewerbsbeiträge zur Gestaltung des Rathausforums. Die Freifläche soll vorwiegend grün gestaltet und nicht bebaut werden. Das sorgt für Kontroversen.

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CHARLOTTENBURG
IN DER FRANKLINSTRASSE ENTSTEHEN GROSSFLÄCHIGE BÜROGEBÄUDE

An der Franklinstraße stehen zwei Bürogebäude kurz vor ihrer Fertigstellung. Im Gebiet rund um den Charlottenburger Spreebogen gibt es einen wahren Bauboom.

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CHARLOTTENBURG/LICHTENBERG
ZOO UND TIERPARK: NEUE HÄUSER FÜR RAUBTIERE, NASHÖRNER UND ELEFANTEN

Zoo und Tierpark in Berlin sind die mit Abstand meistbesuchten Zooparks Europas. In beiden Parks entstehen derzeit mehrere neue Häuser und Gehege. Vor allem die neue Nashorn-Pagode kann mit einem spannenden, historischen Bezug aufwarten.

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PANKOW
20.000 PENDLER TÄGLICH: DER ZUKÜNFTIGE BAHNHOF BLANKENBURG

Um die steigenden Fahrgastzahlen in Pankow zu bewältigen, wird der Bahnhof Blankenburg in den kommenden Jahren baulich aufgerüstet und erweitert.

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MITTE
RATHAUSFORUM: WETTBEWERBSBEITRÄGE DER ERSTEN PHASE WERDEN PRÄSENTIERT

Das Rathausforum und Marx-Engels-Forum sollen neu gestaltet werden. Über das Vorhaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatten wir bereits am 15. Januar berichtet. Das “Entwicklungsgebiet Rathausforum” umfasst das Areal vom gegenüber des Humboldt Forums liegenden Spreeufers über das Marx-Engels-Forum bis hin zu den Freiflächen vor dem Roten Rathaus und den südöstlich vom Fernsehturm angelegten Brunnenanlagen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat in den vergangenen Jahren ein breit angelegtes Bürgerbeteiligungsverfahren mit vielen Workshops, Diskussionsrunden und Expertenrunden durchgeführt, um Leitlinien zur Gestaltung dieses Areals zu entwickeln. Die ausgewählten Arbeiten der ersten Phase des Wettbewerbs werden im Rahmen einer öffentlichen, digitalen Veranstaltung ausgestellt, und zwar am 22.April von 14 bis 22 Uhr. In drei Jahren soll die Umgestaltung der Freiraumflächen beginnen.

HIER GELANGT IHR ZUR DIGITALEN BETEILIGUNGSPLATTFORM.

BERLIN
INITIATIVE „BERLIN AUTOFREI“ SAMMELT AB 25. APRIL UNTERSCHRIFTEN

Bild: Innenstadt in Brüssel

Die Initiative „Berlin autofrei“ strebt ein Volksbegehren an, um die Berliner Bevölkerung über die Schaffung einer autofreien respektive stark autoreduzierten Berliner Innenstadt abstimmen zu lassen. Die Initiative sieht eine Umwidmung des öffentlichen Straßenraums auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern vor. Ziel der Initiative ist es, innerhalb des S-Bahnrings deutlich weniger Autoverkehr zu produzieren. Am 25. April soll nun die Unterschriftensammlung der Aktivisten starten. 20.000 Unterstützer*innen werden in einer ersten Stufe benötigt, damit ein Volksbegehren überhaupt beantragt werden kann.

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MOABIT/CHARLOTTENBURG
PLANUNGSPHASE LÄUFT: VERLÄNGERUNG DER M10 BIS ZUR JUNGFERNHEIDE BIS 2028

Nachdem der Senat erst in der vergangenen Woche die Verlängerung der Tramstrecke M10 von der Warschauer Straße bis zum Hermannplatz in Neukölln verkündet hatte, ist bereits die nächste Verlängerung der Linie in Planung – allerdings am anderen Ende der Linie. In einem ersten Schritt wird die Straßenbahnlinie bis zur Turmstraße verlängert und von dort in der zweiten Ausbaustufe weiter bis zum Bahnhof Jungfernheide verlängert, wo die Linie zukünftig enden soll. Für den ersten Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Turmstraße liegt bereits Baurecht vor, in diesem Sommer soll der Bau nach aktuellem Planungsstand beginnen. Bis Ende 2021 soll voraussichtlich auch die derzeit laufende Vorplanung für die Weiterführung nach Jungfernheide abgeschlossen sein. Anfang 2022 soll dann die Entwurfsplanung starten, die Fertigstellung soll bis 2028 erfolgen.

DETAILLIERTE INFORMATIONEN ZUR VERLÄNGERUNG DER M10 BIS NACH NEUKÖLLN FINDET IHR HIER.

BERLIN
DER MIETENDECKEL DES ROT-ROT-GRÜNEN SENATS IST VERFASSUNSGWIDRIG

Was viele Experten hatten kommen sehen, hat sich in der vergangenen Woche bestätigt: Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Regelung des sogenannten „Mietendeckels“ am Donnerstag für  verfassungswidrig. Für die in Berlin amtierende rot-rot-grüne Regierung ist das die wohl schwerste Niederlage der bisherigen Amtszeit. Und nicht nur das: Nun kommen auf hunderttausende Mieter*innen möglicherweise hohe Rückzahlungsforderungen seitens der Vermieter*innen zu. „Insgesamt gehen wir von rund 40.000 Berlinern aus, die potenziell finanzielle Unterstützung benötigen könnten„, heißt es in einer Stellungsnahme der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Mieter*innen waren zwar aufgefordert worden, für den nun eingetretenen Fall Rücklagen zu bilden, was nach einer ersten Umfrage aber nur rund die Hälfte der betroffenen Mietparteien tatsächlich auch getan hat. Das Urteil hat also weitrechende Folgen nicht nur für die Koalition, sondern auch für die Bevölkerung der Hauptstadt.

TIERGARTEN
AM LÜTZOWUFER ENTSTEHT EIN BÜRO- UND WOHNHAUS

Direkt am malerischen Hiroshimasteg wird am Lützowufer in Berlin-Tiergarten derzeit an der Realisierung eines Büro- und Wohngebäudes gearbeitet. Es ist nicht das einzige Projekt in der Nachbarschaft, welches die Nachverdichtung am Landwehrkanal vorantreibt.

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SCHÖNEBERG
HAUPTSTADTBÜRO VON „ENGIE DEUTSCHLAND“ IN DER „SCHÖNEBERGER LINSE“

© Grafik: ENGIE Deutschland GmbH

Das Projekt „Schöneberger Linse“ ist eines der interessantesten Entwicklungsprojekte, die derzeit im Berliner Südwesten umgesetzt werden. Zentral am Sachsendamm und der Hedwig-Dohm-Straße gelegen, unweit vom EUREF Campus, wachsen derzeit zwei Bürogebäude in die Höhe, die vom Unternehmen LIP Ludger Inholte Projektentwicklung realisiert werden. In dem Sieben- beziehungsweise Acht-Geschosser sollen Flächen für Unternehmen aller Art bereitgestellt werden. Eines dieser Unternehmen ist „Engie Deutschland“. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Implementierung ressourcenschonender Energieerzeugung und berät seine Kunden bei Planung und Betrieb gebäude- und energietechnischer Systeme. „Engie Deutschland“ ist bereits 2020 mit insgesamt 400 Kolleg*innen auf das Areal am Südkreuz gezogen.

CHARLOTTENBURG
AN DER SÖMMERINGSTRASSE ERHÄLT DAS „GLOBE BERLIN THEATER“ EINE OPEN AIR BÜHNE

In Charlottenburg soll ein Open Air Theater nach historischem Vorbild errichtet werden und das neue Zuhause der Theatergesellschaft „Globe Berlin“ werden. Diese sammelt nun Spenden für das Projekt.

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FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG/NEUKÖLLN
SO WIRD DIE M10 STRECKENFÜHRUNG DURCH DEN GÖRLITZER PARK AUSSEHEN

Die Verlängerung der Tramlinie M10 nach Neukölln bringt nicht nur für den Görlitzer Park in Kreuzberg entscheidende Veränderungen mit sich. Auch die Falckensteinstraße wird im Zuge des Projekts autofrei werden.

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MOABIT
IM HERZEN DER NEUEN „EUROPACITY“ WÄCHST DAS „QUARTIER HEIDESTRASSE“

Eines von vier großen Teilprojekten der wachsenden „Europacity“ am Hauptbahnhof ist das „Quartier Heidestraße“. Wir haben uns das Projekt einmal angesehen.

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FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG
CANAN BAYRAM STARTET PROJEKT „XHAIN ENTSIEGELN“

Friedrichshain-Kreuzberg ist der am dichtesten besiedelte Bezirk Berlins und verfügt demzufolge über eine sehr große Anzahl versiegelter Flächen im städtischen Raum. Oberflächenversiegelung heizt die Umgebung bewiesenermaßen in besonderem Maße auf und kann dadurch auch gesundheitsschädigend sein. Dieser Umstand soll nun mit dem Projekt „XHAIN entsiegeln“ bekämpft werden. Das Vorhaben wird von der Partei Bündnis 90/Die Grünen und dem Verein Naturfreunde Berlin verantwortet. Ziel ist es, den Bezirk grüner zu machen und die versiegelten Flächen neu zu gestalten: Baumscheibenvergrößerung, Entsiegelung und Begrünung von Parkplätzen, Urban Gardening, Versickerungsbeete, oder wasserdurchlässige Belege sind nur einige Ideen, die die Initiative auf ihrer Website formuliert. Wer Interesse an dem Vorhaben hat, kann sich auf unserer BETEILIGUNG Seite näher informieren. Auch die Grünen-Politikerin Canan Bayram unterstützt das Vorhaben.

MEHR INFORMATIONEN ZUR INITIATIVE GIBT ES HIER.

REINICKENDORF
SANIERUNG DER AUTOBAHN 111 STARTET 2024

Eines der größten Infrastrukturprojekte steht den Bewohner*innen im Norden Berlins ab 2024 bevor und wird – nach heutigen Planungen – mindestens sieben Jahre andauern. Weil es noch keinen Planfeststellungsbeschluss gibt, steht der Zeitplan allerdings unter Vorbehalt. Die A111 verbindet die Berliner Stadtautobahn mit dem Berliner Ring, und zwar vom Dreieck Charlottenburg über das ehemalige Kreuz Reinickendorf bis zum Kreuz Oranienburg. Die durchschnittliche Verkehrsbelastung an Werktagen liegt nach Angaben des Berliner Senats je nach Abschnitt zwischen 51.000 und 100.000 Fahrzeugen. Neben der Instandsetzung und Erneuerung von rund 13 Kilometern Autobahn und Tunnelbauwerken ist ein Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke vorgesehen. Außerdem werden 39 Brücken- und 16 Tunnel- und Trogbauwerke neu errichtet. Geschätzte Gesamtkosten des Projekts: 870 Millionen Euro.

KREUZBERG
ZIEL WIEDERAUFBAU: VEREIN „ANHALTER BAHNHOF BERLIN“ GRÜNDET SICH

Über die Zukunft des Areals am Anhalter Bahnhof haben wir im vergangenen Jahr bereits mehrfach berichtet. Nach heutigem Stand ist ein Neubau auf einem Teil des einstigen Areals der Bahnhofshaupthalle äußerst wahrscheinlich: direkt hinter der Portalruine soll in wenigen Jahren das Exilmuseum nach Plänen der Architektin Dorte Mandrup entstehen. Allerdings nicht, wenn es nach den Absichten des nun gegründeten „Anhalter Bahnhof Berlin i.G.“ geht, denn dieser Verein fordert den Wiederaufbau des Anhalter Bahnhofs Berlin als Event- und Kulturveranstaltungszentrum. Über seine Ziele informiert die Gruppe seit wenigen Wochen auf ihrer neuen, offiziellen Internetpräsenz. Sehr spannend erzählt und mit beeindruckenden, historischen Bildern wird die Geschichte des 1959 gegen Proteste aus der Bevölkerung gesprengten Kopfbahnhofs erzählt.

ZUR OFFIZIELLEN INTERNETSEITE DES VEREINS GEHT ES HIER.

REINICKENDORF
CDU UND AFD VERHINDERN DIE SCHAFFUNG SICHERER RADWEGE IM NORDEN DES BEZIRKS

Der Waidmannsluster und der Hermsdorfer Damm gehören im Norden des Bezirks Reinickendorf zu den am stärksten befahrenen Straßen und befödern einen großen Teil der im Speckgürtel wohnhaften Menschen von und zur Arbeit im Berliner Innenstadtbereich – und natürlich jene, die in den Randstadtteilen wie Tegel, Heiligensee, Frohnau oder Hermsdorf zu Hause sind. Für die Verkehrsteilnehmer auf dem Fahrrad entstehen hier, besonders bei hohem Verkehrsaufkommen, häufig gefährliche Situationen, da Radwege häufig schlichtweg einfach fehlen oder nur mangelhaft ausgebaut sind. Zwei Initiativen, die die Schaffung breiter und sicherer Radwege auf einem Teil dieser Straßen forderten, wurden in der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks abgelehnt. Beide  Initiativen wurden von den Fraktionen der Linken, der Grünen, der FDP und der SPD eingebracht, jedoch mit der Mehrheit von CDU und AfD abgelehnt.

WEITERE PROJEKTE IM BEZIRK REINICKENDORF FINDEN SIE HIER.

FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG/NEUKÖLLN
VERLÄNGERUNG DER TRAMLINIE M10 VERLÄUFT DURCH DEN GÖRLITZER PARK

Über die Verlängerung der Tramlinie M10 von der Warschauer Straße bis zum Hermannplatz wurde viele Jahre diskutiert. Nun steht die zukünftige Streckenführung fest. Sie wird auch durch den Görlitzer Park führen.

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WEDDING
UNGEWISSE ZUKUNFT FÜR DIE DENKMALGESCHÜTZTEN UFERHALLEN

Die historischen Uferhallen im Berliner Stadtteil Wedding werden seit vielen Jahren von einer aktiven Künstlerszene genutzt. Die fürchtet nun Verdrängung durch neue Eigentümer, denn das Areal soll weiterentwickelt werden.

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TREPTOW/FRIEDRICHSHAIN
GEGEN DEN WEITERBAU DER A100 FORMIERT SICH BREITER WIDERSTAND

Am Samstag haben tausende Menschen mit einer Fahrraddemo gegen den geplanten Weiterbau der Bundesautobahn 100 protestiert. Seit über zehn Jahren kämpfen Bürgerinitiativen gegen die Verlängerung der A100.

Der Weiterbau der Autobahn 100 ist eines der größten und langwierigsten Verkehrsprojekte, die derzeit in der Bundeshauptstadt umgesetzt werden – und wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert.

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CHARLOTTENEBURG
LABOR-NEUBAU FÜR DIE PHYSIKALISCH-TECHNISCHE BUNDESANSTALT

Der Berliner Standort der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt erhält zwei moderne Torbauten auf dem historischen Campus. Das erste der zwei Gebäude soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

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MITTE
BAUFORTSCHRITT BEIM „EISWERK“ PROJEKT UND IN DER ADALBERTSTRASSE

Projekt „EISWERK“: Zwischen Köpenicker Straße und Spree entstehen Büros, Kreativräume und Wohnungen

Adalbertstraße 43: In unmittelbarer Nähe zur historischen Eisfabrik wird ein neues Wohn- und Atelierhaus errichtet.

Beim von „Trockland“ und „Graft“ verantworteten „EISWERK“ Projekt auf dem Gelände der historischen Eisfabrik an der Köpenicker Straße ist ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. Während bereits der erste Teil des Projekts abgeschlossen wurde und direkt an der Köpenicker Straße moderne Büroflächen für 700 Mitarbeiter*innen geschaffen wurden, geht es auf dem dahinterliegenden, zur Spree ausgerichteten Areal mit großen Schritten voran. Im einstigen “Kühlhaus”, welches in den Neubau integriert wird, entstehen loftartige Flächen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Direkt an der Köpenicker Straße entsteht zudem ein Wohnhaus. Nur wenige Meter weiter, an der Adresse Adalbertstraße 43, entsteht ein weiteres Neubauprojekt: ein Atelier- und Wohnhaus entsteht an der T-Kreuzung zur Köpenicker Straße. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2022 vorgesehen.

HIER FINDET IHR EINE DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES PROJEKTS.

LICHTENBERG
NEUBAU FÜR FEUERWEHR UND VERWALTUNG SOLL IN FRIEDRICHSFELDE ENTSTEHEN

Eine der größten Feuerwachen des Bezirks ist im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde geplant. Auf dem Gelände des Verwaltungsstandortes Alt-Friedrichsfelde 60 soll ein modernes Gebäude mit insgesamt neun Fahrzeughallen entstehen. Zudem sollen weitere Flächen für das Bezirksamt Lichtenberg geschaffen werden, um Platz für 350 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Im Ortsteil Friedrichsfelde gibt es bislang keine eigene Feuerwache. Wie genau ein Teil des zehn Hektar großen Geländes künftig aussehen wird, soll nun im Rahmen zweier Wettbewerbe umrissen werden, die für die Feuerwache und den Verwaltungsneubau angesetzt sind. Die Wettbewerbe sollen im Mai und Juni 2021 starten. Europaweit aufgerufen sind Architekten und Landschaftsarchitekten, Ideen für die Gestaltung des einstigen Stasi-Geländes einzureichen. Baubeginn soll dann 2023 sein.

REINICKENDORF
NEUES HUBSCHRAUBER-TERMINAL IN TEGEL WIRD NICHT GEBAUT

Das Bundesverteidigungsministerium hat die umstrittenen Pläne zum Neubau eines Terminals für die Flugbereitschaft auf dem militärischen Teil des Flughafengeländes in Tegel nach Kritik vom Bund der Steuerzahler und durch Anwohner*innen zu den Akten gelegt. Erst vor gut einem Monat hatte das Ministerium mitgeteilt, dass für die drei in Tegel stationierten Regierungs-Hubschrauber ein neues Terminal errichtet werden müsse, aus wirtschaftlichen Gründen. Perspektivisch sollte ein solches Terminal aber am BER in wenigen Jahren sowieso neu errichtet werden. Nun kam also der Rückzieher des „BMVG. Das Ministerium äußerte sich zum Projekt kürzlich nun wie folgt: „In der Zwischenzeit stattgefundene weitere Gespräche der betroffenen Ressorts und des Bundeskanzleramtes haben deutlich gemacht, dass nunmehr alle Kräfte und Möglichkeiten genutzt werden sollen, um den vollständigen Umzug der Flugbereitschaft an den Standort BER/Schönefeld umgehend zu beschleunigen.“

MITTE
SANIERUNG VON EIGENTUMSWOHNUNGEN IN DER SOPHIENSTRASS

In einem denkmalgeschützten Altbau in der Spandauer Vorstadt werden derzeit 17 Eigentumswohnungen entwickelt. Das Gebäude wird aufwendig restauriert und modernisiert. Es entstehen im Vorderhaus und Quergebäude instesamt 17 Wohneinheiten mit Wohnflächen zwischen 26 und 140 Quadratmetern. Im Erdgeschoss des Vorderhauses entstehen zusätzlich zwei Gewerbeeinheiten. Das Sanierungsprojekt soll nach aktuellem Planungsstand im dritten Quartal 2022 abgeschlossen werden. Die Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern sind ab einem Kaufpreis von rund 380.000 Euro zu erwerben.

BIESDORF
NEUES REHAZENTRUM AUF DEM CAMPUS UNFALLKRANKENHAUS BERLIN

Auf dem Gelände des Unfallkrankenhaus Berlin im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist ein neues, hochmodernes Rehazentrum fertiggestellt worden. Dabei wurde das Konzept der „heilenden Architektur“ eingesetzt.

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TIERGARTEN
FÜNF JAHRE UMBAU: WIEDERERÖFFNUNG DER NEUEN NATIONALGALERIE IN 2021

Im April werden die 2015 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Neuen Nationalgalerie abgeschlossen. Damit erhält Berlin seine Ikone der Modernen Architektur zurück. Geplant ist die Eröffnung für das breite Publikum im August 2021.

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FRIEDRICHSHAIN
HOCHHAUSPROJEKTE „STREAM“ UND „MAX & MORITZ“ WACHSEN

Zwischen Ostbahnhof und Warschauer Brücke wächst ein komplett neues Viertel in die Höhe und ist in großen Teilen auch schon fertiggestellt. Noch im Bau sind aber mehrere Hochhausprojekte. Zwei der Projekte, die das zukünftige Bild des “Mercedes Benz Quartiers” maßgeblich prägen werden, schreiten mit großem Tempo voran: Die Projekte “Stream Berlin” und “Max und Moritz”.

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MITTE
U5 BAUSTELLE UNTER DEN LINDEN: LETZTE ASPHALTARBEITEN LAUFEN

Während der Großteil der U5 Baustelle wieder hergestellt wurde, laufen am Kronprinzenpalais und der Alten Kommandantur die letzten Arbeiten am Straßenbelag.

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