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bauprojekte berlin januar 2023

Auf dieser Seite findet Ihr eine konsolidierte Übersicht der aktuellsten Berliner Bauprojekte und Planvorhaben, über die wir im Januar 2023 berichtet haben:

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Januar 2023

Mitte / Kreuzberg

Im Februar 2023 soll ein Wettbewerb mit sieben Architekturbüros für die geplante Umgestaltung des Checkpoint Charlie starten. Die in den vergangenen Monaten erarbeiteten Leitlinien setzen den Architekten dabei enge Grenzen – und bergen Konfliktpotenzial.

Mitte

Eigentlich ist die zukünftige Gestaltung des „Rathausforums“ in Berlins historischer Mitte vorgezeichnet. Nach Plänen des Büros „RMP Stephan Lenzen“ soll zwischen Spree, Marienkirche und Rotem Rathaus eine Grünfläche entstehen. Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt scheint jedoch etwas anderes im Sinn zu haben.

Lichtenberg

An der Landsberger Allee 341 in Berlin-Lichtenberg sollen insgesamt 1.400 neue Mietwohnungen entstehen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG möchte das neue Wohnquartier in Modulbauweise errichten.

Moabit

An der Turmstraße in Berlin-Moabit, direkt gegenüber vom Schultheiss-Quartier, ist der Bau eines Wohn- und Geschäftshauses geplant. Mit neun Geschossen und einer Höhe von 32 Metern soll das künftige Eckgebäude eine neue Dominante in diesem Kreuzungsbereich bilden. Der Vorgängerbau wurde bereits abgerissen. Ein denkmalgeschütztes Gebäude wird hingegen in den Neubau integriert.

Köpenick

Die Deutsche Bahn wird in diesem Frühjahr mit dem aufwendigen Umbau des S-Bahnhofs Köpenick zum S- und Regionalbahnhof beginnen, der bis 2027 andauern soll. Nun hat das Unternehmen erstmals eine Visualisierung des zukünftigen Bahnhofs veröffentlicht. Auf Anwohner kommt ein herausforderndes Bauprojekt zu. Über der Bahnhofstraße soll eine neue Fußgängerbrücke entstehen.

Treptow / Friedrichshain / Prenzlauer Berg

Die Berliner CDU hat ihre Vision einer „Klimaautobahn“ für den geplanten Weiterbau der A100 bis zur Storkower Straße veröffentlicht. Nach ihren Vorstellungen sollte die Autobahn deutlich länger als bislang geplant unterirdisch verlaufen. Das Konzept hätte jedoch weitreichende Anpassungen der bestehenden Pläne zur Folge – und deutlich höhere Kosten.

Moabit

Bis zum ersten Halbjahr 2023 soll die Tramlinie M10 bis zum U-Bahnhof Turmstraße in Moabit verlängert werden. Seit 2015 endete die Linie am Berliner Hauptbahnhof. Die Gleisbauarbeiten für das Projekt gehen zügig voran, das Projekt liegt im Zeit- und Kostenrahmen.

Mitte

Die freie Fahrt für Autofahrer in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte währte nur kurz. Bereits ab der kommenden Woche soll die Straße wieder für den Autoverkehr gesperrt werden und wird dann ganz offiziell in eine Fußgängerzone umgewidmet.

Kreuzberg

Am Halleschen Ufer in Berlin-Kreuzberg entsteht derzeit das Gewerbe- und Wohnprojekt „Die Macherei“. Der verantwortliche Immobilienentwickler Art-Invest Real Estate kann nun einen wichtigen Erfolg vermelden. Das Unternehmen Accenture wird rund 4.700 Quadratmeter im Holz-Hybridgebäude „M40“ beziehen. Es ist Deutschlands bislang größtes im Bau befindliche Gebäude dieser Art.

Charlottenburg

Eike Becker Architekten werden den geplanten Neubau am Adenauerplatz in Berlin-Charlottenburg unweit des Kurfürstendamms gestalten. Mit dem Abriss eines jahrelang leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses wurde im vergangenen Jahr Platz für die gewünschte Neuausrichtung des Quartiers am Eingang der Wilmersdorfer Straße geschaffen.

Charlottenburg

Im Norden Charlottenburgs soll das Gewerbe- und Forschungsprojekt „Berlin Science Port“ entstehen. Das Bauvorhaben, bestehend aus vier Gebäudekörpern, soll in Holzhybridbauweise auf dem Campus des „BioTech Parks“ an der Max-Dohrn-Straße entstehen.

Lichtenberg

Ungeachtet des Vorfalls im „DomAquarée“ in Berlin-Mitte soll das Bauvorhaben „Coral World“ an der Rummelsburger Bucht in Lichtenberg wie vorgesehen realisiert werden. Stadtentwicklungsstadtrat Kevin Hönicke jedoch suchte das Gespräch mit den Investoren, um eine Überarbeitung der aktuellen Pläne zu forcieren.

Berlin

Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hat ihre Forderung erneuert, im Berliner Straßennetz Tempo 30 zur Regelgeschwindigkeit zu machen. Um ihre Forderung umzusetzen, müsste vor allem der Bund eine Gesetzesreform anstoßen, was dieser bislang ablehnt. Bundesweit jedoch gibt es eine Vielzahl von Städten und Gemeinden, die seit Jahren Tempo 30 als innerstädtisches Tempolimit fordern.

Charlottenburg

In der Pestalozzistraße in Berlin-Charlottenburg ist ein Wohnhaus aus der Nachkriegszeit abgerissen worden, um Platz für einen Neubau mit Eigentumswohnungen zu schaffen. Aus einem Mietpreis von acht Euro (kalt) wird ein Kaufpreis von 22.600 Euro pro Quadratmeter. Wie so etwas in Zeiten großer Wohnungsnot möglich ist, wurde in einer siebenteiligen Podcast-Reihe untersucht.

Moabit / Wedding

Am Friedrich-Krause-Ufer in Berlin-Moabit, unweit des Nordhafens, soll das Büro- und Gewerbeprojekt „Port One Berlin“ nach Plänen des Büros Nöfer Architekten entstehen. Bis 2025 soll ein multifunktional nutzbares Gebäudeensemble entstehen, welches künftig vor allem durch seinen 55 Meter hohen Turm auffallen wird.

Kreuzberg

An der Wilhelmstraße 118 in Berlin-Kreuzberg entsteht derzeit ein neues Bürohausprojekt auf einem rund 900 Quadratmeter großen Baugrundstück, welches ein bereits bestehendes Gebäude aus dem Jahr 1910 ergänzen wird. Das Projekt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Lichtenberg

An der Storkower Straße in Berlin-Lichtenberg wird derzeit ein Wohnungsneubau des Unternehmens Vonovia fertiggestellt. Das siebengeschossige Gebäude verfügt über durchgehend barrierearme und barrierefreie Wohnungen. Das Wohnhaus steht bereits kurz vor der Fertigstellung.

Marzahn

In Berlin-Marzahn errichtet das landeseigene Wohnungsbauunternehmen berlinovo ein vom Büro Nöfer Architekten konzipiertes Wohnhaus für Wohnungslose, Alleinerziehende und schutzbedürftige Frauen. Insgesamt 85 Apartments entstehen dabei.

Mitte

Das Sakralprojekt „House of One“ am Petriplatz in Berlin-Mitte ist eines der ungewöhnlichsten Bauvorhaben Berlins und erregt längst internationale Aufmerksamkeit. Da das Projekt zum Teil von privaten Spenden abhängig ist, geht es mitunter nur langsam voran. Bis 2028 soll das Projekt abgeschlossen werden.

Kreuzberg

Das Berliner Sanierungsprojekt auf dem Dragoner Areal in Kreuzberg muss nach einem Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts neu geplant werden, da das „Rathausblock“ genannte Gelände nicht mehr als Sanierungsgebiet bewertet wird. Damit ist die Realisierung des mühsam erarbeiteten Nutzungskonzepts für das Areal mehr als fraglich.

Mitte

Die Bäume auf Berlins Prachtboulevard Unter den Linden sind mehrheitlich krank und sollen durch neue, klimaresistente Baumarten ersetzt werden. Dadurch soll auch der Baumbestand insgesamt deutlich aufgestockt werden.

Neukölln

Im Gegensatz zu den Hochhausprojekten am Alexanderplatz kommt der Bau des Estrel Tower in Berlin-Neukölln angenehm geräuschlos voran. Derzeit läuft bereits der Bau der zehnten Etage, bereits im kommenden Jahr soll das Projekt abgeschlossen werden.

Karow

Im Süden des Pankower Ortsteils Karow könnte es in den kommenden Jahren eine starke Verdichtung durch den vom Berliner Senat beabsichtigten Wohnungsbau geben. Laut einer Senatsstudie könnten in Karow bis zu 5.000 neue Wohnungen errichtet werden.

Charlottenburg

Der Berliner Senat möchte ein zweistufiges Konzeptionsverfahren zur Entwicklung eines Nutzungskonzeptes für das einstige Kongresszentrum ICC in Berlin-Charlottenburg auf den Weg bringen. Interessenten haben bis zum April 2025 Zeit, ein mögliches Nutzungskonzept zu erarbeiten und einzureichen.

Charlottenburg

Die Karstadt-Filiale in der Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg soll voraussichtlich ab 2024 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Bezirk will an das geplante Neubauprojekte konkrete Bedingungen knüpfen.

Friedrichshain

Die Betreiber des Kulturzentrums „Zukunft“ am Ostkreuz in Berlin-Friedrichshain haben nach intensiver Suche vorerst einen neuen Standort für ihren Kulturbetrieb gefunden. Die Langfristigkeit des neuen Standorts hängt allerdings vom geplanten Weiterbau der A100 ab.

Mitte

Das Berliner Museum für Naturkunde soll baulich und thematisch erneuert und erweitert werden. Das Museum soll zu einem offenen und integrierten Forschungsmuseum mit den Themen Biodiversität, Evolution, Wissenschaft und Gesellschaft weiterentwickelt werden. Dafür investieren Bund und Land Berlin insgesamt 660 Millionen Euro.

Mitte

Im September 2022 hatte die „Stiftung Mitte Berlin“ erstmals öffentlich bekundet, sich aktiv und transparent für eine dicht bebaute und belebte Innenstadt auf dem Gebiet der einstigen Berliner Altstadt einzusetzen. Im Rahmen des „Berlin Mitte Festivals“ standen die Projektinitiatoren Rede und Antwort – in beeindruckendem Ambiente.

Beelitz / Potsdam-Mittelmark

Auf dem Gelände der historischen, denkmalgeschützten ehemaligen Heilstätten Beelitz entsteht südwestlich von Berlin ein neues Wohnquartier. Der Immobilienentwickler KW Development errichtet dort insgesamt 1.300 Wohnungen für bis zu 5.000 Menschen.

Blankenburg

Am Karower Damm in Berlin-Pankow soll mit dem Bauvorhaben „Karo Neun“ ein Gewerbequartier entstehen, um der Abwanderung von Firmen ins Brandenburger Umland entgegenzutreten. Um die Realisierung des Projekts hatte es jahrelange Diskussionen gegeben.

Köpenick

Bislang war das Land Berlin Eigentümer des Stadiongeländes An der Alten Försterei. Vor dem anstehenden Umbau des Stadions wollte der 1. FC Union das Areal erwerben und selbst Eigentümer werden. Der Berliner Senat hat diesem Vorhaben zugestimmt.

Adlershof

Auf einem knapp drei Hektar großen Gelände am Rande des Technologieparks Adlershof hat das landeseigene Wohnungsbauunternehmen HOWOGE ein Wohnquartier mit 505 Wohnungen und 107 Mikro-Apartments fertiggestellt. Das Projekt wurde innerhalb von drei Jahren realisiert.

Treptow / Friedrichshain / Prenzlauer Berg / Lichtenberg

Das Bundesverkehrsministerium treibt den umstrittenen Weiterbau der Bundesautobahn 100 bis zur Storkower Straße weiter voran. Nun wurde ein Berliner Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt. Zudem wurde bekannt, dass für die künftige Anschlussstelle in Prenzlauer Berg die Storkower Straße deutlich verbreitert werden soll.

Charlottenburg

Den Wettbewerb für die Erweiterung und Sanierung der Gipsformerei der Berliner Staatlichen Museen hat das Büro GMP Architekten für sich entschieden. In den kommenden Jahren soll der denkmalgeschützte Bestandsbau in Berlin-Charlottenburg grundsaniert und um einen Neubau ergänzt werden.

Schöneberg

Im Schöneberger Norden soll zwischen Kurmärkischer Straße, Bülowstraße und Frobenstraße das Sozial- und Bildungsprojekt „Campus der Generationen“ entstehen. Die Planungen sind jedoch ins Stocken geraten.

Treptow-Köpenick

Trotz der immer akuter werdenden Wohnungsnot in Berlin werden die Chancen von intelligentem Hochbau noch immer kaum ausgeschöpft. In einer mehrteiligen Reihe zeigen wir Potenzialflächen für Hochhausprojekte im gesamten Stadtgebiet, auf denen nachhaltig die dringend benötigten Wohnungen errichtet werden könnten. Im zweiten Teil der Reihe schauen wir in den Südosten der Hauptstadt.

Wilmersdorf / Friedenau

Am Bundesplatz, an der Grenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau, soll der unter dem Platz verlaufende Autotunnel nach Wünschen einer Bürgerinitiative und des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf geschlossen werden, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Für die Umsetzung ist allerdings die Unterstützung des Senats erforderlich.

Alt-Treptow

Das bis 2017 vom Unternehmen Vattenfall genutzte Gelände an der Puschkinallee in Alt-Treptow wird mittlerweile vom BKA genutzt. Der bestehende Gebäudekomplex soll nach einem Konzept des Büros Arnold und Gladisch Architekten umgebaut und erweitert werden.

Berlin

In einem Interview mit der Berliner Morgenpost sprach Architekt Christoph Langhof über die Notwendigkeit, in Berlin mehr Hochhausprojekte zu realisieren. Und über den Wunsch, mehr Mut zu zukunftsgerichteten Vorzeigeprojekten und spektakulärer Architektur zu zeigen – sowohl in der Bevölkerung als auch in der Verwaltung.

Charlottenburg-Wilmersdorf

Am Kurfürstendamm entsteht nach Plänen des Architekturbüros Kleihues + Kleihues das raumgreifende Projekt „FÜRST“. Es wird auf der Fläche des einstigen Kudamm-Karrees entwickelt und soll das architektonische Erbe der 1970er Jahre an dieser Stelle durch ein modernes Ensemble ersetzen. Lange war auf dem Gelände nur wenig Baufortschritt zu sehen, mittlerweile jedoch geht es deutlich sichtbar voran.

Schöneberg

An der Schöneberger Pallasstraße wird das Wohnprojekt „Am Winterfeldt“ realisiert, welches vom Projektentwickler Diamona & Harnisch verantwortet wird. Erste Teile des Bauprojekts befinden sich mittlerweile im Hochbau. Die Fertigstellung soll bis 2024 erfolgen.

Berlin

Einem aktuellen Bericht des „Spiegel“ zufolge erwägt der Bund eine Umbenennung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Unter dem Dach der 1957 gegründeten Institution sind zahlreiche Museen und Kultureinrichtungen gebündelt.

Friedrichshagen

Bis 2024 soll die Friedrichshagener Grundschule an der Peter-Hille-Straße ein modernes Mehrzweckgebäude erhalten, welches die Aufenthaltsqualität und die barrierefreie Erschließung der gesamten Schule verbessern soll. An diesem Freitag soll für das Projekt die Grundsteinlegung erfolgen.

Marzahn

In Berlin-Marzahn soll auf dem Gelände des deutlich in die Jahre gekommenen Einkaufs- und Gewerbezentrums „Tal-Center“ ein neues Quartier entstehen. Neben 500 Wohnungen sollen Flächen für medizinische Versorgung, eine Kita, Einzelhandel und Büros realisiert werden.

Kreuzberg / Schöneberg

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat ihren Prüfbericht zum Projekt „Urbane Mitte“ am Gleisdreieck veröffentlicht. Sie will an dem Hochhausprojekt wie gehabt festhalten und verweist auf den gültigen, städtebaulichen Vertrag mit den Grundstückseigentümern.

Marienfelde / Lichterfelde

Im Süden Berlins, in den Ortsteilen Lichterfelde und Marienfelde, plant die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO den Bau von 350 neuen, bezahlbaren Wohnungen am Lichterfelder Ring. Auch eine Kita soll im Rahmen des Projekts entstehen.

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